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Der Untergang der Deepwater Horizon-1- (Dokumentation)
DOKU- TEIL 2: "THE RESPONSE"- 1-
TEIL 3: VIDEO SOURCES
Der Untergang der Deepwater Horizon (1/ 2)
DOKU TEIL 2/ 2 : " THE RESPONSE"-2

DER UNTERGANG DER DEEPWATER HORIZON (1)

- DIE ÖLKATASTROPHE IM GOLF VON MEXIKO -1 (Dokumentation)

In diesem Teil 1 geht es um den Unfallhergang selbst, seine Vorgeschichte die ersten Meldungen und Zeugenberichte sowie Stellungnahmen in der Öffentlichkeit.

> die Untersuchungen des US Congresses ( mit links zu den Original Dokumentationen)

>Aussagen von MItarbeitern der Ölfirmen, sowie von Experten und Zeugen des Unglücks.

 

ÜBER DIE ANDEREN TEILE MEINER DOKUMENTATION:

Der Untergang der Deepwater Horizon (1/ 2)
-auf dieser Seite finden Sie technische Details, Erklärungen der wichtigsten verwendeten Begriffe aus der Ölindustrie wie z B " choke-line" oder: production casing". Außerdem einige eigene Recherchen und Wissenswertes ( soweit bekannt!!) über die Geologie im Golf von Mexiko- eine Liste der offiziell registrierten seismischer Ereignisse am Tage des Unglückes ( 20.4.2010) und Vieles mehr...
special: Der Untergang der Deepwater Horizon (1.2.1.) Auf dieser Seite finden Sie meine eigenen Recherchen ( und die anderer youtube user) über das, was wirklich passierte. Dazu umfangreiches Dokumenten- und Videobeweise. Außerdem: viele Fragen und wenige Antworten zur Geologie des Golfes von Mexiko
Der Untergang der Deepwater Horizon ( 2/1) "The Response! ( 1)
dies ist eine Chronologie der Berichte Maßnahmen und Ereignisse, die nach dem Unglück am 20. April eingeleitet wurden. BPs Versuche, das Bohrloch zu schließen, - die leider nur sehr spärlichen Berichte über die Maßnahmen zur Eindämmung der Ölpest. Außerdem: Videolinks von Untersuchungskommissionen von US Congress und Regierung in Originallänge . In diesem ersten Teil finden Sie die Chronologie von Mai 2010 bis Ende Juni 2010
In " DEEPWATER- HORIZON - The RESPONSE" ( 2)
finden sie die Fortsetzung dieser Chronologie von Anfang Juli bis jetzt. Gehen Sie auf diese Seite, um die aktuellen Berichte zu finden. Alle Artikel sind mit verschiedenen links zu den Originaldokumenten versehen, aus denen ich meine Beiträge übersetzt habe, sowie vielen videolinks.
In DEEPWATER HORIZON- Teil 3 finden sie eine Videochronologie aus Nachrichtenberichten, Reportagen, Zeugenaussagen nebst anderem interessanten Begleitmaterial. wie Aufnahmen vom Meeresgrund usw.

(In eigener Sache) Liebe Besucher diese Website: Nutzen Sie meinen blog:

mein Google-blog

 

Vorgeschichte:

 
update- August 2010
So langsam beginnt sich die Geschichte als weitaus komplizierter herauszustellen, als man das bisher annahm. Sie entwickelt sich mehr und mehr zu einem Öl- und Umwelttriller mit Höchstbesetzung.
Neue Informationen werden in den bestehenden Text eingearbeitet
Kommentare, etc:
     
Quellen und Dokumente:

Deepwater Horizon ( Transocean)

KURZBESCHREIBUNG

Die Deepwater Horizon (DWH) war eine sogenannte Schwimmbohrinsel (korrekt: Halbtaucherbohrinsel ), wie sie für Tiefseebohrungen verwendet wird. Während Bohrinseln in geringerer Meerestiefe auf Masten und Stützen gelagert werden, gewinnt eine solche Halbtaucherbohrinsel ihren Auftrieb durch Pontons ( Schwimmkörper). Ihre Lage stabilisiert eine solche Schwimmbohrinsel mittels GPS und entsprechend angeordneten Schiffsschrauben. Da sie somit -ohne feste Verankerung auf dem Meeresgrund- in sehr großen Meerestiefen bohren kann, wird sie nur für die Bohrungen selbst verwendet. Ist diese Bohrung zum Ölfeld fertiggestellt, wird das Bohrrohr vorrübergehend versiegelt, bis eine Ölförderplattform herangeschafft ist, die dann die Ausbeutung der Ölquelle übernimmt.

Die Story selbst beginnt- wie alles- in der Politik:

Deepwater Horizon Photo. NOAA

Beginnen wir mit dem Wahlkampf: Hier George W Bush ( could also be Sarah Palin or Mc Cain):>>>

ANWR Drilling Is Solution to High Gas Prices >>

 

Wahlkampfinteriew Barack Obama über Ölbohrvorhaben im Golf von Mexiko (2008):Damals war er dagegen

Barack Obama on Offshore Oil Drilling

 

Obama ( 2009)Obama Lifts Ban on Offshore Drilling

 

CHRONOLOGIE DER GRÖSSTEN ÖLHAVARIE DER GESCHICHTE

 

2009

 
 

Der Bp Konzern bekommt den Zuschlag zur Ausbeutung des von BP Amoco selbst entdeckten "Tiber ölfeldes" im Golf von Mexiko. Eines der größten, bisher entdeckten Offshore Ölvorkommen, aber auch das bisher tiefstgelegenste, nachdem jemals gebohrt wurde.

 
 

TIEFSTE BOHRUNG ALLER ZEITEN

 
Dies ist deshalb so wichtig, da sich herausgestellt hat dass alle bisherigen Unglückbilder ausschließlich vom Bohrloch A stammen ( welches laut Plan aber bereits 2009 gebohrt worden war. Ob sich das Mysterium noch aufklären wird? Was hat BP dort zwischen Oktober 2009 und Februar 2010 gemacht? Vielleicht gab es ja eine Pipeline zwischen beiden Verkommen die ähnlich wie bei der Piper alpha mit der Unglückstellle der DWH am 20. 4.2010 stand verbunden war und dort den brand auslöste?
Vom Bohrloch B (das Vorhaben von dem man annehmen würde, die DWH hätte daran bis 20. April gearbeitet) gibt es nämlich gar keine Berichte.

Die Deepwater Horizon führt im Auftrage BPs mit ca 13.500 Meter unter Normal Null die bisher tiefste Bohrung der Geschichte durch und stellt einen neuen Rekord auf.

Wo sich diese Bohrstelle genau befand , ist bisher nicht bekannt. Einer der Berichte ( rechts) die ich darüber fand, datiert auf den 2. September 2009, würde also zumindest in den Zeitplan für Bohrung "A" passen. Sicher ist nur, dass sie im Bereich des "Tiber Ölvorkommens" im GvM durchgeführt wurde. Als "Tiber Ölfeld" versteht sich ein nicht genau lokaliserbares Vorkommen nahe des BP Bereichs MC252, bzw dasselbe Vorkommen nach dem die DWH bis zum 20.4.2010 gebohrt hat.( siehe: Karte rechts)

Übereinstimmend mit den Unterlagen der MMS ist auch, dass BP ebenso wie die beiden im Antrag an die MMS genannten und genehmigten Erkundungsbohrungen "A" und "B" auch diese 13.500 Meter tiefe Bohrstelle ( und zwar zum Zwecke späterer Ausbeutung) versiegeln wollte und sie danach verlassen bzw nicht weiter beobachtet hat. . Im MMS Plan heisst das dann auf Englisch: " drill and temporarely abandon" ( "bohren und zeitweilig verlassen") War es well location "A" des Antrags vom März 2009? Scheint zumindest so!

(rigzone.com- 2. September 2009):" Transocean's Deepwater Horizon Drills World's Deepest O&G Well

(Transocean) Deepwater Horizon Drills World's Deepest Oil & Gas Well

Karte der kürzlich im Golf von Mexiko entdeckten Ölvorkommen

( Klicken sie einfach auf das Bild. Dann erscheint es vergrößert in einem zweiten Fenster)

MÄRZ 2009

GENEHMIGUNGSVERFAHREN

 

Plan der beiden Bohrvorhaben " A" und "B"

Im März reicht BP bei der US Behörde MMS ( Mineral Management Service einen Plan ein und beantragt, im von BP geleasten MC252 2 Erkundungsbohrungen nach Öl und Gas durchzuführen. die beiden Projekte werden mit " well location A und B bezeichnet. Bohrung A sollte vom 16 April- 24. Juli dauern. Für Bohrung "B" war der gleiche Zeitraum vom 15.4. bis 24.Juli 2010 veranschlagt

ORIGINAL GENEHMIGUNGSAKTE DER MMS als pdf

Koordinaten ( nach Genehmigungsplan)

 
Der "Macondo prospect" ist das Ölvorkommen im von BP im Mississipi geleasten Canyon Block 252- ca 50 Seemeilen (= 92 Kilometer) entfernt von der Küste Lousianas.
geographische Position der DWH:( nach Angaben auf der Transocean website)
28° 44.20`Nord/ 88° 23.23`West
www.gulfoilandgas.com/ Oil Spill in the Gulf of Mexico -- Special Report

Koordinaten ( nach Plan der MMS)von:

well-location "A"

( Bohrloch A):

+28`44`17.217`` N - 88`21`57.340`` W

digitale Koordinaten (laut Genehmigungsbescheid:

(X)1202803.88 (E)

(Y)10431617.00 (N)

_______

 
Originalvideo des youtube users, welcher diesen doch ganz entscheidenden "Umstand" aufdeckte:

orginalvideo bei youtube:#BP OIL - NO BS !! - 2 WELLS DRILLED ABANDONED - 1 of 4

Koordinaten:

geographische Position der DWH:( nach Angaben auf der Transocean website)

28° 44.20`Nord/ 88° 23.23`West

Man sieht anhand dieser Koordinaten also sehr deutlich, dass dieser Standort eher den Koordinaten der " well location " B" entspricht" Transocean muss das ja auch wissen: Schließlich werden sogenannte Schwimm- bzw " Halbtaucherbohrinseln alleine durch GPS ( und Antriebsaggregaten) in genauer Position gehalten.

DIE DEEPWATER HORIZON VERSANK ALSO- SO TRANSOCEAN- ÜBER WELL LOCATION "B"!!!

Hier dazu mein video, auf dem man aber sieht, dass alle Bilder der rovs und damit auch alle Bilder vom gusher etc , die man bisher in den Medien zeigte,

eindeutig, unwiderlegbar und ausschließlich von BOHRLOCH "A" stammen! ( Koordinaten; siehe pdf oder Spalte links)

 

youtube- directlink: Natural Born Spillers (oil disaster, Gulf of Mexico)

In Teil 2/ 2 finden Sie dazu einen Artikel mit dem Titel: " Das Geheimnis von Bohrloch "A" und "B"

Koordinaten ( nach Plan der MMS)von:

well,location "B"

( Bohrloch B):

+28° 44' 16.027"N - 88° 22' 00.581"W

digitale Koordinaten (laut Genehmigungsbescheid):

(X)1202514.00 (E)

(Y)10434194.00 (N)

_______

youtube-video: " Ölpest im Golf von Mexiko geht weiter- Aug 2010 alles Lüge! "

OKTOBER 2009

MARIANA PLATTFORM BEGINNT MIT ERKUNDUNGSBOHRUNG

 
die Plattform " Mariana" wurde 1978 fertiggestellt und wurde zuerst bei der Piper alpha Katastrophe als Lösch und Rettungsplattform eingesetzt. Die Deepwater Horizon wurde erst 2001 als Weiterentwicklung erbaut und soll aber im Wesentlichen eine baugleiche Schwesterplattform der Mariana sein.
Im Oktober 2009 begann die Firma Transocean im Auftrage des britischen Ölkonzerns BP ( früher: British Petroleum- heute " Beyond Petroleum") mit der Test-Tiefbohrung im sogenannten Macondo Ölfeld im Golf von Mexiko.
(servinghistory.com)Transocean Marianas
 

21.10.2009:

Die Transocean Plattform " Marianas" beginnt mit der Erkundungs- bzw. Testbohrung. Bereits während des Hurrikanes Katrina am 27.10.2005 war die Marianas Plattform schon einmal beschädigt worden.
(rigzone.com)Hurricane Ike Damages Transocean Marianas Mooring System

9.11.2009

MARIANA PLATTFORM WÄHREND HURRICANE IDA BESCHÄDIGT

 

 

als der Hurricane IDA über den Golf fegt, wird die Mariana Plattform erneut stark beschädigt . Dieses Mal muss die Bohrinsel aber am 28.11. zu Reparaturzwecken an Land geschleppt werden.
 
 

2010

 

2.Februar 2010:

DEEPWATER HORIZON BEGINNT MIT BOHRUNG

 

Inzwischen ist es fraglich, ob die DWH wirklich die von der Pf Mariana begonnene Bohrung fortgesetzt hat oder ob sie eine neue Bohrung an der well location B begann

Eine andere Transocean Erkundungs- und Bohrplattform, die " Deepwater Horizon" wird herangebracht, um die begonnene Bohrung fortsetzen. Angeblich dort wo die Marianas stand ( laut Transocean well location B). Die DWH wurde aber auch herangeschafft um " gewisse "Hindernisse " bei der Bohrung zu beseitigen.Nach Reparatur bzw abschluss der Bohrarbeiten sollte die "Mariana" die Produktion übernehmen.
Die Entdeckung des Ölvorkommens unter well,location " B" wird auf der subseaoq.com/ Transocean Seite mit April 2010 angegeben.

FEBRUAR 2010

BP ENTDECKT, DASS SICH RISSE AM MEERESBODEN DES MACANDO VORKOMMENS ZU BILDEN BEGINNEN

 

(Alex Jones)

Um diese Zeit herum, im Vorfeld der Katastrophe waren- übereinstimmend mit Informationen die von Kongressermittlern aufgedeckt wurden- Goldman Sachs (der die meisten Anteile an BP halten soll) und BP Vorstand Tony Hayward sehr beschäftigt damit, Ihre Aktienanteile am Unternehmen loszuwerden. Goldman Sachs wollte 40 % seiner BP Anteile und Hayward Anteile über 1,4 Millionen Pfund loswerden, so Alex Jones.

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Ein großer Teil der über 1000 Plattformen befindet sich (noch) auf dem nordamerikanischen Festlandssockel. Die geologischen Gutachten zu den einzelnen Blocks gehört aber zum privat Property der jeweiligen Leaser
Ber Untergrund , wo die DWH bohrte. liegt aber im Bereich einer verdächtigen Formationsänderung die laut seimischen Sonargutachten, veröffentlicht von der Firma Schlumberger( siehe Teil 2/1 bis in große Tiefen nicht etwa aus festem Vulkangestein oder gar Granit besteht , sondern aus eher sehr fragilen Sedimenten,darunter tiefliegende Salzablagerstätten. Diese Sedimentschichtung scheint noch dazu nunmehr einen früher entstandenen (und damit möglicherweise vulkanisch aktiven) Grabenbruch zu bedecken.
Wie das Phänomen der Eugene Bohrinsel ( siehe Spalte rechts) im Golf von Mexiko zeigt, scheinen die weiter obenliegenden Ölquellen von einem tieferen und weitaus größeren Ölvorkommen gespeist zu werden.

STREIT UNTER DEN ÖLFIRMEN NICHT AUSGESCHLOSSEN!

Das macht es nahezu zu einem schicksalhaften Gleichnis über das Teilen.
Ist es so, dass dort dutzende Ölfirmen nach Öl bohren, inzwischen über 10.000 Bohrlöcher gebohrt haben, und nun wahrscheinlich die eine Firma schon längst die andere beschuldigt oder bekämpft weil sie ihr sozusagen " das Öl abgräbt"? ...
Das Öl verteilt sich anfänglich auf viele. Doch: Weil niemand genug kriegen kann, wird dann bis zum Ende ein Loch nach dem anderen gebohrt-
Irgendwann nun kam jemand auf die Idee: Ich kann doch auch alles für mich haben und bohrt ein 12.500 meter tiefes Loch zu jener mysteriösen sprudelnden Superquelle.
Bis zu guter Letzt dann alles einmal über den Hohlräumen, die die Ölförderung zurücklasst einbricht.Dann: Good by
Was wird uns diese Geschichte irgendwann lehren?

BP war bekannt, dass sich seit Februar Risse an der Macondo Quelle im MCB 252 bildeten, berichtete( Bloomberg.com) in einem Artikel vom 17. Juni 2010)

BP hätte zuerst 10 Tage benötigt, die ersten Risse zu verschließen, als sich weitere Risse auch im umgebenden Felsengestein bildeten , die das Bohrvorhaben weitere Wochen lang komplizierten. Würde man diese nicht verschließen würde man zulassen, dass unbekannte Mengen an Erdgas Und/ oder auch Rohöl durch die Risse austreten könnten.

AM 13. Februar hätte BP dem MMS mitgeteilt, man versuche Risse an einer Quelle, ca 40 Meilen ( 64km) vor der Küste Lousianas zu verschließen, wie Dokumente belegen sollen, die Bloomberg vorliegen.

BP hätte nun versucht, diese Risse mit einer " Cement squeeze" (Zementdruckpackung), bei der Zement in die Risse eingepumpt werden sollte, abzudichten. In den folgenden Wochen darauf machte das Unternehmen wiederholte Versuche, Risse zu schließen, durch die das teure Drilling fluid in die (das Bohrloch umgebende) Gesteinsformation ausdrang"

("drilling fluid= =Schmier und Kühlmittel für den Bohrkopf, ohne welches ein Bohrkopf - Kosten: ca 20.000- 40.000 US $$ überhitzt und schnell unbrauchbar wird )

Dies sei- so ein gewisserJohn Wang, Assistent für Petroengineering an der Pennsylv. University- "nicht ungewöhnlich". Dass dazu mehrere Versuche nötig waren sei allerdings ungewöhnlich und deute darauf in dass BP da einen ungeeigneten Zement verwendet haben könnte.

Doug Suttles and exploration chief Andy Inglis hätten in Anbetracht dieser besorgnisserregenden Gefahren eine bemerkenswerte "Vergesslichkeit und Wurstigkeit an den Tag gelegt , meinte Congress Ausschußvorsitzender Waxman. BP CEO Hayward sagte dazu nur stereotyp: er wusste von nichts.

Exxon Chief Executive Officer Rex Tillerson behauptete jedenfalls : Exxon hätte zu diesem Zeitpunkt eine Bohrung eingestellt.

( nur: was hätte sie getan, wenn dann als unmittelbare Folge der Bohrung das Öl und Gas aus dem Meeresboden dringt?)

Im März teilte BP dann der MMS mit, man hätte fortdauernde Probleme damit , das ( in der Formation?) " anschwellende" Öl und Gas unter Kontrolle zu halten. Die Untersuchungskomission des House of Energy and Commerce Committee veröffentlichte entsprechende emails, aus denen das hervorgehe. so Bloomberg.com.

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( zu Salte links) Zu den wenigen Erklärungen, die Tony Hayward bei seiner Vernehmung vor dem US Kongress am 17. Juli abgab, gehörte Folgende:

Für ihn sei die Sache im Golf von Mexiko eine "Schlacht". Irgendwann zuvor hatte er oder jemand anderes von BP aber sogar Vergleiche zum Golfkrieg gezogen und sogar vom 4 Weltkrieg gesprochen. Als er gebeten wurde, zu erklären wie das gemeint war, versuchte Hayward, der wie ein Schuljunge wirkte der bestraft werden soll, wieder abzuwiegeln:

Für ihn hätte die Schlacht 3 Fronten: die eine sei das Ölleck am Meeresgrund, die andere die Ölpest im Golf von Mexiko . Als dritte nannte er die geschädigten Anwohner

( Bloomberg.com- Juni- 17- 2010) Cracks Show BP Was Battling Gulf Well as Early as February

Bild:prisonplanet.com: Plattform im "Eugene island",einem Ölvorkommen in ca. 80 Meilen Entfernung von der Küste Lousianas.

Das Ölvorkommen war 1973 entdeckt worden und ermöglichte zuerst eine Förderung von 15.000 Barrels am tag.

1989 schien sich das Vorkommen zuerst zui erschöpfen und die Prduktion sank auf nur noch ca. 4000 Barrels pro Tag.

Dann geschah etwas was sich wohl jeder ÖLhändler wünschen möchte:

Das Ölvorkommen begann sich auf wundersame Weise wieder aufzufüllen- aus einem tiefer gelegenen Vorkommen unbekannter Größe und "produzierte" bald wieder 13.000 Barrel pro Tag. Wie man dann an seismischen 3 D Aufnahmen zumindest feststellte, befinden sich unterhalb des Vorkommens einige Risse, durch die aus der nicht näher erforschbaren tieferen Vorkommen ständig Nachschub in das Eugene Vorkommen dringt.

( Etwa in diesem Bereich des Golfes will BP Ameco/ USA 2009 das "Tiberölfeld" "entdeckt" haben: Dort- im Tiberölfeld soll die DWH 2009 und BP auch die Rekordbohrung in 13.500 Meter Tiefe getrieben haben. das Vorkommen wurde danach ebenso zur späteren Ausbeutung versiegelt. Möglicherweise ist es ja die inzwischen ebenso umstrittene BP Atlantis Plattform, die dort längst mit der Ausbeutung begonnen hat

7. April 2010

ÖLTEPPICH VOR DER KÜSTE LOUSIANAS ENTDECKT

 

6 Wochen vor dem Unfall berichteten Arbeiter vom einem Gaskick.

15 April 2010- Schon seit Tagen hatte es wieder mehrere " Rülpser" aus dem Ölfeld in ca 6000 Metern Tiefe gegeben. Dieser aber ist größer. BP Ingenieur Brian Morel hatte bereits Tags zuvor- 14. 4. 2010- eine email an den US Congress und BP Chef Hayward abgesetzt, die aber nie ankam oder nicht gelesen wird. " This is a nightmare well. It will hit everyone all over the place"
(Übersetzung: "das ist eine Alptraum- (öl) -quelle. Sie wird jeden treffen, überall an diesem Ort")
Das Loch war demnach zu dieser Zeit aber bereits gebohrt.

 

2 Wochen vor dem DWH Unfall ( Bericht: ens-newswire.com) wird laut US KÜstenwacht 10 meilen offshore von Venice entdeckt, dass Öl in eines der Kanäle des Naturschutzgebietes fliest. Das Öl stammt- wie sich herausstellt aus einem Leck an einer- von BP und Chevron im joint venture Unternehmen CPL gemeinsam betriebenen Pipeline. 18.000 Galleonen Öl treten aus und bilden einen Ölteppich von 120 Quadratmeilen offshore von Lousiana. Eine Firma Berry brothers hätte dort für Exxon Baggerarbeiten durchgeführt.

Der BP/Chevron clone CPL hätte daraufhin die Pipeline "abgeschaltet" so der bericht ( rechts). Das war als nur 2 Wochen vor dem Unglück.

Wohin aber konnte BP dann die geförderten Gas- und Ölmengen mengen leiten die noch dazu unter einem abnormen natürlichen Druck stehen?

War es das was zum Unglück am 20. April führte?

Was will man mit dieser ganze HOAX um Bohrloch A und B vertuschen? Wieso keine einzige Aufnahme von Bohrloch an Position " B", über dem sich doch- nach allen Berichten - die DWH am 20. April befunden haben soll?

waren etwa beide Ölförderanlagen aus Projekt A und B bereits mittels einer Pipeline verbunden die dann am 20. April unter der DWH platzte? ( Das wäre ein Ähnliches geschehen wie beim Unglück auf der Piper alpha )

Es wäre zumindest eine Erklärung, die zu den Fakten passen würde

Der Bericht , den ich bei fand, stützt sich einzig auf den entsprechenden Bericht der US Küstenwache und enthält ( leider) keine genauen Ortsangaben.

( environmental-news) 160-Square-Mile Oil Spill Fouls Mississippi Delta Wildlife Refuge

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prisonplanet.com- 9. Juni 2010: )Attorney: Deepwater Horizon Managers Knew About Oil Rig Problem Before Explosion

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27. MAI 2010

   
 

Knapp 1 Monat vor der Explosion- so Verschwörungsauthor Alex Jones, berichtete die New York Times, BP gebrauche eine Wasser/ Salz Lösung, um den Zement um das Schalungsrohr( im Annulus= der bei der Bohrung verbliebenen Raum zwischen Rohr und Gesteinsformation) abzudichten, was bekannt sei als weit riskantere Möglichkeit als der stärkere schwere Bohrschlamm.

Diese "Lösung"- so Alex Jones- soll- wie der CHefmechaniker von Tranocean, Douglas H. Brown berichtet, noch am Tage des Unglücks zu erhitzten Argumenten zwischen einem ( nicht genannten) BP Offiziellen und Crew Mitgliedern von Transocean geführt haben-

 

19. April 2010:

BOHRUNG DER DEEPWATER HORIZON KURZ VOR FERTIGSTELLUNG

 

am 20. April um 10.35 p. m (22.35 Uhr) lokaler Zeit / entspricht: CST = 4 p.m GMT/UTC ) wurde der Alptraum Wirklichkeit.

Die Bohrung bis zum Ölresservoir ( laut "the oil drum": ) in 5588 Meter unter Normal Null ist mehr oder weniger fertiggestellt .
 

20. April 2010:

Der Tag der Katastrophe

 
Eine Ölförderplattform ( wahrscheinlich die Marianas) sollte (wohl schon Tags darauf) die Ausbeutung der Ölquelle übernehmen. Am Abend desselben Tages waren noch einige Arbeiter damit beschäftigt, ( wohl den Schlamm oberhalb des BOP , bzw letzten Betonstöpsels) abzupumpen und die Bohrgestänge abzuziehen .

Am Tag des Unglücks- ( nach einigen, teils noch nicht genauer bekannten Zwischenfällen) war man dabei , die Versiegelung des Bohrlochs zu komplettieren.

Mit Fertigstellung der casing Arbeiten galt die Erschließungsbohrung selbst als fertiggestellt. Am 20.4 führte man nochmals Drucktests durch. Die Arbeiter - wie Haliburton berichtet, waren nur noch damit beschäftigt, das Steigrohr mit 2 Propfen aus Spezialzement zu versiegeln.

Bereits Stunden vor dem Unglück- so die new York Times- berichten Arbeiter davon dass bereits GAS durch die von haliburton gefertigten Zementcasings drang.

Was dann aber geschah, übertraf wohl noch weit alle Erwartungen

 

Kommentare-background informations:

Die Erkenntnisse erfolgen nur schleppend und auf Anfrage oder werden durch die PR Maschine der BP gefiltert.

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WAS GESCHAH AUF DER DWH VOR DEM UNFALL?

Die letzten Komplettierungsarbeiten wurden durchgeführt.

19.4.2010: "Production Casing"

am unteren Ende des Rohres beginnt ja das Ölvorkommen.
Casing ist hier die Verschalung eines Bohrloches. Zum unteren Ende zur Ölquelle hin muss sich der "string" (Strang)- ähnlich wie bei einem Teleskop- verjüngen. Dazu müssen in gewissen Abständen nacheinander immer schmälere Rohre eingeführt werden die anschließend mittels Zement zum darüberliegenden Rohrabschnitt wie auch zur Gesteinsformation hin verbunden werden.
Als Hilfsmittel gibt es dazu sogenannte " hanger". Das sind vorgefertigte Stahlbetonteile, die zuerst ins Bohrloch betoniert werden und in welchen sich dann die schmäleren Casings besser befestigen lassen. BP hätte- so eines der Vorwürfe ganz auf diese hangers verzichtet.
Außerdem gestaltete BP das Bohrloch mit einem sogenannten "long string." ( langer Rohrstrang) Das oberste 36 inch Steigrohr wurde dabei sehr weit in die Tiefe geführt und der Querschnitt erst kurz vor dem Ölreservoir und nur mittels zweier Casings strings bis auf das Endrohr mit dem Standardquerschnitt 11 inch reduziert.

ZENTRIERER

Zur Zentrierung dieser schmäleren Rohre vor dem , bzw beim Einzementieren gibt es mechanischer Stützen, die man "Zentrierer" nennt. Das sind eine Art Manschetten die in verschiedenen Abschnitten um das (dünnere) Bohrrohrgestänge angebracht werden um es genau in der Mitte des Steigrohres halten und somit eine symmetrische Bohrung zu gewährleisten.( Ohne Gewähr) Offenbar werden sie aber auch zum Einsetzen und Einbetonieren des schmäleren Riserendstückes am unteren Ende des Bohrlochs verwendet. . Anstatt der empfohlenen 21 hat man für die zwei Propfen des DWH Steigrohres nur 6 verwendet- lautet der Vorwurf des Congress- Untersuchungsausschusses.
BP Chef Hayward meinte dazu: "Es sei nicht immer besser, wenn man mehr nimmt" ( er meinte dabei strings. ein langes Rohr ist ja auch stabiler als mehrere nacheinander zusammen zementierte.

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"CEMENT JOB"

Ein, in des Rohres eingeführtes Rohr/Schlauch bewegter Pumpkopf spritzt nun die Zementmischung mit Hochdruck gegen die Innenwand des Rohres. Über Öffnungen in diesen Spezialrohren dringt der Zement dann auch in die Bereiche außerhalb des Rohrs zur Gesteinschicht. Welche Probleme es da geben kann, kann man sich ja denken (vor allem wenn sich das unteren Ende des Bohrloches durch zu schnelles Bohren erweitert hat und die Ränder abgebrochen sind). zum einen - so der spätere Vorwurf, hätte BP zum Befestigen der schmäleren Casings keine Hangars verwendet. Haliburton behauptet außerdem, die Arbeiter hätten die schmäleren Casings nicht sorgfältig zentriert und eine solche Schieflage könne "ernsthafte Probleme mit Gas flüssen nach sich ziehen". Außerdem - so dann auch der Congress- hätte BOP nur 6 anstatt- und wie von Haliburton vorgeschlagen- 22 Zentrierern verwendet"-----------

"Versiegelung" des Steigrohres:

Als die Bohrung selbst fertiggestellt war , am nächsten Tag aber die Mariana Plattform die Ausbeutung der Ölvorkommens übernehmen sollte , wurde die Ölquelle notdürftig versiegelt . Für die Zementierarbeiten war die Firma Haliburton beauftragt worden. In verschiedenen Berichten ist nun auch die Rede davon, Haliburton hätte hier das erste mal ein neues Additiv für Zementmischung ausprobiert, an dessen behaupteter höherer Festigkeit aber Experten bereits vor dem Unfall Zweifel äußerten

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Wie spiegel online berichtete, sollten in 2 Abschnitte des Steigrohres ("riser") jeweils 1 Stöpsel aus einer mit Stickstoff versetzten Betonmischung eingebracht werden . Der Stickstoff soll eine Anreicherung mit Methan verhindern. (Der Raum zwischen diesen Betonkorken wird mit teils synthetischem schweren Schlamm aufgefüllt ( " Spülung" genannt, weil damit das Öl und gas Gemisch aus dem ROhr gespült wird ) , wodurch wohl der darüberliegende wieder automatisch Halt findet?)
Überhaupt beschuldigt nur eine Firma die andere, was zu widersprüchlichen Aussagen führte und die Frage impopliziert. wer lügt nun und wer nicht.
Die einen behaupten nun die ganze Mischung sei einfach ins ÖLvorkommen gesackt. Die "Gegenseite" wiederum behauptet, BP hätte an drilling mud sparen wollen und nun nach Setzung des untersten Korkens die darüber eingeleitete Säule aus schwerem Schlamm wieder herausgepumpt und durch Seewasser ersetzt, was dann zum Blowout geführt hätte.
Obwohl sie wieder anderen Zeugen nach tags davor über 400 Fässer sogar " im BOhrloch entsorgt haben sollen) Als notwendige Verschalung zum Aushärten der Betonkorken werden offensichtlich entsprechende Formen über Stahlseile oder Bohrgestänge in das Steigrohr eingeführt.

 


 

Die letzten Stunden der Deepwater Horizon:

20.4. ca. 00.35 lokaler Zeit ( CST)

die Firma Haliburton komplettiert nach eigenen Angaben den zweiten von zwei geplanten Zementstöpsel , die das im Rohr selbst abdichten sollen, bis die Ölförderplattform herangebracht ist und an das Steigrohr angedockt werden kann. Unklar bleibt, wann der zweite Stöpsel gegossen wurde. Etwa zur selben zeit endet die Dokumentation über diese Zementierarbeiten auf der Deepwater Horizon

20. April- 2010 8 Uhr CST

BP Manager landen mit einem Helicopter die Plattform. Sie wollen die Crew für Ihre Verdienste und die Sicherheit auf der Plattform auszeichnen . Seit Inbetriebstellung der DWH hatte es dort keinen tödlichen Unfall gegeben .Kurz danach hebt der Helicopter mit den Managern wieder ab

20.4.2010- 10 Uhr CST:

Bill Johnson- ein Transocean Mitarbeiter konferiert mit einem BP Manager, der ihn dann später zitiert , wo er gesagt haben soll: " das Bohrloch ist dicht"

20.4.2010- 10.53 Uhr CST:

Eine interne Mail von BP bestätigt: die Zementstöpsel sind gesetzt.

20.4.2010 11.00 Uhr CST.

Beim Morgenmeeting berichtet ein Vorarbeiter: "fast fertig, baby!"

20.4.2010/ 15 Uhr CST:

Drei Arbeiter führen den ersten von drei vorgeschriebenen Drucktest durch . Einer der drei Tests ( vermutlich der Test mit dem die Dichtigkeit des Rohrs zur Gesteinsformationen geprüft wird ) fällt negativ aus: aus der Bohranlage tritt definitiv Gas aus!

20.4. 2010- 20 Uhr CST:

(quelle: spiegel.de) Trotz der Undichtigkeit entscheiden die Verantwortlichen an Bord, mit dem Abziehen des Rohres ( damit ist wohl das Abdocken von der DWH gemeint?) zu beginnen. 20 Minuten lang wird nun - laut Protokoll- Schlamm aus dem Bohrrohr gepumpt

20.4.2010- ca 21. 49 CST

Der Datenschreiber der die Gas- , Öl und Bohrschlamm- mengen protokolliert reisst ab.
Quelle bis hier: bei spiegel- online.de .Erfahren Sie hier mehr über die Vorgeschichte der Deepwater Horizon und der ÖLBOHRUNG im MISSISSIPPI CANYON Block 252

20 April 2010.- ca 22.35 ( CST/UTC- 6h

Nach eigenen Aussagen war die Firma Haliburton gerade dabei, den zweiten von 3 Betonstöpseln im Steigrohr zu gießen. ( Auch der uS Congress wunderte sich deshalb, ob man diese Arbeiten offensichtlich Transocean Mitarbeitern übertragen hat,denn die 11 Arbeiter die starben arbeiteten alle für Transocean)

(offizielle Quellen) Plötzlich ereignet sich ein folgenschwerer sogenannten BLOWOUT aus der Ölquelle .(Ob nun vor oder nach Beendigung der letzten Arbeiten ist noch unklar)

Zuerst muss (von wo genau?) eine Gasblase aus dem Meer aufgestiegen sein. Die Stromgeneratoren saugen nun- nach Mike Williams noch bevor sich die 1 Explosion ereignet Methan an anstelle von Luft und laufen daraufhin wie wild . Elektroingenieur Williams sieht noch, wie die Glühlampen immer heller leuchten bis alles auf einmal ausgeht. Willams steht von seinem Arbeitsplatz auf. Der Bildschirm seines Computers explodiert- wie er weiter erklärt- noch vor seinen Augen. Dann ist es stockdunkel auf der Plattform. Die entstehende Überspannung hat nicht nur zum Stromausfall geführt sondern wohl auch ( wie es beim "Beinahegau in Forsmark geschah) die wesentlichen elektrischen Teile der Anlage zerstört. Daraufhin versagt auch noch die letzte Option- die automatische uwie die manuelle elektrische Fernsteuerung (" dead man`s switch ") des BOP- Sicherheitsmechanismus . Auch ein angebeblich vorhandener Ultraschall auslöser funktioniert nicht. Keimne Strom >" Connection lost"

1 Explosion:

Williams tastet sich mit Hilfe einer Minitaschenlampe ( LED Anhänger) durch die dunklen Gänge. Er war 6 Wochen auf der DWH und findet den Weg auch ungefähr im Dunkeln. Er weiß, er muss erstmal ins Freie. Als er zur feuergehemmten Türe kommt,die aufs Oberste Deck führt, hört Williams ein fürchterliches Pfeifen, das aus dem Steigrohr kommen muss. Als er die Tür öffnet ereignet sich ein Explosion die ihn mitsamt der Türe an die gegenüberliegende Wand wirft. 11 Arbeiter die wohl draußen noch am Spülkopf zu tun haben werden , werden wohl von der Wucht der Explosion über Bord geworfen Von ihnen fehlt bis heute jede Spur

William läuft (offenbar) in einen anderen Raum, von dem es heisst, er hätte brandsichere Türen.

2 Explosion

Kurz darauf ereignete sich eine zweite, noch heftigere Explosion.Williams steht (ohne die Tür selbst öffnen zu müssen) im Freien und sieht das Deck in Flammen. Er sieht die Rettungsboote, doch sagt sich: Ich muss bleiben und anderen helfen. .Er nimmt nur die Rettungsjacke vom Haken. Jemand muss ja auch einen Notruf absetzen. Auf dem Tonbandprotokoll der Küstenwache ist später seine Stimme zu hören

Währenddessen hasten alle verbliebenen Mitglieder an Bord zu den Rettungsbooten. Das mit der Evakuierung hatte die Crew aus BP und Transocean Mitarbeitern ja auch tausende Male und fast an jedem freien Sonntag geübt. Alle 116 Besatzungsmitglieder - außer den 11, die schon bei der 1. Explosion umkamen, können sich von Bord der Deepwater Horizon retten . Williams aber lassen sie zurück, wie er später- die Tränen unterdrückend- berichtet .

Williams und einer Frau, die er noch auf der brennenden Plattform vorfindet, aber bleibt nur noch ein Sprung in die Tiefe. Schließlich landen beide aus ca 30 Metern Höhe im Wasser und wie Williams berichtet sogar " überraschend weich", nämlich auf einem Ölteppich der sich bereits rings um die Horizon gebildet hat. Willams schwimmt was er kann. bevor die Öllache Feuer fängt. Er hört fast nichts mehr. Er sieht nichts mehr. Trotzdem hört er eine Stimme. Es ist ein Rettungsboot. Das gesamte Interview finden Sie als Video in Teil 3

Zeugen auf einem Fischkutter in der Nähe beobachten das Geschehen. Auch sie sahen, wie die Lichter ausgingen und danach die beiden Explosionen. Als dann die gesamte Wasseroberfläche unter der DHW in Flammen steht, so berichten sie später, erkennen sie die Gefahr und suchen das Weite. .

Bild: Am 20. April 2010 gegen ca 22.44 lokaler Zeit ereignet sich ein Blowout an der Ölbohrstelle. Die "Deepwater Horizon" steht in Flammen und sinkt zwei Tage später auf den Meeresgrund

22 April 2010

2 Tage später versinkt die DWH nach 2 tägigen Löschversuchen auf den Meeresgrund
interessanter Unfallbericht in englischer Sprache

1. Widersprüche zu anderen Berichten:

Der Halliburton- Vertreter behauptete beim Congresshearing am 12 Mai, Haliburton wäre gerade dabei den 2. Zementpropfen zu machen, als der Blowout passierte.

Quelle: prisonplanet.com:

9. Juni 2010)Attorney: Deepwater Horizon Managers Knew About Oil Rig Problem Before Explosion

citing the eyewitness account of a crew member who rescued burning workers on the rig of a conversation between Deepwater Horizon installation manager Jimmy Harrell and someone in Houston. According to the witness, Harrell was screaming, “Are you fucking happy? Are you fucking happy? The rig’s on fire! I told you this was gonna happen.” Harrell was talking via satellite phone and whoever was on the other end of the line was apparently trying to calm him down as the rig burned. “I am fucking calm,” said Harrell, according to Buzbee. “You realize the rig is burning?”

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States Need To Launch Criminal Investigation Into BP, Federal Government’s Role In Oil Spill

“The New York Times reported in May that BP was concerned about the rig’s well casing — which Halliburton worked on — as early as June of 2009. The Times also reported that a Halliburton employee warned BP three weeks before the explosion that BP’s use of cement for the well casing was “against [Halliburton's] best practices.”

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Fortsetzung-spalte links:

20.4.2010 Drucktests

Optisch kann diese Verfüllung niemand kontrollieren. Sattdessen werden jeweils Drucktests innerhalb des Steigrohres und innerhalb des Annulus( siehe unten) durchgeführt: Ein positiver Drucktest und ein negativer " (Unterdruck-)Test. ("Saugtest") Da jedoch die Dichtung im BOP defekt gewesen sein soll, hätte dieser Test zuerst nun zu falschen- zu niederen Ergebnissen geführt. Erst am Tage des Unfalls stieg der Druck so merklich an, dass es deutlich wurde: Die Zementierarbeiten ( "cement-job") waren offensichtlich nicht erfolgreich.

Als man den Überdruck bemerkte, war es jedoch bereits zu spät.

DER "BOP"

Die einzige vorgeschriebene Notfallsmaßnahme- ein ca 350 Tonnen schwerer sogenannter " Blowout- preventer" - der zugleich die Lebensversicherung für Crew und Plattform darstellt, versagte seinen Dienst. Da ein Hyraulikschlauch am Blowout preventer schon vor dem Unfall defekt gewesen sein soll, gelang es nicht , mit diesem das Rohr durchzuschneiden und mittels einer Sperre ( Schieber) den weiteren Ölfluß aus dem Steigrohr ( riser) zu unterbrechen. Der Blowout (!) gelangte aus dem Ölvorkommen in ca 6000 Metern Tiefe somit bis auf die Plattform. Dort entzündet sich das Methangas zu einem Feuerball und tötet 11 Arbeiter.
Unbestätigten Berichten zufolge soll das Steigrohr oben bzw. am Spülkopf aber verschlossen gewesen sein, bzw man konnte es nach dem ersten Explosion noch schließen. . nach der 1 Explosion geschah eine weitere. Fraglich ist hier auch: ob seit wann und wieviel Gas dabei durch undichte , bzw geborstene die versiegelung des Bohrloches ( casing) zwischen Steigrohr und Gesteinsschicht nach oben drang
Das Steigrohr muss demnach bei der 1. ( eher aber bei der 2.) Explosion unter damit noch vorhandenen Druck geplatzt sein.
Danach hing an der DWH das aber nicht mehr mit dem Meeresgrund verbundene Steigrohr von über 1,5 km Länge und brachte die Deepwater Horizon dann am 22. 4. 2010 offenbar aus dem Gleichgewicht und zog sie auf den Meeresgrund . .>>

EINE " HEISSE ÖLQUELLE?"

In Wirklichkeit scheint aber die gesamte Ölbohrtechnik an dieser unerwartet heissen Ölresservoir in der Tiefe an ihrer Grenzen gestoßen zu sein.
Das Anbohren eines Ölfeldes das in einem geologischen Grabenbruch liegt und von unten durch vulkanische Prozesse erhitzt wird, könnte man wohl -auch ohne es vorher auszuprobieren oder " es darauf ankommen zu lassen- " als GAU der Ölförderung bezeichnen. Geologische Erkundungsbohrungen ( die in der BRD noch die Regel sind und Jahre beanspruchen können , scheint es nicht gegeben zu haben.

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... THE DAY AFTER ...

 

Bemerkungen:

Der Unfall sollte nun eigentlich auch die Sensibilität auch gegenüber den Risiken anderen Technologien erhöhen . Die Parallelen zu Entscheidungen deutscher Politiker und der Atomindustrie, sogar überaltete Problemreaktoren weiter am Netz zu lassen ,sind unübersehbar , wie auch das Prinzip der Fahrlässigkeit, das beiden Tragödien zugrunde liegt:

US Präsident Barack Obama drückte das folgendermaßen aus

" they have not thought about the possible consequences of their action".

Je größer die Technologien, desto gigantischer sind auch die Auswirkungen möglicher Unfälle. Mit den Folgen eines GAU in einem AKW mitten in Europa wie Krümel jedenfalls wäre wiederum die Katastrophe im Golf im Mexiko nicht mehr zu vergleichen

"Bei allem was tu tust, bedenke das Ende!"

( frei nach Platon)

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SPEKULATIONEN UM UNFALLURSACHE:

Schon bald nach dem Unfall kamen erste Zweifel hoch, ob diese letzten Arbeiten ordentlich ausgeführt worden waren. Inzwischen ist daraus eine Unzahl von Spekulationen geworden, die sich aber wohl alle derzeit nicht genauer überprüfen lassen. Glaubt man den inzwischen verfügbaren öffentlichen Untersuchungen, müsste man aber davon ausgehen, dass bei der DHW ziemlich Alles " nicht so gewesen ist, wie es sein sollte".

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Tschernobyl der Ölindustrie ?"

Während man anfangs noch Vergleiche zog mit dem bisher größen Tankerunglück der Exxon Valdez am 24. März 1989- wo sich aus einer der Tankkkammern des Frachters insgesamt 40.000 Tonnen Öl in den Prinz-William-Sund Alaskas ergossen, wird es nach mehreren Wochen immer offensichtlicher , dass die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko nicht die bisher größe Ölkatastrophe der Geschichte darstellt , sondern eine Art Supergau der Ölförderung, der alles bisher dagewesene in den Schatten stellt. In der öffentlichen Diskussion geschieht das übliche: man sucht den/ die Verantwortlichen.

Was sich auf den ersten rov Bildern zeigte, waren vor allem schwachbeleuchtete Teil die Trümmer der Platttform, von der es zuerst hieß, sie wäre direkt über der Bohrleitung auf dem Meeresboden aufgeschlagen.

Was blieb, ist ein "Gusher"

Das Steigrohr unter der Horizon wurde wohl während des Blowouts in einer Höhe von etwa 100 Metern über dem BOP zerrissen und dabei abgetrennt . Anschließend knickte es dann durch das Eigengewicht nur wenige Meter über dem BOP um und legte sich auf den Meeresboden. Bilder des gesamten Rohres sah man zuerst gar nicht und später nur ab und zu, bzw. wenn man sich die rov Bilder länger ansah. Gezeigt wurden bei CNN aber immer nur Aufnahmen von zweien. BP hat aber im Juni auf seiner website links zu 6 rovs.

Erstes Archivbilder des gesamten Rohres findet man aber bei youtube . Sie finden sie in Teil 3 des Reports.

Eine automatische Unterwasserkamera wurde fest installiert , und zeigte seither 24 Stunden täglich aber nur Bilder von der Stelle wo das Steigrohr mit etwa 90 cm Innendurchmesser (" 36 inch casing") bei ( 1 cm?) abgeknickt war und sich an der Knickstelle zwei Lecks gebildet hatten. aus denen mit hohem Druck Öl und Gas herausschoss. Der größte Teil dieses Öl- und Gasgemisches trat zu diesem Zeitpunkt aber- ca 150 Meter davon entfernt- am Ende dieses verbliebenen unteren Stück des Steigrohres aus, das da nun 1600 metern Wassertiefe auf dem Boden liegt .Doch das sollte man auf den Bildern nicht sehen .

Die Bildern genügten jedoch, ganz Amerika zu mobilisieren. Nicht nur zur Aufräumaktion, eine Art dennoch sinnvoller Syssiphusarbeit . Auch gegen BP Manager Tony Hayward , der doch erst nach einer ganzen Serie von Pannen und Unfällen 2007 bei BP mit dem Versprechen angetreten war, BP würde von nun an Arbeiter und Umwelt besser schützen . Bald wollte Hayward , wie er bald sagte " sein altes Leben zurück". Aber auch das brachte ihm die Kritik ein, er würde wohl " nur an sich selbst denken" während sein- " Amerika`s" Öl in den Golf sprudelt und das Meer , die Küsten und die Shrimps versaut.

Aber selbst bei seinem Kongressauftritt am 17 6. 2010 beteuerte Hayward, der sich selbst meistens nur als technisch völlig unversiert ausgab, immer wieder, wieviel man seither verändert, verbessert und investiert habe: " Savety ever has priority "

Trotzdem musste BP Manager Tony Hayward wenige Tage nach der Havarie gestehen: " Wir haben nicht die nötigen Werkzeuge". ( siehe auch: der spiegel-online: BP-Boss Tony Hayward- Der Katastrophenchef

Seit 20. April -gelingt es dem Betreiber BP ( British Petroleum- nunmehr" Beyond Petroleum) - nicht, den heissen und damit mit Hochdruck ausströmenden Ölfluss zu unterbinden. Tage nach dem 20 April 2010 schätzte man noch, dass täglich ca 800.000 liter Rohöl austreten würden . Das wären in 45 Tagen 36 Mio Liter. Tatsächlich liegt die Menge aber weitaus höher . Am 11. Juni kam nun die Hiobsbotschaft, aus dem Loch in 1600 Metern Meerestiefe wären schon seit der Havarie am 20.4. geschätzte 8 Mio Liter Öl täglich ausgetreten. Das 10 fache der ersten Schätzung.

von BP benutztes " rov" (remote operated vehicle)

NOAA Karte von der Verbreitung des Öl spills im Golf von Mexiko- Anfang Mai- 2010

NOAA: 24 Hour Trajectory Map: der rote Punkt ist der ehemalige Standort der Deepwater Horizon, Das blau gefärbte Bild gibt die Verteilung des austretenden Öls wieder

.

 

     

REVIEW X

Ein kurzer Rückblick: historische Unfälle auf Offshore Plattformen

6. Juli 1988

PIPER ALPHA

 
 

Mit 167 Todesopfern gilt der katastrophale Brand der Ölplattform Piper Alpha vor der Küste Großbritanniens -etwa 170 km N/O von Aberdeeen - als bisher folgenreichster Unfall auf einer Offshore- Ölplattform. Dieser Beitrag stellt sich die Frage ob, welche kontrollierbare permanenten Risiken es bei der Tiefseeölförderung allgemein gibt und ob Übereinstimmungen bestehen mit dem Brand der Deepwater Horizon .

Artikel folgt in Kürze: Juli- 30- 2010

Rig Incident List
     
     
     

ERSTE REAKTIONEN UND VERMUTUNGEN:

eigene Bemerkungen:

"PRODUCTION CASING"

 

Das Bohrloch sollte nur provisorisch mit zwei Betonpropfen verschlossen werden, da ( offensichtlich schon ) am nächsten Tag ( 21.4.2010) bereits die inzwischen reparierte Mariana die Förderarbeiten wieder übernehmen sollte. Die Mariana hatte ursprünglich 2009 mit der Bohrung begonnen, wurde aber 2009 während eines Hurricanes stark beschädigt Daraufhin wurde sie zu Reparaturarbeiten abgeschleppt. Die DWH sollte nun zwischenzeitlich die Bohrung nur weiterführen.

HALIBURTON

Die Firma Halliburton bekam im Irakkrieg eine Exclusivvertrag zur Versorgung der US Truppen. Bereits vor dem 911 soll wie auch bei der Bush Firma ...saudiarabische Firmen wie die Bin Laden Group an Haliburton beteiligt gewesen sein. Infolge der vielen Anschläge gegen Halburton Transporte im Irak und Afghanistan war die Firma vor wenigen jahren noch in den Konkurs gegangen.

Gerade 11 Tage vor dem Unfall auf der DWH ( so schreibt das Alex Jones in einem artikel bei prisonplanet, kaufte Haliburton jedoch überraschend für 250 US $ die Firma Boots & Coots auf, eine relativ kleine Firma , mit sehr viel Erfahrung bei der Kontrolle Ölquellen und Förderanlagen. Diese Firma machte Haliburton dann nach dem Unglück zum Helfer in der Not, " um zu helfen, den oil spill zu beenden" sie wurde bei BP unter Vertrag gestellt und Haliburton macht die Profite aus der Not..

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In einem Artikel in der New York Times vom 29. Mai 2010 wird berichtet, BP hätte Haliburton nicht so ganz über den Weg getraut :

Bereits im Juni 2009 sollen sich BP Verantwortliche besorgt über die von Haliburton durchgeführten Verschalungsarbeiten ( well casing) geäußert haben.

am 5. Juni 2010 berichtet die New York Times, ein Mitarbeiter Haliburtons hätte noch 3 Wochen vor der Explosion auf der Plattform BP gewarnt, dass der gebrauch von zement bei diesem BP Projekt wäre " gegen haliburtons beste Praxis.

( die Frage ist nur ,wo das genau war? war es die Rekordbohrung und war es BOhrloch "A"?)

Am Abschluss der Bohrung der DWH war die Firma Haliburton ( siehe auch;: Blackwater- Dick Cheney) beauftragt, das " Production casing" ( den EINbau und das Einzementieren einer bis mehrerer schmäleren Abschlußrohrstücke im untersten Bereich über dem Ölresservoirs) durchzuführen . Dort soll sich das Steigrohr verjüngen, um eine bessere Druckfestigkeit gegenüber der Gesteinsformation zu erzielen.

Dieses Endstück mit geringerem Durchmesser kann wohl erst nach Abziehen des Bohrkopfes eingebaut werden und muss dabei in die breitere Bohrloch ( well-bore) einzementiert werden. Da dieses schmalere Enstück nicht schon von Vorneherein unten am Steigrohr ( casing) angebracht werden kann( der Bohrkopf bohrt ja ein etwas größeres Loch- etwa im Durchmesser des risers= muss auch eine feste verbindung ( eine weitereBetonversiegelung muss zwischen dieses schmäleren Rohr und dem breiteren Steigrohr darüber eingebracht werden. Eine undichte Zementierung in diesem Bereich wäre natürlich fatal und wird auch als Ursache für den Unfall auf der DWH angesehen.. Zum Zeitpunkt des Unfalles-hätte es bei richtig durchgeführten Zementierarbeiten nicht mehr zu einem Blowout kommen dürfen

Vorrübergehende Versiegelung des Steig- und Förderrohres:

BP wollte ja die Ölqwuelle "bohren und dann zeitweriliog ( temporarely) ( bis zur Ausbeutung- wohl je nach Ölpreis)verlassen ( abandon) .

Haliburton sollte auch ingesamt 2 oder 3 Betonpropfen in das Rohr eingießen um dieses damit gegen einen Blowout zu sichern.

Während den Arbeiten am zweiten von 2 Betonstöpsel soll - so Haliburton vor dem Unterschungsausschuß- der Blow out dann passiert sein.

Während dieses Vorgangs kann es leicht noch zu einem Blowout kommen. Deswegen gilt als riskant. Ist die Versiegelung abgeschlossen , sollte die Quelle sicher verschlossen sein

Es ist aber wohl eher dort so gewesen , als wollte man einen Dampfkochtopf mit fast siedendem Öl mit einem Korken verschließen.

So, wie es spiegel online berichtet, pumpte man dabei branchenüblich einfach Zement ans untere Ende des Rohres und dann hinterher schweren Bohrschlamm . der Druck aus der Quelle sollte dann offenbar ( während das Steigrohr selbst verschlossen wird) den Mörtel in die Zwischenräume, die bei der Bohrung zwischen Rohr und Gesteinsschicht verblieben sind ( well-bore") hochdrücken.- (Anm.: wenns so ist, ein wohl sehr . " "abenteuerliches" Verfahren.)

Aber auch der von der branche schwerwiegenste Vorwurf an die BP- Verantwortlichen vor ort erwies sich nicht als widerspruchsfrei:

Ein gewisser Lindner, ein Bohrschlammspezialist, der im Auftrag von BP bzw Transocean die Abdichtung des Rohres mit schwerem Schlamm ("Spülung") vornehmen sollte, hatte aber Tags zuvor an einer Mischung aus zwei verschiedenen dieser Substanzen experimentiert. Davon wurden dann - so behauptet wieder ein Trasnocean Ingenieur - am 20. April noch 63.999 Liter in das Rohr gepumpt. Dieser geht davon aus, man wollte damit überschüssige Vorräte Bohrschlamm entsorgen. Im Congress wurde aber behauptet, BP hätte bei solchen, wie auch bei allen anderen Materialien und Arbeiten nur "gespart".

Fachleute nennen so etwas " the pill". Sie soll die Ergebnisse des Drucktests beeinflussen.

Dies muss zuerst soweit geklappt haben: Mindestens einer dieser Stöpsel konnte eingebaut werden, ohne das etwas passierte. Ob diese Versiegelung funktioniert hat , bzw dicht war, war dann bei den Drucktests nicht eindeutig festzustellen . siehe weiter unten>Unfallursachen

Die letzten positiven Druckkontrollmessungen verliefen jedenfalls auch am 20.4. ( immer angeblich) zuerst zufriedenstellend. Über die " negativen " Unterdruckmessungen gibt es angeblich aber keine Kontrollberichte. Mitarbeiter vo? ( BP?) behaupten nun, Transocean hätte diese Messungen durchgeführt und sein "okay" gegeben. Der Vertreter von Haliburton sagte dazu aber am 12.5. im Congresshearing " es ein nie der Fall, dass die eine Firma die Arbeit einer anderen übernehmen würde.

Damit aber noch nicht genug: Dieser schwere Schlamm den man während der Bohrung im Bohrrohr zirkulieren ließ, soll nun ( wieder) auf Anordnung von BP Leuten ( wie es immer hiesst) auch noch ( auis Kostengründen) abgepumpt und durch Meerwasser ersetzt worden sein.

Hätte der BOP funktioniert . hätte man allerdings den Brand löschen können und es gäbe jetzt ( wohl, nichts ist mehr sicher) auch kein leckendes Ölrohr am Meeresgrund .

Bilder: wiki commons :

HALIBURTON

Lincoln Plaza in Downtown Dallas, which at one time had the Halliburton headquarters

Haliburton baut im Auftrage des US Regierung )homeland security seit 2006 auch "temporary detention and processing facilities"und Internierungslager. Laut Business Wire gilt das Modell des Guantanamo Bay detention camp als mögliches Modell.

(wiki): Former U.S. Vice President Dick Cheney. was chairman and CEO of Halliburton Company from 1995 to 2000 and has received stock options from Halliburton. As of 2004, he had received $398,548 in deferred compensation from Halliburton while Vice President.

 

ERSTE REAKTIONEN

In einem Artikel "Sex, Lies and Oil Spills" , der bei der "Huffington Post" erschien, beschreibt der Sohn des 1968 ermordeteten Präsidentschaftskandidaten Robert Kennedy- der Universitätsprofessor Robert Kennedy jr.- wie es bei Ölbohren an den Küsten der USA wohl auch allgemein so " zugeht": Ölbohrgenemigungen gibts bei der MMS ( Mineral Management Service) gegen Geschenke und auch die Kontrolleure erschienen eher auf der Deepwater , um sich ihr Kokain zu besorgen,als um dort ernsthaft etwas zu kontrollieren. Obama sprach von einem sehr innigen (" cosy" )Verhältnis zwischen MMS und Ölindustrie.

Wiki> MMS) Im Zusammenhang der Deepwater Horizon-Katastrophe wurde bekannt, dass die MMS auf einen früher vorgeschriebenen Notfallplan für diese Plattform verzichtete

Als der Krieg im Irak zum erwarteten Disaster wurde, beschloss die US- Regierung unter G.W Bush eine planmäßige Ausbeutung unter anderem der Homeland Ölreserven im Golf von Mexiko. Diese Politik war zuerst auch von Präsident Obama weitergeführt worden. Nach der Deepwater Katastrophe wurden bisher 36 ( von rund 1000) der bestehenden Lizenzen zurückgenommen, 6 Planvorhaben gestoppt. In den Meeresgrund im GvM sollen nach Angaben des Congresses bisher ca 10.000 Bohrungen getrieben worden sein.

Am 22.6. 2010 jedoch hat ein Bundesrichter das sechsmonatige Verbot von Erdölbohrungen im Golf von Mexiko aufgehoben. ( spiegel- online): US-Richter kippt Obamas Öl-Bohrstopp

Wie Robert Kennedy auch in seinem Artikel erwähnt, schreiben bisher nur Brasilien und Norwegen ein sogenanntes "Downhole Security Valve" vor - ein Absperrventil, das noch zusätzlich (wohl?) unterhalb des Blowout preventers selbst in das Rohr eingeschweisst , bzw eingeschraubt werden müsste.

Erst 2009 hatte der US Congress einen Antrag abgelehnt, dieses zusätzliche Ventil auch für die Bohrungen an den Küsten der USA zwingend vorzuschreiben.

Weshalb man diese Vorschrift ablehnte ist nicht bekannt, aber denkbar: Das Ventil kostet pro Bohrloch ca 500.000 US $. Außerdem dürfte es gerade bei einer Probebohrung schwierig anzubringen sein. Die Stelle am Steigrohr (riser) in welches so ein Ventil dann eingefügt werden müsste ist etwas, was sich bei einer solchen Probebohrung wohl nicht im Vorneherein genau bestimmen lässt .Diese Arbeiten lassen sich auch nicht auf dem Meeresgrund ausführen. Dieses Ventil kann also, wenn, dann nur auf der Bohrplattform selbst angebracht werden, müsste aber auch genau an das Stück Rohr angeschraubt /- geschweisst werden , das sich dann ( wenn die erforderlichen Bohrtiefe erreicht ist ) auf Höhe des Meeresbodens befindet bzw diesen abschließt.

Es gibt auch die Möglichkeit ein solches Sicherheitsventil am unteren Ende des Rohres anzubringen.

Wie sich nun auch beim Congresshearing herausstellte ( und wie ich noch beschreiben werde), erwies sich auch ein funktionierender Blowout Preventer keineswegs als eine ausreichende Einrichtung zur Verhinderung möglicher Unfallszenarios einer solchen Unterwasserbohrung.

Wie Robert Kennedy weiter schreibt, hätte die Firma Halliburton ( eines der größen Serviceunternehmen für Ölbohrungen weltweit) schon des Öfteren geschlampt, wenn es um die Zementierarabeiten ging. Wegen eines Blowouts auf einer australischen Off shore Ölquelle im 2009 , wird von der australischen Staatanwaltschaft gegen Haliburton ermittelt, schlampig gearbeitet zu haben

Tony Hayward-CEO von BP (Bild: Wiki-commons)

BP CEO Tony Hayward war nach dem Unfall nicht gerade besonders erpicht darauf, sich von Jourmalisten befragen zu lassen:

In einer firmeneigenen Videostellungnahme ( siehe Video 2 unten) meinte Hayward noch , die Verantwortung für den Unfall läge alleine bei Transocean. Transocean war der Besitzer der Plattform und das Subunternehmen, welches im Auftrage von BP die Erschließungsbohrung durchführte:

" Die Verantwortung liegt alleine bei Transocean .Es ist ja deren Plattform, es ist deren Crew, deren Ausrüstung und es sind deren Sicherheitsmaßnahmen."

Video Interview mit Tony Hayward am 3. Mail 2010 bei ABC- news

Who'd Obama please with his offshore oil drilling plan?

AUSTRALIA:

(Sept.- 25-2009)

Test failure led to Timor oil spill disaster

Largest Oil Platform Spill in Australia Threatening Marine Life

 

ERSTE ZEUGEN UND BERICHTE:

links and documents:

Dem steht bisher die Aussagee des Elektroingenieurs Williams entgegen, der behauptet, BP Ingenieure befanden sich während der gesamten Bohrvorgangs an Bord der DWH. Unter anderem hätten sie gegen alle Ratschläge verlangt der Bohrer müsse mit Höchstgeschwindigkeit laufen, was- so Williams dazu führt dass an den Rändern des Bohrlohes Risse entstehen. Schließlich hätte sich der Bohrer ganz festgefressen. Das Bohrgestänge musste durchtrennt werden und es musste ( an anderer Stelle)mit einer neue Bohrung begonnen werden. Die BP- Konzernleitung übte wegen der dabei entstandenen Unkosten danach noch mehr Druck aus, hatte man doch Millionen an Leasingsummen verloren. Gerade zum Nachmittag des Unglückstages , dem 20. April 10 , hatte die BP Firmenleitung einen Besuch angekündigt Dieser fand auch statt. Als sich das Unglück dann ca gegen 22.15 lokaler Zeit ereignete war keiner dieser Herren mehr an Bord. Genau einen Tag zuvor - am 19.4.- schaffte man es, die Arbeiten abzuschließen. Als es dabei um das Versiegeln des Bohrloches ging ( die Ausbeutung sollte später stattfinden bzw. durch eine Förderplattform geschehen) und Transocean bei einem Meeting die Prozedur erklärte, soll der BP Manager verlangt haben " lets do it our way" . Bei den zumindest hastig ausgeführten Versiegelungsarbeiten hätte man schließlich "den schweren Schlamm zwischen zwei Betonpropfen mit Meerwasser ausgespült , wodurch dann erst der Blowout nach oben gelangt sein soll.

eigener Kommentar zum Artikel rechts:

Ich verstehe es auch nicht ganz- die Logik meine ich. man hat also zum Schluss dieses 63.000 Liter" schwere zähe Chemikalie" und den schweren Bohrschlamm wieder aus dem Bohrloch entfernt ( wohin wenn man es doch entsorgen wollte?) und dann stattdessen leichtes Meerwasser eingefüllt. Trotzdem wäre er aber beim Blowout auf die Plattform geregnet und hätte das gesamte Deck mit einer" 5 cm starken Schicht" die aussah wie "Rotz "bedeckt usw.

Seltsam...

Manchmal meint man wirklich; diese ganzen Ölborhrinselarbeiter haben doch auch selbst etwas zu viele Kohlenwasserstoffe eingeatmet. Soll nämlich nicht gut für das Gehirn sein...

Obwohl, bzw nachdem die Firma Halliburton jeden der geretteten Arbeiter der Plattform tagelang auf dem Rettungsschiff "zu Ermittlungszwecken" festgehalten haben soll , zitierte man in den ersten Fernsehberichten einige Arbeiter, die von Fernsehstationen anonym interviewt wurden, Darin war die Rede von " HEISSEM ÖL oder GAS das da zuvor (regelmäßig, bzw nach Fertigstellung der Bohrung ) aus dem Rohr bzw Spülkopf gekommen sein soll . Die meistverbreitete Schilderung spricht aber davon dass es nach einem grässlichen Pfeifen ( wohl aus dem Steigrohr) plötzlich eine Expolsion gab, nach der die gesamte PLattform ( also auch unterhalb des Decks ) in einer Art Flammenball explodierten Methangases eingehüllt war .

Dies geschah aufgrund der Hitze sicherlich dann mit ungewöhnlichem hohem Druck, wie er selbst bei Blowouts wohl eher untypisch ist. Dies könnte bedeuten, dass die Standardausführungen der verwendeten Materialien und Sicherheitsmaßnahmen bei dieser Bohrung schlichtweg und wohl überraschend and ihre Grenzen stießen. Die Betrachtung des Wissens über Geologie des Golfes von Mexiko zeigt deutlich dass insbesondere die Plattentektonik und der Tiefenaufbau der Region bisher kaum erforscht ist.

Aber bereits Wochen vorher gab es immer wieder Berichte von aufsteigenden Gasblasen - Rülpsern, die immer heftiger geworden sein wollen.

Dieser Umstand würde, könnte dann auch mit eine Erklärung liefern weshalb sämtliche Sicherheitsmaßnahmen im Falle der DWH versagten.

Obwohl kein Grund zur Annahme bestand dass diese Schilderungen nicht richig wären, fanden sie seither keinerlei Eingang mehr in die Überlegungen von US- Congress Ermittlern, oder in die Berichterstattung der Presse . Auch beim Congresshearing wurde dieser Umstand mit keinem Wort erwähnt

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Was nun? Heisses Öl-Ja oder nein?

Nun ist es keineswegs gewöhnlich, dass Ölquellen heisses Öl oder Gas enthalten, wie es ja mehrere Arbeiter den Fersehteams berichtet haben sollen. Zudem legte dieser Blowout - wie meistens- aus Methangas , wie auch das Öl und der Schlamm einen Weg zurück von über 6.000 Metern, bevor die explosive Mischung aus dem Spülkopf austreten konnte. Und das durch tiefe Gewässer , die normalerweise alles andere als " heiss sind". Obwohl bisher-außer Williams kein Einziger der doch 115 Überlebenden der DWH interviewt wurde , will das Gerücht nicht aufhören, das Öl wäre am S Siedepunkt gewesen. Ein klares Zeichen dafür, dass Haliburton ( und vielleicht auch andere der beteiligten Formen ) Zeugen unter Druck setzte? Wohl eher ein ganz normaler vertraglicher" Maulkorb", wie ihn heutzutage ja die meisten Unternehmen von ihren Angestellten verlangen

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( siehe auch: Spalte rechts:) Der Kronzeuge des Ermittlungsverfahrens wurde ein Mitarbeiter der Firma Transocean und man merkt auch an seinen Aussagen ganz deutlich, wie jeder der beteiligten Firmen nunmehr versucht, die Verantwortung für das Unglück auf die andere abzuschieben.Seine Schilderungen des Geschehens, bzw der Arbeiten auf der DWH erscheinen zumindest teilweise als logisch inkonsistent. Offenbar hat aber jeder der Beteiligten guten Grund, das, was unter eigener Verantwortung geschah, zu verheimlichen..

Wie Williams aussagte, hetzte die Deepwater Horizon praktisch von einer Bohrung zur anderen. Die Bohrlöcher ( incl Riser) wurden jeweils fertiggestellt und vorrübergehend ( mehr oder weniger " notdürftig) mit Betonpropfen und dazwischen schwerem Bohrschlamm " versiegelt", so dass sie bei Bedarf in kürzester Zeit - wenn Bedarf besteht oder aber die Ölpreise steigen- auf einfache Weise wieder zur Ölförderung geöffnet werden könnten

Kronzeuge Williams war und ist- soweit man weiß der/die bisher Einzige (von immerhin 115) Überlebenden Angestellten der Plattform, der bisher in einer Fernsehshow auftreten durfte oder überhaupt irgendwo sonst im Blätterwald interviewt wurde.

Sein Bericht gelangte ( dadurch) sogar bis zu den Ohren der US Congresses, der nur einen von drei Untersuchungkommites bildet, die derzeit Ermittlungsverfahren durchführen. Die anderen beiden werden vom das Präsidialkommitee Barack Obamas und dem Aufsichtsrat der BP geleitet.

Das Wort haben da wie andernorts nicht etwa Zeugen oder einfache Arbeiter aus dem gemeinen Volk . Was vor dem US Gesetz Bestand hat , sind allenfalls die Fragen und Antworten der Abgeordneten oder die Gutachten von Sachverständigen aus Yale, Princeton und Haward

Wie Williams ( Video in teil 2) weiter aussagte, konnte den örtlichen BP-Verantwortlichen der Bohrer gar nicht schnell genug laufen. Als der Bohrer einmal weit über der empfohlenen Umdrehungszahl lief und sich festfraß, hieß es dann. Jeder Ausfallstag koste dem BP Konzern knapp eine Million Leasinggebühren bei TRANSOCEAN, dem Besitzer der Deepwater Horizon Plattform.

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Monday, 07 June 2010 13:16 - Subcommittee Field Hearing on “Local Impact of the Deepwater Horizon Oil Spill” ( das Protokollvideo für stream und download finden Sie, wenn Sie den Link anklicken, auf der Seite)

Bei diesem Termin am 7. 6.2010 waren nun auch zwei Ehefrauen der am 20. April verünglückten 11 Arbeiter zum Congresshearing geladen. Eine der beiden wusste zu berichten, ihr verstorbener Ehemann hätte an Urlaubstagen kur vor dem Unglück wiederholt von den Problemen und Pannen bei der Deepwater Bohrung gesprochen.

Beim Einpumpen von Bohrschlamm ( wohl bei der versiegelung) sei Einiges an Bohrschlamm im "Steigrohr" verschwunden,( also in den Untergrund- sprich: die heisse Ölquelle geflossen) , was als sicheres Anzeichen gilt, dass die Versiegelung nicht dicht war oder aber wieder ( infolge von Druckschüben) aufbrach .Diese Versiegelung scheint zumindest große Schwierigkeiten gemacht zu haben . Es muss auch immer wieder Gasrülpser gegeben haben , die ja auch andere Arbeiter bereits geschildert hatten . Ingenieure schlugen Alarm , doch keiner wollte hören. Außerdem hätte man bei misslungenen Arbeiten einiges an equippment "verloren", bzw im Steigrohr "versenkt ".

BP VERFÜLLTE STUNDEN VOR DEM UNGLÜCK AM 20: 4. GROSSE MENGEN EINES CHEMIKALIENGEMISCHES IN DAS BOHRROHR

Wie die Washington Post" in ihrer Ausgabe vom 20. Juli berichtet, hatte BP Stunden vor der Explosion am 20 April "ungewöhnlich große" Mengen einer ebenso " ungewöhnlichen" Substanz gemischt und dann in das Bohrloch gekippt ( oder irgendwie eingebracht) , die man als "Spülung" bezeichnet. Wie "drilling fluid" Spezialist der Kontraktor Firma MI Smaco, Leo Lindner erläuterte , wird die graue, dicke Flüssigkeit dazu verwendet, Bohrschlamm aus dem Bohrrohr auszuspülen . ( Anmerkung: Vielleicht weil sie schwerer ist und den leichteren Bohrschlamm verdrängt?) . BP hätte hunderte Fässer der beiden Substanzen an der Hand gehabt, die man entsorgen wollte. Man hätte " mit 400 Barrel ( = ca. 63,594 Liter) aber etwa die doppelte Menge verwendet als üblich". Bei der Vorgehensweise wurden zwei Substanzen zusammengemischt. "Etwas"- so Lindner- "was man zuvor nie gemacht hatte"

EIn BP Experte meinte dazu, die beiden Substanzen gemeinsam zu verwenden " wäre okay". In der Nacht bevor man die Mischung in das Rohr füllte ( 19./ 20. April? ) wäre Lndner mit einem inprovisierten Chemietest beschäftigt gewesen , um das Mischungsverhältniss beider Substanzen gegenzuchecken. Er mischte je eine Gallone der einen mit der anderen und beobachtete die Reaktion.

Als die Quellee in gusher wurde, regnete es eine Flüssigkeit auf duie Plattform herunter , welche dieser Beschreibung entsprach.

Ein Zeuge namens Stephen Bertone, Chefingenieur auf der Plattform ( aber wohl Mitarbeiter von Transocean)berichtete beim Regierungskommitee ( also nicht bei einem der Congress hearings ) , das gesamte Deck wäre mit einem inch ( ca 2,5 cm) einer Substanz bedeckt gewesen, die er als "Rotz" beschrieb.

(Anm.: Ob das vor der 1. Explosion war , oder aber, als er die Plattform verließ, ist nicht berichtet)

Ronnie Penton- so die Washington Post, Anwalt einer der Plattformarbeiter, sagte in einem Interview nach dem hearing: "Die doppelte Menge des "spacer fluids"_-auch bekannt als " pill"_("Pille"), verzerrte einen der entscheidenden Drucktests in der Bohranlage, der nur Stunden vor dem Unfall durchgeführt wurde" . Basierend auf diesem Test hätte BP entschieden, es sei sicher, den schweren Schlamm ( der den blowout bzw Druck aus der Ölquelle zurückhalten soll) aus dem Bohrrohr zu entfernen , um dann stattdessen" leichtes Seewasser "einzufüllen.

"Die Abweichung von den Standardvorgangsweisen kam trotz einer Reihe von Komplikationen beim Versuch, die Arbeiten am Bohrloch fertigzustellen" - so der Originalbericht der Washington Post.

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überarbeitet bis: hier- August- 8- 2010

 

Bemerkungen:

UNFALLHERGANG

Quellen Dokumente

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nach Angaben von verschiedenen Experten soll der Blowout dabei - wenn, dann nur kurz aus dem Spülkopf herausgeschossen sein.

Das Rohr dürfte zum Zeitpunkt des Unfalls jedenfalls noch mit der Plattform verbunden gewesen. In den ersten Berichten wurde auch geäußert, man hätte das Ventil auf der Plattform selbst (am Spülkopf) nach der 1. Explosion noch abriegeln können

Die ganze Plattform war ja plötzlich in Flammen gehüllt, was dafür spricht, dass das Rohr schon vor der zweiten Explosion geplatzt sein könnte. Insider berichten , das Steigrohr ist ( spätestens bei der 2 Explosion) zwischen DWH und Meeresgrund geplatzt, demnach die Gasblase unter der DWH entstanden wäre, was auch zu den Schilderungen passt.

Schon nach der ersten Explosion saugten die Dieselaggregate der Stromerzeugung auf einmal immer Erdgas an als nur Luft und begannen wie wild zu laufen. Natürlich hatte die Plattform ( wie es leider auch in AKWs immer noch so ist) keine "*Überspannungssicherung"

.Leider - und wie es auch in AKW der Fall ist ( Vergl. Forsmark) waren auch die elektrische Einrichtungen der DWH offensichtlich also nicht gegen Überspannungen geschützt.

( Quelle: The OIL DRUM)

"Am 20. April- 2010- kurz bevor man die Deepwater Horizon aus der Bohrzone bringen wollte, um das "completion rig"- die Komplettierungsplattform heranzubringen, begann die Plattform auf einmal zu schwanken . Mit einem lauten saugenden Geräusch schossen Gas, Bohrschlamm und Seewasser über der Plattform in die Höhe . Das (Methan) -Gas explodierte und hüllte die Plattform augenblicklich in Flammen.
Nach einer zweiten Explosion fiel die gesamte Stromversorgung der Plattform aus. 11 Männer starben auf der Stelle. 115 weitere rannten zu den Rettungsbooten oder sprangen von der Plattform hinab in den Golf von Mexiko. Das ganze passierte so schnell, dass die Männer die starben, möglicherweise gar nicht erst mitbekamen was passierte."

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Einer der Kronzeugen des Unfalls, der Elektroingenieur Williams ( siehe videoclips auf Seite 3), berichtet; " dann wären die Lichter immer heller geworden, bis schließlich die gesamte Stromversorgung der Plattform ausfiel": Es muss wohl auch davon ausgegangen werden, dass wesentliche Teile der elektronischen Steuerung der Plattform durch die Überspannung beschädigt waren, dass sie gar nicht mehr funktionierten . Das manual override schließlich , mit dem man den Blowout Preventer (BOP) notfalls von der Plattform aus auch per Hand aktivieren können sollte, versagte wohl auch deshalb. Williams bzw die Untersuchungskommission bemerkt dazu :" es hätte keine Verbindung mehr zu BOP bestanden"

(Im BOP schneiden dann - als ultima ratio"- die beiden shear rams" das Steigrohr durch und verschließen das Rohr anschließend mit einem Schieber)

Der Elektroingenieur Williams, auf dessen Aussagen sich interessanterweise fast ausschließlich dieser Bericht stützt, konnte sich schließlich nur noch durch einen Sprung in die Tiefe retten und landete, wie er berichtet- dabei sogar " relativ weich" auf einer Ölschicht die sich bereits unterhalb der DWH ausbreitete und je nach Hitzeentwicklung bereits in Brand geraten war.W. schwamm also was er konnte , aus dem ölbedeckten Bereich,bis er von einem Rettungsboot aufgegriffen wurde.

Zwei Tage später- am 22. 4 2010 ging die Deepwater Horizon schließlich unter und versank auf den Grund des Golfs von Mexiko.

(Auf (Web-)-Seite 3 dieses reports finden Sie eine Auswahl videos von youtube und anderen Quellen mit chronologischen Berichten von Nachrichtenstationen und anderen Stellen zur Katastrophe).

Photos: NOAA

NOAA Overflight April 26, 2010 1115-1330

Lousiana

 

UNFALLURSACHE

 

12 Mai 2010...

1 HEARING DES US CONGRESSES ZUR DEEPWATER HORIZON KATASTROPHE

Anmerkung,. Sie finden Videomaterial dazu auf Seite 2 des Berichtes
links und Bemerkungen:

Englischsprachiger Gesamtbericht + Video zum streaming oder download hier:

Wednesday, 12 May 2010 15:30: Hearing on "Inquiry into the Deepwater Horizon Gulf Coast Oil Spill"

 

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Die Zeichnung rechts stellt wohl mehr eine idealistische Studie des Authors des Artikels bei Oil drum dar dar, wie man sich ein solches Ölbohrloch vorstellen kann oder sollte, als das es die Anlage des Bohrloches unter der DWH widergibt. Die flaschenförmige Form des Bohrlochs mag eine hohe Stabilität gerade gegen Blowouts gewährleisten . Doch ist es nicht möglich, durch eine engere "Flaschenhalsöffnung (wie a.d. Zeichnung der Blowoutpreventer) tiefer dann eine breitere Aushöhlung zu schaffen. Machbar wäre es nur , wenn man zuerst das gesamte Bohrloch in der selben Breite ausbohren würde ( was ein vierfaches an Bohrschlamm erzeugen würde) und dann die flaschenflörmige Verjüngung später einbetoniert. Laut Zeuge Williams waren aber für die Bohrung in über 6000 Meter Tiefe ursprünglich nur 22 Tage veranschlagt. Dieser Zeitraum verlängerte sich nur dadurch, da sich durch zu schnelles Bohren ein Bohregestänge festfraß und abgeschnitten werden musste Danach musste eine neue Bohrung ( wohl auch an anderer Stelle) vorgenommen werden.

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zu BOP /spalte mitte >

Will man den Auskünften dieses Williams glauben , müsste man daraus schließen, die Gummistückchen seien erst bei den Arbeiten für die Versiegelung des Steigrohres zur Gesteinsformation ( " casing") im hochgepumpten Spülschlamm entdeckt worden , was wiederum hieße , der Schaden am Annular muss erst kurz vor Fertigstellung am 20. April- als diese Arbeiten ja durchgeführt worden entdeckt worden sein . Das erklärt wohl auch die Geschichte mit den zwei Messungen: Es sollen ja zwei dieser Dichtigkeitsprüfungen durchgeführt worden sein: Während die erste Messung ( wohl vor oder während diesem " casing" eine Undichtigkeit ergeben haben sollen, zeigte die zweite messung- wohl am 20. April offensichtlich niedere Werte , die in ordnung befunden wurden

>>>

andere inkonsistente Aussagen:

In der Doku mit Williams wird weiterhin vermutet, man hätte nachträglich den Bohrschlamm zwischen bereits einzementierten Betonstöpseln herausgepumpt . Durch den entstandenen Hohlraum hätten diese dann dem Druck aus der Quelle nicht mehr standgehalten.

^1. Wie sollte es aber möglich sein, dann noch Schlamm unter oder aus einen bereits eingebrachten Betonstöpsel zu pumpen?? 2. Hätte man wiederum zwischen diese Propfen wirklich "Meerwasser anstelle von Schlamm" eingepumpt, bevor man den Betonpropf darüber eingoß, hätten die "Stöpsel" nicht gehalten bzw der Beton hätte sich nicht verfestigt und wäre bis zur nächsten festen Schicht abgesunken.

3. Den für den Gegendruck unerlässlichen schweren Bohrschlamm wieder aus dem Bohrloch zu pumpen, wäre außer der Tatsache dass sich dazu gar kein Pumprohr mehr im Riser befand auch völlig kontraproduktiv gegen die Absicht des Abdichtens, und damit nichts Anderes als ein Selbstmordkommando..

Inzwischen ist aber klar, dass mit diesem " Bohrschlamm aus dem bereits versiegelten Bohrrohr abpumpen" die letzten Arbeiten gemeint sind, die man noch am 20. April durchführte bevor die Deepwater Horizon von der BOhrstelle abdocken sollte. ( und während denen sich ja dann auch der blowout ereignete ( siehe oben: die letzten Stunden der DWH.

Man spült dabei wohl standardgemäß den Schlamm nur aus Raum oberhalb des letzten Betonprofen um dann auch dass kombinierte Bohr-/ Pumpgestänge aus dem Rohr zu holen .Möglicherweise hat das Steigrohr dann beim Abdocken zuviel gewicht und würde umfallen(?) . Enthält es aber kein W asser, würde es wohl schwimmen.

>>>Offenbar also eine "standard operating procedure". Nur - dass die Abdichtung und dann auch der BOP nicht funktionierte.Oder aber der Druck war von so einer Stärke mit der im Golf von mexiko bis dahin nicht gerechnet hätte .

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>>>Generell hätte der BOP drei Auslösemöglichkeiten, die aber alle von der Plattform aus gesteuert werden Fällt dort der Strom durch eine Überspannung aus, kann das system unter Umständen völlig ausgefallen sein

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>>> Nun frägt man sich ja wie da durch das Rohr Gummistückchen nach oben kommen konnten, wenn der Ring das Rohr ja umschließt und sich somit nicht innerhalb befindet . Nun sind für diesen Zwischenraum ( Bohrraum) am BOP aber Anschlüsse, die über die Pumpen wohl bei der Versiegelung gerade dieses Bohrraumes eine Rolle spielen.-

 

Ursache : ein "Blowout":

Zum Zeitpunkt des Unfalls galten aber all diese Arbeiten als abgeschlossen. Man war noch noch dabei das oberste Ende auszuspülen , um das Steigrohr abtrennen zu können., an welches Tags darauf eine Ölflörderplattform andocken sollte. ( ohne Gewähr: man muss wohl annehmen dass dieses oberste Abschnitt dann nicht mehr verfüllt wird . Vielleicht weil er er ja nur aufgrund der Luft darinnen dann überhaupt noch schwimmt, ohne an der Plattform festgemacht zu sein=

Es war also alles fertig. Trotzdem kam es nach fertiggestellter Versiegelung zu einem Blowout.

MÖGLICHES MENSCHLICHES FEHLVERHALTEN

Dieser Umstand hat gleich nach dem Unfall die Zweifel erweckt ob all diese Arbeiten korrekt und vorschriftgemäß ausgeführt wurden:

Als Ursache des Unfalls gilt eine undichte Versiegelung der Bohrung und des Bohrloches nach der Fertigstellung der Bohrung ( siehe oben: casing- production -string casing, cement job) . Dies führte nach bisheriger Meinung der meisten Experten dann letztlich zu einem Gasausbruch über das Steigrohr, der sich dann oben auf der Plattform entzündete und einen Feuerball erzeugte.( 1 Explosion)

Um die Dichtigkeit dieser Abdichtungen zu prüfen, werden Drucktests durchgeführt: Beim positiven Drucktest wird die Leitung (Steigrohr) unter Druck gesetzt und geprüft ob sie den Druck hält. Dieser ersten Test scheint zufriedenstellend verlaufen zu sein.

Beim negativen Drucktest wird ein Unterdruck erzeugt. Dieser fehlte aber ganz. Ein weiterer Drucktest am 20.-4.2010 kurz vor Beendigung der Arbeiten zeigte dann aber wieder Undichtigkeiten. 1 Stunde später geschah der Blowout

Das Ausmaß des Unfalls der DWH- da sind sich alle einig und so sieht es auch der der erste Bericht des US Kongresses- wurde durch die Fehlfunktion des Blowout Preventers (BOP) herbeigeführt.

VERDACHTSMOMENTE UND GEGENSTÄNDE DER ERMITTLUNGEN:

Der BLOWOUTPREVENTER

Der Vertreter der Firma Transocean äußerte beim Congresshearing die Vermutung- , dass bei der Explosion auch Teile aus dieser Zementabdichtung mit nach oben geschleudert worden sein könnten, die dann wesentliche Teile des BOP beschädigt hätten . Dies könnte dann zum ("Total-)- versagen des BOP geführt haben .

Generell hätte der BOP drei Auslösemöglichkeiten, die aber alle von der Plattform aus gesteuert werden Fällt dort der Strom durch eine Überspannung aus, kann das system unter Umständen völlig ausgefallen sein

Beim Auftreten des Blowouts im Bohrrohr der DWH hatte weder die Automatik des BOP reagiert. noch dass es nach Stromausfall noch möglich war ,den " dead men`s switch" manuell von der Plattform aus auszulösen.

Als Grund dafür wird meist die fast leere Batterie im BOP genannt. . Als aber die Stromgeneratoren der DWH Methan ansaugten liefen sie wie auch die Generatoren "wie wild" und haben somit eine Überspannung erzeugt, aufgrund der wohl vor allem die Steueranlagen der Plattform ausgefallen sind, bzw. zerstört wurden. Anderen Berichten nach sei es nicht möglich gewesen, von der Plattform aus eine Verbindung zum BOP herzustellen.

( der BOP wurde nicht über eine Funkverbindung gesteuert sondern über ein Kabel von der Plattform)

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Der Blowoutpreventer galt bisher als failsafe. Der Congress kam aber schnell zum Ergebnis, dass er keineswegs eine 100% Versicherung darstellt und auch nicht für alle denkbaren Situationen ausgelegt ist.

Aber auch der BOP selbst erwies sich anlässlich der Katastrophe als nicht gerade failsafe. Inbesondere funktioniert er nicht wenn sich irgendein Gestänge im Bohrrohr befindet , welches er im Notfall nicht mit durchschneiden könnte . Als nötige Konsequenz des Unfall wird deshalb nun eine Verbesserung solcher Sicherheitseinrichtungen gefordert und angestrebt . Auch wird man (zumindest für bestehende Bohrvorhaben- ob eine Nachrüstung möglich wäre, ist nicht bekannt) wohl künftig weitere Sicherheitsventile vorschreiben ( deephole security valve)

Mit dem BOP fing man auch gleich an: Der Hersteller Cameron hatte mit einem Tauchboot den BOP bereits wenige Tage nach dem Unfall am Meresgrund untersucht und festgestellt: Einer der Hydraulikschläuche, der die für die Notfallsoperation unerlässlichen Gewindemechanismen der shear rams ( Scherenrammen) antreibt, hatte ein Leck. Damit waren die shear- rams bereits funktionsuntüchtig. Außerdem hätte man "Modifikationen" am BOP festgestellt , die - so Cameron- somit logischerweise nur vor dem Unfall und - von seitens der Betreiber durchgeführt worden sein können . Diese wären entgegen der Hersteller anweisungen erfolgt und hätten somit die Sicherheit des BOPs im Falle eines Notfalls erheblich vermindert.

Nicht zuletzt hätte auch die "backup- Steuereinheit" , als nur eine der beiden doppelt ausgeführten Steuereinheiten zum Zeitpunkt des Unfalls nicht funktioniert. Und die andere? Auch die Batterie war fast leer. Deswegen wäre es dann auch nicht möglich gewesen die shear- rams manuell von der Plattform aus in Gang zu setzen. Das wäre -- wie der bewährte Sachverständige für spaceshuttle unfälle dazu meinte, so, als ob man nur " auf einem Bein stehen würde".

Unter normalen Umständen- so erklärte der Sprecher der Fa Cameron beim Congresshearing- hätten diese shear- rams jedenfalls ihre Aufgabe erfüllt, bei einem Druckanstieg über die Grenzwerte das Rohr zu durchtrennen .Ihr BOP seien einfach "failsafe" -fehlersicher. Zumindest hätten sie es aber zusammenzuquetschen müssen". fügten der Vertr eter von Cameron noch dazu. Klingt nicht gerade vielversprechend

Auch von Williams gab es noch einen Zugabe: einmal beim Auspülen ( von was?) seien kleine Gummistückchen mit nach oben gekommen. Es stellte sich heraus, dass diese "junks" von der oberen der beiden- "Annular"- oft auch scherzhaft " donut" genannten Gummidichtungen im BOP stammten. Einer der Arbeiter hätte, so Williams, Wochen vor dem Unfall irgendein Gestänge durch diesen BOP gesteckt , das diese Gummitteilchen dann abgerissen haben soll. Diese beiden Dichtungen mit 1oo cm Innendurchmesser und 40 cm Stärke umschließen aber das Steigrohr von außen. . . Dort soll dieser " donut", das Rohr dann zu den Schiebern abdichten, wenn die shear rams das Rohr im Notfall durchtrennen würden. Die zwei Dichtungsringe stellen aber aber auch die Endabdichtung des verbliebenen Spalts zwischen Bohrrohr und Bohrloch( Gesteinsformation) über den Wellhead und BOP nach oben hin und ins Meer dar .

Der NASA Sachverständige führte dazu aus: über diese "Annulars" werde auch der Drucktest durchgeführt, ob die Versiegelung( Abdichtung dieses Bohrraumes (casing") durch den Zement gelungen ist und nicht etwa außerhalb des Rohres das Gas durchpfeift. Wenn diese Annulars nun aber nicht mehr ganz dicht seien, lieferten die Messgeräte falsche (konkret:) zu niedrige Werte .( siehe Spalte links)

Die Firmenverantwortlichen vor dem Congress behaupteten, das bisschen an Gummi , was da durch das Missgeschick eines Arbeiters abgerieben wurde, wäre bei der Größe des Ringes nicht der Rede wert und hätte auf die Sicherheit des BOPs keine Auswirkungen . Der Sachverständige der NASA aber bemühte auf die Frage " what would you say, if..." gleich den bekanntesten Notruffunkspruch der bemannten Weltraumfahrt: " Then.- I would say: " Houston? we have a problem!".

Eine Hebelvorrichtung kann die beiden " Annulars"( Gummidichtungen oben und unten im BOP) in eine Arretierstellung nach oben drücken . Nur wenn sie nicht arretiert sind, sollte oder darf das Steigrohr weiter in das neu entstandene Bohrloch nachgetrieben werden.

Inzwischen stellte sich aber zumindest heraus, wie die Gummidichtung beschädigt werden konnte. Einer der Bohrleiter am Kommandopult soll versehentlich- vielleicht beim Zeitungslesen- an seinen Joystick gekommen sein . Dabei seien- bei arretiertem Annular- über den Motor etwa 40 meter des Steigrohres zuerst aus dem Loch heraus- und dann ebenso wieder hineingeschoben worden.

ZEMENTIERARBEITEN:

Als früheste Ursache, weshalb trotz bereits gefertigter Versiegelung des Bohrrohres zu diesem Blowout kommen konnte, wurde aber von The OIL DRUM sowie in anderen Publikationen angenommen, die Firma Haliburton hätte "bei der Abdichtung des 7 Zoll Produktions casing und 9 7/8-inch protection casing" unter Anderem am unteren Ende des Rohres zu wenig Zement verwendet.( siehe Skizze rechts) Diese Maßnahme galt am 19 April- einen Tag vor dem Unfall als abgeschlossen.

Robert Kennedy berichtete dazu in der Hurlington Post: Haliburton hätte sich bereits eine ganze Reihe solcher Schlampereien geleistet . Gegen Haliburton ( > Dick Cheney) würde unter anderem von einer australischen Staatsanwaltschaft ermittelt, durch eine früheren fehlerhaften Abdichtung eines Ölbohrloches vor Neuseeland bereits für einen dortigen Blowout verantwortlich gewesen zu sein.

Zu den Zementierungsarbeiten am Abschluss der Arbeiten im Maconda prospect soll von Haliburton kein " log" ( = Bericht) angefertigt worden sein. Haliburton behauptete beim Congresshearing der BLowout hätte sich während der Arbeiten am zweiten oberern Zementpropfen ereignet und entsprechende A ufzeichnung wären mit der Deepwater Horizon auf den meeresgrund gesunken .

An eine Bergung des Wracks wird derzeit nicht gedacht

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The OIL DRUM

Hearing on "Inquiry into the Deepwater Horizon Gulf Coast Oil Spill" ( Report des US Kongresses vom 12. Mai 2010

Abbildung: Ölförderanlagen entlang der US Südküste am Golf von Mexiko. Quelle: (Minerals Management Service. us.com

Aufbau einer Tiefseebohrung unterhalb des Meeresbodens.(The oil drum)

links zu Begriffen:

cement bond log (Haliburton)

Schlumberger- Cement Bond Logging Tools

production casing:

Riser Drilling Technology

Grafik: Schlumberger

 

UNFALLFOLGEN

 
 

 

Ein Rohr in ca 1600 meter Wassertiefe, aus dem heisses Öl und Gas aus einem nochmals über 4000 meter tieferen Ölresservoir herausschießt, ist nicht so leicht zu schließen , als wenn man nur einen Gartschlauch flicken müsste .

Anfangs ging man noch in einer vorsichtigen Schätzung von ca 800.000 Litern pro Tag aus. Manche meinten aber schon bald es dürfte leicht das Doppelte sein. ( also: 1,6 Mio. LIter pro Tag) . Keiner schien es wirklich abschätzen zu können, was wohl daran liegen konnte, dass das Öl bis Anfang Juni aus mindestens drei Stellen des ca 100 meter über dem BOP abgeknickten Steigrohres austrat. Das meiste natürlich am Ende und Aufnahmen vom quer auf dem Meeresboden liegenden E nde des Rohres sah man nie auf den ins Netz gestellten rov Aufnahmen.. Bis BP Anfang Juni die operation "topcap" startete( dazu weiter unten)- Danach musste wie auch rov. live viewer bestätigten- die Schätzung deutlich nach oben korrigiert werden. BP begann ja am 4 . Juni Öl über eine Glocke abzusaugen und diese Menge konnte man nicht verheimlichen.

BP pumpt nun seit ca 6 Juni- bzw nach dem die Glocke über dem abgeschnittenen Rohr angebracht worden war- nach eigenen Angaben die ersten Tage täglich 6000 Liter Öl hoch. Doch je mehr BOP pumpte, desto mehr kam dann nicht nur ( vergl.: Strohhalm) aus der Ölquellöe nach oben , sondern drang auch nach ein paar Tagen unter der Glocke hervor . Bald hatte keine der die rov Bilder über längere zeit verfolgt hatte zweifel. das ist ja mehr als zuvor. Nur wenige wussten dass es ja vorher aus verschiedenen Stellen des perforierten Steigrohres ausgetreten war. Jetzt kam alles nur nioch aus einer Öffnung am oberen Ende des BOP

Zwei tage später kam die Meldung: 2/ 3 der Menge die- durch den Saugeffelt nur verstärkt aus dem Rohr austraten gehen daneben

Rechnet man alleine diese Zahl 6000 Tonnen pro Tag hoch ( wobei nicht mitgerechnet wäre , dass teils 2 / 3 des Öls unterhalb der Glocke austreten sollen ), so wären mittlerweise in 50 Tagen geschätzte 300.000 Tonnen alleine an Rohöl ( das Methangas ist gar nicht mitgerechnet) aus dem Bohrloch ausgetreten und in den Golf von Mexiko geströmt. Wie sich wohl erst nach Anbringen der Glocke herausstellte, bewirkt das Hochpumpen des Öls aber wohl einen noch stärkeren Fluss innerhalb des Rohres. Ähnlich wie es ist, wenn man an einem Strohhalm saugt.

Einer genaue Gesamtschätzung, wieviel Öl nun tatsächlich austritt, bzw bereits ausgetreten ist, kann auch derzeit immer noch nicht getroffen werden.

Die andere Frage ist, ob der sogenannte wellhead noch dicht ist. Aufgrund der tatsache, dass der Bohrraum zum Rohr nicht ganz versiegelt werden konnte bzw beim Unfall wieder aufbrach , bahnt sich ein Teil des Gases seinen weg außerhalb des Steigrohres nach oben , wobei es sicher auch mit der Zeit diese Kanäle erweitert. die Bilder von schwarzen Wolken die auf dem Merresgrund selbts auftsiegen lassen nichts gutes ahnen...

 
Kommentare:

ÖLTEPPICH UND UMWELTSCHÄDEN

 

Ende Mai meldete CNN, Haliburton hätte im Süden massenweise billige Arbeitskräfter angeheuert und mit Bussen zu Zeltlagern in die Katastrophengebiete gekarrt , wo sie für 4 Dollar pro Stunde die Ölschäden an den Küsten beseitigen sollten. Man ist bei diesen Arbeiten ja ständig den Öldämpfen ausgesetzt .Viele klagten inzwischen über körperliche Beschwerden. Von Haliburton zumindest bekamen- so CNN- die Abeiter weder keine ausreichende Ausrüstung noch die erforderlichen Atemschutzgeräte..

beim Congresshearing am 17.- Juni 2010 wurde nun aber nur Tony Hayward mit diesen Berichten konfrontiert . Von Haliburton wurde dabei nichts erwähnt.

Tony Hayward äußerte sich zu den Vorwürfen: "DIe von BP beschäftigten Hilfskräfte " bekämen alles was sie bräuchten, jedes erforderliche Equipment wie auch Atemschutzgeräte . Außerdem führe BP die notwendige Ausbildung durch und für die Hilfskräfte bestehe auch die erforderliche Krankenversicherung.

Als man ihn fragte ob er das auch beschwören könnte, antwortete der sonst sehr wortkarge Hayward mit " Yes absolutely, I am sure." (Hayward war der erste BP manager der die krisenregion besuchte. Dort sprach er auch mit Katastrophenhelfern Fischern und anderen Anwohnerns

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Bei Haliburton läuft das dann offenbar aber anders.( und interessiert offenbar keine S**) Ob BP mit der juristische Verantwortung für den Unfall nun auch für alle üblen Praktiken von beteiligten US Firmen etc gerade stehen soll, scheint mehr der Wunsch der Abgeordneten zu sein auf der Suche nach einem Sündenbock. als das es den Tatsachen entspricht.

US Regierung und Congress ( wie i. Ü. auch die deutschen Politiker) scheinen nicht kapieren zu wollen, dass die von ihren Territorium aus( der Wall Street?) gesteuerten internationalen Multikonzerne und global players einfach zu groß sind, als dass sie von einer einzelnen Person oder sogar hundert der fähigsten Manager noch hauptverantwortlich verwaltet werden könnten. Es ist deren Struktur und schier unentwirrbare Vernetzung, die das unmöglich macht.

. der Wunsch nach einem Verantwortlichen ( Sündenbock") wird bei den Hearings sehr deutlich, und Hayward betonte aber immer wieder, nicht in die Bohrung der DWH involviert zu sein und stellte BP USA als eigenständiges Unternehmen dar, die dafür die Pläne machten und die Verantwortung trüge.Den Unterlassungen Verwicklungen von US Firmen und Behörden und der Eigendynamik der dort tätigen Unternehmen scheint man bewusst keine Aufmerksamkeit zu zollen. Ein wesentliches Moment weshalb es auch zu dem Unfall kam, war die hastige und zu lockere Umsetzung des Plans unter der Regierung Bush, die homeland Ölquellen auszubeuten um von der Abhängigkeit von arabischen Ölförderländern wegzukommen und sich aus dem Irak zurückziehen zu können.

Es gab für das Maconda Ölfeld wie auch für andere ja offenbar nicht mal irgendwelche ( und schon gar keine ausreichenden) geologischen Erkenntnisse, noch wurden im Vorfeld der Bohrungen geologische Erkundungen durchgeführt . die Bohrung selbst sollte wohl die Erkenntniss liefern ( was sie dann ja auch tat.

Ob solche geologischen Gutachten überhaupt gefordert waren, ist in keiner der Anhörungen bisher zur Sprache gekommen.

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Zu den Bildern rechts:

Es gibt in la Gomera einen sehr steinigen Strand nahe dem Dorf Hermigua. Wenn man da einen Stein hochhebt, findet man eine Asphaltschicht. Ebenso, wenn man dort ins Wasser geht. Jemand vom Ministerium den ich da kennengelernt habe, erzählte mir 1996, diese Asphaltschicht stamme von einer Ölhavarie in den 70ern. Der Asphalt der übrig bleibt, nachdem Bakterien eines Teils des Rohöls abbauen, zersetzt sich ebensowenig wie der Asphalt auf unseren Straßen.

Von welcher Ölhavarie das Öl genau stammte, weiß niemand so genau...Stammte es vom Unfall der XTOC 1979?

Darüber lässt sich bisher nur sagen, die weitere Ausbreitung des Ölteppichs ist so lange nicht abzusehen bis das Bohrloch in 1600 Metern Meerestiefe nicht verschlossen werden kann .

Schon nach wenigen Tagen hatte des Öl - begünstigst durch aufkommenden Südwind -bereits die ersten Inseln erreicht . Kurz danach begann es sich an den Stränden Lousianas zu verteilen, Mitte Mai erreichte es bereits die Küsten Floridas Inzwischen- Mitte Juni 2010 sind so ziemlich alle US amerikanischen Bundesstaaten an der Südküste betroffen.

Es gibt sehr wenig Bilder von den Unglücksorten . Manche Strände sollen bereits ( Stand: Juni) mit toten Tieren übersäht sein. Delfine und Haie flüchten eher vor den Ölschwaden , geraten aber an der Westküste Floridas in eine Falle. Was gar nicht berichtet wird, ist die Lage auf den Inseln die nicht direkt zur USA gehören, wie das benachbarte Kuba oder Haiti. Auch die an den Golf von Mexiko angrenzenden Staaten Mittel und Südamerikas waren bisher nicht mal der Erwähnung wert. Dennoch frägt man sich ja auch , ob bzw eher: "wann" das Öl auch deren Küsten erreichen wird oder bereits erreicht hat .

Bald nachdem schon die ersten Arbeiten zur Eingrenzung der Schäden begonnen worden waren, wurden in Internet foren und bald auch in Presseberichten neue Befrüchtungen laut :

" Was wird geschehen wenn der erste Hurricane über den Golf von Mexiko fegt?

Wetterinstutute kündigten nicht ohne Grund eine sehr heftige Hurricane season an: Werden die Arbeiten eingestellt werden müssen ? Werden die Hurricanes das Öl von der Meeresoberfläche über das Land tragen?

Bald darauf die nächste Frage:

Wie wird der Golfstrom den Ölöteppich auf dem Meer verteilen und umgekehrt: Kann das Öl selbst den Lauf des Golfstromes beeinflussen?

der Golfstrom und die Tag- und Nachtgleichen (Äquanoktien)

Über den Golfstrom gibt es nur wenige Informationen bei Wikipedia. Ich lebte mal ein paar Jahre auf den Kanaren. Von dort startete Christoph Columbus 1492 auf seine Entdeckungsreise, die ihn nach Amerika ( Hispaniola das heutige Haiti) bringen sollte. Er nutzte dabei die Strömung des Golfstromes. Doch aus irgendeinem Grund hatte sich die Abfahrt verzögert und Kolumbus schaffte es gerade noch über den Teich.

Auf den Kanaren macht man eine interessante Entdeckung. Nach der Frühjahrsäquanox spült es jedes Jahr den Sand an die Küsten la Gomeras, der dann ab der September Tag- Und Nachtgleiche aber langsam wieder im Meer verschwindet. Im Sommer ist da ausgedehnter Sandstrand wo im Winter die nackten Felsbrocken im Wasser zu sehen sind

Der Grund ist wenigen bekannt: Einen wesentlichen Faktor bei den Meeresströmungen spielen ja die Temperaturunterschiede in den Ozeanen.Und die Temperaturen werden nun mal von der Sonne gemacht. Ich möchte jetzt die gängigen wissenschaftlichen Meinungen nicht widerlegen:

Es ist einfach so dass der Golfstrom zwischen den Tag- und Nachtgleichen seine Richtung ändert. Das haben mir zuerst die Spanier auf la Gomera erzählt ,die ja viel von Seefahrt verstehen.

Der Golfstrom befindet sich ja auf der nördlichen Hemisphäre und hat auf der Südhalbkugel entsprechende Zwillingsströme, die mit dem Golfstrom interagieren. Es geschieht nun durch die Neigung der Erde zur Sonne ( anders ausgedrückt: der Wanderung des Sonnenzeniths zwischen den Wendepunkten des Krebses), dass im Sommer der Golfstrom die Oberhand hat und im Winter das südlichen System der Meeresströmungen . Beide dieser Hauptströme drehen sich aber grundsätzlich zueinander in die entgegengesetzte Richtung, dass eine gewisse Reibung entsteht. Infolge der Winkelveränderung der Erde (Äquator) zur Sonne (wodurch sich- ganz einfach- jeweils die eine oder andere Hemisphäre stärker erwärmt) ändern beide Stromsysteme zweimal im Jahr ihre Richtung

Wie auch immer: zwischen 20. März und 20 September fliest der Golfstrom von Norden nach Süden in Richtung Golf von Mexiko, wo er sich erwärmt,. Da verwirbelt er sich dann und fliest weiter um Florida herum die Ostküste der USA hinauf. Ab September dreht er sich dann um und fliest aus der Richtung des Golfes von Mexiko ( von dem er ja seinen Namen hat) östlich über den Atlantik. Dann entlang der Westküste Afrikas über die französische Westküste nach Norden, bis er dann zwischen England und Schottland so langsam in Richtung Arktis zu verschwinden scheint.

Auf diese Weise gleicht der Golfstrom das Klima im Gebiet des Atlantik aus und sorgt auf dem Breitengrad der Kanaren ( norrmalerweise subtropisch) für relativ gleichbleibende Temperaturen , bzw für ein Klima ohne Winter..

Leider wird der Golfstrom, wie bald auch dann Wissenschaftler bestätigten, auch den braunem Schlick mitreissen. Entprechend seiner Strömungsrichtung wird das Öl also bis September eher an die Ostküste der USA getragen. Ab September könnte, bzw dürfte sich das Ganze dann umkehren.. Dann wird der Golfstrom seine Fracht quer über den Atlantik tragen. Wieviel davon ab diesem Zeitpunkt noch (zuerst) auf den Kanaren ankommt, kann derzeit nicht gesagt werden, Es hängt davon ab, ob man den Gusher auf dem Meeresgrund bald verschließen kann.( was ich sehr bezweifle)

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(Bild: wikipedia)1979 trat nach einem Unfall aus der mexikanischen PEMEX Ölquelle Ixtoc I vor Campeche über neun Monate lang unkontrolliert Öl in den Golf von Mexico aus. Das Unglück galt bis dahin als größte Ölkatastrophe.

 MSNBC Vergleich: Xtoc disaster to Deepwater Horizon

Sedco 135F - IXTOC I

Unfallstelle der IXTOC I im Golf von Mexiko nahe dem mexikanischen Campeche, die am 3. Juni 1979 wie die Deepwater K Horizon nach einem Blowout in Brand geriet und sank.

Die Bohrplattform wurde von der Firma Sedeco (heute Transocean) betrieben...

durch die Ixtoc ölverschmutzter Strand (Photos: NOAA)

NOAA Incident News zur Havarie der IXTOC I

...Obwohl das Bohrloch nur in 50 Metern Tiefe war, dauerte es geschlagene 9 Monate bis das Leck geschlosssen werden konnte..

...alles wurde " geteert"

Der Mineralölkonzern PEMEX nahm in 50 Meter tiefem Wasser eine Ölbohrung rund 3657 Meter unter dem Meeresboden vor, als plötzlich der Kreislauf der Förderflüssigkeit unterbrochen wurde. Diese Flüssigkeit dient dazu, die Druckverhältnisse bei der Förderung konstant zu halten – ohne diese Flüssigkeit treten aus dem Bohrloch unkontrolliert Gas und Rohöl aus (der sog. Blowout). Dieses Rohöl entzündete sich und zerstörte am 3. Juni 1979 die Ölplattform

und: was daraus gelernt?

Brand auf der "Piper alpha" Plattform in der Nordsee

(6 Juli 1988):

167 Tote, 50 Überlebende

Das wahre Gesicht der Ölpest (Bilder sagen mehr als Worte)

Der Golf von Mexiko (john l.Wathen).flv (FSK: ab 18?)

Lesen Sie weiter:

Der Untergang der Deepwater Horizon (1/ 2)

-auf dieser Seite finden Sie technische Details, Erklärungen der wichtigsten verwendeten Begriffe aus der Ölindustrie wie z B " choke-line" oder: production casing". Außerdem einige eigene Recherchen und Wissenswertes ( soweit bekannt!!) über die Geologie im Golf von Mexiko- eine Liste der offiziell registrierten seismischer Ereignisse am Tage des Unglückes ( 20.4.2010) und Vieles mehr

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Der Untergang der Deepwater Horizon ( 2/1) "The Response! ( 1)

dies ist eine Chronologie der Berichte Maßnahmen und Ereignisse, die nach dem Unglück am 20. April eingeleitet wurden. BPs Versuche, das Bohrloch zu schließen, - die leider nur sehr spärlichen Berichte über die Maßnahmen zur Eindämmung der Ölpest und die Untersuchungskommissionen von US Congress und Regierung. Im ersten Teil finden Sie die Chronologie von Mai 2010 bis Ende Juni 2010

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In " DEEPWATER- HORIZON - The RESPONSE" ( 2)

finden sie die Fortsetzung dieser Chronologie von Anfang Juli bis jetzt. Gehen Sie auf diese Seite, um die aktuellen Berichte zu finden.

Alle Artikel sind mit verschiedenen links zu den Originaldokumenten versehen, aus denen ich meine Beiträge übersetzt habe, sowie vielen videolinks.

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In DEEPWATER HORIZON- Teil 3 finden sie eine Videochronologie aus Nachrichtenberichten, Reportagen, Zeugenaussagen nebst anderem interessanten Begleitmaterial. wie Aufnahmen vom Meeresgrund usw.

<< Titanic.de- als Nachfolger der früheren Zeitschrift " Pardon", heute: das allgemeine Magazin des Untergangs- hat die "top cap "Pläne BPs und die Verantwortungserklärungen der BP Aktionäre wohl als einziges deutsches Medienprodukt von Vorneherein realistisch beurteilt und auf den Punkt gebracht.>>

Abbildungen/Spalte links und rechts: "Startseitencartoons aus dem Magazin "Titanic" zur Ölkatastrophe

Oil rig blowout in Turkmenistan, No fire thank goodness.
 

wegen Datenüberfrachtung habe ich die Seite geteilt:

Teil 2:

US Congress und BP sahen sich gezwungen alles nur mögliche zu unternehmen, um eine Katastrophe durch das auslaufende Öl möglichst zu verhindern bzw aufzuhalten.- Lesen sie im Teil 2 über dieses Vorhaben. Hier finden sie auch eventuelle updates zum aktuellen Stand der Dinge:

DEEPWATER HORIZON( Teil 2 )- THE RESPONSE

( Die Antwort?)

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Teil 3:

Auf dieser Seite sammle ich videolinks die aufschlussreiche Informationen zu den einzelnen Themen und Porblemen beinhalten. Sie finden dort Interveiws nachrichtenmeldungen Links und Mitschnitte von denCongresshearings mit den Verantwortlichen von BP, Transocean, Haliburton und Cameron. Außerdem in voller Länge die Einvernahme von BP CEO Tony Hayward vom 17. Juni 2010.

Die Ölkatastrophe hat das amerikansiche Violk auf die barrikaden gebracht und bietet den Sprengstoff für politische und wirtschaftliche Revolutionen Leider unterliegen alle Umweltaufnahmen einen strengen Zensur durch das Unified command center. Kaum ein Journalist darf die Katatrophen regionen ohne Erlaubnis betreten und die filmen dürfen, liefern nur geschönte Bilder. Sollte sich neuere Entwicklungen ergeben , werde ich mich bemühen die seite umgehend abzudaten.

DEEPWATER HORIZON ( 2) DIE CHRONOLOGIE IN VIDEOFORMAT

Videodokumentation

Auf dieser Seite habe ich versucht, brauchbare Originalvideos aus Nachrichtensendungen und Dokumentationen zu finden, die die Entwicklung rlativ lückenlos zusammenfassen sollen.. Sie werden ggf ergänzt oder auch ersetzt, sollten ich bessere Videos dazu finden .

Sie geben nicht zwingend meine Meinung, sondern die Meinungen der Verfasser wieder