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-in neuer Bearbeitung-Entwurfsfassung -noch unkorrigiert-, erstellt am: 29.5.09- last update: 19. April 2010

 

- BIO- DYNAMISCHER GARTENBAU-

-die Kunst naturnahen Handelns-

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Theorie über den mesomerikanischen Kalender .

                   

 

 

 

GARTEN- GARDEN

(geplanter) Inhalt dieser Seite:
er Index/ Verzeichniss:

1.Gartenbau und Landwirtschaft nach Planetenkonstellationen

-das bio- dynamische Gartenjahr-

  alien-homepage.de- Gartenbau -START
  bio dynamischer Garten und Landbau 2. Kompostdüngung
  Gießen und Düngen nach bio dynamischer Methode 3. Schädlingsvorsorge und -bekämpfung
  meine Methode, um Moos zu beseitigen 4. Bodenbearbeitung und Bearbeitungsgeräte
  5. Sonstiges

 

 

 

 

 

 

 

Vorwort:

BIO- ÖKO- BIO- DYN- was ist daran logisch?

 

Bio kost findet immer mehr Anhänger.

doch kaum jemand kennt sich mit den Bezeichnungen dafür aus:

Was ist biologischer Anbau und was " Biokost" . Was ist ökologischer Anbau und was naturnaher, was ist biodynamischer Anbau ?

Am Anfang stand die Umweltschutzbewegung: es ging um überdüngte aber anderseits ausgelaugte Böden, um äußerst giftige Agrarchemikalien die mittlerweise giftiger auf die Menschen wirkten als auf die Schädlinge und die beide zunehmend auch das Trinkwasser vergifteten bis zu großindustriellen Produktionsweisen und Abfallbeseitigung in Flüsse und Meere etc.). Bei der Kernspaltung kam man zum Ergebnis, bzw. zur Überzeugung , dass man generell darauf verzichten müsste. Jedermann kennt diese Themen und weiß hoffentlich auch, um welche komplizierten Zusammenhänge es da in jedem Einzelnen davon ging und geht..
Ich bin für Offenheit, aber auch allen Behauptungen gegenüber zuerst immer skeptisch . So suchte uich auch beim Thema Atomkraft vor allem nach Argumenten, die mich überzuegen können.

Die einen beließen es nun bei Kritik oder praktizierten Verzicht . Andere suchten nun nach Wegen, was sich verbessern ließe. In der Landwirtschaft wurde die bio dynamische Wirtschaftsweise propagiert, weil sie die einzige Wissenschaft war, nach der ein Verzicht auf Agrarchemikalien bei gleichem bzw höherem Ertrag überhaupt möglich werden könnte. Unter normalen Umständen wäre zumindest davon auszugehen, dass die bio dynamische Methode im Großen und Ganzen eine Verzicht auf 90 % vor allem der Pestizide ermöglich würde. Diese am Anfang der ganzen Biowelle in den 80ern eigentlich angestrebte Anbau- und Wirtschaftsweise war-die bio dynamische Anbauweise - war aber nicht jedermanns Sache und wurde von vielen als Aberglauen abgetan . Nun meinte man , mit abgewandelten Methoden ließen sich dieselben Ergebnisse erzielen und nannte diese dann "aturnah"," ökologisch" oder "biologisch". Der ganzheitliche bio dynamische Anbaumethode wurde bald zur Seltenheit und droht inzwischen sogar in Vergessenheit zu geraten.

Als nächstes wurden nun verschiedene Anforderungen und Methoden definiert und Vorschriften erlassen und danach werden verschiedene Zertifikate erstellt. Die EU hat nunmehr daraus ein mehr oder weniger einheitliches System gemacht , in dem als bio klassifiziert wird , bei dessen Herstellung nur bestimmte Mindestanforderungen erfüllt werden. In erster Linie sind das: Verzicht auf chemische Schädlingsbekänmpfung, Verzicht auf Kunstdünger. Nach einer dieser bisher gültigen "Düngemittelregel mussten z.B. alle Düngmemittel vom eigenen Hof stammen. Wie soll das aber gehen, wenn die Produkte verkauft werden, und der Nährstoffgehalt damit ständig abnimmt? Solche Fragen haben sich die Biodogmatiker offenbar aber nicht gestellt und so sind aber leider genau die Konzepte die von der EU uns festgelegt wurden keinesfalls ausgereift , widerspruchs oder problemfrei. Wer schon mit Biobauern zu tun hatte bzw so gegärtnert hat , weiß, dass die meisten natürlich dann Düngemittel von außerhalb ihres "Biotops" ( ironisch gemeint) beziehen. Und wer es als Biogärtner schon mal mit eine richtigen Schädlingsplage zu tun hatte (die natürlich dort um so mehr auftreten, wo größere einheitliche Kulturen stehen), weiß: wenn dieser Schädling schon bisher alles überlebt hat was gegen ihn schon eingesetzt wurde ( von DDT bis dioxinhaltige Polychlorphenylen) , wird er auch das vergleichsweise dazu harmlose Chrysanthemenspray locker wegstecken. Während es die Agrarindustrie seit Jahrzehnten schafft, immer wieder neue Mittelchen zusammenbrauen, gegen welche die Schädlinge noch nicht resistent sind ( ohne dass aber je zuerst der Nachweis erbracht werden musse, dass diese für den Menschen unschädlich sind) , ist die Schädlingsplage beim Biogärtner der größte anzunehmende Unfall , nach denen ganze Ernten ggf nur noch vernichtet werden können.

Auf folgenden Wikipedia seiten finden sie Genaueres über die verschiedenen Zertifikate:

Bezeichnung Form der Kennzeichnung  
Verordnung (EG) Nr. 834/2007 über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen

früheres "Ökosiegel"

neues Ökosiegel (ab Juli 2010)

Sie finden eine Beschreibung aller gebräuchlichen Begiffe über folgenden Link bei Wikipedia

 

>>

eine weitergehende Definition des Begriffes "bio dynamisch" findet sich aber gar nicht, d.h er fällt allenfalls unter bio - ökologische Verordnung, deren Anforderungen er aber locker erfüllt und noch übertrifft. Die EU schützt zwar den Begriff - bio dynamisch" aber eine nähere Definition konnte ich nicht finden.

Aufgrund der Tatsache, dass nun Produkte , welche weitaus geringere Anforderungen an einen naturnahen Anbau erfüllen, ebenfalls als bio" zertifiziert werden , muss man in den heutigen Bioläden schon gezielt nach" bio dynamische Produktion" fragen, um solche noch zu bekommen. Soweit ich weiß , soll aber zumindest Demeter von seinen Erzeugern einen Anbau auf bio dynamischer Grundlage verlangen und bietet damit Produkte aus bio dynamischer Produktion an. Ich will jetzt nicht damit beginnen, Nachteile und spezifische Probleme einiger dieser "biologischen "Anbau- und Produktionsweisen zu beschreiben, und komme daher später noch darauf zurück. Ich möchte aber gleich anmerken dass ich die bio- dynamische für die beste halte und für die einzige, die wirklich Lösungen für alle spezifischen Probleme bietet

<<

 

 

>> Als deren neuer Erfinder ( besser: Neuentdecker oder Traduierender) gilt weithin Rudolf Steiner, der mit seiner Schrift „Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft dazu zwar auch den Anstoß gab, dessen Wissen aber aus wesentlich älteren gnostischer Philosophien und Schulen stammte, die sich - von der Kirche verfolgt- ja auch als Hüter alter Schriften sahen, und damit wohl auch die hinter der bio- dynamischen Methode stehende Überlieferungen zumindest teilweise erhalten konnten. Da die bio dynamische Methode als Basis ein großes Wissen an Astronomie vorraussetzt ( das in dieser Zeit in Mitteleuropa in der erforderlichen Form noch gar nicht - oder " nicht mehr" existierte), muss man jedenfalls annehmen, dass diese Philosophien sehr alten Ursprungs sind. Landwirtschaft nach astronomischen Grundlagen zur Bestimmung von Wetter und optimalen Saat- und Erntezeiten war eine wesentliche Grundlage im alten Ägypten wie auch in den zentralamerikanischen Kulturen der Mayas und Inkas. Sie gerieten eigentlich dadurch in Vergessenheit ( bzw wurden unbrauchbar) , da die Conquista diese Grundlagen zerstörte und das Wissen und deren Träger verfolgte. Es blieben davon schließlich nur noch Fragmente übrig, die ein genaues Verständnis nicht mehr zuließen. Inoffiziell (oder später) aber nutze die Kirche das beschlagnahmte Wissen (soweit sie es verstand) um damit ihre Anhängerschaft an sich zu binden , indem man es in einen geheimnissvollen Kirchenkalender einwebte, der dann auch lange als Bauernkalender diente. <<
 
Hier möchte ich Interessierten einen Überblick geben, welche Arbeiten sich um welche Jahreszeit am Besten machen lassen oder man nur zu diesen Jahreszeiten sollte. Wie sich einsehen lässt, ist die Natur ja keine Maschine, die jederzeit und an jedem Ort nur dasselbe vollbringt.
Ich bin ja ausgebildeter Landschaftsgärtner und möchte damit meinen Lesern helfen, die Ergebnisse der Gartenarbeit zu optimieren und damit auch schlechte Ergebnisse oder Enttäuschungen zu vermeiden. Solche durch biodynamische Methodik vermeidbaren Fehler sind z B Schädlingsbefall bis hin zu schnell verderbenden Ernten aufgrund falsch gewählter Zeitpunkte der Ernte.Die bio- dynamische Methode ist im Prinzip so alt wie die Menschheit selbst und kann somit auch heute helfen, alleine schon durch richtige Wahl des Zeitpunktes von allen Maßnahmen von Ansaat bis Ernte solche Probleme zu vermeiden, was sich nicht nur einem naturgemäßer gebauten, behandelten und damit schöneren Garten niederschlagen wird, sondern auch weniger und effektiverer Arbeit.
 
 

ein kurzes Kapitel zum Thema SAATGUT:

Sie finden auf dieser Seite auch einige Bilder wenig bekannter alter regenerativer Gemüse- und Obstsorten, die von der Firma Bio-saatgut.de vertrieben werden. Ich bekomme von dieser Firma dafür nichts. Sie war jedoch die einzige, die ich online gefunden habe, wo es ein paar diese teils unbekannten alten Sorten abgebildet sind und angeboten werden . Wie Sie auf deren Website lesen können, erschwert die EU die Verbreitung von sogenanntem regenerativem Bio- saatgut, weil sie ja selbst einseitig die Monopole der Hersteller nicht regenerativen Saatgutes und gentechnisch modifiziertem Saatgutes ( die bekanntesten sind Monsanto oder Pioneer) fördert. Bei nahezu allem Saatgut, das sie in den Samenhandlungen finden, handelt es sich grundsätzlich um Züchtungen ( meist sogenannte Hybriden), die aber zusätzlich durch gezielte Inzucht keimunfähig gemacht werden. Dieses Verfahren nutzt einen Sicherheitsmechanismus der Natur: Kommt es innerhalb einer Generation (F1) zu Inzucht ( was heisst: die Nachkommen einer Mutterpflanze können sich nur gegenseitig bestäuben,) , so ist das resultierende Inzuchtssaatgut zwar noch keimfähig und kann so noch verkauft/ verwendet werden. Das ist das Saatgut, das sie gewöhnlich im Angebot von Gartencentern etc finden. . Geschieht diese Inzucht jedoch in der nächsten Generation ein weiteres Mal, so bleibt das resultierende Saatgut keimunfähig. Das ist dann das Saatgut der Pflanzen die sie angesäht haben. Sie können dieses Saatgut nicht mehr verwenden sondern sind gezwungen. wieder neues zu erwerben. Bei Hybriden ist es ein bißchen anders: Hybriden sind Kreuzungen von Pflanzen gleicher Art und Gattung, womit man Eigenschaften verschiedener Sortern und Arten miteinander kombinieren möchte - So stammen die Komponenten der Hybridzüchtungen meist aus verschiedenen Erdteilen , wo sie zu verschiedenen Zeiten blühen. Heraus kommen dabei neue Sorten, die dann mehrmals im Jahr blühen können wie die Hybridrosen. Man kann aber nicht alles zui gleicher Zeit haben und so geht bei hoher Blühfähigkeit dieser Hybrid Rosensorten der bekannte Duft der Rosen meist verloren. Hybriden gelten allgemein auch als krankheitsanfälliger. Das F2 oder F3 Saatgut von Hybriden ( das in den Früchten, die man angesäht hat) lässt sich oft nochmals aussähen. Dabei " splitten" die einzelnen Komponenten ( Sorten) wieder auf und man findet z. B. in der nächsten Generation der F1 Hybrid Tomate verschiedenste Formen: von einer Art Coktailtomate bis hin zu Arten von Fleischtomaten. Die darauffolgende Generation ist dann aber spätestens keimunfähig.

 

 

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Die größte Optimierung erreicht man wenn man noch zusätzlich bio dynamisch gärtnert . Ich möchte diesen Begriff in Kürze hier näher erläutern ( er passt ja auch zu meinen Wetterseiten), werde hier aber keinen genauen Mondkalender etc veröffentlichen. Dazu kann ich Ihnen aber die Maria Thun "Aussattage" nahelegen, das seit Jahrzehnten nicht nur die standardlektüre der bio dynamischen Gärtner und Landwirte ist -Auf ihrem Bauernhof, den sie zum versuchsbauernhof erklärt führt und dokumentiert die Familie Thun seit nunmehr nahezu 3 jahrzehnten wissenschaftliche Vergleichsforschungen a, die eindeutigg beweisen: die bio dynamische Methode ist die beste und die ihr zugrundeliegenden Aussagen scheinen allesamt zuzutreffen!!

Leider hat Maria Thun zwar eine Website "Aussatttage", jedoch aber ohne Inhalt.. Vielleicht ist sie ja dem Internet als Solches skeptisch gegenüber. Sie können daher den Jahreskalender Aussattage nur über deren Postanschrift bzw per Fax oder Telefon(?)( rechts) beziehen. "Maria Thun Aussattage" erscheint einmal pro Jahr alljährlich ( ab ca Oktober fürs kommende Jahr), enthält viele Berichte vom Thun Forschungsbauernhof sowie praktische Anleitungen für Gärtner Landwirte und auch Imker. Das Heft " Aussaattage" kostet derzeit - 2010- ca € 9,00 zuzügl Versand.

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....external links und Adressen zu Thema Gartenbau

Aussaattage M. Thun Verlag
Inhaber: Maria Thun

Adresse:

Rainfeldstrasse 16

DE 35216 Biedenkopf

Telefon: (+49) (06461) 3227

Telefax:(+49) (06461) 4714

Email-Adresse:

thunverlag@aussaattage.de

 

 

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Welche Rolle spielen die Konstellationen beim bio- dynamischen Gartenbau?
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Das Arbeiten nach einem authentischen Mond und Planetenkalender ist für den bio- dynamsichen Gartenbau essentiell. Meistens wird empfohlen, nur nach der Mondkonstellation anzusähen, zu pflanzen zu düngen und zu wässern usw. Der Mond hat trotz seiner geringen Masse aufgrund seiner Nähe zur Erde den stärksten (gravitativen) Einfluss auf die Erde und beeinflusst damit auch das Leben (auf rein physikalische Weise wie man es ja auch von Ebbe und Flut kennt)auf der Erde damit auch am Stärksten: Die zweitstärkste, gravitative Kraft stellt die Sonne dar. ( den Einfluss anderer Planeten lasse ich hier unberücksicht).

der zweite Faktor besteht aus den Konstellationen: Auch meine Wettervorhersage beruht auf diesen alten Elementenwirkungen, die man diesen Regionen der Ekliptik schon seit dem frühsten bekannten Altertum zuschreibt.

(Nur: Da die unverstandene Astrologie in den neueren Formen Tabellen verwendet, die nicht mehr dem tatsächlichen Planetenstand (den "Planetenkonstellationen") entsprechen ( was heisst: sie haben die relative Verschiebung dieser Sternbilder nicht berücksichtigt) , ist es natürlich klar, dass, wenn in diesen z B steht: der Mond stände gerade in der Region Cancer (er aber, wie man am Nachthimmel feststellen kann , wie auch die Planeten tatsächlich ja etwa 26 - 30 Grade retrograd in der Region Gemini steht) auch die "Elementwirkungen" aus dieser " Mondkonstellation" dann die aus der Lichtregion Gemini sind und nicht die der " Wasserregion" Cancer. Dieser Fehler hat die Glaubwürdigkeit auch in den bio dynamischen Anbau beeinträchtigt. Oben auf dieser Seiten finden Sie deshalb auch die Adresse des Maria Thun Verlags, wo Sie zum Preis von ( derzeit) etwa 9 Euro einen authentischen, zum bio dynamischen Gartenbau geeigneten Jahreskalender beziehen können, der diese tatsächlichen Planetenstand wiedergibt )

Die Aussage der bio dynamischen Lehre dazu ist wie folgt: Stehen Planeten wie der Mond zwischen der Erde und diesen Sternregionen, leiten sie sozusagen die speziellen Energiefrequenzen und auch gravitativen Kräfte aus diesen Elementenregionen auf die Erde weiter. Dass Massekörper im Kosmos generell und abhängig von der Entfernung Licht bzw Energiestrahlung durch ihre Anziehung (Gravitation)aus ihrem geradlinigen Weg bringen und ( mehr oder weniger stark) in Richtung ihrer Oberfläche krümmen, ist bewiesen und ist unter dem Begriff " spezielle Relativitätstheorie ( Albert Einstein) bekannt. Die Gravitationskärfte in einer Linie stehender Himmelkörper addieren sich.

Nichts anderes sagt dazu die bio- dynamische Lehre, nämlich: dass sich dadurch diese Art Energien aus diesen entfernten Sternen in der Ekliptik , durch die Planeten bündeln und dadurch - je nach Beschaffenheit dieser Energie das Niveau einer oder mehrerer Elemente ( Wasser, Feuer , Erde Licht) auf der Erde erhöhen. Mehr dazu finden Sie auch auf meiner Seite " Wetter- start".

die Behauptung nun, dass z B Krebs als Wasserregion die Wasserkräfte fördert, ist auch jedermann geläufig. Auch meine Wettervorhersage beruht ja darauf und wer sie kennt, weiß, wie relativ zuverlässig sie ist. Aus wissenschaftlicher Sicht ist diese Behauptung nur schwer überprüfbar. Man kann sie eine Hypothese nennen: das ist eine logische, schlüssige Theorie, die sich aber ( nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft und Erkenntnis) weder beweisen noch widerlegen lässt. Ich verweise daher auf meinen statistischen Wetterbericht bzw empfehle , sich die "Aussattage" von Maria Thun zu besorgen, deren Familie auf einem Versuchsbauernhof zur Konstellationsforschung seit nunmehr nahezu 30 Jahren auf diesem Gebiet forscht und dazu auch eindeutige Ergebnisse vorweisen können.

 

 
 
1.0. PLANETEN UND KONSTELLATIONEN:
 
   
1.1. WANN WELCHE ARBEITEN?
   
 

In folgender Tabelle finden sie nun eine Auflistung, welche Arbeiten nach den bio- dynamischen Regeln wann durchgeführt werden sollten, wodurch sie zu zu optimalen Ergebnissen führen.

Wem das Planetensystem nicht vertraut ist, nur Folgendes: Unser Kalender entspricht ja dem sogenannten "Sonnenjahr ( = Erdjahr). Dementsprechend lassen sich in dieser Tabelle nur die dazu regelmäßigen Konstellationen der Sonne darstellen. Die des Mondes verlaufen dazu irregulär . Für den genauen Konstellationsverlauf des Mondes, wie auch der anderen Planeten benötigen sie daher einen aktuellen astronomischen (Mond- und Planeten-) Kalender, wie das bereits beschriebene alljährlich erscheinende Heft " Maria Thun-Aussaattage".

 
         

 

 

Konstellationen>
positive Wirkung auf: Frucht Wurzel Blüte Blatt Frucht Wurzel Blüte Blatt Frucht Wurzel Blüte Blatt
MOND:
Ansaat/Planzen:
ANSAAT ( bei aufsteigendem Mond)
PFLANZEN (bei absteigendem Mond)
von: Fruchtpflanzen Wurzelpflanzen Blütenpflanzen Blattpflanzen Fruchtpflanzen Wurzelpflanzen Blütenpflanzen Blattpflanzen Fruchtpflanzen Wurzelpflanzen Blütenpflanzen Blattpflanzen
SONNE:
Zeitraum: 20. Dezember- 16. Januar 17.Januar- 13.Februar 14. Februar- 10. März 11. März -18. April 19. April -12. Mai 13. Mai -19. Juni 20. Juni - 18. Juli 19. Juli- 9. August 10. August- 15. September 16. September-31. Oktober 1 November- 18 November 19. November- 19. Dezember
günstiger Zeitraum ür folgende Maßnahmen:                        
Gehölzschnitt Obstbäume*  

Obstbäume

und Blütensträucher

Ansaat von Blattpflanzen Pflanzen von Fruchtpflanzen immergrüne Hecken** Ernte von Gewürzen und Blumen          
Ansaat>     Blütenpflanzen** Blattpflanzen** Fruchtpflanzen** Wurzelpflanzen  

Blattpfanzen

Rasenansaat

Obstpflanzen und Bäume   Blüten und Fruchtgehölze*  
Verpflanzen:     mehrjährige Blütensstauden** Blattpflanzen** Fruchtpflanzen** Wurzelpflanzen** mehrjährige Blütensstauden BLattpflanzen**        
Düngen     nicht düngen!

ja- am besten für Blattpflanzen(Stickstoff)

nicht düngen!** Düngen** ( am besten Wurzelgemüse) nicht düngen!** mäßig düngen** nicht düngen!** Düngung möglich** nicht düngen! Düngung möglich
Ernte             Ernte von Gewürzen und Blumen** Keine Ernte- verdirbt schnell!** optimal für alle Ernten** guter Zeitpunkt für alle Ernten** guter Zeitpunkt für alle Ernten Keine Ernte- verdirbt schnell!**

* nur in wärmeren Breitengraden

** Man sollte bei diesem Verfahren grundsätzlich und vorrangig die MOND- konstellation berücksichtigen!

Kombinationen von gleichen Elementwirkungen ( z B Feuer> z.B MOnd vor Leo, Sonne vor Sagittarius oder Aries)

von Mond und Sonne wirken sich begünstigend aus.

Sie finden die genauen Planetenkonstellationen auch hier auf meiner Homepage auf den Seiten meiner Wettervorhersagen ( klicken sie auf die einzelnen Monatsberichte)- sowie in den beiden Graphiken in meiner alljährlichen Erdbebenstatistik- ( klicken Sie auf das entsprechende Jahr).

( Das mit dem Mondkalender will ich aber ganz bewusst dem Maria Thun Verlag überlassen und empfehle Interessierten daher den Kauf des einmal jährlich erscheinenden Heftes, das ja auch zahlreiche Anleitungen und vor allem die richtigen "Konstellationstermine" entprechend des jeweiligen Jahres enthält)

         
         

 

         

 

 
1.2. Bedeutung der Konstellationen:
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Als ich ca drei Jahre auf der Kanareninsel La Gomera weilen durfte, hatte ich natürlich großes Interesse daran, auf diesem Breitengrad, der wegen der gleichmäßigen gemäßigten Temperaturen ( ca. 27° im Sommer und minimal 17° im Winter)und seiner topographischen Lage ( u.A. zwischen Golf- und Humboldstrom) schon seit der Antike als der fruchtbarste der Erde ( mit bis zu drei Ernten im Jahr) gilt, zu gärtnern. Aufgrund der EU- Politik und der arbeitsintensiven Bearbeitung an Berghängen ( man kann keine Traktoren benutzen) haben zahlreiche Bauern dort die Bewirtschaftung ihre Pflanzterassen aufgegeben und so bekam ich leicht drei größere Terassen zur Verfügung gestellt.
 
La Gomera ist Teil der Inselgruppe der Kanaren. Die insgesamt 7 Inseln gehören geographisch zu Afrika, sind politisch aber ein Teil Spaniens. Die Kanaren sind eine Freihandelszone, was nicht ganz von ungefähr zu ihrer Beliebtheit beiträgt. La Gomera liegt mit seinen Koordinaten 28° 7′ 0″ N, 17° 14′ 0″ W nur knapp außerhalb des sogenannten "nördlichen Wendekreises" der Sonne. Diese beiden Breitengrade sind die, über denen die Sonne zu den beiden Sonnenwenden im Zenith steht und damit die auch die Breitengrade , zu denen die Sonne (aufgrund der Neigung der Erdbahn zum Sonnenäquator) dabei im Laufe eines jahres maximal nach Norden bzw. Süden "wandert". (Der 21. Juni entspricht dem alljährlichen Höchstand der Sonne zur Sommersonnwende auf der nördlichen Hemisphäre , der 23. Dezember dem alljährlichen tiefsten Sonnenstand. Auf der Südhalbkugel ist es jeweils umgekehrt.)

 

hg

La Gomera

 

Die Wendekreise sind fälschlicherweise auch unter den Begriff "Wendekreis des Krebses" bekannt, was dann heute aber - wenn schon- bereits "Wendekreis des Zwillings" heissen müsste . lesen sie weiter...

Dazu kam, dass mich ein wissenschaftlich/ esoterischer Interessierter "Aussteiger" auf die bio dynamische Methodik aufmerksam machte und mir dazu den bereits des Öfteren erwähnten Kalender der Maria Thun Aussattage" gab, worin ich als erstes auf eine sehr bemerkenswerten Essay über die Planetenkonstellationen fand. Ich war noch nie ein großer Anhänger von Astrologie, so wie man sie kennt, aber hatte schon seit jeher ein Faible auch für , Mythologie, Astrophysik und prähistorsiche Kulturen und alles was damit zu tun hat. Ich hatte mich aber auch nie speziell für "Planetenkonstellationen" interessiert.

In diesem ersten Heft "Aussaattage", das ich da in den Händen hielt, hieß es aber nun, dass die Sonne am 21. März jedes Jahres (zu einer der beiden Tag- und Nachtgleichen des Jahre- auf der Nordhalbkugel ist es die Frühjahrsäquanox ) schon seit 1700 Jahren gar nicht mehr vor 1 Grad Widder ( Aries) stünde, was mich natürlich dann aufmerksam machte. In 72 Jahren verschiebt sich dieser sogenannte " Frühlings-(mess-) punkt " (der siderische Sonnenstand zur Äquanox am 20. März) genau um 1 Winkelgrad " retrograd, also: entgegen der Bewegungsrichtung der Planeten was an sich alleine schon paradox wäre, aber - so gesehen- wohl eine Fehlinterpretation ist, wie man sie auch von der sogenannten " scheinbaren Rückläufigkeit von Planeten kennt.Weil sich diese bekannten Sternbilder also relativ um uns zu bewegen- ja "zu drehen" scheinen, steht die Sonne inzwischen, also um das Jahr 2000 jährlich, an diesem 20. März vor ca 6-9 ° Fische ( Pisces) und nicht mehr vor 1 ° Widder (Aries)..

Das mit dem bio- dynamischen Projekt auf der Insel la Gomera hat sich ja irgendwie " ergeben" wie man so sagt und wie es die Fügung wollte ist auch la Gomera aufhrund dessen Breitengrades ein idealer Ort damit zu experimentieren , den auch die Planetenbahnen stehen dort mehr im Zenith als im Norden und zweifellos ist deren physikalischer Einfluss damit dort auch stärker als sonstwo, was für bio dynamische Experimente natürlich die besten Vorraussetzungen schafft.

 
 

Hier noch etwas zu La Gomera- die "Aussteigerinsel":

 

 
 

1.2.1. Kurzer "Abstecher" in die Astronomie:

Die 360 Grad Einteilung der Ekliptik ist nur ein Messverfahren, denn tatsächlich, d. h. auf Grund der elliptischen Ausformung diese Teils der Ekliptik, den man Zodiak nennt, nehmen die beiden längsseits gelegenen Sternbilder Jungfrau ( Virgo) und Fische (Pisces) ) vor denen auch alle Planeten- und Mondknoten stattfinden= einen weitaus Winkel ( und damit Raum) ein, als die an den beiden Endpunkten gelegenen Sternbilder Zwilling ( Gemini) und Schütze, wodurch alle Planeten länger brauchen um z B Virgo zu durchqueren als sie vor Gemini oder Sagittarius verweilen. In Gemini und Sagittarius erreichen alle Planeten einschließlich Erde und Mond den jeweils größten Abstand zur Äquatorialebene der Sonne , was man hier auf der nördlichen Hemisphäre als " höchsten Sonnenstand des Jahres" wahrnimmt. Zugleich sind das die Wendepunkte aller Planeten, die nur zeitlich differieren, sich aber örtlich bei allen interplanetaren Umlaufbahnen auf der Linie Sonne Sagittarius- ereignen. Die beiden Sonnwenden finden ja bekanntlich am 21. Juni und 23. Dezember jeden Jahres statt, wobei die Sonne bzw Erde dann auch (derzeit) in Sagittarius jeweils das galaktische Zentrum durchkreuzt, welches auch dafür verantwortlich ist, dass sich ( wohl die Bahnen aller Himmelkörper innerhalb der gesamten Milchstraße?), aber zumindest die Bahnen "unserer" Planeten sich grundsätzlich zum galaktischen Zetrum hin ausrichten, weil sie von diesem angezogen werden und sich eliptisch ausformen, wobei aber bestimmte abseits gelegene gelegenen Himmelskörper gewissen Abweichungen "Verzerrungen" verursachen. In unserem Planetensystem verursacht das (wahrscheinlich?) das Sternsystem Sirius, das nicht nur äußerst massiv/ schwer ist und deshalb - wie Robert. G Temple in seinem Bestsller " The Sirius Mystery" meint- wohl unterhalb der galaktischen Ebene/ Ekliptik " gesunken" ist. Beide Sterne dese Systems. ein weißlich/ blauer Riese und sein Begleiter, ein weißen Zwerg mit dem Namen "Digitaris" sollen- so der Author des bekannten Buches " da Sirius Mystery- Robert G Temple auch noch retrograd um ihr gemeinsames Zentrum kreisen.

Ich vermute da noch etwas größeres und massreicheres in dieser "kosmischen" Gegend , ein schwarzes Loch vielleicht, von dem die Sonne sowie eine unbekannte Zahl andere Sterne wie auch Sirius selbst auf eine Umlaufbahn gezwungen wurden. Dieses Bild eines komischen Wirbels innerhalh der Millchstraße, der wenn, dann aber schon von jeher unsere Existenz gehörte , ist eine reine Hypothese, aber aich die mir bisher einzig plausible Erklärung für das Phänomen" das Sie immer wieder auf meinen Seiten hier erwähnt finden.

Aber genug von Astronomie. Mich hat das ganze " Phänomen", wie man es bereits nur noch nennen kann, dann sehr beschäftigt und in Verbindung mit anderen Lektüre bin ich damit auf eine ungeheuer interessanten und wichtiges Wissen über unsere kosmische Heimat gestoßen, das ich ja in zahlreichen Artikeln hier auf meiner Homepage bereits ausführlich thematisiert habe. Als Einstieg in das Thema empfehle ich, am besten meine Seiten: " Maya- Kalender der langen Zählung" --" 2012" oder: " Erdpräzession" zu lesen.

 

 
 
2.2. AUSSAAT UND PFLANZEN NACH SONNEN- UND MONDKONSTELLATION:
 
 

 

Hier gings aber um Gartenbau und ich baute zuerst nach diesem Aussaat- und Pflanzkalender dort in La Gomera alle nur denkbaren und erhältlichen Gewächse an: von 19 verschiedenen Salatsorten über spezielle alte Tomatenarten bis zu subtropischen und tropischen Gewächsen wie Maracuja, Zuckerrohr oder Bananen. der Erfolg von der Keimrate angefangen bis zu dem Resultat in Form von essbaren Früchten war durchschlagend und selbst die " Gomeros staunten uind wunderten " sich angesichts der vielen Paprika die da an einer Staude wuchsen oder den riesigen Karotten die mit dieser bio dynamischen Methode da im Hochsimmer entstanden. Ich habe dabei der Methode, die im Maria Thun Kalenders beschrieben war, eine weitere Komponente hinzugefügt. Ich arbeitete auch nach dem Sonnenstand, Praktisch gesehen, sähte ich z B Karotten am Neumond zwischen 17. Januar und 13. Februar an, wenn sowohl Sonne wie auch Mond vor dem Erdsternbild Steinbock ( Caprícornus) stehen, was ja speziell die Wurzelentwicklung und die von Wurzelpflanzen fördert . Alle Blütenpflanzen , Gewürze sowie" Blütengemüse" (wie auch Brokkoli) dann dementsprechend am Neumond zwischen dem 14 Februar und 11. März, wenn diese beiden dabei maßgeblichen Gestirne vor Wassermann (Aquarius) stehen, was wiederum die Entwicklung von Blüten und Blütenpflanzen fördert.

 
 

Nicht nur, dass dabei im Frühjahr diese Neumondphasen immer "nach dem Schützen" sind, ( Beginnend mit Steinbock) wenn auch der Mond auf seiner Bahn täglich weiter aufsteigt,( was für uns so erscheint, dass sich seine Bahn täglich höher in Richtung Zenith bewegt), bis er am Mondwendepunkt in 5° Gemini den höchsten Punkt seiner Umlaufbahn erreicht ( auf der Südhalbkugel ist es natürlich umgekehrt): Diese " aufsteigende" Phase des Mondes zwischen Sagittarius und Zwilling ( Gemini) ist nach der bio dyn. Methode dann die sogenannte " Saatzeit", wobei der Mond auf der nördlichen Hemisphäre ständig mehr Anziehungskraft auf die Erde bekommt , was die Pflanzen nach oben wachsen/trieben lässt.

Die Phase zwischen Gemini und Sagitarrius wird dann " absteigender Mond genannt, wo wieder die Erdgravitation zunimmt, was die Pflanzen dann dazu bringt während dieser Zeit neue Wurzeln zu bilden und neue Nährstoffe zu sammeln und ist daher die Pflanzzeit. Südlich des Äquators ist auch das ungekehrt.

Die von mir gewählten Neumondphasen als Aussattage waren also auch daher idealen Saatzeitpunkte und - um es kurz zu machen. Beginnend mit der Keimrate ( es keimte nahezu jedes Sattkorn das ich ausgesäht hatte) entwickelte sich dabei sehr gesunde Pflanzen und der Effekt auf das Pflanzenwachstum selbst war wie in Aussattage beschrieben. Alle an diesen tagen gesähten Wurzelpflanzen wie Karotten entwickelten äußerst große ( Karotten ( Wurzeln) und die während des Neumondes Sonne und Mond vor Widder ( Aries) gesähten Paprika und Tomaten wuchsen nicht sehr ins Kraut. Es bildeten sich aber bald viele und teils sehr große und auch sehr schöne, makellosen Früchte.

Ich bin mir sicher dass ich mit meiner Kombination der Aussat nach Sonne und Mondkonstellation noch mehr aus dem Prinzip herausgeholt habe, als man es alleine mit Gärtnern nach den Mondkonstellationen erreicht.

 
         

 

Aber nicht nur das: Bald stellte ich fest, dass es die Natur genauso macht:

 

2.3. DAS SONNENJAHR

Als Gärtner beobachtet man solche natürlichen Prozesse ja wesentlich intensiver. Hier also eine Auflistung, wie sich im Sonnenjahr alles gemäß des Elementeinflusses der jeweiligen Sonnenkonstellation entwickelt:

Sonnenstand Zeitraum: Element physikalischer Begriff Elementenwirkung:
in der freien Natur zu beobachtende Ereignisse:
we 20. Dezember- 16. Januar Feuer gespeicherte Energie

Wärme, Trockenheit

>Fruchtbildung, >Keimen von Fruchtpflanzen, >Fruchtbildung

Auf der Nordhalbkugel ist um diese Zeit Winter. Über die Naturprozesse dort liegen mir keine Erfahrungen vor.

In geheizten Treibhäusern empfehlenswerte Zeit zur Ansaat von Fruchttragenden Pflanzen wie Tomaten, Paprika u v A. m.

c 17.Januar- 13.Februar Erde Gravitation

Abkühlung durch Kontraktion,

>Wirkung auf Wurzel und Stamm. >Keimen von Wurzelpflanzen,> starkes Wurzelwachstum >Intensivierung von chemischen und bakteriologischen Prozessen Im Boden

Auf der Nordhalbkugel ist um diese Zeit Winter. Über die Naturprozesse dort liegen mir keine Erfahrungen vor
aq 14. Februar- 10. März Licht Energie

Hell, sonnig, Wind-

Blütenbildung- Keimung von Blütenpflanzen-dazu zeitgleich die Vermehrung von Insekten. Außerdem starke Vermehrung von Bakterien Viren und anderen (Pflanzen-) schädlingen

In dieser Zeit beginnen im Freiland die Frühjahrszwiebeln und andere Frühjahrsblüher Blüten auszutreiben . Am bekanntesten ist aber die Rhododendronblüte, die bei bereits eingewachsenen Pflanzen ( und auch laut Baumschulkatalogen)abhängig vom Breitengrad in dieser Zeit Mitte Februar beginnt. Es gibt aber auch zahlreichen Zimmerpfanzen die in dieser Zeit zu blühen beginnen. Optimaler und zugleich letzte Zeitpunkt, Blütensträucher noch vor dem Austrieb zurückzuschneiden!

Auf keinem Fall aber sollte man während dieser Zeit Dünger - (und schon gar keinen organischen Dünger!) aufbringen!! Während dieser Zeit , wo sich die Microorganismen besonders stark vermehren, wirken diese Dünger auf alle Pflanzen sehr schädlich und es kann stattdessen zu einer massenhaften Vermehrung von Insekten und auch Pflanzenschädlingen kommen !

pi 11. März -18. April Wasser Wasser- Wasserstoff

Nass regnerisch

>Blattbildung und - wachstum, >Keimen von Blattpflanzen

Das ist die deutlichste Anzeichen Im Frühjahr. Pünktlich bei Sonnenstand in den Fischen beginnen die ersten Bäume , Blätter auszutreiben. Nach und nach bis Mitte April treiben nahezu alle endemischen Pflanzen neue Blätter

Empfehlenswerte Zeit zur Ansaat von Blattpflanzen wie Salate, Spinat usw. oder auch Sukkulenten

ar 19. April -12. Mai Feuer gespeicherte Energie

Wärme, Trockenheit

>Fruchtbildung, >Keimen von Fruchtpflanzen, >Fruchtbildung

besonders erfolgreich bei der Aussaat von Fruchtpflanzen_
ta 13. Mai -19. Juni Erde Gravitation

Abkühlung durch Kontraktion,

>Wirkung auf Wurzel und Stamm. >Keimen von Wurzelpflanzen,> starkes Wurzelwachstum >Intensivierung von chemischen und bakteriologischen Prozessen Im Boden

In dieser Zeit nach dem Blattaustrieb beginnen die Gehölze , damit ,den ersten Blättern Triebe hinterher zu schieben . Äste und Triebe wachsen in dieser Zeit besonders stark. Bei Nadelgehölzen, die ja nicht zu den Laubgehölzen gehören, beginnt erst jetzt der Neuaustrieb
ge 20. Juni - 18. Juli   Energie

Hell, sonnig, Wind-

Blütenbildung- Keimung von Blütenpflanzen-dazu zeitgleich die Vermehrung von Insekten. Außerdem starke Vermehrung von Bakterien Viren und anderen (Pflanzen-) schädlingen

Diese Zeit ist allerdings die bemerkenswerteste: denn in ihnen beginnt ein Großteil aller einheimischen Pflanzen fast gleichzeitig zu blühen! Jeder kennt die blütenübersähten Felder und Wiesen des Frühsommers. Nun brauchen viele dieser Blüten auch bestimmte Insekten zur Bestäubung: Ebenso zahlreich treten deshalb während dieser Zeit die Insekten in Erscheinung, die sich wohl auch für Ihre Brut auf diese Zeit eingestellt haben, wenn ausreichend Nährstoffe zur Verfügung stehen. Mit den Pflanzen haben sie als Bestäuber eine direkte Symbiose . Ebenso typisch und regelmäßig für diese Zeit ist das Auftreten von Winden, der auch zur Bestäubung der Windbestäuber beiträgt.

Gute Erntezeit, besonders für Blütenpflanzen oder auch Gewürze . Auf keinem Fall aber sollte man während dieser Zeit Dünger - vor allem keinen organischen Dünger aufbringen!! Während dieser Zeit , wo sich die Microorganismen besonders stark vermehren, wirken diese Dünger auf alle Pflanzen sehr schädlich und es kann stattdessen zu einer massenhaften Vermehrung von Insekten und auch Pflanzenschädlingen kommen !

ca 19. Juli- 9. August   Wasser- Wasserstoff

Nass regnerisch

>Blattbildung und - wachstum, >Keimen von Blattpflanzen

Wachstum. Blattpflanzen wie Salat vor allem aber die Gräser, sähen sich in dieser Zeit neu aus. Für den naturnahen Gärtner ist es die beste Zeit, Rasenanssaaten durchzuführen. In dieser Zeit angesähter Rasen keimt oft schon nach Tagen und die schnelle Bildung einer dichten Rasenfläche ist ein Anzeichen einer Förderung von Blattwachstum durch die Sonnenkonstellation und deren Elementwirkung , die sich auch in der weiteren Entwicklung so einer bei Sonnenstand vor Cancer ausgesäten Rasenfläche deutlich zeigt
leo 10. August- 15. September Feuer gespeicherte Energie

Wärme, Trockenheit

>Fruchtbildung, >Keimen von Fruchtpflanzen, >Fruchtbildung

Nach der Blütenbildung und Bestäubung beginnen sich jetzt vor allem an Obstbäumen, die ersten Fruchtknoten zu bilden, die dann schnell am Volumen gewinnen
vi 16. September-31. Oktober Erde Gravitation

Abkühlung durch Kontraktion,

>Wirkung auf Wurzel und Stamm. >Keimen von Wurzelpflanzen,> starkes Wurzelwachstum >Intensivierung von chemischen und bakteriologischen Prozessen Im Boden

Einsetzende Reife bei den meisten Feldfüchten. starkes Wachstum von Knollenpflanzen wie Kartoffeln Möhren usw. Gute Erntezeit
li 1 November- 18 November   Energie

Hell, sonnig, Wind-

Blütenbildung- Keimung von Blütenpflanzen-dazu zeitgleich die Vermehrung von Insekten. Außerdem starke Vermehrung von Bakterien Viren und anderen (Pflanzen-) schädlingen

Gute Erntezeit. Auf keinem Fall aber sollte man während dieser Zeit Dünger - vor allem keinen organischen Dünger aufbringen!! Während dieser Zeit , wo sich die Microorganismen besonders stark vermehren wirken diese Dünger auf alle Pflanzen sehr schädlich und es kann stattdessen zu einer massenhaften Vermehrung von Insekten und auch Pflanzenschädlingen kommen !
sc 19. November- 19. Dezember   Wasser- Wasserstoff

Nass regnerisch

>Blattbildung und - wachstum, >Keimen von Blattpflanzen

 

Anmerkung: Man sollte bei allen bio dynamischen Verfahren aber grundsätzlich und vorrangig die MOND- konstellation berücksichtigen! Kombinationen von gleichen Elementwirkungen ( z B Feuer> z.B Mond vor Leo, Sonne vor Sagittarius oder Aries) von Mond und Sonne wirken sich begünstigend aus.

 

Für das Angebot von bio-saatgut.de übernehme ich keine Gewähr

2.0 KOMPOSTDÜNGUNG

alles über: Kompost

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2.1. Grundsätzliches zu Düngemitteln:
 

Zebratomate

Den größten Teil ihrer Geschichte hindurch war die Menschheit zum überwiegenden Teil eine Agrargesellschaft. Die Familie bildete die kleinste Zelle darin, die aufgrund der Besitzverhältnisse in der Monarchie als Selbstversorger auf dem von König und Gott nur geliehenen Stück Land/ vergl: Lehnswesen) zum überwiegenden Teil autonom wirtschafteten. Dazu gehörte auch der Wald, der Brennstoffe zum Kochen, zum verarbeiten der Rohstoffe und zum Heizen im Winter lieferte und dessen Abfallprodukt Holzasche die nach meinen Erfahrungen eine der wirksamsten Düngemittel (zum größten Teil Kaliumoxid) ist.

Je mehr aber nun Städte entstanden, die wiederum von der Landbevölkerung beliefert und versorgt wurden, desto mehr wurden dem Land aber nun an Nährstoffen entnommen , und um so weniger konnte diesem wieder direkt zurückgeführt werden. Ich weiß nun nicht was genau zu den beschriebenen Hungersnöten führte, aber eine sogenannte "Abmagerung" des Bodens, anders gesagt: zunehmender Nährstoffmangel könnte durchaus die wesentliche Ursache dafür dargestellt haben.

 

Justus von Liebig

 

 

Ananastomate

 

Justus von Liebig gilt als der Vater der modernen landwirtschaftstechnischen Mineraldüngung Die Agrikulturchemie, in der er die Mineraldüngung propagierte und ihre Bedeutung für Qualität und Ertrag der Pflanzen erklärte, erlebte 9 Auflagen und wurde überdies in 34 Sprachen übersetzt. Pflanzen benötigen, wie man damals entdeckte, zum Aufbau ihrer Substanz vor allem die drei Nährstoffe N ( Stickstoff), K ( Kalium ) und Ph ( Phosphor), die man ihnen folglich auch in reiner Form- aus Mineralienlagern in der Erde ( Minen) gewonnen- zuführen könne.

was Justus von Liebig nicht wusste und auch aufgrund der damaligen Analysemethoden nicht wissen konnte, war, dass Pflanzen aller Art neben diesen drei Grundnährstoffen- ähnlich wie der Mensch- zur Herstellung dieser organischen Substanzen , neben den anderen genauso wichtigen Parametern wie Wärme, Licht und Wasser ( also die drei anderen " Elemente") noch zahlreiche weitere Mineralien und Spurenelemente benötigen.

Und wie Justus von Liebig(m W.war er es ) ja selbst formulierte ( und wie es jedem Gärtner beigebracht wird), wächst eine Pflanze nur so stark wie es der geringste dabei vorhandene Nährstoff es erlaubt . Man muss, um es ganzheitlich zu betrachten, in diese Rechnung aber auch die Faktoren Licht, Wärme und Wasser einberechnen, was aber auch der Wissenschaft bisher nicht möglich war ( Stichwort: Wettervorhersagen)

Wie man nun ja weiß, hat die Mineraldüngung zweifellos zu einer hohen Ertragsteigerung in der Landwirtschaft geführt. Und selbst wenn ich hier die bio- dynamische Anbauweise propagieren möchte, ist mir gleichwohl bewusst , dass man aus den eingangs erwähnten Gründen die Weltbevölkerung gerade heute und unabhängig von biologischen Anbaumethoden ohne diese " Mineraldüngung" wohl kaum ernähren könnte. Denkbar wäre eine Landwirtschaft weitgehend ohne Kunstdünger erst, wenn man (was technisch aber auch erst heutzutage möglich wäre) die gesamten organischen Abfälle in Haushalten ( vor A llem auch die Küchenabfälle usw) z B über die Kanalisation sammeln würde und nach entsprechender Aufbereitung ( zuerst Biogasherstellung danach mindestens 1 Jahr Kompostierung) wieder den Feldern und der Natur zuführen würde. ( Sie finden das auch auf meiner Seite über Recyclingmethoden). Rein rechnerisch war es aber ab diesem Zeitpunkt so, dass außer den häuslichen Abfällen, die ja bis heute, wo Kläranlagen vorgeschaltet werden, in Gewässer abgeleitet wurden , permananent und über viele Jahrzehnte den Böden Millionen an Tonnen mineralischer Düngestoffe zugeführt wurden, die außerdem nicht das ganze Spektrum der Mineralien und Spurenelemente darstellte die Pflanzen tatsächlich zu ihrem Wachstum benötigen. Den Folgen des Mangels - meist eine erhöhte Anfälligkeit Pflanzenkrankheiten- versuchte man, mit chemischen Pestiziden zu begegnen

 

Tigerella

Hokkaido Kürbis

Mitte der 80er Jahre schlugen Umweltschützer dann Alarm. Die Gewässer und Grundwasserschichten waren zunehmend mit landwirtschaftlichen Nährstoffen überlastet: die Gemeinden mussten immer tiefer nach brauchbarem Trinkwasser bohren und viele Seen und andere Gewässer drohten "umzukippen", wie man sagt. Darunter versteht man einen Prozess, der mit einer Überfrachtung mit ( meist) landwirtschaftlichen Düngemitteln beginnt, was zuerst zu übermäßigem Algenwachstum führt. In Gewässern wirkt sich jeder Gramm Düngestoff zudem weitaus stärker aus. Es entstehen dann im Laufe der Zeit immer mehr tote Pflanzenreste , bis sich das betreffende Gewässer schließlich in einen fauligen Tümpel verwandelt, an dem allenfalls Stechmücken und anderes noch Gefallen finden, weshalb alleine es Badegäste dort aber meist nicht mehr lange aushalten können. Wir schaden uns also nur selbst damit.

Nun stellte man fest, dass die landwirtschaftlichen Böden inzwischen reichlich überdüngt waren und forderte einen befristeten Verzicht auf weitere Düngemittel , bis sich die Böden wieder erholt hätten. Wie es allerdings dann später zur Auffassung ( die bald zum Dogma wurde) kommen konnte, man bräuchte auf solchen Höfen nie wieder fremde Nährstoffe zuzuführen, wie es ja die Bioverordnung verlangt, ist mir jedenfalls nicht verständlich, wie ich im nächsten Kapitel noch erklären werde...

Im bio dynamischen Anbau wurden diese Felder allerdings ( bei Verzicht auf weitere Mineraldüngung) noch mit Urgeisteinsmehl ( Neudorf) nach versorgt, um auf diese Weise auch eine ganzheitliche Nährstoffversorgung herzustellen . Dies ist bei Demeter eine der Vorraussetzungen geworden, um eine Zulassung als Lieferant bio dynamischer Lebensmittel für Demeter zu erhalten und wird auch immer wieder von Demeter überprüft.

 

Neudorff Urgesteinsmehl

Urgesteinsmehl ist gemahlener Vulkanbasalt, und wird in der gebräuchlichen und notwendigen Form in Deutschland von der Firma Neudorf vertrieben. Neudorfs urgesteinsmehl enthält nur Spuren an Stickstoff, Kali oder Phosphat, dafür aber zahlreiche Mineralien wie Mangan Magnesium, Silizium, zweuiwertiges Eisen, Zink u.v.A.m. *. Kurzum: alles, was die Pflanze neben den drei Grundnährstoffen ( N, Ph, K ) noch benötigt, wenn auch in einem weitaus geringeren Verhältnis. Zudem enthält Neudorffs Urgesteinsmehl keinen Kalk ( Ca), wodurch es sich auch zur Bodenverbesserungen bei Moorbett- oder (teils aus sub-/ tropischen Regionen stammmender ) Zimmerpflanzen eignet. Es ist in Maßen für alle Pfanzen nur zu empfehlen!

* Ich werde noch nach einer brauchbaren Gesamtauflistung suchen

Das vollständige Vorhandensein all dieser Stoffe ist eine der Vorrausetzungen, um gesunde, widerstandsfähige aber auch nahrhafte und gesunde Lebensmittel zu erzeugen und damit auch eine wichtige Grundlage der bio- dynamischen Anbauweise.

 

 
google 

 

2.2. KONVENTIONELLE DÜNGUNG UND BIOLOGISCHE DÜNGUNG:

Als ich 10 Jahre auf dem Land wohnte, gab es einen Nachbarn, bei dem ich öfters Milch holte. Damals gab es auch noch reichlich staatliche Subventionen für die Landwirtschaft und diese wurden noch nicht exclusiv von der EU vor allem an Großbetriebe vergeben. Als ich einmal Frühjahr eine große Menge ( 2-3 Tonnen) Kunstdünger auf seinem Hof sah, fragte ich doch nach, ob man ( er baute ausschießlich Mais als Rinderfutter an) denn soviel Mineraldünger wirklich benötige. Darauf meinte er: " Man wüsste ja im vorneherein nie, wie das Wetter innerhalb eines Jahres wird, ob es ein eher kühles und nasses Jahr wird oder ein sonniges warmes vielleicht auch mäßig feuchtes, wo alles natürlich weitaus besser wächst und somit auch mehr Nährstoffe benötigt. Die Düngemittel die er aufbringt seien also folglich nach dem Optimum bemessen..."

Hier sieht man worin die wahren Probleme der industriellen Landwirtschaft liegen. Könnte jemand das Wetter vorhersagen, würde man ihm glauben und dieses verhalten anpassen? Die Probleme des biologischen Anbaus liegen dagegen, wie ich noch erläutern will, an der Verfügbarkeit von " auf dem eigenen Hof hergestellter Düngemittel", wie es ja das Biogesetz vorschreibt. Hat man Holzabfälle oder ( der beste Kalidünger: )Holzasche als Kalidünger ist das kein Problem. Nur mit dem Phosphat gibt es dann meist die ersten Probleme . Rein logisch ist daran nur, dass ja, wenn so ein Biobauer seine Erzeugnisse verkauft, es auch auf seinem eigenen Hof auf die Dauer nur zu einem Mangel an verfügbaren Nährstoffen kommen kann. Die fehlenden Nährstoffe werden folglich dann auch von außerhalb bezogen, obwohl das engstirnige Biogesetz es ausdrücklich untersagt und verlangt:" Der Biobauer hat ausschließlich solche Düngemittel zu verwenden, die vom eigenen Hof stammen."

Hauptsache "bio" sagt man dann, und dann macht es auch nichts, wenn teils aus Schlachthöfen stammende, teils aus Inden importierte sogenannte "Hornspäne" verwendet werden ( obwohl für den Nahrungsmittelanbau nicht nur ungeeigent sondern ggf auch gefährlich- BSE), die nioch dazu 13 mal mehr Stickstoff enthalten als Kalium, den viele Pflanzen in den Mengen gar nicht benötigen und der dqann nur die Atmosphäre anreichert. Hier muss man wissen dass auch im Regen recht viel gelöster Stickstoff enthalten ist. Auf zuviel Stickstoff verfärben sich meist die Blätter gelb und es gibt auch vor allem Zierpflanzen die zuviel Stickstoff nicht vertragen. Allgemein wird aber gerne viel zu viel mit Stickstoff gedüngt, da sich überflüssige Mengen ja leicht in gasförmigen Gas umwandelt und somit bei den meisten starkzehrenden Pflanzen selten ein größerer oder bleibend sichtbarer Schaden entsteht.

 

 

 

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2.3. BIO- DYNAMISCHE DÜNGUNG
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2.3.1.Kompostdüngung
   
 

Hier gibt es eine einfache und grundsätzliche Regel: Es darf ( bzw sollte!) zur Düngung nur vollständig verrotteter Kompost verwendet werden. Dies stets zu beachten, ist sehr wichtig, da dies einen wichtigen Beitrag liefert zu der bei der im bio dynamischen Anbau angewendeten Taktik einer VERMEIDUNG von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen! Ist so eine Krankheit oder eine Schädling erstmal vorhanden, lässt er sich zwar unter Umständen beseitigen , doch sind damit die Schäden an der Pflanze bereits manifest und die Blumen ,das Obst oder das Gemüse wird dadurch unschön und unbrauchbar

Regel Nr 1: Nur vollständig verrotteten Kompost verwenden!

Der Grund ist folgender: Zersetzen sich abgestorbene pflanzliche ( oder auch tierische) organische Materialien, geschieht dies generell durch Mikroorganismen. Das sind bei abgestorbenen Pflanzen hauptsächlich Pilze und Bakterien, bei tierischen Materialien eher Bakterien. (sekundär- bzw je nach Milieu- auch Kleintiere). Gelangen nun (indem man z B unverrotteten Mist oder Ähnliches ausstreut) solche unverotteten oder noch nicht vollständig verrotteten Abbauprodukte in größeren Mengen an die Pflanzen, so gelangen die gerade in großen Mengen aktiven Bakterien und Pilze damit auch in das Wasser welches die Pflanze aufnimmt. Die Folge; Die speziellen Pilze und Bakterien, die die EIgenschaft haben , totes Pflanzenmaterial zu zersetzen und die sich entsprechend des Vorhandenseins abgestorbenen Pflanzen erst vermehren, gelangen ins Innere der Pflanze und beginnen natürlich dann auch dieser lebenden Pflanze zu schaden. Die Pflanze wird krank, wächst nicht mehr weiter und stirbt schließlich ab.

Buschbohne

Sojabohne

 

2.3.1.mineralischer Dünger:

Zur bio dynamischen Wirtschaftsweise gehört auch die Betrachtung der ökologischen Umwelt als Einheit, als Gesamtes. Sie ist es die auch unser Leben bestimmt und leitet und wir können ihr im Prinzip nur wenig entgegensetzen, Wieso auch , denn mit ihr geht es ja einfach besser. das ist "bio dynamisch."

Es geht auch darum den natürlichen Kreislauf der organischen Lebens und seinen natürlichen Ablauf/ das Gleichgewicht zu verstehen, sich eher zunutze zu machen und Störungen mit ihren schlimmen Folgen aber zu vermeiden , wie sie sich z. B durch die übertriebene bzw. MASSLOSE Einbringung von mineralischen Düngemitteln in die Natur in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts einzustellen begannen. Mineralische Düngemittel sind aus den oben bereits genannten Gründen grundsätzlich schwer zu dosieren. Einseitige Düngung, bzw ungeeignete Mischung der Grundnährstoffe N/ K/Ph. ruft auch einseitiges Pflanzenwachstum hervor. Zudem ist aber als erstes der zeitpunkt , wie auch das Verhältniss zu den zusätzlich benötigten Mineralien Spurenelementen und natürlich auczh das Wetter ausschlaggebend, wie sich so eine Düngung- gleich auf welche Art und ob biologisch organisch oder mineralisch auswirkt. Falsche Düngung kann sich schädlich auswirken, und den Pflanzen auf verschiedenste Weise schaden. Die biologisch dynamische Anbauweise bietet aber auch hier Rat, wie man die Düngung so durchführen kann, dass sie sich optimal auf Pflanze und Umwelt auswirkt.

Die Verwendung von mineralischem Dünger (Kunstdünger) sollte beim bio dynamischen Anbau eigentlich bzw grundsätzlich ganz vermieden werden. Ich sage aber: es sollte "möglichst ganz "darauf verzichtet werden, weil eine solche Forderung an das Vorhandensein eines internen Kreislaufs der Nährstoffe innerhalb der bewirtschafteten Fläche geknüpft ist. Solche autarken Höfe gibt es nämlich in der Regel schon lange nicht mehr: Im heutigen Erwerbsgartenbau oder -Landwirtschaft werden die Produkte ja verkauft wodurch nur logischerweise ein Nährstoffmangel entsteht. .

Ein biologisch-dynamisch arbeitender Gärtner bemüht sich daher als Ersatz abgebauter Nährstoffe , organische Materialien die sich zur Kompostierung eignen ggf. aus anderen Orten zu beschaffen: Dies kann z B Mist sein, aber auch Holzabfälle oder Holzaschen.

 

Altaisky Riesentomate

Zehneria Gurke

Luffa- Gurke

 

2.3.2.Organische Düngemittel tierischer Herkunft:

Ich selbst bin seit über 15 Jahren Vegetarier und lebe gut damit. Das ist mit, aber nicht der einzige Grund warum ich die Verwendung sogenannter Schlachtabfälle als Düngemittel eigentlich ablehne, auch wenn dieser tierischen Stoffe Teil es natürlichen Kreislaufs sind. Als solche Düngestoffe werden verwendet: Hornspäne , Blut und Knochenmehl. Mist bringen die Bauern auch deswegen nur im herbst auf Felder auf, weil er dan genug Zeit hat, sich über den Wintern zu zersetzen. Auf keinem Fall dürfen auch sie dabei direkt an die Pflanzen gebracht werden, sondern sollten-wenn dann vorher verbrannt werden oder aber möglichst innerhalb der Erde vergraben kompostiert werden.

 

Pariser Gurke

 

2.4. VOM RICHTIGE ZEITPUNKT, PFLANZEN MIT NEUEN NÄHRSTOFFEN ZU VERSORGEN:

Ich bin kein Astrologe, sondern sage: Das Wissen der alten Völker über die " Gesetze der Sterne " ( so die eigentliche, ursprüngliche Bedeutung des Begriffes " Astrologie"), aus welchem genau das System überliefert ist, das ich oben beschrieben habe und welches die Grundlage der bio dynamischen Methode darstellt, wird von uns Menschen heutzutage einfach noch gar nicht sollständig verstanden, bzw. ist auch die Wissenschaft noch gar nicht in der Lage , diese ( nicht sichtbaren) Zusammenhänge zu begreifen, zu messen oder anderweitig zu beweisen. Ob von Außeridrischen besuchern, Göttern druch einen "Intelligenzsprung" oder aus reiner Intuition: Woher die Völker des urzeitlichen Ägyptens, Indiens oder Südamerikas dieses komplexe Wissen von den Gesetzen der Mechanik , von Planeten die man nicht mit freiem Auge sehen kann, bis hin zu astronomische Vorstellungen und Modellen unser kosmischen heimat , der speziellen Relativitätstheorie, und darüber hinaus, hatten, wird ja auch auch derzeit in allen möglichen Dokumentationen spekuliert. Sie finden einige Abhandlungen darüber in den bereits genannten Artikel wie dem über den Mayakalender.

Wenn sie die Arbeit nach Planetenkonstellationen ( vor allem Mond, Sonne) als Aberglaube oder Humbug abtun sollten. so kann ich nur empfehlen es einfach mal auszuprobieren, um dann selbst zu erkennen ob da etwas dran ist oder nicht.Tun sie es nicht, wird Ihnen die Anwendung der bio dynamischen Methode nicht den erwarteten Erfolg bescheren und kann zu Problemen führen .Wie ich bereits geschildert habe und hier nur noch einmal explizit anführe, ist ja zumindest einzusehen dass es in erster Linie die Sonne ist, die unser Leben ermöglicht. So unverständlich das Universum auch sein mag , darf auch angenommen werden dass Kräfte im Universum auch noch auf andere Weise Gestalt, Wesen und die Entwicklung biologischer Abläufe auf der Erde beeinflussen. Man denke nur an die Jahreszeiten die alleine durch die Deklination ( Abweichung. Schräglage ) der Erdachse ( Nord und Südpol- bzw R Otationsachse) zur sogenannten Ekltiptik hervorgerufen werden und wie sie unser Leben und unsere KUltur beeinflussen.Für das Optimale gedeihen von Pflanzen aller Art ist das Arbeiten nach diesem uralten System aber bei allen Arbeiten, die wir durchführen, entscheidend für den Erfolg.

Vom richtige Zeitpunkt, wann wir also die Pflanzen mit Nährstoffen versorgen, hängt es ab auf welche Pflanzenteile ( Wurzel und Stamm/ Blatt/ Blüte oder Frucht) sich diese Düngung auswirkt. Vor allem aber ob die Pflanzen und symbiotische Bodenorganismen ( die manche dieser Stoffe erst noch für die Pflanzen aufbereiten)diese Stoffe aufnehmen können und verarbeiten oder aber ob sich die Düngung ( z B an heissen Tagen) schädlich auf die Pflanzen auswirkt.

Hier gibt es eine einfache Regel, wozu man nur den Mondstand und Sonnenstand kennen muss:( um die Zeitpunkte geeigneter Mondkonstellationen zu finden bräuchten sie den jährlich erscheinenden Ganzjahres- Mondkalender " Aussaattage von Maria Thun- für Adresse siehe oben). den Sonnenstand können sie, da dieser über lange Zeiträume im Mittel des Sonnenjahres gleichbleibt, aus der Tabelle 1 ( oben auf dieser Seite auch in den nächsten Jahrzehnten noch ablesen)

 

Locoto Baumchily-Capsicum pubescens

Drachenzungen Chily (mild)

"Cuban Black" Chily- sehr scharf

 

 

2.4.1.Grundsätzlich düngen sollte man

(optimalerweise): bei Sonnen- und Mondstand vor Erdregionen : Jungfrau (Virgo), Steinbock (Capricornus) und Stier (Taurus)

mit guter Wirkung auf das Blattwachstum: bei Sonnen- und Mondstand vor "Wasserregionen": Krebs ( Cancer), Skorpion ( Scorpius) oder Fische ( Pisces) Da sich die Sternregion Fische aber in der aufsteigenden Bereich der Mondbahn befindet, sollte man da eher vorsichtig sein

2.4.2. Grundsätzlich NICHT düngen sollte man

bei Mond und Sonnenstand vor Lichtregionen . Zwilling ( Gemini)- Waage ( Libra) und Wassermann ( Aquarius) Der Grund ist: In diesen Phasen fallen die Blütezeiten der meisten Pflanzen und auch Microroganismen ( die auch Krankheiten hervorufen können) wie auch die Insekten sind deswegen besonders aktiv, Bakterien und Pilze blühen und verbeiten neue Sporen . Zudem sind diese Phasen meist sehr sonnig ( Licht)- also energetisch, die Luft ist oft trocken und der Wind trägt solche Sporen gerne an die Pflanzen, wo sie sich dann auf der Suche nach Feuchtigkeit anhaften

Mit einfachen Worten: Nährstoffzufuhr während all dieser Phasen vermehrt die Schädlinge und Microroganismen ( B die ja dieselben Nährsto0ffe brauchen) die dann sehr rasch die Pflanzen befallen schädigen oder gleich ganz zerstören!

bei Mond und Sonnenstand vor Feuerregionen: Löwe ( Leo), Schütze ( Sagittarius) und Widder ( Aries)

Grund: an diesen Tagen ist es so gut wie immer besonders warm, trocken und heiss! Die Pflanzen nehmen daher an diesen Tagen mehr Wasser auf als sonst welches sie meist- ähnlich wie wenn wir schwitzen- verdunsten, (wohl) um sich abzukühlen. (Die meisten Pflanzen mögen gleichbleibende Temperaturen von ca 27 ° Celsius zum optimalen Wachstum) Sind also an diesen Tagen in dem verfügbaren Wasser auf einmal zuviele Nährstoffe auf, nimmt die PFlanze diese in einem Maße auf, das ihr schadet: Folge: Bei während solchen Konstellationen / Zeiträumen gedüngten Pflanzen besteht ein hohes Risiko, dass sie durch die Düngemittel "verbrennen": Zuerst werden die Blätter gelb und sterben ab. Oft bzw. meist geht dann bald darauf auch die ganze Pflanze ein. Gegenmaßnahmen, wie die überschüssigen Nährstoffe mit viel reinem Wasser auszuspülen, helfen oft nichts mehr, ist die schädliche Dosis ja beim Erkennen der Shäden bereits von die Pflanze eingesogen worden.

 

Gemüsepaprika " Eiszapfen"

Gemüsepaprika Sorte " Jumbo"

Neuseeländer Spinat

 

 
2.5. DIE OPTIMALE KOMPOSTANLAGE:
 
 

Tote Materialien locken bekanntlich ja zahlreiche Organismen an . Doch was genau geschieht lässt sich durch die Bauweise der Kompostanlage wesentlich beeinflussen:

1. es gibt zahlreiche käufliche Komposter.

das sind meist platzsparende Kästen aus Kunststoff mit einer LÖffnung unten und einem Deckel. Lässt man den Deckel zu kommt kein Regen herein und der Inhalt trocknet aus ( ende der Kompostierung) Lässt man den Deckel offen, fliegen einem die tausenden Mücken und Fruchtfliegen entgegen. Ich habe leider noch keinen dieser Komposter gesehen wo das nicht so wäre.

der Grund ist wohl folgender: es kommt zwar unten etwas Luft hinein. Die Gase können aber weder zur Seite noch nach oben entweichen und bilden ein anderes saures Milieu das Mücken bevorzugen. Meist sorgt Sonneneinstrahlung dafür dass sich die Kästen aufheizen was die Mückenbrut begünstigt, weil man den Komposter fälschlicherweise oder mangels eines schattigen Platzes in die Sonne gestellt hat

Einzige Lösung daher: selber bauen:

es gibt zwei Möglichkeiten:

(1) ich will daher zuerst die beschreiben, die zwar etwas Arbeit bedeutet, danach aber alles schnell optimal und ohne Mücken oder weitere Kosten kompostiert:

Dabei wird an einem schattigen, unbenutzten Platz eine Grube gegraben. Diese muss nicht mehr als einen halben Meter tief sein, sollte aber vom Volumen her dem entsprechen, was an Kompost anfällt bzw gebraucht wird. Am besten ist, man macht zwei gleichgroße Kammern, so dass man immer die eine auffüllen kann und diesen Teil dann nach einem halben jahr jeweils in die zweiten Kammer " umsetzen kann". In die freigewordene füllt man dann die Abfälle des zweiten Kalenderhalbjahres ein Nach genau 1 Jahreszyklus ist ihr Kompost aus der ersten Kammer dann reif und kann so verwendet werden

Man sollte diese rechteckige Grube dann am besten seitlich mit einer Holzverschalung versehen, sollte dabei aber zwischen den Bretter großzügige Fugen lassen ,so dass noch Luft und Wasseraustausch stattfindet . Einen Boden sollte man nicht einbauen, sondern einfach den Untergrund einebnen und vielleicht verdichten/ feststampfen.

Nun empfiehlt es sich ( gerade , aber nicht nur, wenn man Kleinkinder hat), die Grube abzudecken: Entweder mit einzelnen Brettern. Man könnte auch ein leichtes aber stabiles Gitter nehmen, das sich einfach hochheben lässt und darauf eine sogenannte " Wurzelschutzfolie" spannen. Diese Wurzelschutzfolie hat die Eigenschaft dass sie stabil ist , aber luft und wasserdurchlässig bleibt. So wird der Kompost stets durch Regen und die Lage im Boden feucht gehalten und der Kontakt mit der Erde sorgt dafür dass sich die für Kompostierung notwendigen Bakterien schnell bilden - Auf diese Weise verläuft die ganze Kompostierung am optimalsten, schnell und gründlich und ohne jegliches weitere Eingreifen oder die vuielfah angebotenen ( und nicht gerade billigen) "Komposthilfsstoffe"* und ohne dass man sich darum zu kümmern braucht. *Kaufen Sie sich stattdessen lieber einen 10 kg Sack Neudorffs Urgesteinmehl! Außerdem werden anfliegende Unkrautsamen abgehalten , durch die ihr Kompost ansonsten beim Aufbringen zahlreiche Unkräuter hervorbringen kann. Und es wird auch keine Mückenplage entstehen. Das ist die beste und optimalste Kompostanlage von allen! Es lohnt sich!!

(2) die zweite Möglichkeit ist, an einem schattigen Platz ein luftiges Zwei- oder Dreikammersystem aus Holz oder engmaschigen Metallgittern/ -netzen zu bauen, das man entweder auf der Vorderseite ganz offenlässt oder mit abnehmbaren Brettern versieht. "Dreikammersystem" deshalb, weil man in der mittleren Kammer so das ganze kleingeschnittene Holz- und Astmaterial kompostieren kann, das ja ca 2 Jahre braucht, um zum kompostieren.

2.6. Was kann man kompostieren?

Grundsätzlich lässt sich alles kompostieren was nicht tierischen Ursprungs ist und was nicht bereits gekocht wurde. Bringt man solche Stoffe auf den Kompost lockt diese die Ratten an die ja vorwiegend Fleischfresser sind . Kompostiert man nur pflanzliche Materialien tritt dieses Problem nicht auf. Kompost sollte mindestens 1 Jahr reifen und sollte dabei nach einem halben Jahr einmal umgesetzt werden. Ein Kompostplatz sollte im Schatten liegen sollte und luftig sein,. Trotzdem emfiehlt sich eine Abdeckung, für die sich am besten sogenannte Wurzelschutzfolie eignet, die ja luft. und wasserdurchlässig ist aber die Anreicherung durch die zahlreichen fliegenden Unkrautsamen verhindert.

zur Kompostierung eignen sich: Grasschnitt, Unkräuter, pflanzliche Küchenabfälle einschließlich Kaffesatz oder Eierschalen. In Herbst die zusammengerechten Blätter . Holzige Gartenabfälle wie aus dem Baum-/ Sträucher- oder Heckenschnitt oder Sägespäne sollten getrennt kompostiert werden, da sie bis zu 2 Jahre benötigen, um vollständig zu verrotten . Sie bilden mit der einfacher zu verwendenden Holzasche einen wertvollen Kalidünger vor allem für Wurzelgemüse, aber auch Bäume und Sträucher. Dünnastige Abfälle aus Heckenschnitt können aber durchaus untergemischt werden. Sehr gut ist gerade auch Holzasche. Kohlenasche kann aber nicht verwendet werden, da sie einiges an Schwermetallen enthalten kann.

Kann man dadurch nicht genug Düngemittel herstellen, kann man sich fremde Düngemittel dazu besorgen, wie Rinder mist Pferdemist ist nicht sehr nährstoffhaltig aber um so heisser und eignet sich zur Unterfütterung von Frühbeeten.

Zur Anregung der Bodenbakterien sollte man die Kompostschicht ( wenn diese sich nicht eh innerhalb der Erde befindet) ab und zu mit etwas fertiger Komposterde abdecken was die Feuchtigkeit gut erhält und die nötigen Bodenbakterien anreichert. Dies ist gerade bei Holzabfällen wichtig.

2.7. Stickstoffüngung über den Voranbau von Leguminosen

Leguminosen bilden an ihren Wurzeln Knöllchen die Luftstickstoff binden können und den Boden damit mit Stickstoff anreichern. Da aber Stickstoff u.A. über die Luft und den Regen eingebracht wird,und auch in den meisten Komposten reichlich vorhanden ist, ist eine zusätzlich Stickstoffdüngung meist nicht nötig und auf diese Weise eher im Erwerbsgartenbau das Mittel zur Wahl, wenn z B in der Fruchtfolge nach den Leguminosen stark stickstoffzehrende Pflanzen angebaut werden sollen, wie Salat, Spinat oder Kohl . Kurzum: alle Blattpflanzen, da Stickstoff ( zusammen u.A. mit Magnesium, aber auch zweiwertigem Eisen )von der Pflanze vor allem beim Blattaufbau benötigt wird. Immmergrünen Pflanzen sollte man dagegen so gut wie keine stickstoffhaltigen Düngemittel geben-

2.8. Mineralien und Spurenelemente ( Urgesteinsmehl)

Kompost erhält aber gerade den pegel an Mineralien und Spurenelementen im Boden .Sehr empfehlenwert ist aber dennoch den Kompost noch zusätzlich mit sogenanntem Neudorff Urgesteinsmehl zu verbessern was die Versorgung mit Mineralien und Spurenelementen sicherstellt und wesentlich schöneren und kräftigeren Pflanzen beiträgt. Es genügt oft schon, wenn man einmal eine gute Menge ( nach Gebrauchsanweisung) in den gesamten Garten einbringt ( geht gut über kompost und fördert da auch die Verrottung). Danach muss nur noch alle paar Jahre nachgeliefert werden. Was bei den üblichen Komposterzeugnissen dann meist noch fehlen könnte , wäre allenfalls das Phosphat, den man entweder durch käufliche organische Produkte wie Guano bereitstellen kann, notfalls kann aber auch mal eine Schaufel Thomasphosphat untergemischt werden. Grundsätzlich sollte man aber keine mineralischen Dünger verwenden, sondern grundsätzlich und vorrangig dem Boden die vorhandenen eigenen biologisch anorganischen Stoffe wieder zuführen( soweit vorhanden), was bei erwerbsmäßigen Gartenbaubetrieben natürlich nicht genügt. Hier bringt die strenge Forderung der Bioverordnung, nach der man nur Düngemittel aus eigener Produktion verwenden darf, erhebliche Probleme mit sich, die somit auch regelmäßig umgangen werden, indem man Hornspäne oder anderes dazu kauft, dass es wenigstens biologisch gedüngt ist. Meine Meinung dazu ist ja: Lieber noch eine maßvolle Schaufel Thomasmehl, als sich mit Materialien toter Tiere behelfen zu müssen, wie Blut und Knochenmehl oder auch Hornspäne und Ähnliches.

2.9. Kalken.

Kalken sollte man den Kompost grundsätzlich nicht und auch nicht, bevor man ihn ausbringt. Ausnahme sind aber Holzabfälle. Bei der möglichst seperat durchzuführenden Holzkompostierung kann durchaus 1 kg (kubikmeter) Kalk schon beim Aufsetzen aufgestreut werden, da Holz für die Verrottung auch deswegen so lange benötigt, weil sich zuerst sehr viele organische Säuren wie Gerbsäure bilden, welche die Verrottung verzögern, was mit Kalkgaben verbessert werden kann.

Außerdem empfiehlt sich eine regelmäßige Kalkung des Gartenbodens selbst , die man auch im Ziergarten am besten vor oder während der Wintermmonate durchführen sollte ( außer bei Moorbeetpflanzen die keinerlei Kalk vertragen!) 90 % der Pflanzen sind aber kalkverträglich. . Es empfiehlt sich die Zeit von 15. Januar bis 17 Februar.

Der Grund ist folgender: Der sogenannte Ph wert ( Säure/ Basenverhältnis ) der meisten Böden hat sich in den letzten Jahren hauptsächlich infolge des schwefelsauren Regens von durchschnittlich 6.5 ( leicht sauer > 7.0 = neutral) immer mehr in Richtung 6.0 bis 5.5 verändert was bereits eine erhebliche (Über-) Säuerung des Bodens darstellt. Langfristig würden dadurch bestimmte -auch endemische- Arten sogar ab- und aussterben und durch säureliebende Pflanzen ersetzt werden .

Speziell die schweflige und auch daraus entstehende Schwefelsäure hat aber auch eine wachstumshemmende Wirkung und tötet besonders auch die Bodenbakterien, die symbiotisch Nährstoffe für die Pflanzenwurzeln wiederaufbereiten, ab. Gerade bei wachtumssintensive Pflanzen mit höherem Nährstoffbedarf macht sich das zuerst in Form geringen Wachstums und Krankheitsanfälligkeit bemerkbar . Wenn sich die Rasenfläche allmählich in eine Moosfläche verwandelt und das Moose bereits an den Stämmen der Bäume hochwachsen, ist das ein Alarmzeichen, denn das bedeutet dass die Stützsubstanz der Bäume allmählich schwächer wird und dann immer mehr eine Angriffsfläche für Moose darstellt , die sich unter die Rinde einwurzeln, wo sie der Pflanze das Wasser wegnehmen.

Von den meisten Gartencentern wird sogenannter Kohlensaurer Kalk empfohlen, auch als Kreide bekannt . Um aber der Übersäuerung entgegenzuwirken empfiehlt es sich eher, sogenannten Hydritkalk zu verwenden ( Kalkhydrat). Dies ist naturreiner Kalk und enthält keinerlei Zusatzstoffe .( fragen Sie aber immer nach). Bei der Herstellung wird der Kalk erst gebrannt ( CaO), Dieser wurde früher dann zuerst in Wasser aufgelöst (gelöscht) und dann für Kalk sandputz verwendet aber auch zum Ausweisseln. Wegen der Heftigkeit der Reaktions des Branntkalks mit Wasser ( Terrorismusgefahr) wurde er aber inzwischen vom Markt genommen. Stattdessen wird Hydridkalk angeboten wobei der Branntkalk vom Hersteller zuerst gelöscht, (wobei er sich in Ca(2) OH - also Calciumlauge umwandelt), dann nochmals getrocknet und danach zermahlen wird. das Produkt hat immer noch stark basische Eigenschaften und bindet nach Aufbringen sehr gut und rasch die überschüssigen Säuren im Boden, vor allem die Schwefelsäure, wobei Gips ( Kalksulfat) entsteht . Die Pflanzen leben danach oft förmlich wieder auf, da sie wieder besser mit Nährstoffen versorgt werden und Moos verschwindet danach meist von selbst. Man sollte besser einmal den Garten kräftig kalken was für Jahre vorhält,und dabei nicht sparen, als zu oft oder zuviel. Zuviel schadet natürlich auch hier und sollte vermieden werden.

Beim Aufbringen sollte man darauf achten, dass der Kalk nicht an unerwünschte Stellen gerät, da gerade der Hydritkalk gerne an Mauerwerk anhaftet. Es empfiehlt sich, jeweils kleinere Mengen in einer Gieskanne in Wasser aufzulösen und so flächendeckend auszugießen. Dann dringt er leichter in den Boden ein und es bleibt wenig an der Oberfläche zurück. Die bessere Verteilung im Boden geschieht mit der Zeit von selbst. Die beste Zeit ist entweder der Herbst (15. September bis 1. November). Genauso gut eignet sich aber auch die Zeit zwischen 16. Januar bis 17. Februar, wobei der Kalk auch noch genug Zeit hat, in den Boden einzudringen, bevor die Gartensaison wieder beginnt.

Links: Moosbeseitigung

Erdbeerspinat Echter- Blitum virgatum - Chenopodium foliosum

Salatsorte " Blutstropfen"

Salatsorte " Indianerperle"

Artischocke-Cynaria scolmyus- "Green Globe"

Zuckermais " Golden bantam"

schwarzer Popcorn Mais

Herbst- Kohlrabi " Superschmelz"

Echionacea Purpurea ( Purpursonnenhut) auch Heilpflanze

Ringelblume ( Calendula)

Riesensonnenblume "Tournesol Géant"

 

 

         

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3.0. Bio- dynamische Schädlingsbekämpfung
 
 
Im bio- dynamischen Anbau gilt die grundsätzliche Regel. Schädlinge gezielt zu vermeiden ist möglich und das vorrangige Bestreben. Für diese Schädlingsvermeidung sorgt der bio- dynamische Gärtner im Wesentlichen durch 2 Vorgangsweisen, die im Kapitel "Düngung" ja bereits beschrieben wurden. Aber bereits bei der Anlage des Gartens sollte man den Prinzipien der Natur folgen
 
 

3.1. Art der Schädlinge:

es werden grundsätzlich folgende Arten von Schädlingen unterschieden:

- Insekten und Kleintiere- (Vermehrung bei Lichtkonstellationen- Verbreitung durch die Luft/ wind)

- Pilze- Verbreitung ebenfalls über die Luft)

-Viren-

schädliche - meist anärobe Bakterien

- Schnecken und andere tierische Schädlinge-

 

 
 
3.2. Wichtige Maßnahmen zur Schädlingsvorsorge:
 
 

3.2.1. Bei der Anlage ihres Gartens:

-Zuviel Wasser schadet! Vom richtige Gießen -

(Beachten Sie bitte, dass zuviel Wasser oder tägliches Wässer auch/ eher schädlich sein können Sollten sie neben dem natürlichen Regen noch zusätzlich wässern müssen, finden sie in meinen Monatswettervorhersagen Hinweise auf günstige Zeiten für diese künstliche Bewässerung. Während diesen Phasen kann der Boden besonders viel Feuchtigkeit aufnehmen und so auch lange speichern.

- Staunässe vermeiden -

Ein allgemeines Problem besteht in der Wahl des Standort ihres Gartens und der Art der Anlage. der größte Feind aller Pffanzen ( ausnahme: sogenannte Sumpfgewächse) ist die sogenannte "Staunässe". Staunässe bedeutet, dass sich im Untergrund und damit im Wurzelbereich das Wasser aufstaut und nur schlecht oder gar nicht abfließen kann. Die Folge davon ist dass das stehende Wasser allmählich Sauerstoff arm wird und dass dann sehr schnell anärobe ( luftfeindlich aber wasserliebend) Bakterien ( vor allem Fäulnisbakterien )die normalerweise vorhandenen und nützlichen äroben ( luftliebende) Bakterien verdrängen. es gibt auch ärobe und anärobe Viren usw.

Natürliche Lehmschichten finden sich meist erst in einer Bodentiefe von ca 1/ 2 meter bis 1 meter: Sollte ihr Garten bzw Haus in einer Mulde liegen ( angrenzende Grundstücke also höher liegen) aufgrund der Baumaßnahmen eine Lehmschicht in nur geringer Tiefe ( bis 1/ 2 meter) aufweisen, kann es zu Staunässe kommen. oder aber: Ihre Baufirma hat ihnen nicht getrennt abgegrabenen sogenannten Aushub als " Erde" geliefert. Das ist auch eine Unsitte die leider um sich gegriffen hat:

Ordentliche Firmen bemühen sich beim Aushub für ein Bauwerk, die einzelnen Bodenschichten getrennt abzugraben: das ist: die obere Humusschicht, meist gefolgt von einer Kiesschicht oder Rohlage. Darunter findet sich (z. B. im gesamten Voralpenraum) eine mehr oder weniger starke Lehm- oder Tonschicht. Diese natürliche Anordnung von mineralischen Schichten ist zugleich auch ideal für den Anbau und Ackerbau. Die obere Bodenschicht bleibt locker und luft-/ gas durchlässig- die Kiesschicht sorgt für einen guten Ablauf (" Abzug") des überschüssigen Wassers und die tiefer ( natürlicherweise erst in ca. 1 Meter Tiefe und mehr) liegende Lehm- oder Tonschicht stellt wiederrum einen unschätzbaren Speicher für Feuchtigkeit, Nährstoffe und Mineraaien dar, die vor allem den tieferwurzelnden Bäumen zugute kommen und in längeren Trockenzeiten die unerlässliche Wasserversorgung der Bäume und auch ganzer Wälder sicherstellen.

Bei den meisten Firmen, bei denen ich früher arbeitete, war man da eher sehr umsichtig und hat diese Bodenschichten einzeln abgegraben und gelagert und sie wurden dann meist von den Landschaftsbaufirmen so auch - sehr naturnah- in etwas so in einer Neuanlage - wieder aufgebaut.

Heutzutage musste ich festellen, dass man beim Bausaushub darauf fast gar nicht mehr zu achten scheint. was dann dabei herauskommt ist meist sehr schwerer Boden, eine Mischung aus Humus Kiese und vor allem Lehmbestandteilen, der- so nützlich die einzelnen Komponenten für sich auch sein können- als "Erdaufschüttung" für Ihren Garten nur den Namen " Dreck" verdient hat. Ist es erst mal passiert ist es aber um so schwieriger, arbeitsaufwendiger und teurer die negativen Folgen davon zu beseitigen oder auszugleichen.

- Verwendung von Steinen und anderen Einbauten-

Verwenden sie in ihrem Nutzgarten wenig Holz sondern wenn dann nur Stein: Steine sollten mindestens 20 cm in den Boden verankert werden dass sich darunter wenig schädlinge einnisten können. Verwenden sie grundsätzlich keinen Zement, da dieser im Garten selbst durch Frosteinwirkung nur aufriert und wieder bricht. ( im Wegebau- besfestigung von Randsteinen mit beton wird eine Trockenbauweise angewendet) - Mauern sollten nur aus geschickt aufeinandergelegten Steinen bestehen, die NICHT mit Beton verbunden werden ( Trockenmauer) Wege sollten auf einer Schicht Split verlegt werden so dass sich Schnecken nicht darunterbewegen können und dann dort bevorzugt ihre Eier ablegen.

Damit schaffen sie schon mal sehr gute Bedingungen für das Gedeihen ihrer Pflanzen und vermeiden auch viele andere Probleme

 

 
 
3.2.2. Beim Anbau:
 
 

- Beim Pflanzen auf genug Abstand zwischen den Pflanzen achten-

- geschickte Fruchtfolgen und Nachbarschaften wirken sich günstig aus-

-Engstand von Planzen vermeiden-

Die wesentliche Ursache, weshalb sich Schädlinge überhaupt auf Ihren Pflanzen ansiedeln und sich dann vermehren, ist meistens ein sogenannter " Engstand" der Pflanzen: jede Pflanze braucht für ihre Entwicklung einen gewissen spezifischen Raum. Auch in der Natur kann sich etwas unter Umständen sehr dicht aussähen. Stehen die jungen Pflanzen dann zu dicht, ziehen irgendwann die ersten Sämlinge den kürzeren und beginnen zu schwächeln und abzusterben. Auf den Geruch, den diese dann entwickeln, wird dann die "Naturpolizei" der Kleinlebewesen aufmerksam. Dann greifen die Regelmechanismen der Natur in Form derselben Tierchen, die wir im Garten als Schädlinge bezeichnen ein und ernähren sich von dem Engstand , in dem eh nur einige Wenige auf die Dauer überleben könnten und reduziert ihn , wodurch auch nur die Stärksten überleben. Genau dasselbe geschieht in ihrem Garten, wenn sie sehr dicht sähen oder Pflanzen, bzw. Jungpflanzen nicht rechtzeitig oder ausreichend weit von einander entfernt " vereinzeln"

 

 
 

3.2.3 Bei der Düngung:

- Düngung- ausschließlich durch vollständig verrotteten Kompost-

-Düngung nur an den beschriebenen Mond und Sonnenkonstellationen , also NICHT- bei Licht- oder Feuerkonstellationen-

 

Auch, wenn es ihnen neu oder unglaubwürdig erscheint, oder Sie der Methode, nach Konstellationen zu arbeiten, ablehnend gegenüberstehen: Sie ist das wesentliche Element der bio dynamischen Methode, ohne deren Beachtung Sie keinen gesicherten Erfolg haben werden und ohne die Ihre Anbauweise biologisch ökologisch, aber nicht bio- dynamisch wäre. Neulingen auf diesem Gebiet, die der Methode aufgeschlossen gegenüberstehen sollten sich daher erst mal sagen: Zuerst ausprobieren, dann beurteilen. Es geht dabei um reale physikalische Kräfte des Kosmos und nicht um Astrologie, in dem modernen Sinne einer Wahrsagerei. Es gibt dabei keinerlei seltsame geheimnissvolle Riten und mehr müssen sie zur Schädlingsvermeidung auch nicht tun.

Wenn sie diese beiden Regeln konsequent beachten werden damit jedenfalls großen Erfolg haben und- egal was sie anbauen- auch in aller Regel!- so gut wie keine Schädlinge haben

 

 

3.2.4. Schachtelhalmtee:

Bei intensivem Landbau lagern sich auf größeren Flächen - gerne nach längeren Trockenphasen über den Wind gerne Sporen verschiedener Pilzkrankheiten welche gerne die in den Pflanzenblätter vorhandene Feuchtigkeit aus, um sich weiter zu vermehren. Dies um so mehr, wenn die Pflanzen durch verschiedene Faktoren ( dazu gehört auch ein mangel an Mineralien und Spurenelementen> Urgesteinsmehl) geschwächt sind , oder schlimmer nich,: wenn zur falschen zeit ( bei Licht aber auch Feuerkonstellationen) gedüngt oder auch zuviel gewässert wurde. Im Intensiven Gartenbau wird daher empfohlen, einmal monatlich ( idealerweise an sogenannten " Erdtagen des Mondes> siehe Maria Thun- Aussattage) die gesamte Flüäche mit sogenanntem Schachtelhalmtee zu besprühen ( geht auch mit Gießkanne und schadet nicht) .

 
 

Natürliche Vorkommen von Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) finden sich gerne an langsam abfallenden Bachrändern in Staunässegegenden weshalb er auch als Zeigerpflanze für Staunässe gilt. Er wurzelt sehr tief in den Boden und reichert dabei sehr viel Silizium in Form von Kieselsäure ( ca 10 % der Pflanzenmasse) an.

( aus wikipedia) Eine Jauche oder ein Kaltwasserauszug aus Acker-Schachtelhalm dient als Stärkungsmittel für Pflanzen und zur vorbeugend