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Letzte Meldungen:

Karte vom Areal zeigt anhand der ROV Koordinaten: Das Disaster der Deepwater Horizon hatte ein weitaus größeres Ausmaß, als bisher angenommen wurde: Auf der Seite TEIL 2/ 2 : " THE RESPONSE" ( 2) finden Sie meine Karte vom Areal der derzeitigen Operationen, angefertigt anhand der auf den rovs angezeigten Koordinaten:( Bericht folgt noch)

( Veröffentlicht: 15.08-2010-)

click here for my areal map of the Deepwater Horizon incident site at MCB252.

Der Untergang der Deepwater Horizon-1- (Dokumentation)
TEIL 2/ 2: THE RESPONSE Teil 2: JUNI 2010 - bis Jetzt, aktuell
TEIL 3: VIDEO SOURCES
Der Untergang der Deepwater Horizon (1/ 2)

- DIE ÖLKATASTROPHE IM GOLF VON MEXIKO -(2/1)

- DER UNTERGANG DER DEEPWATER HORIZON- " THE RESPONSE" (1)

- DOKUMENTATION DER DER KATASTROPHENMASSNAHMEN NACH DEM UNTERGANG DER DEEPWATER HORIZON-

Chronologische Dokumentation aller Ereignisse Von APRIL 2010 bis Ende JUNI 2010

Die aktuellen Nachrichten und Meldungen zur Entwicklung im Golf von Mexiko finden Sie in " THE RESPONSE- Teil 2)

zu: " THE RESPONSE":

Die Seite ist chronologisch aufgebaut. Scrollen sie einfach anhand der Datumsangabe so weit hinunter, bis Sie den dazu gehörigen Artikel finden. Ich werde mich bemühen , den Bericht auf dem aktuellen Stand zu halten. Sollten sich Änderungen etc ergeben, werden updates ggf. auch in die einzelnen Teilthemenabschnitte eingefügt

 

DIE ANDEREN TEILE DER DOKUMENTATION:

DIE ÖLKATASTROPHE IM GOLF VON MEXIKO -1- (Dokumentation)

In diesem Teil 1 geht es um den Unfallhergang selbst, seine Vorgeschichte, die ersten Meldungen und Zeugenberichte sowie Stellungnahmen in der Öffentlichkeit.
> die Untersuchungen des US Congresses ( mit links zu den Original Dokumentationen)
>Aussagen von MItarbeitern der Ölfirmen, sowie von Experten und Zeugen des Unglücks.
special: Der Untergang der Deepwater Horizon (1.2.1.) Auf dieser Seite finden Sie meine eigenen Recherchen ( und die anderer youtube user) über das, was wirklich passierte. Dazu umfangreiches Dokumenten- und Videobeweise. Außerdem: viele Fragen und wenige Antworten zur Geologie des Golfes von Mexiko

Der Untergang der Deepwater Horizon (1/ 2)

-auf dieser Seite finden Sie technische Details, Erklärungen der wichtigsten verwendeten Begriffe aus der Ölindustrie wie z B " choke-line" oder: production casing". Außerdem einige eigene Recherchen und Wissenswertes ( soweit bekannt!!) über die Geologie im Golf von Mexiko- eine Liste der offiziell registrierten seismischer Ereignisse am Tage des Unglückes ( 20.4.2010) und Vieles mehr

TEIL 2/ 2 : " THE RESPONSE" ( 2)

Chronologische Dokumentation aller Ereignisse seit: JULI 2010 ( bis aktuell)
In DEEPWATER HORIZON- Teil 3 finden sie eine Videochronologie aus Nachrichtenberichten, Reportagen, Zeugenaussagen nebst anderem interessanten Begleitmaterial. wie Aufnahmen vom Meeresgrund usw. -

- DIE ÖLKATASTROPHE IM GOLF VON MEXIKO -

VIDEO - DOKUMENTATION DER DER KATASTROPHENMASSNAHMEN NACH DEM UNTERGANG DER DEEPWATER HORIZON-

In meinem Google-blog können Sie Kommentare abgeben oder mit anderen Usern diskutieren

 

A LITTLE BIT OF GREEN:

 

Report von "der spiegel.de/ Greenpeace": Die vergessenen Lecks der Öl-Industrie:

2. Teil: Westsibirien (TNK/BP) : Öl für Deutschland fließt durch marode Pipelines
3. Teil: Ölsande in Kanada: Das schmutzigste Öl der Welt
4. Teil: Nigerdelta: Shell und die Umweltkatastrophe in Südnigeria
 
5. Teil: Nordsee: Ölschwaden und der vergessene Blowout
 

Greenpeace.de/ Mitmachpetition: Keine Öl-Bohrungen in der Tiefsee

GREENPEACE bei youtube:

Unterstützen Sie unsere Online-Petition! Wir verlangen von den Geschäftsführungen und Vorständen der deutschen Mineralöl-Firmen, ihre Mutterkonzerne aufzufordern:

  • Verzicht aller an der Ölförderung beteiligten Unternehmen auf Ölbohrungen in der Tiefse
  • >Sofortiger Wechsel in der Energiepolitik: weg von fossilen und hin zu erneuerbaren Energieträgern und Energieeffizienz

link zum Ausfüllen der Greenpeace Mitmachaktion: " Keine Ölbohrungen in der Tiefsee"

Sammeln Sie Unterschriften im Bekanntenkreis: Greenpeace Unterschriftenliste zum Ausdrucken

Hier einige Beispiele aus der :Greenpeace action: rename BP"...(Greenpeace. uk action: ) redesign BP`s logo

...........

(In eigener Sache) Liebe Besucher diese Website: Nutzen Sie meinen blog:

mein Google-blog

 

GGG

DER UNTERGANG DER DEEPWATER HORIZON

(2-THE RESPONSE)

CHRONIK DER GRÖSSTEN ÖLKATASTROPHE DER GESCHICHTE

 

VERTUSCHUNGEN UND BAUERNOPFER

 
 

<< Bild links: Karte der größten enddeckten Ölfelder im Golf von Mexiko

APRIL / ANFANG MAI 2010..

THE RESPONSE

 

Kommentare:

Niemand der Verantwortlichen ist derzeit so der Öffentlichkeit ausgesetzt wie BP Manager Tony Hayward. Kein Wort über die US administration Bush, die doch für die Erschließung und Ausbeutung sämtlicher einheimischer Ölquellen sorgte, auch, um endlich aus dem Irak abziehen zu können. Keine Wort Kritik auch an die Aktionäre , die BP selbst wohl nur als Börsenkurve oder von der Tanke kennen, aber doch für alle Entscheidungen des Unternehmen die absolute Weisungsbefungniss besitzen und damit auch verantwortlich sind, wenn BP in 2 Jahren ca. 200 Mrd an Gewinnen generierte , aber nur einige Millionen für Sicherheitsmaßnahmen ausgab. Diese Politik braucht zur Schadenbegrenzung und um sich nicht ganz in Frage stellen lassen zu müssen, einen Individualschuldigen .

_______________________

der spiegel-online- ( 28.5.2010) BP vertröstet US-Regierung aufs Wochenende

The Oil Drum (May 29, 2010)- Deepwater Oil Spill - The LMRP Attempt

_______________________

Dazu aus:

(wz newsline): Watte, Bier oder einfach nur beten: 80 000 Ratschläge für BP

Grassleys Ratschlag ist nur einer von vielen - und keineswegs der absurdeste. Allein bei BP sind mittlerweile mehr als 80 000 Anregungen eingegangen, wie das Ölleck am Meeresboden geschlossen, Wasser und Küsten gereinigt werden könnten. Auch im Internet überbieten sich Privatbürger gegenseitig mit Ideen. BP hat bisher 40 Experten darauf angesetzt, den Berg von Tipps zu sichten. Das Team soll nach Angaben von Unternehmenssprecher Mark Proegler ausgeweitet werden. Ungefähr 250 Ideen würden zurzeit einer genaueren Prüfung und Tests unterzogen.

( der spiegel.de/ 14.6.2010) ""Bottom Kill" unter dem Meer"

der spiegel.de/ 17.6.2010: "Fische fliehen vor dem Öl"

Die Response- die Antwort von BP und den US Behörden auf die drohende Umweltkatastrophe im Golfes von Mexico- kann wie folgt zusammengefasst werden:

Der Katastrophenschutz wurde in zwei Bereiche aufgeteilt:

1. Aufgrund der von BP behaupteten Kompetenz sollte BP versuchen, das geborstene Bohrsteigrohr am Meeresgrund zu verschließen.

2. Die US Behörden koordinieren die Maßnahmen, um die Verbreitung des austretenden Öles zu kontrollieren. Bis Juni wurden über 1300 Fischerboote engagiert, 1700 Fachleute aus aller Welt beraten über nötige und mögliche Maßnahmen und alleine 17.000 US Soldaten - dazu unzählige Freiwillige begannen mit der Syssiphusarbeit der Reinigung an den Küsten, während täglich weiter ( max. Schätzung 8000) Tonnen Öls ins Meer strömen.

BP`s Notfallmaßnahmen: eine Geschichte aus Pannen

BP musste bald zugeben, dass es weder einen Notfallplan für solche Szenarien gab, noch dass man Erfahrungen damit hätte, wie man einen solchen " gusher", aus dem das Öl ( natürlich auch Unmengen an Erdgas) noch dazu mit einem so außergewöhnlich hohen Druck am Meeresgrund austritt, versiegeln könne. Offensichtlich hatte aber auch keine der anderen Ölfirmen oder die US- Administration an diesen zu jeder Zeit und bei jeder Bohrung denkbaren Fall gedacht. Es geht ja " nur" um die Umwelt und die war und ist bisher gegenüber kommerziellen Interessen zweitrangig. Nun aber, wo die US Bürger entlang der gesamten Südküste um ihre Einkünfte bangen , weil Touristen wie Fischer von Texas bis Florida und bald wohl auch bis zu den Bahamas und Bermudas bald nur noch "asphaltierte Strände" vorfinden werden, erwachte das Umweltgewissen der USA in seiner spezifischen Form. Selbst ein öllverschmierter Pelikan erregte nun Mitleid , auch wenn wohl ein Großteil der dortigen Naturschutzgebiete bald praktisch für immer in der ursprünglichen Form zerstört sein könnte. Auch wenn sich die direkten Folgen irgendwann abmildern: Zurück bleibt überall der Asphalt . Und der zersetzt sich auch dort nicht schneller als der auf unseren Straßen.Dafür gibt es genug Beispiele. Ich kenne den Strand von Hermigua ( La Gomera, kanarische Inseln /Spanien . Selbst 3- 4 Jahrzehnte, nach dem dort der Ölteppich irgendeines Ölunglückes ( die Bewohner wissen nicht mal von welchem ) angelandet ist, tritt man dort noch unter jedem Stein und im Sand auf Asphaltklumpen , die man dann nur mit Terpentin oder Butter wieder von den Füßen kriegt

DIE RADIKALLÖSUNG IST NICHT DIE RICHTIGE

Und wieviel ist den US Amerikanern jetzt ihre Umwelt wert? Das Moratorium die Ölförderungen im Golf einstweilen auszusetzen ist gescheitert und frägt man die Südstaatler dort, so will fast niemand auf die lukrativen Jobs auf den über 1000 Ölplatttformen im GvM verzichten. ( BP betreibt davon ca 500) . Öl auf die Mühlen der Neocons , welche die Abhängigkeit von der Ölindustrie zum Programm machten. Dabei war Obamas Forderung keineswegs eine Radikallösung: Nur 30 Plattformen ( von ca 1000 )war zuerst der weitere Betrieb untersagt worden und nur bei 6 wurden die bereits erteilten Genehmigungen für Erkundungsbohrungen widerrufen.

US Behörden und die Petroindustrie wollen zuerst " aus der Sache lernen" und " mehr in Sicherheitstechnologie investieren". Während Milliarden in die Ölbohrtechnik und deren Ausbau investiert wurden- so der US Congress- war den Ölgiganten die Sicherheit Ihrer Plattformen und Mitarbeiter oder auch sichere Umwelttechnik allenfalls mal eine Million wert und bewegte sich dabei nie über den Rahmen des unbedingt und unvermeidlich gesetzlich vorgeschriebenen.

Während bereits Tage nach der Havarie an der nur ca 26 Meilen entfernten Naturschutzgebieten die ersten Ölteppiche anlandeten, stieg mit den live Bildern der unvermindert Meeresgrund sprudelnden Ölquelle der öffentliche Druck auf BP .

links and documents:

BP richtete ein Krisenzentrum ein und bat Experten wie Öffentlichkeit um Ratschläge, wie das Tschernobyl der Ölindustrie unter Kontrolle gebracht werden könnte. Vorschläge können an diese Website übermittelt werden.

Deepwater Horizon Unified Command- website/suggestions

bereits nach wenigen Wochen waren ca 14.000 Vorschläge eingegangen (siehe Kommentare,. Spalte links)

update Video ( BP). 4 7.2010: "BP tests suggestions"

________________

(Video) BP Group CEO Tony Hayward Discusses Deepwater Horizon Response Operations

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BP versucht, die öffentlichen Reaktionen über Public Ralation abzumildern.

auf der website von BP finden sich zahlreiche Videos in denen BP seine Maßnahmen dokumentiert:

BP.com: "Response in video"

 

BP CEO Tony Hayward- on May- 26th at CNN: "series of failures"

(CBS- 28.6.2010) BP: Relief Well Nearing Undersea Gusher

Ende- April 2010 >>

BEGINN DER OPERATION " TOP- CAP I "

 
  Bereits Ende April trat BP dann mit der ersten Idee an die Öffentlichkeit, von der man behauptete bzw annahm, dass sich damit das ungehinderte Auslaufen des Öls ins offene Meer weitgehend stoppen ließe : man ließ in zwei Tagen eine Saugglocke- ein drei Stockwerke hohes Stahlgehäuse- zusammenschweißen, welches dann über den Blowout preventer am Meeresgrund gestülpt wurde. Als man mit dem Absaugen des Öles begann, fror zwar nicht das Öl an, aber es bildeten sich Kristalle die das Saugrohr verstopften. In der Öffentlichkeit sprach BP von einer mysteriösen Art Eiskristallbildung ( was natürlich nahelegt, dass das austretende Öl NICHT heiss wäre). Wie the OIL DRUM inzwischen näher erklären konnte, handelte es sich dabei aber um einen Prozess der Kristallbildung , der durch die ABKÜHLUNG der aufsteigenden WARMEN / HEISSEN Gase in der kälteren Region entsteht , wo das Öl in den kühlenden Meereswasserbereich eintritt. Also nicht um Eiswasserkristalle (H2O) unter dem Gefrierpunkt.

Nunmehr kündigte BP an, einen kleineren Trichter konstruieren zu wollen, bei dem das nicht vorkommen könne (siehe weiter unten: " operation "top cap II ") Offenbar sollte dieser u.A. über zwei Leitungen verfügen, über die ständig Chemikalien wie Methanol zugesetzt werden können , um eine erneute Kristallbildung zu verhindern. Dieser kam dann aber zuerst mal gar nicht zum Einsatz.

Auch auf freundliche Hilfsangebote aus dem Ausland bzw. anderer ölfördernden Staaten wurde anfangs verzichtet. "Yes we can ". Erst im Juli 2010 entschloss man sich dann doch, auch Hilfe aus anderen Ländern anzunehmen ( siehe weiter unten: A- Whale")

 

Ende April 2010 >>

BEGINN DER OPERATION " BOTTOM KILL"

 

Einsatz von remote operated vehicles:

Da es zumindest nicht möglich ist Taucher in diese Meerestiefe zu schicken, begann BP Tage nach dem Unfall mit der Erkundung des Meeresgrundes durch sogenannte "rov" ( remote operated vehicles) . Bald verlangte der US Senat, dass BP die live Bilder öffentlich ins Netz stellen müsse. ( Freedom of information act)

Die Bilder der rovs gaben seither das Ausmaß des an verschiedenen Stellen des abgeknickten Steigrohre austretenden Öls nur partiell wieder und so dauerte es eine Zeit bis man erkannte dass das Bild von den zwei Löchern, die BP hauptsächlich zeigte ( dort wo das Rohr über dem BP abkickte und sich zwei lecks bildeten) nicht die einzigen Austrittstellen waren und die größte Ölmenge zu diesem Zeitpunkt aber aus dem Ende des horizontal auf dem Meeresgrund liegenden Endes des Steigrohres austrat. Aber auch auf dem den BOP umgebenden Meeresboden waren immer wieder schwarze aufsteigende Wolken zu sehen, auch wenn diese durch die Propellerantrieb der Rovs sehr schnell verwirbelten..

Nach diesen Erkundigungen erklärte - so BP nunmehr aber( und wie immer ohne weitere Erläuterungen) , die Entlastungsbohrungen - könnten erst bis August d. J. fertiggestellt werden. (Seltsam : Für die Bohrung der DWH waren ausweißlich der ersten Angaben BPs sowie Williams`s nur ca 3 Wochen nötig) . Sieht man sich den Plan genauer an, so wird deutlich, dass man damit nicht (mehr) in das Ölresservoir selbst bohren will, Laut BP Plan läuft dieses Bohrloch schräg auf das bestehende zu, was ja alleine aufgrund der Schräge usw einen erheblich höheren Aufwand erfordert

Im letzten update vom 6 Juli heisst es nun: " die Entlastungsbohrung sei weitgehend fertiggestellt und man wäre dem ursprünglichen veranschlagten Zeitrahmen um 7 Tage voraus.

Mit der operation " bottom kill " könne vorausssichtlich noch vor Ende Juli begonnen werden. Dann will man beginnen, zuerst Bohrschlamm in den Annulus zu pumpen. Die gesamte Maßnahme soll- so BP- ca 10 Tagebis 2 Wochen in Anspruch nehmen. Danach- (so hofft man zumindest) wäre das leckende Bohrloch so dicht, dass kein weiteres Öl mehr ausströmen wird .( Siehe BPs technical updates- in der Spalte rechts>>)

BEGINN VON ZWEI ENTLASTUNGSBOHRUNGEN

(Bericht bei CBS-online : (CBS- 28.6.2010) BP: Relief Well Nearing Undersea Gusher

Anfang Mai wurde sofort auch mit zwei Entlastungsbohrungen begonnen. Diese- so hieß es zuerst- würde direkt ins Ölvorkommen gebohrt, um den Druck aus dem Ölvorkommen im defekten Bohrloch abzusenken , um dieses dann endlich auch verschließen zu können.

Zuerst rechnete man damit, die Bohrung innerhalb weniger Wochen fertigstellen zu können.

Beide der von BP anvisierten , bzw begonnenen Bohrungen läufen von zwei entgegengesetzten Richtungen mit 16° Abweichung zur Vertikalen schräg auf das defekte Bohrloch, bzw. den Riser zu . Die beiden Bohrungen aus gegenüberliegender Richtung sollen schließlich am unteren Ende des defekten Bohrrohres etwa 20- 30 Meter über der Eintrittsstelle in das Ölreservoir zusammentreffen. Ist man erstmal am alten Riser, so ergeben sich auch weitere mögliche Maßnahmen .Weshalb keine Bohrung ins Oilreservoir führt, um ggf. Druck aus dem Reservoir ableiten, so dass das damit druckentlastete Original " Macando" Rohr einfacher verschlossen werden kann, ist wohl Teil des Selbstvertrauens, mit dem BP meint nun mit der " bottom kill" operation endlich Erfolg zu haben

Diese wird offenbar deshalb unternommen, weil von der Ölquelle in 6000 Metern Tiefe ( unter "Normal Null" - NN) heisses Gas und auch Öl offenbar auch in den Zwischenraum zwischen Bohrloch (Gesteinschicht) und eingerammtem Steigrohr dringt , und dann- wie auf einigen rov Bilder sichtbar-offenbar um das Steigrohr herum, bzw am Rande des "wellheads" aus dem Meeresboden austritt. Gerade aus den letzten Berichten ( Mitte Juni 2010), in denen von einer weiter steigenden Menge austretenden Öls die Rede ist , muss man wohl schließen, dass dieser Gasdruck diese Zwischenräume langsam aber stetig auch noch weiter aushölt!!

Verantwortlich für diesen Umstand ist in erster Linie der übergroße Druck, der hier speziell dadurch entsteht, dass das Ölverkommen welches die DWH angebohrt hat ( wie nun doch einige bisher inoffizielle Quellen berichten) wohl tatsächlich eine heisse Ölquelle ( nach unbestätigten inoffiziellen Angaben: "am Rande des Siedepunktes") ist.

Wenn man sich nun diesen gigantischen Art "Dampf kochtopf, gefüllt mit Erdgas vorstellt, stellt sich aber eher eine grundsätzliche Frage: Wäre zum Zeitpunkt der Havarie - (neben den Standardausführungen, die ja gerade und wohl nur am Loch im Mississippi Canyon Block 252 offenbar ALLE- von der Betonabdichtung bis zum Rohr- versagt haben) überhaupt eine Bohrausrüstung erhältlich gewesen , die diesen Kräften gewachsen wäre oder ist ? Und auch genau diese Frage hat sich der Congress auch gestellt, ohne zu vergessen, darauf hinzuweisen , dass das von BP/ Tranocean verwendete Equipment in seiner Ausführung in allen Punkten den allgemein üblichen Standardausführungen für solche Bohrungen und auch den Vorschriften , die für solche Bohrungen im Golf von Mexiko gelten entsprach. Wieso es dann aber gerade oder " nur" bei diesem "Ölfeld" nicht funktionierte, bleibt die andere, wesentlichere, bisher noch unbeantwortete Frage..( Siehe teil 1)

Ob das Rohr selbst beim Blowout am 20. April auch unterhalb des BOP geborsten ist ,ist nicht genau bekannt . Schon ein Jahr vor dem Unfall soll ein Ingenieur der BP öffentlich geäußert haben, auch die verwendeten (Standard-) Steigrohre seien möglicherweise zu dünn und würden einem hohen Druckanstieg durch einen, beim Anstich eines Ölfeldes immer zu erwartenden blowout nicht standhalten. Auch auf ihn wurde offenbar- wie üblich- nicht gehört. Wusste man zu diesem Zeitpunkt schon, dass die Ölquelle siedend heiss ist oder wurde die Informationen nicht weitergeleitet? ?

Treten dort nun auch am Rand des Risers zusätzlich bereits Gas- und Ölmengen ein oder aus, könnte sich dies bei Verschluß des Rohres möglicherweise stärker bemerkbar machen. Ohne nun ein Experte zu sein, muss man sich auch hier wieder die Frage stellen, Bringt das was oder kann das auch alles nur noch schlimmer machen?

__________________________

update1 zu: "Entlastungsbohrung"- Stand: 9 Juli 2010:

Um genau auf das originale "Macando Bohrloch" zusteuern zu können, wird im originalen "Macandorohr" mittels Stromzufuhr ein Magnetfeld erzeugt. Transmitter in einem speziellen Rohr, das zwischenzeitlich eingeführt wird, senden nun Signale aus, die vom Hauptrohr reflektiert werden. Mit Sensoren wird dann praktisch die Resonanz bzw magnetische Feldstärke gemessen, die um so stärker wird, je näher man an das Rohr kommt.

Laut diesem technical update vom BP ( 27.6.2010) ist man nur noch ca 55 feet ( 15 bis 20 Meter) vom Original riser entfernt und wäre nun dabei, sich dem Riser vorsichtigst anzunähern.

Ist man nun in den " Annulus"( dem bei der Bohrung verbliebenden Raum zwischen Gesteinsschicht und Schalungsrohr) vorgestoßen, will man- so Kent- schweren Bohrschlamm ( eine teils synthetisches Füllmaterial) hineinpumpen.

Gibt es dort einen Fluß von Kohlenwasserstoffen- so der BP - so würde dieser Druck den Schlamm dann nach oben drücken, wo er sich verfestigen wird, bis die undichten Stellen verschlossen sind.

Wie man den Öl und Gasstrom aus dem Rohr selbst stoppen will, wurde darin ( bzw bis dato?) noch nicht erläutert, . Dies dürfte wohl aber nicht so schwierig sein und war bzw. ist aber wohl eher das sekundäre Problem. Auch das Aufsetzen eines neuen BOP, der das Rohr dann durchtrennen und entsprechend abdichten kann, wurde da schon diskutiert

Das Manko ist ja: Würde man zuerst das Steigrohr über oder unter dem BOP verschließen, würde sich der Druck im "Annulus" entsprechend erhöhen ( wie es ja kurz vor dem Unfall geschah, als man gerade Betonpropfen in das Steigrohr goss. ). Ist dieser Annulus dabei undicht, würde das durchpfeifende Gas nur verstärkt daraus ausströmen und diesen damit weiter aushölen. Das kann dann dazu führen ,dass das Bohrloch oben wie unten zunehmend einzubrechen beginnt.Das ganze Steigrohr könnte sich lösen und über eine unbekannte Länge in das Resservoir rutschen: Das nunmehr entstehende schalungslose Loch oben am Meeresboden würde sich weiten und wäre wohl kaum noch verschließbar.

siehe: Tagesspiegel- (ohne Gewähr!)

Bild: AP The Transocean Deepwater Discoverer drilling rig operates over the site the Deepwater Horizon oil spill

Zum Stand der Entlastungsbohrung

(update from: The oil drum- 8 Juli 2010)

Der Artikel bei Oil drum ist

ohne Gewähr auf Richtigkeit

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Technical explanations by BP ( index)

Relief well overview and ranging animation with Kent Wells - 27 June 2010

( link zu BP- Video 2 ): Relief Well Operations Overview - Kent Wells and Relief Well Team - 27 June 2010

daraus in Textform übertragen:

Laut BP verjüngt sich das Rohr gegen Ende der Bohrloches auf ein 11 7/8Zoll ( inch) Rohr ( ca 30 cm Durchmesser)

und dann auf einen Querschnitt von 9 7/8 Zoll ( = ca. 24 cm)

Der Durchmesser de Steigrohres das aus dem Blowout Preventer am Meeresboden führt ist nicht genannt

das oberste "casing" der Entlastungsbohrung hat einen Durchmesser von 36 Zoll ( = ca 90 cm),.

seit Anfang Mai 2010 >>>

BP leitet sogenannte "Dispersants" ( Auflöser) direkt an die Austrittsstelle.  

links:

smartplanet.com: BP oil spill puts Nalco Holdings, oil dispersants in spotlight

deepwaterhorizonresponse.com- Nalco Data sheet: zu Corexit

Nalco. com /COREXIT

Corexit/wikipedia

" Mit Gift gegen Gift" ( 7.Mai 2010- spiegel- online.de)

Theorie über die Zusammensetzung

iosc.org/ Acute Aquatic Toxicity of Three Corexit Products: an Overview

Stolz verkündete BP CEO Tony Hayward: " Noch nie sei eine so große Menge chemischer Dispersionsmittel und noch nie so schnell bei einer Ölpest zum EInsatz gekommen wie bei der Deepwater Horizon Katastrophe.-

Gleich nach der Katastrophe soll BP beim Hersteller Nalco Holding’s den gesamten Vorrat an dem Mittel mit dem Handelsnamen Corexit 9500 geordert haben. ( siehe artikel links)

Wieviel das genau ist, vermag niemand derzeit zu sagen:

Auf die seither vielgestellte Frage, inwieweit diese Mittel für Mensch und Tier giftig seien, meinte Hayward " Nicht giftiger als das austretende Öl". Dispersants sind Mittel, die im Wesentlichen verhindern dass austretendes Rohöl an die Wasseroberfläche dringt, wo es normalerweise schwimmt . Die chemische Formel ist Firmengeheimnis des Herstellers . Das Mittel Corexit soll- so der Hersteller- im Wasser befindliches Rohöl in lauter kleinsten Tröpfchen aufbrechen, die dann ( im günstigsten Fall) somit leichter von den ölzersetzenden Bakterien gefressen werden können. Kritiker halten dagegen, dass das viele Rohöl am Meresgrund die für diese äroben Bakterien unerlässliche Sauerstoffzufuhr blockiert . Zudem würden diese Bakterien in der ölgetrübten Suppe in 1500 Metern Wassertiefe auch gar nicht genügend Licht zu Wachstum bekommen..

BPs erklärtes Ziel diese Verfahrens ist es, zu erreichen , dass möglichst viel des austretenden Öls dort auf den Meeresgrund absinkt , bzw verbleibt wo ja quer zu seichten Mississippi Rinne ein etwa 500 Meter tiefer Grabenbruch verläuft . Im Bereich dieser Tiefseerinne , die sich etwa im Abstand von 50 Meilen von der Südküste der USA erstreckt ( und unter manchen Geologen als Plattengrenze zwischen Nord und Südmerika bzw als Erdkrustenriss gilt) hatte ja die Deepwater Horizon gebohrt. Dessen mehr oder weniger plötzliche seismische Aktivität wurde der DWH möglicherweise (?) auch zum Verhängnis. ( siehe Erdbebenkarte vom 20.4. in Teil 1 oder klicken Sie : hier)

 

26.Mai 2010 >>

OBAMA KÜNDIGT VERLÄNGERUNG DES TIEFBOHRMORATORIUMS AN

 

Insider bezeichnet die BP Ölförderplattform Atlantis im Golf von Mexiko als " weitere tickende Zeitbombe":

BP urged to shut down 'Atlantis' oil rig amid safety concerns

Präsident Barack Obama und Innenminister Salazar kündigten heute eine Verlängerung des Moratoriums für Tiefseebohrungen an. Bis zum Abschluss der präsidentialen Untersuchung des Deepwater Horizon Unglücks sollen weitere Tiefbohrgenehmigungen ausgesetzt werden . Die zur Debatte stehenden Leasingverkäufe vor der Küste Alaskas werden sich verspäten , abhängig von den Resultaten der Untersuchungskommission. Geplante Leasingverkäufe im westlichen Golf und vor der Küste Virginias geplant waren, werden ganz gestrsichen , so der Präsident bei einer Pressekonferenz . Obwohl die Unfallursache noch nicht geklärt ist, kam der Congress zum Ergebnis, BP hätte Warnsignale, das Bohrloch sei instabil , ignoriert

Betroffen davon wäre in erster Linie das Ölunternehmen ( Dutch) Shell. Shell wollte diesen Sommer mit einer Erkundungsbohrung 140 km vor der Küste Alaskas beginnen

.

(CBS-news- Mai- 26- 2010): Obama Extends Moratorium on Offshore Drilling

 

video ( Al Jazeera, USA): Obama calls military to quell spill

27. Mai- 29. Mai...

BEGINN DER OPERATION "TOP KILL"

links and documents:

Kommentare, Backgrounds.etc.

"Top Kill ist nicht der Titel eines Hollywood-Agententthrillers, sondern stammt- wie auch " top cap" aus der PR- Abteilung von BP.

-----------

CBS

 

Ca 1 Monat nach der Explosion der DWH begann BP deshalb die operation " top kill" . Dabei sollte - gegen den Druck, mit dem Methangasas und Öl aus der Quelle dringt, mit einer 35.000 PS Pumpe soviel Zement und schwerer Schlamm durch eines der Lecks in das Rohr gepumpt werden, in der Hoffnung es damit verschließen zu können .

Das Verfahren, das top kill genannt wurde, wäre - so BP - für Ölförderanlagen auf Land entwickelt worden und soll da auch funktioniert haben. Schon vor Beginn der Operationaber erklärte BP: Bei einer Quelle unter Wasser- in noch großer Meerestiefe und den entsprechenden Druckverhältnissen aber sei das top kill Verfahren noch nie getestet worden. Der Ausgang sei dementsprechend ungewiss. BP wollte zumindest das Möglichste versucht haben, die Menge ausströmenden Öles zumindest zu verringern, bis die Bohrungen fertiggestellt eien.

.Die Rovs waren zumindest in der Lage, einen Schlauch in eines der Löcher in der Steigleitung zu schieben. Mit einer 35.000 PS Pumpe wurde nun über 3 Tage lang versucht, schweren Schlamm in das Bohrloch schießen . Damit hoffte man im Steigrohr das nötigen Gegengewicht aufzubauen , der den weiteren Ausfluss von Öl stoppen könnte .

Zusätzlich versuchte BP noch eine weitere Option, die man " Junk shot" nannte. Allerlei seltsame Materialien - Gummistücke, Nylon, Taue, Golfbälle. Haare und anderes wurden nun dem Schlamm und Zement beigefügt und in in das Rohr geschossen . Die Mischung - so hoffte man wohl , würden einen Propfen bilden, der dann das Rohr verschließt.

Nach tagelangem Bangen, während anstelle der schwarzer Ölwolken nun aber nur braune Schlammwolken aus dem Rohrlecks austraten, musste BP am 29. Mai die Operation "top kill" einstellen. Es ist anzunehmen, dass der Schlamm und Zementmörtel , den man da mit Hochdruck einpumpte , aufgrund der geborstenen, bzw nicht mehr vorhandenen Betonversiegelungen am Grunde und an anderen Stellen des Rohres nach unten versank.. Der Rest wurde danach sofort wieder durch den Druck der Quelle ausgespült

a<< die Zeichnung links ist verwirrend. Mit der Methode über die chokelines Schlamm einzupumpen lässt sich keineswegs das Bohrloch selbst schließen sondern allenfalls der Annulus- der verbliebende Raum zwischen Bohrrohr, Wellhead und Gesteinsformation. die beschriebene Methode alleine kann nur darauf hindeuten dass der Wellhead undicht und Gas und auch Öl an dessen Rand aus dem Meeresboden ausdringen . Es ist erforderlich ist , dass dieser zuerst verschlossen werden muss bevor man daran geht das Rohr selbst zu verschließen. ( was eben gar nichts das schwierigste wäre) Macht man es umgekehrt würde der Druck über den Annulus größer und könnte diesen erweitern, bis sich das Steigrohr loslöst und nachn untenn sinkt bzw der Meeresboden aufreisst.

Tony Hayward on MSNBC morning show about " operation top spill"

Visit msnbc.com for breaking news, world news, and news about the economy

 

Bild BP: Der schwere Schlamm dringt nach dem Einpumpen wieder aus zwei der drei Lecks am Meeresgrund aus. der Versuch ist gescheitert.

29.5.2010- the Oil Drum- Why Top Kill Starts and Stops,

4. JUNI 2010 - JETZT

BEGINN DER OPERATION " TOP- CAP II "

 

Auch von der nächste Option die BP nun, nachdem operation " top kill" gescheitert war ins Rennen schickte, versprach sich BP -zumindest gegenüber der der Öffentlichkeit viel. Sie bekam den schönen Namen " top cap": "Deckel drauf".

" cap" bedeutet normalerweise "Deckel oben" aber auch Mütze .

Als "Deckel" jedoch war die improvisierte Vorrichtung , die BP nun, nachdem das Abschneiden des umgeknickten Steigrohres über dem BOP nach 2 Versuchen halbwegs gelungen war ,mehr oder weniger über das nun um so heftiger spuckende Rohr "stülpte, sicherlich nicht zu bezeichnen.

Es hat die Form eines Trichter oder auch einer Glocke. BP meinte nun, dass es ja leider nicht gelungen war, mit den ferngesteuerten rovs das rohr gerade- also im 90 Grad Winkel durchzuschneiden.

Deshalb sei " top cap" auch nur bedingt einsatzfähig und würde nicht die optimalen Ergebnisse liefern. Trotzdem verkündete BP bereits einen tag später, an diesem 6000 Tonnen Öl abgesaugt zu haben

Zwei Tage lang diskutierten rov live stream viewer in aller welt ob jetzt ( unter der Glocke ) nicht mehr rauskomme als vorher . das Rohr war ja beim Geschehen am 20. April geplatzt . das untere Teil des Rohres das in die Tiefe des Ölvorkommens führt , war auf einer Länge von ca 100 Metern etwa 1- 2 Meter über dem BOP umgeknickt und lag nun der Länge nach auf dem Meeresgrund Obwohl es auf den live Bildern kaum zu sehen war trat das meiste Öl zu diesem Zeitpunkt am Ende dieses Rohres aus. Zu sehen waren aber immer nur zwei weitere Lecks die das Rohr über dem BOP hatte, aus denen es aber auch immer kräftig sprudelte.

2 Tage später war es dann raus. top cap ist eher "top spill"

Die Idee, zu behaupten, ausgerechnet mit einer "Glocke" ( wie wäre es mit einem Rohr?) das mit Hochdruck ausströmende Öl absaugen zu wollen, hätte natürlich nur dann Sinn gemacht, wenn man diese Vorrichtung auch mittels einer Gummidichtung zum abgesägten Riser hin abdichten hätte können. Es boten sich ja Spezialisten für ferngesteurte rovs an wie Regisseur James Cameron ( Titanic,/ Pandora) , die jedoch nicht zum EInsatz kamen. Als er dann zumindest Filmaufnahmen vom den Meeresboden machen wollte, hat man ihn wohl wieder herauskomplimentiert.

 

Als nächste Option wollte BP nun - In Absprache mit der US regierung- einen sogenanntes "Lower Marine Riser Package (LMRP) Cap Containment System" zum Einsatz bringen .

Dazu musste man aber erst das abgeknickte Rohr über dem BOP durchschneiden, was dann in einer weiteren spektakulären Akltion weitgehend gelang ( siehe videos unten) Kurz vor Fertigstellung blieb aber die Säge stecken und die Aktion musste abgebrochen werden. Die Ölmenge , die bisher- wie bei einem löchrigen Wasserschlauch aus verschiedenen Lecks des Steigrohres drang, trat nun- wie auf den live Bildern erkennbar- entsprechend konzentrierter überhalb des BOPs aus und die rovs ( sofern sie das Rohrstück nicht von unten filmen konnten) zeigten nur noch Bilder schwarzer Ölschwaden. Tage darauf konnte das Rohr dann mit einer hydraulisch betriebenen Schere vollständig durchtrennt werden.

BP musste einräumen, dass ein glatter Schnitt nicht gelungen war, ohne jedoch ( wie auch sonst) auf die Details oder Konsequenzen hinzuweisen die dieser Umstand für das geplante Absaugen über eine Art Glocke haben würde.

auf den Livebildern wurde nun aber nicht das LMRP ( wie es rechts zu sehen ist und wohl nur in Verbindung mit einer ordentlich von einem BOP abgetrennten Rohr funktioniert.) auf das sprudelnde Rohrstück angebracht.

Was da- an Stahlseilen , Karabinerhaken und Spanngurten befestigt- herabgesenkt wurde, war BP`s eigene Erfindung- genauer: Die zweite kleinere Absaugglocke, mit deren Konzeption ja bereits Anfang Mai begonnen worden war. In der Absicht, sich möglichst wenig mit dem Problemloch aufhalten zu müssen, stattdessen aber mit der geplanten Ölförderung beginnen zu können.

was in einer Scheibenwischeranlage funktioniert, kann ja vielleicht auch in 1600 Metern Meerestiefe nützlich sein.)?) Deutlich sieht man auf den veröffentlichten Skizzen ( ich habe jetzt die links nicht mehr) auch die beiden Methanolschläuche

Um es kurz zu machen: Auch diese Ölabsaugglocke "Marke Eigenbau",die BP dann auf das abgeschnittende Steigrohr (riser) aufsetzte , erwies sich- trotz auch hier wieder großer anfänglicher Versprechungen- als Flop. An das Abdichten der Saugglocke zum Riser mit einer Dichtung war wohl gar nicht zu denken. Tags darauf verkündete nun BP, Täglich 6000 Tonnen Öl abzupumpen. Auf den von BP mitgelieferten rov Bildern sah es sogar kurzeitig so aus als ob nur noch sehr wenig Öl unter den Trichter ins Meer austritt. Zuerst waren auf den mitgelieferten rov- Bildern noch Reste der braunen Schwaden aus Bohrschlamm zu sehen , der beim Top kill experiment genauso schnell oben wieder herauskam, wie er eingepumt worden war. Tags darauf sah man auf den live Bildern jedoch, dass vermehrt dicke schwarze Ölwolken unter dem Trichter austreten.

Schlimmer noch: Man hatte Eines wohl nicht bedacht: Je mehr man ( ähnlich wie bei einem Strohhalm) an diesem Rohr saugt, desto mehr wird auch nach oben dringen. Die Wolke aus Öl, die weiter unter dem Trichter austrat, wurde jedenfalls eher größer als kleiner , so meinten schließlich auch Besucher von Foren wie bei spiegel.de.

Zwei Tage nach " Top-cap" ( wie BP das nannte) musste man einräumen, dass nur 1 / 3 dieses Öls abgepumt werden kann, während sich 2/ 3 weiter unterhalb des Trichters ins Meer ergießen. .

Ein weiterer zu erwartender Effekt wurde heute- am 16. Juni berichtet: Das Schiff welches das abgepumpte Öl auffängt, ist nun - nach ca 2 Wochen- bereits voll und es werden- solange die Quelle nicht verschlossen werden kann, ständig weitere Tanker bzw Lagerkapazitäten benötigt werden. Wie das weitergehen könnte, kann man sich leicht ausmalen.

Bild vom sprudelnden Riser am Meeresgrund (BP), nachdem der "top cap" Trichter angebracht wurde.In der Mitte (unten) das abgeschnittende Rohr. Die beiden dreieckigenEnden links und rechts sind die unteren Enden des Trichters.

Ob infolge des Pumpens /Saugens oben( "Strohhalmeffekt") nun noch mehr Öl austritt als vorher. ist offizieell nicht bestätigt worden

Kommentare:

OPTION " OVERKILL"

Dokumente:

Die kleinste herstellbare Atombombe wäre ein Plutoniumbombe mit einer " kritischen Mindestmasse" ab ca 6 kg PU 239: Welche Wirkungen die Explosion selbst dieses kleinsten möglichen Kernwaffenmodells auf dem Meeresgrund bei nur 1,5 km Wassertiefe hätte kann man wohl nur erraten.

 

classified US video: Explosion der Kernwaffe "Wahoo" ( mit nur 9 kt) in ca 150 Metern Meerestiefe ( Gesamtmeerestiefe dort: ca 5000 m)

>>( Anmerkung: war wohl ein Witz!! Da kann man nur sagen: Gott sein Dank, dass bisher niemand diesen Schwachsinn auch noch versucht hat..)>>>

Explosion der Plutoniumbombe " Baker" 21:35:00 24. Juli 1946 (GMT) in nur 27 Metern Wassertiefe - Der Sprengkopf war mit 23 Kt baugleich mit dem, der über Nakasaki abgeworfen worden war .

Quelle: US archive

Hardtak Versuchreihe- Versuch Nr 20: "Umbrella" 8. Juni 1958- 23:14-Eniwetok Lagune -45 m (unter Wasser) 8 kT (-)

>>Anmerkung: das erste Problem bei dieser Option dürfte das im Wasser befindliche Öl und das darin gelöste Gas sein. auch wenn man das Erdgas ( Methan) nicht sieht: es tritt ein Mehrfaches an Gas aus der Ölquelle aus als es Öl ist. Einfach gesagt: eine solche Atombombe könnte einen Feuerball aus Gas über dem Golf von Mexiko erzeugen .

das andere Problem dürfte die Nähe anderer Ölbohrinseln und-löcher sein.

Auch wenn es dazu keinerlei Angaben gibt: jede Unterwasserexplosion einer Atombombe wird unzählige Meeresbewohner töten und die *Überlebenden dauerhaft radioaktiv kontaminieren : die Folgen wären Missbildungen bei Meerestieren und ein Verbleiben der Pu- Spaltprodukte sowie des PU 239 , das nicht fissioniert in der Nahrungskette über die nächsten Millionen Jahre.

Jeder andere Nuklearwaffentyp wäre allenfalls nur bei höherer Sprengkraft verwendbar.

DER NUKLEARE OVERKILL

Unter den vielen öffentlich diskutierten Ideen und Vorschlägen, wie man das Bohrloch schließen könne, war auch eine Option, eine Atombombe am Meeresgrund zu zünden, deren Hitze kurzzeitig die obere Gesteinschicht um das Bohrloch herum zum Schmelzen brächte, und so den Meeresboden und das Bohrloch mit einer resultierenden " glasartigen Schmelzmasse " versiegeln würde:

Zwischen 1966 und 1982 hatten die Russen insgesamt 5 Mal nukleare Sprengköpfe etwa der eineinhalbfachen Stärke des Hiroshima typs"1500 Meter tief im Untergrund gezündet, und damit erfolgreich unkontrolliert brennende Gasquellen gelöscht. Die Gesteinsschicht um die Explosion herum schmolz und innerhalb von 23 Sekunden wäre auch das Bohrloch selbst dauerhaft verschlossen gewesen. Das erste Problem hier ist: dies geschah ausschließlich an Erdgasquellen und solchen, die die auf Land waren . Also: nicht unter der Meeresoberfläche und auch nicht bei auslaufenden Ölbohrlöchern.2: diese Erdgasvorkommen in Uzbekistan waren auch weit entfernt von anderen Bohrlöchern und Stationen bzw auch Siedlungen.

Nuclear Option on Gulf Oil Spill? No Way, U.S. Says

Wie LiveScience's Jeremy Hsu ausführt: " Die Russen benutzten nukleare Sprengladungen, um Brände bei natürlichen Gasvorkommen zu löschen und nicht, um Bohrlöcher zu versiegeln, aus denen Öl austritt. Somit gibt es große Unterschiede, und die Methode wurde niemals unter diesen Bedingungen getestet."

"Das Einzige, was sich da versuchen ließe, wäre eine (nukleare) Sprengladung zu entwickeln und diese in 18.000 Metern Tiefe ( also am oberen Ende des Ölreservoirs!!!) zu zünden, in der Hoffnung dies würde das Öl einschließen." ( siehe Kommentar links) so Matt Simmons , ein "Energieexperte und Investmentbanker aus Houston zu Bloomberg news.

Von Seiten der US Regierung gab es dazu keine Stellungnahme und man scheint diese Option dort nicht in Erwägung zu ziehen

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"Fat man"

Die Bombe " fat man ", die am 9 August 1945b über Nagasaki gezündet wurde, bestand aus 6.2 kg Pu 239 und war baugleich mit dem sogenannten " Trinity gadget".

Die Druckwelle der Trinity Testexplosion war 160 km weit zu spüren und die atombomben-typische Pilzwolke erreichte 12 km Höhe. Der Sand in der Explosionsumgebung schmolz wegen der großen Hitze zu grünlichem Glas.

Unterwassertest der Rakete " swordfish" am 11. Mai 1962- 20: 02 GMT

....

Bild oben: Die 20 Kt Bombe swordfish explodierte in ca 220 Metern Meerestiefe. Der Meerestiefe an dieser Stelle betrug etwa 5000 Meter

Bild oben: The "WIGWAM Bang" - tiefster bekannter Unterwasser- Pu-bomben test am 14. Mai 1955

Explosionstiefe: ca 700 Meter unter NN bei ca 4000 Metern Meerestiefe- Sprengkraft: 30 kt. ( Vergleich: Trinity bzw. Nagasaki bombe: 20- 22 Kt)

AUCH OHNE EXPERTE ZU SEIN: JEDE ATOMWAFFENEXPLOSION UNTER WASSER DÜRFTE (vor allem) EINE GRÖSSERE DRUCK WIRKUNG HABEN ALS EINE EBENSOLCHE IN DER ATMOSPHÄRE!! DIE HITZEWIRKUNG UNTER WASSER DÜRFTE DAGEGEN ABER WEITAUS GERINGER AUSFALLEN

Das größte Manko dieser empirischen Erfahrung ist aber: bei keinem der Unterwasseratombombentests wurde jemals beobachtet, gefilmt oder dokumentiert, was unter Wasser geschieht. Die biologischen Effekte haben eh niemanden interessiert.

update: Zum Thema "Option Wasserstoffbombe":

Eine Wasserstoff bombe hätte jedenfalls eine minimal weitaus höhere minimale Sprengkraft schon deshalb, weil zur Zündung der kritischen Deuterium Tritium masse die Hitze einer Plutoniumladung benötigt wird.

Atombombenabwurf über Nagasaki ( 9.8.2010)

Von den 6,2 kg Plutoinium wurden bei der Explosion nur ca 20 % in einen Fissionsprozess umgewandelt.Die WIrkung:

Nagasaki- am Tag danach

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Hiroshima am Tag danach, nach dem Abwurf der Uran 235 Atombombe " Little Boy" durch den US B 52-bomber " Enola Gay". Die darin verwendete Menge von ca 62 kg U 235 liegt nur wenig über der minimalen kritischen Masse und gilt seither als Maßeinheit für die Sprengkraft von Atombomben

Randzonen der Explosion

Nagasaki Luftbilder:

vorher

nachher

     

(ABC News:) Schauspieler David Costner entwickelte in eigener Firma seit 10 Jahren Maschine die Öl aus verseuchtem Wasser abtrennt, bis dieses Trinkwasserqualität hat. "BP is excited." Derzeit sind bereits wenige und kleine Geräte verfügbar- und einige bereits im Einsatz, die aber von der Anzahl und der Kapazität im Golf von Mexiko derzeit nur ein Tropfen auf dem heissen Stein sind.

Auch ich habe am letzten Sonntag eine Idee an das Deepwater Horizon Unified Command geschickt, wie man das Bohrloch möglicherweise sehr einfach und sicher verschließen könnte .

(Nachbau erlaubt- Patentrechte vorbehalten)

Sie finden meine Idee als Skizze am unteren Ende dieser Seite.

 

11-- 13 Juni 2010...

2. hearing im US Congress zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

 

Bemerkungen:

( soll keine Verschwörungtheorie werden sondern nur eine grobe Darstellung der quasimonopolistischen Unternehmensstruktoren der Mineralölkonzerne )

"Alles bleibt in der Familie?"

(wikipedia) EXXON- ESSO

(wikipedia): CHEVRON/TEXACO

( Beide Firmen gingen aus dem Unternehmenssplitting der "standard oil" hervor, welches dessen Eigner/Besitzer John.D. Rockefeller Ende des 19 Jahrhunderts durchführte um der Zerschlagung seines Monopolkonzernes zu entgehen.Er gründeten einfaah ein internationales Erdölmonopol. Lesen sie dazu am ende der Seite unten(Anhang

Die Rockefeller companies sind inzwischen - wie BP- Teil der Bilderberggruppe, in der alle führenden Wirtchaftskräfte vertreten zu sein sheinen.)

( wikipedia) ROYAL DUTCH SHELL

Über Kronprinz Bernhard der Niederlande- Mitgründungsmitglied der Bilderberg gruppe und damals Hauptaktionär der Royal Dutch Shell

Königin Beatrice der Niederlande ist Eigner der Royal Dutch Shell company

(wikipedia): ConocoPhillips ( JET) keine Verbindungen bekannt. Über Nivea sponsert ConocoPhillips auch die Fußballnationalelf. die Ursprünge des Konzerns liegen aber möglicherweise im belgischen Königshaus. auch das belgische Königshaus gehörte von Beginn zur Advisory Group ( den lebenslangen Mitgliedern) des.Bilderbergclubs

>>>20 Mrd entsprechen in etwa den Gewinnen BPs im ersten Halbjahr 2010. Wie bei allen dieser rentabelsten und krisensichersten Aktien überhaupt- den Energieaktien wird ein Großteil davon immer an die Aktionäre ausgezahlt ( Dividende) . ( vergl. EON:. Reingewinn 2010: ca 57 Mrd- fast 50 Mrd davon gingen an die Eon Aktionäre)

(Den Bericht und Links zum 1 Congresshearing ( wo es um die Unfallursache und die Vorgeschichte des Unfalls usw ging) finden Sie in Teil 1)

In den Berichten über die an der BP Bohrvorhaben beteiligten Firmen heisst es immer wieder: BP selbst hätte an der Ausbeutung der Ölfeldes im M Canyon lediglich nur ca 30 % Anteil besessen. . (Der Rest teilt sich wohl auf andere Mitglieder des Bilderberg clubs auf)

Auf einem zweiten Hearing im US Congress zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko , welches seit dem 11 Juni tagt , waren nun interessanterweise auch alle Titanen der Ölindustrie bzw des Rockefeller- imperiums vorgeladen.

EXXON/MOBILE

- CHEVRON,

UND DUTCH/ SHELL

( Zu CONOCO PHILLIPS fand ich keine Hinweise)

Wohl aber nicht nur als Zeugen, sondern weil auch sie an dem Projekt finanziell zumindest beteiligt sind. Das Unternehmenssplitting erwies sich auch hier wieder als erfolgreich: Denn niemand ( erst recht nicht die Zuschauer) kam auf die Idee, es hier mit einem (quasi) Monopol zu tun zu haben oder dass hier CEOs ein und desselben globalen Patchwork- Konzerns vor ihnen säßen ( siehe links) , von denen nun jeder nur den Denunzianten spielte .

es ging- wie man gleich merkte- also vor allem darum, einen/ die Schuldigen für das Disaster zu finden:

Vor dem US Congress griffen die scheinbaren Konkurrenten BP nicht zuletzt wegen der Umsatzeinbußen an , die nun auch ihnen wegen Förderstopps und zurückgezogenen Lizenzen drohen. BP- mit mehr als 500 Projekten ( von ca 1000) der größte Lizenznehmer im Golf- droht ja nun auch der Entzug seiner Lizenzen . Die CEOs der big US- four sollten nun wohl nur dafür sorgen, dass alles " in der Familie bleibt"

Während Branchenkenner und auch einige Congressmitglieder davon ausgehen , die Bohr- und Sicherheitsstandards ( drilling design" ) wären beim gesamten Off shore Ölförderprojekt im Golf von Mexiko in etwa gleich, behaupten diese nun stock und steif : " wir hätten es besser gemacht"

" wir hätte dieses ( spezielle) Loch nicht in diese Weise gebohrt"

Das kann ja jeder behaupten....

Genauere Informationen über diese Firmengruppen und weshalb sie genau vorgeladen waren, gab es also nicht und auch die Presse fragte nicht danach. In erster Linie gaben sich die Abgeordneten äußerst ungehalten über die Sauerei, die BP nun angerichtet hat und hätten BP am liebsten "gegrillt" .( Dieser Ausdruck wird gewöhnlich verwandt für die Exekution durch den elektrischen Stuhl). Der asiatische Abgeordnete Cau machte einen alternativen Vorschlag : "In dem Land aus dem ich komme, hätte man in alten Zeiten bei den Samurai Leuten wie Ihnen ein Messer in die Hand gedrückt und Sie aufgefordert, Harikiri zu begehen."

BESCHLOSSENE MASSNAHMEN

Der Congress/ Repräsentantenhaus beschloss,, einen Fond einzurichten , in den BP - zusätzlich zu den Aufräumkosten eine geforderte Schadensersatzsumme von 20 Milliarden Us Dollar einzuahlen solle. Aus dem Fond sollen Entschädigung an die Opfer der Ölpest gezahlt werden. Der Fond soll Ausgleichszahlungen für Verdienstausfälle , den Anwohner, Hotelbesucher und Fischer der Südküste der USA als Folge der Ölpest erleiden, sowie die Kosten für Gesundheitsschäden infolge der Ölpest abdecken. Bei einem Meeting am folgenden Tag akzeptierte BP die Enscheidung

Bei der Einvernahme von Tony Hayward am 17. Juni wurde aber bereits wieder in Frage gestellt, ob dieses Summe ausreicht, alle Schäden zu kompensieren. BP geht inzwischen von einer Summe von 50 Mrd. US-Dollar aus. ( der spiegel.de) Beschafft werden soll die Summe durch den Verkauf von Anleihen ( 10 Mrd) , Darlehen bei den Kreditmärkten ( 20 Mrd) und dem Verkauf von Vermögenswerten ( 20 Mrd.)

DAS MORATORIUM

Präsident Obama hatte nur wenige Tage nach dem Unfall ca 6 bereits erteilte Bohrgenehmigungen/- vorhaben für den Golf auf Eis gelegt . Außerdem mussten bisher ( Stand: Ende Mai) ca 30 ( von knapp 1000!! existierenden bzw geplanten) Bohrinseln Ihre Arbeit im Golf von Mexiko einstellen, bis alle Sicherheitsfragen geklärt sind.

Unklar bleibt also auch , ob es der " Firma" bzw. den Konkurrenten BPs im Golf nun über die Hintertür von " Schadensersatzforderungen für Umsatzeinbußen" Gelder des 20 Mrd. Fonds wieder " abzugreifen.

Before rig explosion, BP pumped chemical mixture into well, contractor says

15. Juni 2010...

Treffen von BP und US Regierung

 
 

Bei einem Treffen zwischen BP und der US Regierung sagte das Unternehmen am 15. Juni 2010 zu, die geforderten 20 Mrd. US- Dollars in den genannten Verteilfond einzuzahlen .

Transocean

17. Juni 2010 >>>

 

In Teil 2 finden Sie ein embedded video mit dem kompletten Auftritt des BP Chefs Tony Hayward, Länge: Ca 135 Minuten

Hinweis: der MSNBC Server scheint zeitweise überlastet zu sein

Photo: Huffington Post:

Tony Haywards Congressional Testimony Interrupted In Protest

19 Juni 2010....

2 Tage nach seinem Congressauftritt - so meldete der Nachrichtensender N24, Tony Hayward vom Aufsichtsrat der BP von der Leitung des Krisenmanagements im Golf von Mexiko abberufen worden. "Tony werde nun mehr zu Hause sein" , erklärte Carl-Henric Svanberg dem Nachrichtensender sky news . Seine Aufgabe als " Katastrophenchef" ( spiegel- online.de) soll nunmehr BP-Manager Robert Dudley übernehmen. "

Hayward sei "direkt nach der Explosion dorthin gefahren und hat unsere Reaktion seither angeführt", sagte Svanberg. "Ich denke, jeder hat geglaubt, dass wir damit schneller fertigwerden könnten und er dann wiederkommen könne".

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VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN:

Für Verschwörungstheoretiker war die Katastrophe aus einem Grund das gefundene Fressen und spinnen sich um eines der beliebtesten Themen für dunkle Verschwörungen:

Wie das Attentat auf die Columbine High school ( am selben Tage, als Clintons den größten Luftangriff im Krieg gegen Serbien befahl ) , der Anschlag in Oklahoma ( 19.4.1995) usw. fand auch der Unfall auf der DWH am 20. April statt- dem " Führergeburtstag".

"website: godlike productions"

Andere meinen, im Jahre 2010 wäre der isrealische Unabhängigkeitstag ( gemäß jüdischem Kalender am 5 Tage des Monates Iyar) auf den 19 April gefallen

Mit Brief vom 8 Juni 2010 hatte das US House of Representatives BP Manager Tony Hayward aufgefordert , am 17. 6. 2010 vor dem Commitee zu erscheinen

Tony Hayward erschien freiwillig zum Termin. Er wirkte so als ob er gerade erst aus der Hotelbar kommen würde. Es ist aber eher anzunehmen, dass er vor seiner Vernehmung wohl mindestens eine schlaflose Nacht verbracht hatte.

nach den üblichen Opening zeremonien ging es dann hart zur Sache,. Gerne hätte man es gehabt, dass Hayward eine art supervisor per se wäre, der den Überlick hat über wohl tausende Bohrvorhaben rigs und Ölfelder der BP und dabei auch noch zu jeder einzelnen detaillierte Äuskunfte über sämtliche Arbeiten geben könnte.

Doch leider antwortete Hayward auf alle technischen Fragen und Details stets , er wäre nicht für die einzelnen Bohrungen zuständig oder nicht kompetent genug, als dass er "in der Position wäre" technischen Fragen beurteilen zu können .In die DWH Bohrung sei er in keiner Weise involviert gewesen und verfolge die Details auch erst seit den Geschehnissen am 20 April.Trotzdem - so fügte er jeweils hinzu: sei BP bemüht, die Ursachen des Unfalls zu ermitteln und aus eventuellen Fehlern wird nicht nur BP lernen sondern die gesamte Industrie. "" Man werde- wenn die Ergebnisse festständen die nötigen Konsequenzen ziehen. " then we will take action"

Zur Ölverseuchung:

Die Abgeordneten werden natürlich massiv von den Bürgern gedrängt, endlich die zunehmende Verseuchung der Südküste zu beenden und das Ölloch am Merresgrund zu verschließen, aus dem offensichtliich ständig mehr Öl austritt

"Anfang waren es ( 800 .000 LIter) pro Tag dann das doppelte. Nunmehr soll es aber (bereits?) das 10 fache sein", wollte ( sinngemäß) ein anderer Congressman wissen . " Wie und wann meinen Sie denn nun, das Loch verschließen zu können?"

"We are learning" war auch Tony Haywards Standardantwort ,wenn es darum ging wie denn nun das Loch zu stopfen sei oder warum es keinen wirksamen Notfallplan für diesen Fall gab . Ein Verschließen des Ölstromes, käme dann in Sichtweite, wenn die beiden Entlastungsbohrungen auch wirklich im August fertiggstellt seien , meinte Haward

Zur Unfallursache:

Seit den Geschehnissen wurden zahlreiche , auch unlogisch, inkonsistent klingende Theorien und Vorwürfe geäußert und erörtert , wie es zum Brand auf der Horizon kommen konnte. Was man nun davon auch immer in der Anhörung verwenden wollte:

"Der BP-Chef wiederholte zwar das obligatorische "I am deeply sorry", blockte dann aber alle weiteren Vorwürfe mit britisch-unterkühlter Contenance ab." ( der spiegel.de)

Schon seit Beginn der Katastrophe steht z.B. der Vorwurf oder Verdacht im Raum, die Verantwortlichen von Haliburton, BP und Transocean vor Ort hätten bei den abschließenden Arbeiten wie auch bei den Sicherheitsmaßnahmen gespart . Es gingen Vermutungen um, die beteiligten Firmen hätten bei den Betonversiegelungen im " Production casing" zu Wenige der sogenannte Zentrierer verwendet und wie auch bei den Betonstöpseln im Bohrrohr bewusst zuwenig Zement geordert oder verwendet. . Auch bei anderen Arbeiten in der Bohrung, so vermutet man weiter , könnten Sicherheitsanforderungen bewusst unterschritten worden sein , um damit Geld sparen, bzw schneller fertig zu werden. Eine andere Frage war, ob man die Zirkulation des Bohrschlammes unterlassen hatte und sich dieser so mit Methangas angereichern konnte . Diese Verkettung schwerwiegender Fahrlässigkeiten- so die bisherige Ansicht bzw Theorie von Kommission , Zeugen und Gutachtern- hätte dann in der Folge zu dem Unfall geführt.

Und stets beteuerte Hayward , in das Bohrprojekt der DWH nicht involviert zu sein, betonte aber immer wieder , die " Sicherheitsvorkehrungen " und die Sicherheit und Gesundheit der Arbeiter ständen bei BP -speziell aber bei ihm selbst- stets "an oberster Stelle".

DER BLOWOUT PREVENTER

Einzig und alleine bei den Fragen um den BOP war man sich einig. Hayward wiederholte immer wieder seine Meinung, der Unfall sei einzig und alleine auf das Versagen des "Shear- Ram -Blowoutpreventers" zurückzuführen .

Der Blowoutpreventer den die Deepwater Horizon bei der Bohrung im Maconda Prospectverwendete, habe mit einem Druckwiderstand , der ein Fünftel über dem angenommenen (!!) maximalen Druck der Ölquelle gelegen habe , den allgemeinen Anforderungen für Bohrungen im Golf von Mexiko und speziell in dieser Tiefe entsprochen , betonte Hayward.

Ein Congressabgeordneter hielt Hayward nun einen Bericht aus dem Jahre 2001 vor, dem zufolge BP Ingenieure bei den Standart BOPs von Cameron über 200 mögliche Fehlerquellen ausgemacht haben wollen und wollte nun wissen, inwieweit darüber mit der Hersteller beraten wurde, um die Technologien zu verbessern. Auch hier musste Hayward entgegnen, er wäre damals nicht in dieser Position des CEO bei BP gewesen und konnte daher auch diese Frage nur mit der obligatorischen Formel beantworten: " we are learning" und dazu gehöre auch, wie man diese verbessern könne, bzw nunmehr auch müsse . Offenbar braucht es dazu aber erst solche Unfälle.

Hayward über sich selbst:

Hayward ( Jahresgehalt nach eigenen Angaben:" I think it was around 6 Millionen last year") war nach über 20 Jahren BP Zugehörigkeit 2007 zum Aufischtsratvorsitzenden ( chief executive officer ) des Energieriesen( Reingewinn erstes Halbjahr 2010: ca 20 Mrd. Eigenkapital: ca 200 Mrd) ernannt worden. Dies geschah so parierte Hayward die Vorhaltungen eines anderen Abgeordneten aber erst "nachdem BP sich ein ganze Latte an Vorkommnissen sicherheitstechnischer Art bis hin zur Steuerhinterziehung geleistet hatte- Bei der Explosion in einer Ölraffinerie waren erst 2006 über 20 Arbeiter ums Leben gekommen. Ein Congressman führte aus, BP hätte bis 2007 bisher über 600 Mal US- Sicherheitsvorschriften verletzt. Die vermeintlichen und echten Konkurrente dagegen aber nur wenige.

.Seit 2007 - so behauptete Hayward , hätte BP Milliarden in technische Verbesserungen gesteckt und zahlreiche Verantwortliche entlassen. Zu möglichen Fehlverhalten seitens BP bei der Horizon Katastrophe aber verwies er immer wieder auf die noch laufenden Ermittlungen der drei Ermittlungsteams des weißen Hauses, des Congresses und BPs selbst. Solange diese nicht abgeschlossen seien- so Hayward immer wieder, könne und möchte er keine Schlussfolgerungen ziehen.

Zur Frage, ob BP Mitarbeiter entlassen habe, wenn die sich über Verletzungen von Sicherheitsbestimmungen beschwert haben , meinte Hayward: Jeder im verantwortlichen Teams auf einer BP Plattform hätte zu jeder Zeit das Recht, den Bohrvorgang etc anzuhalten, wenn er Sicherheitsbedenken hätte. Und nur wenn dann das gesamte Team zustimmen würde, dürfe auch weitergemacht werden. Dies sei bei BP gängige Praxis. (Anmerkung: solches Verteilen von verantwortung auf ein Kollektiv hat aber- wie uns schon die Politik lehrt- meist die Folge, dass sich bald niemand mehr für irgendwas direkt verantwortlich fühlt). Dass bis kurz vor dem Unfall von mehreren der leitenden Mitarbeiter auf der DHW sicherheitsrelevante Bedenken geäußert wurden, geht aus Emails dieser Mitarbeiter hervor. Weshalb der Bohrvorgang dann aber dennoch weiterging ( obwohl es der Zustimmung aller technischen Crewmitglieder bedarf), blieb auch ungeklärt

Am 15 April noch schickte ein Ingenieur BPs der auf der Plattform tätig war eine Email an BP und auch den US congress in dem es u. A. hieß. "This is a nightmare well, which hits everyone all over the place " - "das ist eine "Alptraumölquelle, die jeden überall an diesem Ort treffen wird" . Weiter hieß es ( sinngemäß) : "Wenn kümmerts? wir werden möglicherweise gut wegkommen. Vielleicht ist die Betonierung gelungen . Aber diese Quelle hat ein ernstes Gasproblem."

Die Frage, ob er diese Mail persönlich erhalten habe verneinte Hayward, wie er auch sonst keinerlei Informationen über die Bohrung der deepwater Horizin gehabt haben will, bis eben der Unfall geschah.Wenn ein so riesiges Unternehmen wie BP auch seinen Mitarbeitern nur einen email addy wie: info@bp.com zur Verfügung stellt wundert es auch nicht wenn (zumindest) der Chef nie eine davon zu sehen bekäme.

Aber auch im US Congress scheint diesen Warnung in der Mail mit Datum des 15. April niemand gelesen zu haben. Und wenn doch , hat sie wohl gerade dort niemand ernst genommen . Denn es wurde ja auch keine Inspektion auf der Horizon veranlasst und auch sonst nichts unternommen: Auch das hätte das Leben der 11 verunglückten Arbeiter retten können.

Gleich was auch immer im Vorfeld des Unglücks auf der Deepwater Horizon an Pannen, Fahrlässigkeiten oder Unterlassungen geschehen ist oder zur Ansicht jenes Ingenieurs beigetragen haben mag, dies sei eine " nightmare-well, ". Das Team von Haliburton Transocean und BP hätten trotzdem gemeinsam beschlossen die Bohrung fortzusetzen und trügen deshalb- so Hayward - (entsprechend der BP policy) dafür auch die alleinige, wenn auch gemeinsame Verantwortung.

Da auch keiner der Kongressabgeordneten willens oder in der Lage war, das was da ein Ingenieur mit " nightmare well" bezeichnet hatte, näher zu erläutern, blieb auch Tony erst recht bei seinen formalen Antworten . Das einzige was ihm noch passieren kann, ist ja, dass ihn nun auch die Aktionäre fallen lassen. Und daür ist man im Gegenzug ja auch gerne bereit , auf bestimmten Fragen, die den Ruf und Erhalt der Firma betreffen, mit Nichtwissen zu antworten.

Wer nun bei BP überhaupt für die Bohrungen zuständig sei, , ob es da nicht eine Art zentrale Abteilung in London mit einem richtigen Abteilungsleiter geben würde , wollte nun ein anderer Abgeordneter wissen. Generell- so Hayward nun, . Er sei nicht in Entscheidungen bezüglich der Ölplattformen involviert , Dafür seien insbesondere die chief executives von BP USA zuständig ( in charge). Namen wollte oder konnte der BP Chef jedoch nicht benennen und verwies auch bei dieser Frage darauf dass sowohl die offiziellen Ermittlungen, wie auch die seitens BPs noch nicht abgeschlossen seien.

In einer Beschwerde eines Ingenieurbüros an den Congress bereits aus dem vergangenen Jahr war behauptet worden , deren Pläne und Vorgaben für das sogenannte " well design" ( Bohrlochgestaltung) wären von BP ignoriert worden.

Auch dies beantwortete Tony Hayward mit simplen Floskeln,, es sei ja aller derzeit " under investigation".während sich die Abgeordneten den Mund fusslig redeten: : Man hätte sich bei diesem " well design" an die Vorgaben des MMS ( Us amerikanische Behörde: "Mineral Management Service") gehalten- Auch die verwendeten Materialen wie Rohre oder die Menge des verwendeten Zements( die Stärke der Betonversiegelungen etc hätte den Maßgaben entsprochen wie sie bei Bohrungen im Golf üblich wären und vorgeschrieben sind.

Abgeordnete Wiesen Hayward darauf hin, das amerikanische Volk erwarte schließlich von ihnen dass sie etwas unternähmen, Das ganze kann sich nicht nur zu einem bruich zwischen den Beziehungen zwischen USA und GB entwickeln. Es birgt auch innenpolitischen Sprengstoff. Nichts kann die amerikanischen Bürger so aufbringen, wie wenn jemand ihren "way of life" in Frage stellt.

Doch Hayward wusste keine Antwort die das Loch zu schließen sein. ER hatte noch nie eine, denn es gibt wohl keine. Bei einem vergleichbaren Unglück einer Ölbohrplattform in den 70ern ebenfalls im Golf von mexiko hatte es tror tz Entlastungsbohrungen über 9 Monate gedauert, bis das Leck in nur wenigen hundert Metern Tiefe geschlossen werden konnte.

Für die meisten Fragen hatten sich die der Abgeordneten aber wohl den falschen Verantwortlichen vorgeladen.

Originale Zeugenaussage von Tony Hayward vom 17.6.2010:
energycommerce.house.gov/documents/20100617/Hayward.Testimony.06.17.2010.pdf

E mails vom November 2009 wegen Funktionsstörungen des BOP,(Blow out Preventer)- pdf( published by the US Congress

Dieser Schaden entstand , als 2009 noch die MARIANA Plattform das Bohrloch der späteren DHW im MCB 252 bohrte . Die "Mariana" Plattform war 2009 bei einem Hurrikane beschädigt worden , wurde danach zur Reperatur in einen Hafen geschleppt und durch die Deepwater Horizon ersetzt. Der BOP soll nach diesem Vorfall an Bord gehievt und repariert worden sein- so BP bzw Transocean.

Bild: Huffington Post:

workers prepare to lay snare boom used remove oil washed ashore from the Deepwater Horizon spill, Wednesday, June 9, 2010, in Belle Terre, La

In this June 7, 2010 photo-image, acquired by the Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS) on NASA%u2019s Terra satellite, at least part of the oil slick is pale gray.

Huffington Post:

Oil from the Deepwater Horizon spill pools against the Louisiana coast along Barataria Bay Tuesday, June 8, 2010.

 

PBS NewsHour Stream- Oil Spill Live Stream

18.6.2010>>>

BP Vorstandvorsitzender Tony Hayward als Katastrophenchef im Golf von Mexico abberufen

 
der spiegel.de (19.6.2010) : Tony Hayward: "Das Gesicht der schwarzen Pest"

Für ihn war es eine Schlacht, In einem Interview hatte der BP Chef von einer battle einer Schlacht gesprochen , ein anderer BP Manager soll sogar vom 4 Weltkrieg gesprochen haben.

Das wollte der Kongress genauer wissen, wie er das gemeint hätte: Hayward: " Ich kämpfe an drei Fronten. Die erste ist das sprudelnde Ölförderrohr. Die zweite ist das Öl, das wir auffangen wollen ( Glocke2- "top cap") . Die Dritte ist: ich verteidige die Südküste vor dem Ölteppich" Das klang genau so wie es sich die Amerikaner erwarten würden. Sein Auftritt war der eine braven Reuiger Schuljungen, gerne schon vorher mehr gelernt hätte, wenn er gewusst hätte, was. Von Anfang hat Präsidetn Obama zur Katastrophe nur gesagt: " BP müsse für alles bezahlen" Von Anfang hatte Hayward im Auftrag des BP Konzerns zugesagt, dass BP für alle Schäden gerade stehen würde . BP wollten den kleinen Finger anabieten , doch die US Bürger fordern die ganze Hand . Wie auch immer mehr Öls unkontrollierbar ins Meer fliest so steigen auch die Schadensersatzorderungen langsam ins Unenermessliche. BP Manager schätzen sie auf bis zu 100 Milliarden US Dollar Ein Rekord.

( der spiegel.de)

BP-Chef muss Ölpest-Krisenmanagement abgeben

"Einen Tag nach seiner äußerst kritischen Anhörung im US-Kongress ist der umstrittene BP-Chef jetzt vom Krisenmanagement der Ölpest im Golf von Mexiko abgezogen worden. Die Aufgabe solle BP-Manager Robert Dudley übernehmen, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Carl-Henric Svanberg am Freitag dem Fernsehsender Sky News. Hayward sei "direkt nach der Explosion dorthin gefahren und hat unsere Reaktion seither angeführt", sagte Svanberg. "Ich denke, jeder hat geglaubt, dass wir damit schneller fertig werden könnten und er dann wiederkommen könne", fügte der Aufsichtsratschef hinzu. Hayward werde das tägliche Management der Ölpest an Dudley übergeben und "mehr zu Hause sein", sagte Svanberg dem britischen Fernsehsender. "

20.6.2010 >>>

TONY HAYWARD BEIM SEGELTÖRN ERWISCHT

 

Kommentar:

Man wünscht sich einen supervisor mit einem 2 GHz Gehrin und 2 TB Festplatte. Doch moderne Mulitkonzerne und global players haben keinen solchen Chefs mehr und nicht mal einem Computer könnte man die gesamtenNetzwerkstrukturen der ganzen involvierten Konzerne mehr einprogrammieren. Dazu bräuchte man einen Porgrammierer der sich bei Big Energy auskennt. Ein britischer Analyst, der vor Jahren versuchte das Netzwerk der europäischen + Us Energiewirtschaft auf offensichtliche Monopolstrukturen zu untersuchen, musste nach einem halben Jahr aufgeben

Seit 22. April hatte der BP Boss keinen freien Tag mehr. Ständig war er als Katastrophenchef vor Ort, hat mit Fischern geredet mit den Katastrophenhelfer und hat in der Presse Rede und Antwort gestanden dass er nicht involviert war in die Bohrung der DHW und die anderen 500 BP Bohrplattformen alleine im Golf von Mexiko. Zwei Ermittlungssverfahren laufen gegen BP und die Staatsanwaltschaften zweier US Bundestaaten ermitteln gegen Hayward. Beim Congresshearing hat er deswegen gemauert. Aber keiner wollte ihm glauben dass er nichts von den Problemen an der Bohrstelle wusste.

Und nun- an seinem ersten freien Tag weiß der Brite nichts besseres als Segeln zu gehen

(der spiegel.de): Neue Aufregung um Tony Hayward Das Öl sprudelt, der BP-Boss geht segeln

click to enlarge

Bild: der spiegel.de/ 22.6.: Satellitenbild der Woche: Ein Meer von Öl

22.6.2010 >>

   

( Fox news-) President Obama Issues ( new) Moratorium On Drilling  

update: 9.7.2010:

Ein US-Berufungsgericht lehnte unterdessen einen Antrag der Regierung von Präsident Barack Obama ab, an dem Verbot von Tiefseebohrungen festzuhalten.

23.6.2010 >>

 
     
   
 

( der spiegel.de) 23.6.2010: "Top cap" bei Zusammenstoß mit rov ( remote operated vehicle) beschädigt :

"Der Trichter, der zum Abpumpen des Öls über das Bohrloch gestülpt worden war, musste nach Behördenangaben am Mittwoch entfernt werden. Dies sei nach einem Zusammenstoß eines Unterseeroboters mit einem der Absaugventile notwendig geworden, sagte Krisenkoordinator Allen.

Nach dem Zwischenfall sei "eine Art Gas aufgestiegen". Der Trichter werde nun überprüft und möglicherweise noch am Mittwoch wieder angebracht, sagte Allen. Die Reaktivierung des Abpumpsystems werde aber sicher deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen."

Am 24 wurde gemeldet, dass die Trichter bereits wieder angebracht werden konnte.

"Already considered "not possible" or "not feasible"

Bereits 80.000 Vorschläge für "Alternative Antworttechnologien" sollen bei Deepwater Horizon Unified Command eingegangen sein. Vorschläge werden in zwei Kategorien erwünscht:

1. wie das Leck zu schließen sei oder: 2) was man alles versuchen könnte um die Verbreitung des auslaufenden Rohöls im Golf von Mexiko zu bekämpfen.

Trotzdem scheint unter den 800.000 Vorschlägen nicht einer dabei zu sein, der besser bzw effektiver wäre als der " top cap Trichter", bei dem ja- salopp ausgedrückt-" das meiste" unten herausläuft . Außerdem- so scheint es mir- kommt desto mehr aus der Tiefe nach oben je mehr man an dem Rohr saugt bzw pumpt.

Auch mein Vorschlag unten wurde als " not possible or not feasible" beschieden . Ich halte die Idee nach wie vor für gut , wusste aber von vorneherein, dass sie u.U. nicht funktionieren würde wenn da etwas im Rohr steckt . Die Explosion könnte das einzementierte unterste Rohrstück- production casing" genannt, weil es einen geringeren Querschnitt hat als das Steigrohr nach oben geschleudert haben und es blockiert jetzt das Steigrohr. Arbeiter berichteten ja auch, dass bei den häufigen Pannen während der Erkundungsbohrung " allerlei Material abhanden gekommen sei)

Zum Zeitpunkt der Explosion am 20. April- so Halliburton vor dem Congress ausschuß, war man ja gerade mit dem Einzementieren des zweiten Bestonstöpsels in das Steigrohr beschäftigt. Denkbar wäre auch, dass die bei diesem Arbeiten verwendeten Rohr- oder Schlauchleitungen bei der ersten Explosion in den Riser fielen. So etwas wird aber in keinem Bericht erwähnt . Entweder : man weiß man es nicht oder man sagt es nur nicht.

Generelle oder genauere Erklärungen aber, weshalb es z.B. mit keiner Art Verschluß ( " plug") auf der Welt gelingen können sollte, das Rohr dicht zu bekommen , hält BP offenbar für unnötig. Auch auf der Seite des Deepwater support teams ist dazu nichts zu finden.

von: Deepwater Horizon Unified Command

"The following suggestion types have been studied and determined to be Not Feasible or Not Possible:

Freezing the Blowout Preventer or wellhead
Insertion of balloons, bladders, stents or plugs into the riser
Use of explosives, including nuclear
Dumping of boulders, concrete, sand or debris to bury the wellhead
Large subsea collection canopies made of fabric, plastic or other material
Use of lightweight materials subsea
Containers to collect oil which are shuttled back and forth to the surface
Use of peat moss based products for adsorption/skimming
Use of straw, hay, woodchips or hair to absorb oil
Use of bioaugmentation agents not listed on the EPA approved product schedule

26. JUNI- 2010 >>

ERSTER HURRICANE DER SAISON

 

Der erste Hurrikane der Saison beginnt sich im Golf von Mexiko zusammenzubrauen. Das Rotationzentrum des Hurrikanes lag am heutigen 26. Juni noch südlich der Yucatan Halbinsel. Welche Richtung er noch nehmen wird ist derzeit unklar. Sollte er sich auf die Unfallstelle der DWH zubewegen, könnten die Maßnahmen über dem Bohrloch, wo BP immer noch über den angebrachten " top- cap" Trichter Öl aus dem abgebrochenen Riser in 1600 Meter Meerestiefe absaugt, in Gefahr geraten . Erst 2009 war an derselben ( den anderen im GvM befindlichen Plattformen) vorgelagerten Stelle die Plattform "Mariana" in einem Hurricane beschädigt worden

Ich werde sie auf dem Laufenden halten, wie sich die Lage weiterentwickelt. Klicken sie auf das Satellitenphoto rechts, um es zu vergrößern. Es zeigt die momentane Hurricanelage im Golf von Mexiko an->>>>

Wetterexperten gehen derzeit davon aus, dass diese Hurrikanezelle über Mittelamerika nach Westen ziehen wird .

update, 28.6.2010:

der spiegel.de- 28.6.2010: Hurricane season- "Alex" umkurvt die Ölpest

update, 1 Juli 2010 :

der Hurricane Alex hat erneut an Stärke zugenommen . Es wird erwartet dass er heute noch im Bereich zwischen der Küste Mexiko und Texas an Land geht. Die Stelle über dem Ölleck ist vom Hurrikane umkurvt worden. Dennoch behindern 6 Meter hohe Wellen die übrigen Ölaufräumarbeiten.

Der Ölfluß aus der Tiefe scheint weiterhin eher zuzunehmen, als nachzulassen. Da sich nun auch der sogenannte "Annulus" ( damit ist der, bei der Bohrung verbliebene Raum zwischen Steigrohr und Gesteinschicht gemeint) durch die bereits durchströmenden Gasmengen erweitert, rechnet man mit einem Aufreissen des Meeresbodens .

Zum Einsammeln eines Teils der unvermindert austretenden Ömengen werden nun auch Tankschiffe herangebracht, welche das Öl nahe des Lecks direkt von der Wasseroberfläche absaugen sollen.

(CBS- news- 1. Juli- 2010) Hurricane Alex Hits Mexico, Grazes South Texas

automatically updated hurricane report:

NOAA.us.gov./Atlantic( click to enlarge)
   

- DIE ÖLKATASTROPHE IM GOLF VON MEXIKO -

- DOKUMENTATION DER DER KATASTROPHENMASSNAHMEN NACH DEM UNTERGANG DER DEEPWATER HORIZON- TEIL 2/ 2 : " THE RESPONSE" ( 2)

Chronologische Dokumentation aller Ereignisse seit: JULI 2010 ( bis aktuell)

zu: " THE RESPONSE" ( 2) :

Die Seite ist chronologisch aufgebaut. Scrollen sie einfach anhand der Datumsangabe so weit hinunter, bis Sie den dazu gehörigen Artikel finden. Ich werde mich bemühen , den Bericht auf dem aktuellen Stand zu halten. Sollten sich Änderungen etc ergeben, werden updates ggf. auch in die einzelnen Teilthemenabschnitte eingefügt

 

Lesen Sie auch:
DER UNTERGANG DER DEEPWATER HORIZON
DIE ÖLKATASTROPHE IM GOLF VON MEXIKO -1- (Dokumentation)
In diesem Teil 1 geht es um den Unfallhergang selbst, seine Vorgeschichte, die ersten Meldungen und Zeugenberichte sowie Stellungnahmen in der Öffentlichkeit.
> die Untersuchungen des US Congresses ( mit links zu den Original Dokumentationen)
>Aussagen von MItarbeitern der Ölfirmen, sowie von Experten und Zeugen des Unglücks.
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Der Untergang der Deepwater Horizon (1/ 2)
-auf dieser Seite finden Sie technische Details, Erklärungen der wichtigsten verwendeten Begriffe aus der Ölindustrie wie z B " choke-line" oder: production casing". Außerdem einige eigene Recherchen und Wissenswertes ( soweit bekannt!!) über die Geologie im Golf von Mexiko- eine Liste der offiziell registrierten seismischer Ereignisse am Tage des Unglückes ( 20.4.2010) und Vieles mehr
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Der Untergang der Deepwater Horizon ( 2/1) "The Response! ( 1)
dies ist eine Chronologie der Berichte Maßnahmen und Ereignisse, die nach dem Unglück am 20. April eingeleitet wurden. BPs Versuche, das Bohrloch zu schließen, - die leider nur sehr spärlichen Berichte über die Maßnahmen zur Eindämmung der Ölpest und die Untersuchungskommissionen von US Congress und Regierung. Im ersten Teil finden Sie die Chronologie von Mai 2010 bis Ende Juni 2010

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- DIE ÖLKATASTROPHE IM GOLF VON MEXIKO -
- DOKUMENTATION DER DER KATASTROPHENMASSNAHMEN NACH DEM UNTERGANG DER DEEPWATER HORIZON- TEIL 2/ 2 : " THE RESPONSE" ( 2)
Chronologische Dokumentation aller Ereignisse seit: JULI 2010 ( bis aktuell)
In DEEPWATER HORIZON- Teil 3 finden sie eine Videochronologie aus Nachrichtenberichten, Reportagen, Zeugenaussagen nebst anderem interessanten Begleitmaterial. wie Aufnahmen vom Meeresgrund usw. -
 

<< Titanic.de- als Nachfolger der früheren Zeitschrift " Pardon", heute: das allgemeine Magazin des Untergangs- hat die "top cap "Pläne BPs und die Verantwortungserklärungen der BP Aktionäre wohl als einziges deutsches Medienprodukt von Vorneherein realistisch beurteilt und auf den Punkt gebracht.>>

Abbildungen/Spalte links und rechts: "Startseitencartoons aus dem Magazin "Titanic" zur Ölkatastrophe


 

wegen Datenüberfrachtung habe ich die Videodokumentation auf eine dritte Seite verschoben.

Klicken Sie dazu auf folgenden Link:

DER UNTERGANG DER DEEPWATER HORIZON ( 3) DIE CHRONOLOGIE IN VIDEOFORMAT:

Auf dieser Seite habe ich versucht, brauchbare Originalvideos aus Nachrichtensendungen und Dokumentationen zu finden, die die Entwicklung rlativ lückenlos zusammenfassen sollen.. Sie werden ggf ergänzt oder auch ersetzt, sollten ich bessere Videos dazu finden .

Sie geben nicht zwingend meine Meinung, sondern die Meinungen der Verfasser wieder

 
 

 

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Anhang:

Alles zu meinem Vorschlag an das Deepwater Horizon Support Team

Das Anbringen eines Pumprohres an den abgeschnittenen Stumpf des Steigrohres brachte offenbar auch keinerlei Erfolg: oder es gab wieder einen Panne von der BP nichts berichtete

die Vorrichtung konnte jedenfallls nicht dicht mit dem Steigrohr verbunden werden Durch das Pumpen strömte nur noch mehr Öl aus dem Rohr aus und das meiste (wie man sieht) geht daneben, bzw dringt unterhalb des Trichters aus

Dies ist- soweit bekannt der derzeitige Status ( JUnie- 13- 2010)

Mehr als 14.000 HInweise gingen seit dem Aufruf auf der Website des Deepwater Horizon Unified C ommand ein. 1700 Experten bemühen sich im Auftrag der US Regierung um eine Lösung.

Und trotzdem soll unter diesen 14.000 Vorschlägen kein einziger brauchbarer Hinweise gewesen sein? War unter den 14.000 Vorschlägen nun keinerlei brauchbare idee oder wurden diese einfach erst gar nicht gelesen weitergegeben oder bewertet?

Im Folgenden finden sie die erste Skizze- das Prinzip meines Vorschlags, den ich an BP übersandt habe. Er wird - so teilte BP mit - derzeit geprüft . Ich habe daraufhin noch eine überarbeitete und verbesserte Skizze und Version dieses "repair tools" an Deepwater Horizon Unified Command- website/suggestions übermittelt. Die Experten dort werden sich zu gegebener Zeit auch miteilen, ob und inwieweit die idee bzw deren Prinzip für sich brauchbar sind. .

Das ist mein ultimatives Modell "TOP- GUN"

, von dem ich glaube dass es ei entsprechende Ausführung jedes Bohrloch zumindest solange verschließen könnte bis die Reparaturarbeiten ausgeführt sind oder aber über der Bruchstelle ein Absperrvetil angebracht ist. Nach der BP logik könnte man es vielleicht " top chain" nennen. Mir ist es aber ( bei allem Sarkasmus) ernsthaft damit . ( die Antworten von BP finden Sie unterhalb der Skizze)

Natürlich bekam ich schon Zuschriften, was alles daran nicht funktionieren könnte. Nimmt man zu wenig Kugeln ( = Gewicht) könnte daraus wirklich noch ein " top gun " werden usw. Gäbs wohl einen größeren Platscherer Die Hilfsplattformen die man aber da herangebracht hat, können Gewichte von tausenden Tonnen halten und natürlich habe auch ich BPz (zusammen mit einer Skizze mit weiteren verbesserungen) dazu mitgeteilt: je mehr Gewicht zusammenkommt desto besser dürfte es sein. Mit welcher Druck da aber dass Öl vor allem aber das Gas aus dem Bohrloch kommt, darüber kann nur BOP selbst Bescheid wissen Oder der liebe Gott.

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2. verbesserte Skizze die ich nach dem ersten Bescheid an DWHUC schickte:

(click to enlarge)

tool_for_gulf_of mexico_oil_well.jpg

(draft) improvements:

uopdate 1: Juni- 12 2010:

Nein!. Gestern bekam ich eine erste Antwort auf meinen Vorschlag:

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Bestätigung- von deepwater Horizon Unified Coommand:( 12.6.2010)

Gesendet: Sonntag, 13. Juni 2010 01:21
An: hehu_mail@arcor.de
Betreff: Horizon Response Center

Helmut H*****,

We appreciate you submitting your Alternative Response Technology (ART) proposal to the Horizon Support Team. This note is to inform you that we do have your information on record and will be processing it as soon as possible. You will be informed of the disposition of your recommendation following technical review.

Thank you!
Horizon Support Team

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Meine Antwort:

Betreff: ref.: Horizon Response Center- your reply on my idea- submission of a better graphic and explanation

Hello, Horizon Support Team,

I thank your for your reply on my idea for alternative procedures  to fix/close  the oil well in the Gulf of Mexico!

Your webform  unfortunately  ( but understandably) required very short explanation. With  this mail  I  therefore would like  to submit you a kind of better graphic in which my idea is better explained. You find it at the end of the mail and ( same p graphic) as  attachment, in cases you should not use html mail formats, in which graphics would not be transferred

I surely would be glad, if my idea would help you to fix that big problem resulting out of fact that ever more risky drillings have to be made, to satisfy the hunger and addiction of the world to oil. Many things have been argued since the accident happened. I don’t want to join in.

What I would like to add is just a better graphic, to make sure you will understand my purpose and how the toll actually should work or been used. ( the reason is: I showed it to some germans, and the did not understand it resp, did not understand that the bowls below must be smaller (than the upper ones. The ones on the top should match the inner diameter of the damaged riser tube) to reduce the pressure ( flow) in the tube by and by. Maybe their problem was, that they did not really become familiar with the available information on the whole technical processes ( I myself also have no drilling experiences at all…)

You must ( will decide on your own  whether it is useful, how much total weight of the tool is required to withstand the oil pressure- and how much your ships can carry , or whether it is necessary to pump mud in the spaces between the upper bowl and so on

So- I have written all on the new graphic, which is just a simple drawing, It’s a simple, “ archaic” tool ( and it has to be  as it must get natural forces under control) without any electric or mechanical parts. So I did not use a graphic program for my drawing.

If you should find it as an useful tool for you, just make it, resp take it.. If there would be any further questions just call me up or write me an email.

I hope you dont mind that I wrote on it , that intellectual property rights are generally reserved: ( its just something everybody does and as I can see your surely respect other peoples rights without somebody asks you .

Its not my proposal to make that for my business. But if so, it would be a matter of lawyers, as I don’t have experience with inventors rights management .

Don’t worry about that now! Its not  most important for me , If I can help you I`ll be glad.

But you surely must have the right to reproduce and use it on your disposal and requirements unlimitedly if it can help to fix that huge problem coming up from the unknown debths of the  Gulf of Mexico.

For the moment I just wish you luck that you will get the situation under control! As everyone can see, all possible effort is  done to get the problem under control

I surely would appreciate to get your evaluation of my idea

Sincerely!

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Bescheid nach Prüfung der Idee: ( mail vom 19.6.2010)

Dear Helmut H*******, 

Thank you for your submission to the Alternative Response Technology (ART) process for the Deepwater Horizon MC252 incident. Your submission has been reviewed for its technical merits.

It has been determined that your idea falls into one of the following ART  categories: Already Considered/Planned, Not Feasible, or Not Possible, and therefore will not be advanced for further evaluation.  To date, we have received over 80,000 submissions with each submission receiving individual consideration and priority based on merit and need.

BP and Horizon Deepwater Unified Command appreciate your contribution and interest in responding to this incident.

Thank you very much,

Horizon Response Team

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Mein Kommentar zu dieser Antwort:

ich nehme an die oben geschilderte Idee ist weder " not fissible oder " not possible"

bleibt also nur " wir hatten die Idee auch schon....

und das kann man ja immer behaupten

mal sehen was sie machen werden...