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KALENDER/ Der Kalender der langen Zählung ( 1)
 

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Teil 2
Teils 3
18- 360- 7200- 144.000
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Diskussion

Der Mayakalender der langen Zählung

1. Vorwort:

Die Inquisition des Bischofs Diego de Landa und die Folgen

(aus wikipedia): Yucatán wurde 1527 von Francisco de Montijo d. Ä. erobert, der seine Hauptstadt in Tho, dem heutigen Mérida aufschlug. Die Verwaltung dieses Gebietes wechselte oft zwischen Neuspanien (dem heutigen Mexiko) und Guatemala, bis es sich 1822 dem neuen Staat Mexiko anschloss.

die letzte Frage was die Indios über ihre Bauwerke und Überlieferungen wussten: Von verschiedenen Missionaren und Inquisitoren wurde berichtet, dass die Indio Völker, die sie in Yucatan antrafen , in etwas so wenig über Ihre Bauwerke und überlieferten Schriften wussten, wie wir in der westlichen Welt von den Pyramiden in Gizeh. Den alten Schriften der Hopi und Maya zufolge, waren es aber nur jeweils besondere Menschen, bzw. Nachfahren der göttlichen, himmlischen Wesen, die ( bei den hopi von " Katchinas- himmlischen Wesen) in den verschiedenen Wissenschaften wie mathematik Astronomie Astrologie usw unterrichtet wurden und die dann auuch nur dieses Wissen weitergeben konnten.

Die Schriften waren entweder uralt oder später kopiert worden. Die Fehlinterpretation der seltsamen Geschichten aus der Popul Vuh hat aber wohl zu den Menschenopfern der Azteken geführt. Aber selbst wennn es jemand gab der sich damit noch auskannte, war er wohl klug beraten darüber zu schweigen, um nicht der Inquisition des Franziskaner Missionar Diego de Landa zum Opfer zufallen

In einer Autodafe am 12,. Juli 1561 ließ dieser nahezu alles Geschriebene, sowie Figuren und Symbole der Mayas verbrennen, mit der Folge, dass nur noch Teile von 4 Maya Codices erhalten blieben, die Einblick in die Vergangenheit der Maya geben. Als man de Landa aufgrund einer Anklage des Missionars Fray Francisco de Toral, er hätte sich bei seiner Ketzerverfolgung bischöfliche Macht angemaßt, den Prozess machte , gab er aber nur zu, dass er Indios wegen Teufelanbetung öffentlich auspeitschen ließ. Wegen einer 1522 erlassenen Bulle Papst Hadrian VI, in denen der Papst den in Amerika tätigen Franziskaner Bettelorden bischöfliche Vollmachten verlieh, wenn kein Bischof vorhanden sei, wurde er freigesprochen und kurzerhand noch dazu zum Bischof von Yucatan ernannt. während seines Prozesses schrieb er die Denkschrift "Relacion de las cosas de Yucatan" , die heute noch als einer der enigen Quelle zum Verständniss der Geschichte der Maya Kultur gilt.

Einer der frühen Mayaforscher der Yucatan bereiste, war Historiker und Archäologen Charles Étienne Brasseur de Bourbourg.1872, kurz bevor er 1874 verstarb, schrieb er eine Arbeit "Chronologie historique des Mexicains", in der er sich auf den Codex Chimalpopoca bezog, wor aus er 4 Kataklysmen der Erdgeschichte ableitete, die 10.500 vor Christus ( diese Zeit hatte er aus Platons dialog berechnet) begonnen hätten . Seine Arbeit brachte später Albert Einstein und einen Historiker names gnach Charles Hapgood, diese Katastrophenberichte zur Cataclysmic pole shift hypothesis weiterzuentwickeln, die zusammen mit arbeiten von Aguielles und Erik von Däniken usw 2009 die Grundlage lieferte für einenn Endzeitfilm von Roland Emmerich mit dem Titel " 2012. Grundsätzlich muss man aber davon ausgehen, dass die wenigen erhaltenen Schriften bis heute allenfalls ansatzweise übersetzt und verstanden werden konnten.

Von den Mayaüberlieferungen ist nach der Conquista also nicht viel übrig geblieben und eines dieser erhaltenen Dokument über diesen Kalender -das "Codex Dresdeninesis" befindet sich im Eigentum der Staatsbibliothek in Dresden.

Das Ventigesimalsystem der Mayas

Über den Link oben erfahren Sie mehr über die Mayazahlen und das Ventigesimalsystem: Dies wäre wichtig, um den weiteren Zusammenhang zu verstehen

 

 

Die vier Zeitalter:

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Kommentare

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2012
Erdpräzession
 
 

Abb. unten: die 4 Zahlen der langen Zählung Abb rechts.: Zentralamerikanische ( MAYA-) Schreibweise der Zahlenwerte 1 - 20- im Ventigesimalsystem <<

Abb.: der sogenannte Flutbericht der " Maya"

Abb. : ein anderes Blatt aus einem der nur vier erhaltenen sogenannten " Maya codices"

Die "Mayaforscher"

Wie bereits der Franziskaner Missionar und spätere Bischof von Yucatan, Diego de Landa in seinem Reisebericht " Relacion de las cosas de Yucatan" beschreibt, hatten die Indios in ganz Yucatan ein einheitliches System aus verschiedenen Arten von Zählweisen und ein kompliziertes Kalendersystem, nach dem sie Tage Monate und Jahre zählten. Es gab nicht nur einen Jahreskalender aus Monaten und Tagen, der die Gesamtlänge eines Jahres mit genau 365, 25 Tagen wiedergab, sondern noch weitere rätselhafte " Zählungen- bzw Perioden, die man nicht mit den bekannten Perioden der Erde oder des Mondes in Einklang bringen kann. Ob die Bewohner Yucatans, welche die Spanier dort im 15 Jahrhundert antrafen , dieses System überhaupt selbst noch verstanden, ist fraglich. In der " Popul Vuh" - dem großen Buch des Rates- heisst es dazu, dass es nur einer bestimmten Art der den Göttern geschaffene verschiedenen Menschen vorbehalten war, die damit verbundenen Wissenschaften überhaupt zu verstehen und auszuüben. Dieses Wissen wurden wiederum nur Nachfahren jener einstmal ernannten Priestern weitergegeben und viele davon wären dem einfachen Volk auch " nie gezeigt" worden. Die Geschichten sagen auch, die ersten Könige wären Nachfahren der Götter gewesen . Solche Vorstellungen haben sich auch in Europa teils bis in die heutige Zeit erhalten. Aber auch der indianische "Mais"_-Gott Quetzualcoatl" soll real existiert haben und wurde von den Indios- wie Landa schreibt- als Erbauer und auch erster Herrscher Yucatans bezeichnet. Danach sei er- relativ spurlos- wieder abgereist. Diese Götter und Gestalter der Menschen sollen also- so weiß es zumindest die zentralamerikanische und ägyptische Überlieferung- teilweise überdrüssig von den Eigenheiten der Menschen und dem "Frust", den sie verursachten selbst schon wieder abgereist sein. So hat sich dann , beruhend auf das System der ersten Herrscher -ähnlich wie in europäischen Ländern- in den Generationen nach deren "Abreise"- eine vom Volk selbst getragene traditionsgestützte Herrschaftsstruktur weitererhalten bzw fehlentwickelt. Wie es De Landa beschreibt, hätte auch die Priester der Zeit, als die Spanier Yucatans eroberten, noch behauptet, direkte Nachfahren der alten Götter zu sein- und hätten so die Menschen " kraft ihres Amtes" auch zu Menschenopfern angehalten. Menschenopferungen waren auch bei Ankunft der Spanier dort noch weitverbreitet.

Was aber dieses seltsame Kalender- und Zählsystem betrifft, so fanden sich dazu teils sehr alte Ringkalender aus bis zu 4 Ringen, die jeweils in verschieden viele Segmente unterteilt waren -und bei denen jeder unabhängig- um eine Scheibe in der Mitte bewegt werden konnte . Jeder Ring stellt dabei eine andere bestimmte Periode dar. Deren Beziehung zu einer kosmischen Periode ( z B zum Sonnenjahr oder Mondumlauf) konnte - außer bei der Jahreszählung- aber bis heute nur teilweise enträtselt werden . Die Indios kannten zumindest das Zählsystem, wie er benutzt wird. Es soll - so behauptet de Landa- schon bald nach der "Eroberung Yucatans" zu Konflikten zwischen Soldaten und dem Klerus gekommen sein , wobei die spanischen Soldaten auch Klöster niederbrannten und viele Missionare somit nur noch zu den Eingeborenen fliehen konnten und unter ihnen lebten. So gelang es verschiedenen Missionaren, ihre Sprache zu erlernen und so mehr über all die seltsamen Stätten und Riten der Ureinwohner Yucatans zu erfahren. Wie Landa auch behauptet, war es aufgrund der Grausamkeiten der Conquistadores ( spanische Soldaten) bald so, dass diese- wenn überhaupt- nur noch Vertrauen zum Klerus fanden ( was auch eine Methode der Missionierung war).

Diese Indios schilderten, ihr Zählsystem aus einer Kombination wiederkehrender Perioden gäbe- richtig benutzt- - Perioden (Konstellationen) kosmischer Körper bzw Systeme, bzw deren Einflüsse wieder. Aus der Kombination (der ununterbrochenen) Zählung von einzelnen Tagen im einen Kalenderring ( die mit Zahlen bezeichnet werden)mit den Namen und entsprechenden Bilderzeichen, die sich dabei auf den weiteren , bzw dem wichtigsten Kalenderring mit den 20 Symbolen ergäben sich z.B. die jeweiligen kosmischen Einflüsse. Anhand derer konnte dann z. B. das Wetter vorrausgesagt werden. So wusste man schon zuvor, ob es ein kaltes/ regnerisches oder aber ein trockenes heisses Jahr bevorstände und man konnte bestimmte Planungen durchführen : Missernten konnte man so schon durch Auswahl für das zu erwartende Jahreswetter geeigneter Feldfrüchte vorbeugen oder man konnte in dürren Jahren z B Vorräte an Wasser oder bestimmten Nahrungsmitteln anlegen . -

- Inhaltliche Zusammenfassung deines Teils des Berichts Diego de Landas :" Relacion de las cosas de Yucatan"

 

Die heutige "Mayaforschung"

Die heutigen Mayaforscher stützen sich zwar alle auf den Bericht Landas ( ob sie diesen aber gelesen haben, ist eine andere Frage) . Da gibt nun die Esoteriker die sich vor allem für die kosmischen Einflüssen interessieren . Die universitäre Mayaforschung unterstellt Landa aber einige Fehler und daß er den Kalender nicht richtig verstanden hätte. Der allgemeine Tenor/ Trend geht dahin, die unverstandenen Teile dieses Kalendersystems und das fehlerhafte Ergebniss eines sich noch/ nur auf primitivem steinzeitlichem Niveau befindlichen Volkes zu erklären . Die Paläontologen unterscheiden folgende Kalendertypen:

1.) den Tzolkin ( Zählung der Tage), 2.) den Haab (Jahres- oder Volkskalender) und 3.) die lange Zählung.

der zweite Haabkalender wäre eine spätere Korrektur des ersten /fehlerhaften gewesen und der dritte wieder eine korrigierter Form des Ersten. Irgendwann brachten es dann die Erbauer von Städten , bei denen sie, wie auch die Ägypter Leistungen vollbrachten , die wir heute noch nicht nachahmen können und zu einer zeit korrekte mathematische und astronomische Kenntnisse hatten, als man in Europa den Mond noch mit der Stange weiterschob, es dann doch fertig, einen Kalender zu basteln, mit dem sich die Länge eines Jahres bestimmen ließ . So - in etwa- die so die Quintessenz der bisherigen Erkenntnisse aus der "Mayaforschung"

Wahrscheinlich war es aber so ( wie man an den großen Kalenderscheiben sehen kann, die man in Yucatan fand ) dass sie alle nur Teil eines gesamten Systems darstellen, in dem verschiedenste Bewegungen von Himmelskörpern und ihre Korrelation zueinander dargestellt werden und sich genauestens berechnen ließen.

Ich will auf diesen drei Webseiten eigentlich hauptsächlich meine Interpretation der sogenannten "lange Zählung" darstellen. In diesem ersten Teil soll es aber um die notwendigen geschichtlichen Quellen gehen, und auch um die anderen- kleineren Kalendereinheiten auf Basis der Beschreibungen von Diego de Landa. Dessen Reisebericht wurde, obwohl er es war,der im Zuge der Missionierung und Inquisition ( autodafe) einen Großteil der Maya- Schriften verbrennen ließ, zur nahezu einzigen Quelle ( Schlüssel zum Verständnis einer rätselhaften Kultur , die vor Jahrtausenden unter Anderem solche großartigen Bauwerke erschaffen hat .

Der Mayakalender, speziell der der “ langen Zählung”,wird in allen Publikationen als Kalender interpretiert, mit dem Tage -und nicht etwa Jahre- gezählt werden. Der Kalender der langen Zählung besteht aus vier Zahlen, den Zahlen 18, 360, 7200 und 144.000. Hier die gängigste Interpretation, die man z.B. über den Artikel Tzolkin bei Wikipedia findet: Der Maya Kalender-.

DIE "THOMPSON RELATION" und die Weltuntergangspropheten

Die meisten Maya Authoren Authoren wie Aiguelles ( the Mayan factor") berufen sich auf die sogenannte Thompson-Korrelation , nach der in all den "verschiedenen "Kalender simpel Tage zusammengezählt wurden . Die meisten Arbeiten z B von Aguielles , die daraus einen Weltuntergangsdatum ableiten, beruhen auf dieser Thomson Relation.

Thompson bestimmte nun ein Datum ( wie ist die andere Frage) , an dem der lange Kalender begonnen haben könnte ( - was natürlich mit den Geschichte von Adam und Eva aus dem Christentum übereinstimmen musste) und errechnete dann zuerst den 1. Januar 1994 wo der Kalender enden soll. ( woraus schließt er das?) Als die Welt dann doch nicht unterging, kam jemand mit einer neuen Datum ( irgendwann um 2003 herum) wo aber auch nichts passierte. Diese Thompson-Korrelation hat sich zwar durchgesetzt und kommt der Sache m. M. zumindest nache :

( ausn wikipedia) Zu Beginn jedes Zeitalters startete die Lange Zählung von vorn. Laut den Überlieferungen der Mayas befinden wir uns zur Zeit im vierten Zeitalter. Das vierte Zeitalter (Maya-Epoche) begann laut den Überlieferungen der Mayas am:

0 Baktun 0 Katun 0 Tun 0 Unial 0 Kin 4 Ahau 8 Cumku .
Kurzform: 0.0.0.0.0
Laut der "Goodman-Martínez-Thompson-Korrelation" entspricht dies dem:
11 August 3114 vor Christus ( nach dem Gregorianischen Kalender).
oder
6.September 3114 vor Christus ( nach dem Julianischen Kalender.
Nach dem Kalender der Mayas („Lange Zählung“) umfasst das vierte Zeitalter eine Zeitspanne von 5125 Jahren (=13 Baktum) und endet im Dezember 2012. )
 
 

Urteilen Sie selbst: Ist diese Erklärung vom Anfang der Welt am Tag 0 ( nicht etwa im Jahr 0) der langen Zählung, oder das endlose Aneinanderreihen ( Addieren ) von je 20 Tagen bis zu Zeiträumen von 23040000000 Tage ( = 63081431 Jahre ) nicht nur etwas einfach, sondern eher eine völlig sinnlose Beschäftigung? Bemerkenswert ist, dass alle diese Interpretationen von Aiguelles bis ? Eines gemeinsam haben: bei allen Autoren endet der Kalender ( wie man sich nun nach Rücksprache bei verschiedenen Astronomen einig zu sein scheint ) am 21.12.2012

Die eigenen oder durch Studium vorgegebenen Vorstellungen, welche die Wissenschaftler auf diese Kultur projezieren, führt dazu, dass man dann einfach sagt, es müsste sich um eine steinzeitliche Vorzivilisation gehandelt haben, die Mitteilungen" in Stein meiselte", folglich primitiver gewesen sein muss. Was man nicht sagt ist, dass das gesamte Wissen der Menschheit auf CD gespeichert- wenn überhaupt- nicht einmal ein Jahrhundert überdauern würde.Tatsächlich hätte aber kein anderes Material die ( auch hier haben verschiedenen Archäologen ganz verschiedene Meinungen) 4.000 - 35.000 Jahre seit deren Entstehung der 1. Welt ( resp. des 1 . auch "goldenen " Zeitalter) mit ihren 3 Kataklysmen überhaupt überstanden.

Ich möchte hier eine andere Interpretation vorstellen, die den Kalender der langen Zählung in Jahren interpretiert. In diesem ersten Teil soll es aber zuerst um geschichtliches gehen und ich will erst die anderen Kalendertypen behandeln

 

 

Zur Entstehung dieser Seite:

Als ich diese Seite hier 2002 ins Net stellte,gab es noch keine- zumindest kannte ich noch keine Interpretation des Mayakalender in Jahren. Nunmehr aber- wie auch immer geben mir selbst anerkannte Archäologen usw (die ich nicht selbst kenne) in einigen der filmischen Arbeiten zum Thema recht. Beispiel: "Die großen Rätsel dieser Welt"- die Sintflut " (m.W. produziert 2003 . von " National Geographics - ich habe nur eine Aufnahme von 3 Sat). In MAYA- die lange Zählung Teil 2...finden einen Link zu youtube, wo sie die ganze Dokumentation bequem am PC ansehenkönnen.

Ich selbst meine, noch einige Fehler in der Theorie entdeckt zu haber, aber grundsätzlich würde ich ihr zustimmen.

.Ich will im Kommenden zeigen, welchen Sinn es dagegen macht, diese Zahlen als Jahre zu interpretieren und mit welchen erstaunlichen kosmischen Bewegungen das dann einhergeht.

Ich kann im Vornherein sagen, dass auch ich nicht Alles interpretieren konnte ( zumindest nicht die letzte Zahl- noch nicht ganz...). Dieser Zusammenhang ist weder einfach zu erklären , noch leicht zu verstehen.

Ich hatte diese Seite ja schon vor ca 8 Jahren ins Netz gestellt ( auf die Theorie kam ich auf der Insel la Gomera im jahre 1998). Meinen ersten Computer hatte ich erst im Jahre 2002 erworben. Die Seite ( m)eine Theorie über Atlantis und diese hier über die Maya waren meine ersten Websiten, die ich überhaupt selbst gestaltete. Es dauerte Wochen, bis ich zuerst mal das html Programm, das mich zuerst überforderte, verstand .Anfangs ging es mir nur darum, meine Theorie überhaupt mal in eine lesbare Form zu bringen. Ich wähle eine Onlineversion auch , weil die Buchform Geld gekostet hätte . Bei nem unbekannten Author wie mir, der dazu kein spezifisches Diplom vorweisen kann , war damit wohl durchschlagender Erfolg zu erzielen gewesen und ich wäre wohl nicht seit weit damit gekommen. Irgendwie drängte mich aber auch das Gefühl, das, was ich wirklich in diesem Kalender entdeckt zu haben glaubte zur Diskussion bringen und bestimmten Personen vorlegen zu müssen. Um Streitereien um das Copright eher dadurch zu vermeiden ,indem ich sie öffentlich ins netz stellte , entschloss ich mich die sache öffentliche WWWauch gleich für Jedermann zugänglich zu machen .

Bei der Arbeit zeigte isch, , dass es nicht gerade einfach war, was ich vorher über den Kalender glaubte, herausgefunden zu haben, darzustellen und es gab noch viel zu klären. So legte ich diese ersten Seiten 2002, nachdem ich sie noch mit eigenen Illustrationen augestaltet hatte, erstmal relativ erschöpft beseite, fand aber seither keine Zeit mehr, sie nochmals anzusehen. 2009 , als ich feststellte, dass meine neuer Webspace bei greatnet.de ( bzw meine Wettervorhersage dort ) doch zunehmend besucht wurde, begann ich dann die ganze Website einschließlich dieser Seiten bei bei arcor.home/ alien-homepage.de zu überarbeiten und zu verbessern. Da fielen mir natürlich auch noch Tipp- und Grammatikfehler und auch ein paar inhaltliche Fehler auf, die es nun dringend zu überarbeiten gilt. Ein Beispiel: Natürlich wusste ich z B von Anfang an, dass dieser Kalender aus den Zahlen 18, 360, 7200 144.0000 bestand und nicht aus 20,. 360 , 7200 usw. Aber aufgrund der vielen Arbeit mit der Seite bzw dem Enträtseln des Kalenders über die Zahl 20 hatte ich damals in der Überschrift fälschlicherweise eine "20" aus der "18" gemacht. Wie auch immer: Ich hoffe die Seite wird jetzt besser verständlich . Es wird noch einige Zeit dauern , bis ich damit fertig bin und geplante neue Inhalte und Ergänzungen erstellt sind . Mai- 4- 2010- MfG! ! alien-homepage.de -administrator.

- Vorwort- Ende-

 

 

 

 

-klicken Sie auf die Bilder, um sie vergrößert zu sehen-

 

Reklam Leseprobe: (deutsche Übersetzung der "Relacion de las cosas de Yucatan" mit dem TItel: : Bericht aus Yucatan)

Englische Vollversion bei sacred- texts.com:"Yucatan Before and After the Conquest"

 

er

Izamal Pyramidenanlage- wikipedia

 

ew

Kloster St. Antonio in Izamal/ Yucatan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Geschichtliches:

a) Die spanische Eroberung Yucatans- Inquistion des Bischofs Diego de Landa .

Sowohl die spanischen Conquistadores( Eroberer), die die Halbinsel Yucatan am Ende des 15. Jahrhunderts -kurz nach der Entdeckung durch Kolumbus bzw. Amerigo Vespucci- eroberten, wie auch die Missionare und Inquisitoren in deren Gefolgschaft berichten, dass die indogenen Völker, die sie da antrafen, keine Ahnung von der Herkunft der doch auch die Spanier beindruckenden stattlichen Bauten zu haben schienen , zwischen denen sie da lebten. Gleichwohl hatten sie Traditionen , besaßen alte Schriften davon auf und merkwürdige Reliquien, die sie, wie die Spanier feststellten, ebenfalls zutiefst verehrten. Als dann aber die Kunde von den grausamen Menschenopfer der Azteken die Runde unter den christlichen Eroberern machte, begann der Klerus, die Indiosstämme nur noch als Wildezu betrachten und zu behandeln ,die es mit allen Mitteln zu bekehren und zu zivilisieren galt. Der Franziskaner Diego de Landa, der später zum 1 Bischof in Yucatan ernannt wurde führte die Inquistion durch. Religiösen Kulte der Indios wurden als Ketzerei und Teufelswerk verfolgt . aus den Steinen alter Tempel ließ De Landa Klöster und Kirchen bauen.In einem Autodafe, das am 12. Juli 1561 abgehalten wurde" ließ Diego de Landa schließlich sämtliche Schriften und Kultgegegenstände der Indios verbrennen, derer man habhaft werden konnte. Dadurch sind heute nur noch (Teile von) vier Maya-Codices erhalten geblieben , die alleine uns heute einen kleinen Einblick in die Vergangenheit der Maya geben.

Doch seine Massenbekehrungen, für die übers Land reiste, erweckten auch Mißgunst Widerstand seitens der Conquistadores. Bischof Fray Francisco de Toral klagte De Landa schließlich der Amtsanmaßung an . Der Westindienrat verwies den Prozess an Pedro Bobadilla, den Provinzial des Franziskanerordens von Kastilien. Der Prozess dauerte 6 Jahre.Aufgrund einer Bulle Papst Hadrian VI., in der er den in Amerika tätigen Bettelorden bischöfliche Vollmachten verliehen hatte, solange noch kein offizieller Bischof ernannt war , wurde de Landa schließlich freigesprochen und sogar zum 1 Bischof von Yucatan ernannt. Während der Dauer des Prozesses schrieb er einen relativ umfangreichen Bericht, seine Reiserinnerungen, mit dem Titel: "Relacion de las cosas de Yucatan". Man frägt sich, wie er nun doch an das wenige Wissen der Indios gelangt ist, hatten die doch selbst nicht viel Ahnung von diesen erhabenen Bauten und ihrer Vergangenheit. Möglicherweise wurden sie ja auch gefoltert, weil man davon ausging, sie wollen Ihr Wissen nur nicht preisgeben. Selbst die Erkenntnisse De Landas müssen daher mit Vorbehalten betrachtet werden.

Hier ein paar Auszüge aus den Verhältnissen der Angelegenheiten in Yucatan"Relacion de las cosas de Yucatan :

( wikipedia)"Als die Leute in der Religion unterrichtet und die jungen Männer mit Nutzen belehrt waren, wie wir gesagt haben, wurden sie von den Priestern verführt, die sie in ihrem Götzendienst hatten, und auch von den Häuptlingen, so dass sie abermals Götzen anbeteten und Opfer brachten, die nicht nur aus Räucherwerk, sondern aus Menschenblut bestanden. Hierüber stellten die Mönche eine kirchliche Untersuchung an und baten den Oberrichter um Hilfe, sie setzten viele gefangen und führten Prozesse durch, und es wurde ein Autodafe abgehalten, bei dem sie viele auf Schaugerüste stellten, ihnen die Büßermütze aufsetzten, sie auspeitschten, sie kahlschoren und einigen für eine gewisse Zeit das Büßerhemd anzogen. "

an anderer Stelle:

"Während der Verfasser dieser Arbeits selbst im Lande weilte, wurde da in einem Gebäude, welches beschädigt worden war, eine Urne gefunden mit drei Handgriffen ,welche außen mit silbernen Farben angemalt war und die Asche eines eingeäscherten Körpers enthielt, zusammen mit einigen Teilen der Arme und Beine, die von einer unglaublichen Größe waren und mit drei feinen Taschen außenherum von der Art wie sie die Indianer für Geld benutzen. Beim Itzamal gab es insgesamt 11 oder 12 solcher Gebäude, ohne jegliche Erinnerung an ihre Erbauer . Am Ort einer dieser ( Bauten) wurde im Jahre 1550 als Beispiel( Exempel) an den Indianern das Kloster St Antonio erbaut "

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LANDA ÜBER DEN GEBRAUCH VON KALENDERN

"...übereinstimmend mit der Zählweise der Indianer, war es 120 Jahre nach dem Verlassen von Mayapán. Auf dem Gelände dieser Stadt können sieben oder acht Steine ( Stelen) vorgefunden werden, jeder 10 Fuß hoch und auf der einen Seite rund, welche- gut eingemeiselt- einige Linien der Zeichen tragen , die sie benutzen, so angegriffen vom Wasser, dass sie unleserlich sind, obgleich von ihnen gedacht wird, dass sie die Monumente der Gründung und Zerstörung der Stadt seien. Es gibt weitere ähnliche bei Zilan, einer Stadt an der Küste, mit dem Unterschied, dass diese größer sind. Die Eingeborenen, die gefragt wurden , was sie bedeuten, antworteten, dass es Sitte war, einen dieser Steine alle zwanzig Jahre aufzustellen, weil dies die Anzahl sei, in der sie ihre Perioden zählen

Die wichtigste Sache. welche die Häuptlinge, die Mayapan entblösten ( plünderten) , in ihre eigenen Länder mitnahmen, waren die Bücher ihrer Wissenschaften, weshalb sie ( fortan> vergl.: Popul Vuh) immer den Ratschlägen der Priester unterworfen waren, was auch der Grund sei, weshalb sich so viele Gebäude in der Provinz befinden"

 

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Anmerkungen:

Tzolkin wird der Jahreskalender der Maya genannt. Dieser war aber- wie Landa hier ja genau und eindeutig beschreibt- mit dem der "langen Zählung" ( um den es ja auf dieser website gehen soll ) verflochten.

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(Anmerkung: Hier verwechselt Landa offensichtlich etwas : der aufsteigende Mond, beginnend mit der Mondwende war die Saatzeit, der absteigende Mond die Pflanzzeit. > BIO- DYNAMISCHER GARTENBAU. Der Mondumlauf wurde aber anhand der Vollmond- und Neumondphasen bestimmt-)

 

 

 

 

 

 

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Die ersten Zeichen ( oft auch "Sonnenzeichen" genannt) von Gruppen aus jeweils 5 der 20 waren also jeweils 1 mal innerhalb ein volles Kalenderjahr der erste Tag, eines Monats ( von Gruppen aus 5) . Da diese Jahresberechnung aber nur 18 Monate zu jeweils 20 Tagen umfasste, ging der erste Tag des 1 Monats im zweiten Jahr mit einem anderen Zeichen an. (siehe rechts>

In Textform oder Reliefes müssten im zweiten Jahr die Gruppen also umgestellt werden ( auf dem Steinring wurde pro Jahr der Ring mit den 20 Sonnensymbolen um jeweils 1 Zeichen ZURÜCKGESTELLT), musste also grundsätzlich in die entgegengesetzte Richtung gedreht werden alsdie Ringe für die einzelnen Tage und Monate!!!

Dieses System aus 18 und 20 der Maya steht damit bereits in in wunderbarer Weise für die retrograde Wanderung der Jupiter Saturn Konjunktion nach Kepler . Lange Zeiträume wurden- in Ägypyten wie bei den maya ein Bestandteil der langen Zählung- über die wesentlich stabiliere Jupiter- Saturnkonjunktion gezählt (siehe: Maya-kalender der langen Zählung- Teil 2)

 

( 1) KAN

(2) CHICCHAN

(3) CIMI

(4) MANIK

(5) LAMAT

(6) MULUK

(7) OK

(8) CHUEN

(9) EB

(10) BEEN

(11) IX

(12) MEN

(13) ZIB

(14) CABAN

(15) ETZ`NAB

(16) CAUAC

(17) AHAU

(18) IXMIX

(19) IK

(20) AKBAL

 

 

 

 

TZOLKIN UND ANDERE KALENDER

Aus " Relacion de las cosas de Yucatan" ( Diego de Landa)- Eroberung Teil 2

SEC. XXXIV. ZÄHLUNG DES YUCATAN JAHRES- ZEICHEN FÜR DIE TAGE -DIE VIER BACABS UND IHRE NAMEN. GÖTTER DER UNGLÜCKLICHEN TAGE

"Die Stunde der Nacht zu bestimmen, regelten die Eingeborenen selbst über den Planeten Venus, die Plejaden und die Zwillinge - Gemini. (? anm. sehr kompliziert...) Während des Tages hatten sie Begriffe für Mittag und die verschiedenen Unterteilungen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, mit denen übereinstimmend sie Ihre Arbeitsstunden erkannten und steuerten. Sie hatten ihre vollkommenen Jahre wie die unsrigen, mit 365 Tagen und 6 Stunden, welche sie auf zwei Arten in Monate unterteilten:

"...bei der ersten bestanden die Monate aus 30 Tagen und wurden " U" genannt, was den Mond ( verlauf) bedeutet, und sie zählten vom Aufstieg ( "aufsteigender Mond"- ein Phänomen das den Spaniern so nicht bekannt war ) ( mit Beginn) des Neumondes , bis dieser wieder verschwand .

"In einer anderen Methode hatten die Monate 20 Tage und wurden "uinal hunekeh" genannt. Von diesen dauerte es 18 Monate, um ein Jahr zu vollenden, zuzüglich 5 Tage und 6 Stunden. Aus diesen 6 Stunden machten sie alle vier Jahre einen zusätzlichen Tag ( Schaltjahr) , so dass sie jedes Vierte Jahr eine 366 Tage Jahr hatten. Für diese 360 Tage hatten sie 20 Buchstaben oder Zeichen, um sie zu bestimmen , ohne aber den 5 ergänzenden Tagen Namen zuzuordnen, weil diese finster seien und glücklos. Die (20) Buchstaben sind wie folgt, jeder mit dem Namen darüber um ihren Zusammenhang mit den unsrigen zu verstehen...

- Kan (1) - Chichan (2)- Cimi (3)- Manik (4)- Lamat (5)-

-Muluk (6)- Oc (7)- Chuen (8) - Eb (9) - Been (10)-

Ix (11)- Men(12) - Cib (13) - Caban (14)- Etz`nab (15)-

Cauac (16) - Ahau (17) - Imix (18) - Ik (19) - Akbal (20) -

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Ich habe bereits dazu erwähnt, dass die indianische Methode des Zählens von fünf zu fünf( Fünferschritte) war, folglich sie dann aus diesen 20 Figuren den ersten Satz von 5 nahmen, so dass jedes dieser Zeichen ( wie es unsere sonntäglichen Namen tun), für ein Jahr als jeweils erste Tag der 20 Tage Monate diente . In folgender Weise (Reihenfolge) :

KAN- MULUK- IX- CAUAC

( Anmerkung: daraus müsste man schließen, dass diese Jahr, dass ja nur 18 Monate gehabt haben soll, mit dem Monat IMIX zu Ende ging uind folglich der erste Monat im nächsten ( 2.) Jahr ( nach den 5 unbenannten , " glücklosen" Tagen) mit dem Zeichen " Ik" begann:

Ik (1) - Akbal (2) - - Kan (3) - Chichan (4) - Cimi (5)

Manik (6) - Lamat (7)--Muluk (8)- Oc (9)- Chuen (10)

Eb (11)- Been (12)-Ix (13)- Men (14)- Cib (15)-

Caban (16) - Etz`nab(17) - Cauac (18) -

------

das nächste (3.) Jahr hätte dann wie folgt begonnen:

- Ahau (1) - Imix (2) - Ik (3) - Akbal (4)n -usw ...

(Auswertung: DER 20 JAHRE ZYKLUS: Damit wäre nach 20 Jahren ein Zyklus vollendet ( das kleinste gemeinsame Vielfache) : Im jeweils 21. Jahr ( gleichbedeutend wie " nach 20 Jahren) begann er erste Monat Jahres wieder mit Kan)

"Unter der Vielzahl von Göttern, welche von diesen Völkern verehrt wurden, waren vier , welche mit der Bezeichnung "Bacab" benannt wurden: Dies waren- so sagen sie, vier Brüder, welche von Gott, als er die Welt erschuf, an ihre vier Ecken ( Anmerkung: Richtungen, die vier Eckpunkte in der Eklipitikebene ) gesetzt wurden, um zu erhalten dass der Himmel nicht auf sie falle. Sie sagen auch, dass diese Bacabs entkommen wären , als die Welt durch eine Flut (-welle) verstört ( überschwemmt) wurde. Diesen geben sie jedem einen anderen Namen , und sie bezeichnen (markieren) die vier Punkte der Welt wohin Gott sie gesetzt hat,um den Himmel aufrecht zu erhalten. Auch teilten sie jedem eines der Feiertagsnamen zu (p. 61)und dem Platz den er jeweils besetzt. Sie signalisieren auch die Unglücke oder Segnungen, welche geschehen würden im dem Jahr das zu jedem von ihnen gehört und den begleitenden Buchstaben ( Schriftzeichen).

Der eine Üble , welcher sie in diesem, wie auch in anderen Fällen getäuscht hat, hatte für sie festgelegt die Dienste und Opfergaben die getan werden mussten, um diese Unglücken zu entrinnen. Wenn sie nun folglich verfehlten , sich zu ereignen, sagten sie , war es aufgrund der Zeremonien, die abgehalten wurden. Wenn sie aber dennoch geschahen, machten die Priester den Leuten glaubhaft, war es wegen eines Irrtums oder Fehlers in den Zeremonien."

- Soweit die Schilderungen des Diego de Landa-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Planetarische Kalender gab es im Alterum /in prähistorischen Kulturen- auch bei den mesoamerikanischen Urvölkern- in verschiedene Formen. Die meisten sind Obervatorien , bei denen bestimmten Steine so angeordnet wurden dass z B die Sonne genau zur Äquanox druch einen Schlitz schien. gebaute Der Kalender aus Steinringen wie er überall in Mesoamerika verwendet wurde, stellt dabei eine besondere , mathematische Form dar. Von den Ringkalendern selbst gibt es ein paar sehr verwitterte Exemplare in irgendwelchen Museen. Man muss sich hüten vor nicht verstandenen Nachbildungen, aber auch vor anderen grafischen Interpretationen, insoweit diese nicht mit dem Original übereinstimmen. (von der Deutung mal ganz abgesehen) . Leider hatte ich bisher nicht das Geld, um Süddamerika selbst bereisen zu können und musste mich somit auch hier auf mehre oder weniger schlechte Fotos von originalen Fundstücken stützen. ( Bild links)

-Die Azteken benutzten einen völlig identischen Kalender und es gibt besser erhalten Fundstücke und originale Nachbildungen, , an denen sich die Aufbauweise besser feststellen lässt. Hier meine genaue Analyse, was den rein geometrischen Aufbau betrifft :

 

 

 

rf

Original Kalenderscheibe aus Yucatan

 

t (1)- KAN...i (6)- MULUK

z (11) IX...u (16)- CAUAC

 

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(2) erster Ring: Unmittelbar an die Scheibe mit der 4 /8 Unterteilung in der Mitte schließt sich der Ring mit den 20 Symbolen an, der sich ja in allen Kalenderformen findet. Manche nennen das nun vielleicht den " Maya faktor". Wie auch Diego de Landa es in seinem Reisebericht beschreibt, kam die Zahl 20 in mehreren ( allen Kalendern) vor: dem Tzolkin wie auch dem Haab und der langen Zählung. Man muss sich immer vor Augen halten dass sich das "Geheimniss um die Bedeutung dieser rätselhaften Zahlen nur aus dem Gesamtzusammenhang, der Kombination aller Faktoren und damit nur nach einem Verständnis des Kalender als Gesamtes erschließen lässt!
Bei der langen Zählung stellt die 20 den Faktor zu allen höheren Zahlen dar.

 

 

(3) der zweite schmale Ring, der sich an die Scheibe anschliesst, sieht beim nicht genauen Hinsehen zuerst nur wie eine Ornamentik aus. Wie zu ermitteln war, besteht der gesamte Kreis aus 44 Segmenten, wovon insgesamt 8 durch die vier großen Pfeile ersetzt sind, die jedoch von der 1. Scheibe mit der 20er Unterteilung bzw den 20 Symbolen wegweisen und dieser zugeordnet werden müssen Somit bleiben vier Gruppen a 9 Felder übrig, also ingesamt: 36.

 

 

(4) der dritte Ring ist wiederum ( wie man an den Pfeilen sieht) aus 8 Segmenten mit jeweils 45° Winkeln gebildet. Von Ring 2 ( den mit der 44er Unterteilung und den 36 Markierungen/ gültigen Feldern und 8 ausgelassenen ) gehen 4 Pfeile aus, die darauf hindeuten, dass dieser zuerst als Ornamentik erscheinende 2. Ring ein Teil des Kalenders sein muss und sein Zahlenwert 4 x 9 = 36 eine ebenso große Bedeutung haben muss wie alle anderen " Mayafaktoren" . Wie auch immer.. ( Dazu später). Von den 16 Segmenten des dritten Ringes sind aber hier wieder insgesamt 3 ausgelassen was dann die Gesamtzahl von 13 Markierungen ergibt.

(Dies wurde m. Ansicht nach gemacht , um dem Kalender trotz dieser Primzahl eine Symmetrie zu geben , bei der der Ringe dann nur zur nächsten gültigen Markierung weitergedreht werden musste.

 

( 5.) der 4 Ring außen weist - geometrisch gesehen- eine 27er Unterteilung auf. Von den 27 Feldern sind aber nur ingesamt 18 Felder eingeritzt und mit jeweils nur mit einem für alle Felder identischen Schriftzeichen beschriftet . die Kreisquadrate weisen je 9 solche Abschnitte/ Unterteilungen auf. Oben jedoch sind nochmals 2 zusätzlich durch ein art ornamentales Band abgegrenzt . Ich vermute daher, dass in diesem äußeren beides 3 zusammenhängende Zahlenwerte kombiniert bzw. zusammengefasst wird: Die Zahl(= Faktor) 18 die Zahl ( Faktor) und die Zahl ( Faktor) 27. Genaueres aber später.

Abb rechts: Originalgetreue Nachbildung der großen Kalenderscheibe>>

 

 

 

Kalender.

Bei sorgfältiger Betrachtung ergeben sich folgende Bestandteile:

(1) innere Scheibe ist unterteilt in 8 Segmente , von den vier wohl die Himmelsrichtungen bzw die Bacabs darstellten, an denen nach Glaube der Indios ( dieselbe Vorstellung findet sich fast bei allen antiken Völkern und selbst im Christentum als " die vier Winde" ) vier Kräfte den Himmel im Gleichgewicht hielten. Diego de Landa berichtet, diese Kräfte wurden mit den 1. vier Zeichen ( Abb. Spalte links) symbolisiert, aber auch personifiziert , wie es anhand der Abbildung recht aus dem "Codex dresdeniensis" zu sehen ist.

KAN ( Süden)- MULUK ( Osten)- IX ( Norden) und CAUAC ( Westen)

(Abb- rechts)

 

 

 

 

 

Soweit die genaue Analyse: Ich werde mir sicher noch den Kopf darüber zerbrechen und kann vielleicht in Bälde ein Deutung vorlegen. Wie Landa ja bemerkt gibt es Jahreskalender aus den faktoren 13 und 20, bzw 18 und 20. . Dieser aber scheint eine Kombination aller zu sein und die vereinheitlichte Zeitrechnung, die ich schon imer vermutete, darzustellen.

hier aber eine Rekonstruktion dieses Kalenders oben, die ich heute- dem originalgetreuen Prinzip folgend- angefertigt (begonnen) habe- Er wird noch verbessert...): Daran kann man den Aufbau des Kalenders genauer sehen:

/ auf das Bild klicken um es zu vergrößern"

 

Anmerkungen:

- Man kann sich gut vorstellen, dass der ganze Kalender aus Steinringen waagrecht am Boden angebracht war, wobei der Pfeil oben genau nach Norden zeigte.

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we

(1) KAN

 

 

 

df

(6) MULUK

 

 

 

ke

 

 

 

(11) IX

er

(16) CAUAC

DIE MAYA CODICES:

Abb.: Seite aus den sogenannten Venustabellen

(pdf/English, spanish:>Codex dresdensis)/ als pdf/deu

die zwei anderen Maya codices:

codex peresianus ( Paris/ Graz)

Codex Tro-Cortesianus

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Abb.: links: Seite 10aus dem fast nicht erhaltenen codex paresianus

Abb. rechts: Seite12 aus dem ebenfalls schlecht erhaltenenCodex Tro-Cortesianus

(die Codices sind auch als Drucke und Repros erhältlich)

VENUSFAKTOR

All diese Faktoren stellen entweder Perioden von Himmelskörpern dar, oder aber deren Konjunktionszeitpunkte ( KGV). Die größte Schwierigkeit stellt dabei in späteren Zeitaltern ( ab etwa 10.000 v. Christus) der Venus Faktor dar. Die Orbit der Venus muss sich - so auch die Wissenschaft- einstmals auf einer Bahn zwischen Mars und Jupiter befunden haben. Dort kreist jetzt nur noch ein Ring aus Metheoriten, deren Mase aber insgesamt nur die etwas des Erdmondes beträgt. Der Planet dürfte etwa 10- 15.000 v. Christus infolge einer Katastrophe aus der Umlaufbahn geraten zu sein, Man denkt da am ehesten an einen Mond der mit dem Planeten kollidierte und dabei zerbarst (Metheoritengürtel). Darauf hat sich die Umlaufbahn der Venus verändert ( was wissenschaftlich gesehen nicht alleine mit der Kollission mit einem Mond erklärt werden kann). Es besteht hinreichender Verdacht dass sich auf der venus ein nukleares Feuer entzündet hat, das den Planeten zunehmend aufheizt und auch dessen Gravitation erhöht was dann die Annäherung an eine sonnennähere Bahn erklären würde

Heute hat sie einen "neuen Platz im Planetensystem zwischen Erde und Merkur und sie rotiert in die retrograde Richtung, also in die entgegengesetzte Richtung in die alle Planeten rotieren. Dies ist paradox,. es nur erklärbar , dass die Rotationachse der Venus ( dabei) über die Ekliptik ebene hinaus gekippt ist .Der Planet wurde auf den Kopf gestellt und die nur noch langsame retrograde Eigenrotation ist nur noch der Rest des urspünglichen Drehimpulses der jetzt nach und nach infolge Kräften wie der die gegenläufigen Rotation derSonnen und der anderen Planeten zum Stillstand gebracht wird.

Bei dieser Veränderung des Orbits muss sie ja auch irgendwann die Erdbahn gekreuzt haben. Anhand von Eisbohrungen stellte man fest, dass die Pole in der Zeit zwischen 11.000 und ca. 4.500 v Chr mehrmals eine Errwärmung erfuhr und dabei teilwiese schmolz In der Popul Vuh und auch anderen Schriften wird von einer Katastrophe berichtet, bei der es Feuer vom Himmel regnete, es wochenlang dunkel war und keine Vögel mehr zwitscherten. Im Zeitraum ca 4.000- 5.000 v Christus wird weiter von extremen Erdbeben berichtet denen fast die gesamten antiken Stätten zum Opfer fielen. ( sie wurden später aus den Trümmern nur wieder aufgebaut). Ausnahme: die Pyramiden. nicht nur aufgrund ihrer Statik sondern auch aufgrund der Auswahl des Standortes. Das letzte Ereigenis dabei war wohl dann die Sintflut- ca 4.100 - 0 4.500 v Chr. die, so wie sie in mindestens 5 "Flutberichten" beschrieben ist, nur auf ein plötzliches Abschmelzen der Eiskappen zurückgeführt werden kann.

Für diese Tatsache spechen besonders auch die sogenannten Venustabellen, welche die Inquisition in der mesopotamischen Kultur überlebten. Daraus geht hervor, dass die Venusbahn ständig beobachtet und errechnet wurde . Die in den Venustabellen angegebenen Umlaufzeiten für die venus verringern sich während es Beobachtungszeitraumes von Anfangs ca. 560 tagen allmählich auf den Wert von heute ( ca 226 Tage) . Es muss angenommen werden , dass diese Berechnung der zunehmender Annäherungen der Bahn der Venus an die Sonne entsprach.)

 

 

DAS PROBLEM MIT DEN VERSCHIEDENEN KALENDERN:

Wie man auch an den Erzählungen des Diego de Landa bemerkt, tut er sich ebenso schwer, den Sinn dieser ganzen Zählerei zu verstehen und nimmt deswegen an, es handele sich wohl um einen Kalender". Da man in Europa in Kalendern Tage Monate und Jahre zählte, geht er davon aus, dass man das in Yucatan nicht viel anders machen würde. Tatsächlich hatten die Völker dort ja auch einen Jahreskalender, der- wie er schreibt- aus 18 Monaten mit jeweils 20 Tagen bestand, zu denen dann "5 unbenannte (Unglücks-) Tage dazugezählt wurden und weiter in jedem 4. (Schalt-) Jahr die 6 überzähligen Stunden mit einem Schalttag einberechnet wurden.

Wenn man nun Kalender sagt, sollte man wissen, dass auch alle Kalender die wir kennen, aus komischen Perioden bestehen ( Erdrotationsperiode = Tag- Periode des Sonnenumaufs = Jahr) Weiter ist es so, dass auch wir diese Kalender ursprünglich aus dem Altertum übernommen haben, wobei aber die altertümlichen Quellen aus Unverständnis und Überheblichkeit von denselben Völkern zerstört wurden, die bis heute Nutznießer gerade der alten wissenschaftlichen und philosophischen Überlieferungen sind. (z.B. Mathematik)

Der ägyptische wie auch der Mayakalender ( man nennt ihn mesoamerikanischen Kalender) ist aber mehr als nur ein Kalender. Er gibt m M nach ein mathematisch genaues astronomische Modell unserer gesamten kosmischen Heimat wieder, in dem sich die Perioden aller für die Erde wichtigen Bewegungen finden und deren Konjunktionen ( Verhältnis) zu einandern darstellt werden . Man muss sich dazu nicht nur von der Vorstellung lösen, es handele sich z. B. beim " Faktor 13" nur um ein ungenaue Wiedergabe des Mondzyklus, sondern herausfinden was der 13 - Faktor wirklich darstellt.

Mit kosmischem Gesamtsystem ist gemeint , das dieses Berechnungssystem weit mehr Informationen beinhaltet und wiedergibt , als nur das Erdjahr , dass es urspünglich zumindest mehr war als eine Zählung von Tagen oder allenfalls Jahren. In der Tat könnte sich herausstellen ,dass er mehr Wissen und Informationen über den Kosmos enthält als wir derzeit haben und als wir uns derzeit vorzustellen vermögen. Natürlich ist und bleibt es damit Zweck des Kalenders, vor allem klimatische und andere Phasen zu ermitteln, die für die Erde von Bedeutung sind. Wie de landa ja schreibt, wurde nach ihm

auch das Jahresklima ermittelt und die Vorratswirtschaft geplant. So wusste man anhand des "Kalenders" auch, in welchem Jahr z. B.wo die Baumwolle gut wachsen würde, während es für andere Gattungen aber eher zu trocken wäre. D anach plante man den Anbau der Felder vor allem um Missernten zu vermeiden.

Das eigentlich Besondere an diesem kosmischen Werkzeug ist aber, dass er zu den nur wenigen Beweismittel aus längst vergangenen untergegangenen Epochen ("Zeitalter") gehört , die - wie sonst unter wenig Anderem nur die Pyramiden in Gizeh- all die Katastrophen überlebt haben , die bisher bereits über die Menschen hereinbrachen...Auch wenn ihn die späteren Bewohner Yucatans vielleicht selbst nicht so ganz verstanden zu haben , ist er möglilcherweise ( ich sage: mit Sicherheit) ein Zeugniss einer prähistorischen Epoche oder "Zivilisation" ( was immer das auch war ) die der unseren überlegen war.

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Wie man nun die einzelnen Kalender auch nannte ( auch hier stimmen nicht alle überein) : Tzolkin heisst / Zählung der Tage. Damit zählte man dann die Monate und die Jahre. Folglich gab es auch einen anderen "Kalender" zur Zählung der Jahre usw.

Wie auch immer; außer der 18 x 20 Zählung ( ich gehe mal davon aus, diese Zählung wurde Tzolkin genannt ) ergibt keiner der anderen beiden Zählungen einen Sinn:

a Die 13 x 20 Zählung: Die Zählung von Einheiten aus 13 Perioden mit je 20 Tagen ( Monaten Jahren usw ) bereitet den meisten Mayaforschern wohl das meiste Kopfzerbrechen: die einen rechnen ( mit ein paar Abweichungen ) daraus nach x Jahren das kleinste gemeinsame Vielfache aus einem Mondumlauf und dem Sonnenjahr aus. Andere hingegen halten diese Zählung für einen Venuskalender. Die Venus hat zwar eine Tageslänge von 243 Tagen 7 Minuten aber ( heutzutage zumindest!) aber auch die siderische Umlaufzeit von 224,701 Erdtagen kommt nicht an die 260 hin.

b) die 13 x 27 Zählung: Aber Landa schildert noch eine weitere Verwendung des Faktors 13. Im nächsten Absatz unten geben ich eine genaue Übersetzung des Kapitel SEC. XXXIX. seiner " Relacion da las ciosas de Yucatan" wieder, in dem es heisst: " man hätte ( neben den anderen Zählformen die er bereits erklärte und nannte) auch eine gegeben , die aus je 27 Zeiteinheiten zu je 13 Tagen bestand und gerät dabei offensichtlich die in die nur übliche Verwirrung, da er nun meint, es handele sich bei dieser Zählung ebenfalls um eine Jahreskalender mit 27 Monaten. Dazu an späterer Stelle.

b )die 18 x 20 Zählung (von Landa eindeutig als Jahreskander geschildert). In der 18 mal 20 Zählung- so darf man zumindest gesichert annehmen- wird ein Jahr gebildet 18 Monaten zu jeweils 20 Tagen. das ergibt erst mal 360 Tage -Die 5, 25 verbliebenen Tage, wurden laut Landa aber nicht im Kalender gezählt und es gab für die es auch keine Namen oder Symbole. Die verbleibenden 6 Stunden zum Jahr mit 365,25 Tagen wurden- so landa- in einem Schaltjahr alle 4 Jahre verrechnet, wie wir es ja auch heute noch tun ) .

Die Symbole der 20er Zählung ( wie Landa den Jahreskalender beschreibt) - wurden auch für die Zählung der Tage im 18 Monatsyklus verwendet, wodurch aber die Monatszählung im ersten Jahr mit dem 18. Symbol zu Ende ging und der erste Tag des ersten Monats des nächste Jahr somit mit dem 19. Zeichen begann. Dieser galt dann als Jahressymbol. Alle 5 Jahre wiederum fiel der erste Tag eines Jahres auf eines der Zeichen für die vier Bacabs (KAN > Süden- MULUK > Osten - IX > Norden und CAUAC > Westen) wo große Festlichkeiten und zeremonien stattfanden. Dazu später

Daraus ergibt/ ergab sich wiederum eine Periode von 20 Jahren, in denen jeder "Neujahrstag " mit einem anderen der 20 Symbole begann, bis sich im 21. Jahr wieder das zeichen Zeichen des ersten Tages im ersten Jahr wiederholte und ein neuer 20 Jahre Abschnitt ( Periode) begann . ( das erste Symbol der zeitrechnung war nach Landa 1-Kan) . Die 20 jährige Periode steht für die Jupiter Saturn Konjunktion) . Zur genauen Reihenfolge werde ich noch eine Tabelle machen.

(Anmerkung: Unterteilt man eine Strecke z B in 20 Segmente, hat aber dann nur 19 Segmente dazwischen . Macht man das nun aber in einem geschlossenen Kreis, sind es bei zwanzig Markierungen auch 20 Segmente )

Wie Landa in seiner Erzählung über die Stadt Mayapan bemerkt, erzählten ihm die Indios, man" hätte dort die Sitte gepflegt, alle 20 Jahre ( an einer anderen Stelle eines Rings um die Stadt herum) eine Stele aufzustellen, die- so Landa " auf der einen Seite rund war und auf der vorderen beschrieben wurde. Die Indios hatten zwar erzählt man hätte diese Sitte, alle 20 Jahre eine solche Stele aufzustellen, bis zum Ende ( Untergang) der Stadt Mayapan gepflegt und die Stadt wäre erst 120 Jahre vor der Ankunft der Spanier verlassen bzw zerstört worden. Landa bemerkt dann später aber: "man hätte solche Stelen gefunden. Doch wären sie vom Wasser so verwittert gewesen dass alles auf ihnen unleserlich war". .Das lässt nun u.U. auf ein wesentlich höheres Alter der Stelen und auch der Stadt Mayapan schließen,c) in der langen Zählung wurden sie dann für 20 Jahres Rhythmen (siehe Teil 2 - in erster Linien der Jupiter Saturn Konjunktion und als kleinstes gemeinsames Vielfaches zur ( gleiche Rechenformel wie die zur Berechnung von Konjunktionen) Bestimmung der Korrelation zu den größeren, längeren kosmischen Perioden wie der Erdpräzession verwendet.

(Anmerkung: noch heutzutage benutzt man nur 4 anstelle von den 6 tatsächlichen Himmelsrichtungen und die Nord- Südrichtung steht dabei auch für die fehlenden zwei "oben ( Zenith) und " unten" > Richtung: Erdmittelpunkt , mit der sie ja eine Fläche bildet . Das hat aber auch viel mit der Kugeloberfläche der Erde zu tun...Obwohl die N-S Richtung etwa 90 Grad zur Ekliptik steht , kann man aber aufgrund der Neigung der Erde solche Steinobservatorien so anlegen , dass man den Stand der Planeten mit nur 4 Himmelsrichtungen bestimmen kann)

 

Abbildungen rechts: alle bekannten Codices aus Mexiko- klicken sie auf die Bilder, um sie vergrößert zu sehen- die codices sind hier auch als Reproduktionen, Drucke und facismile erhälttich

andere mesoamerikanische codices:

Codex Vindobonensis Mexicanus 1- Seite 7

Codex Egerton 2895

Codex Zouche-Nuttall

Codices des Vatikan:

Codex Borbonicus

Codex Ixtlilxochitl

Codex Magliabechiano CL. XIII.3

Codex Borgia

Codex Cospi

Codex Fejérváry-Mayer

Codex Laud

Codex Vaticanus 3738

Codex Vaticanus 3773

 

 

 

SEC. XXXIX. DIE ERKLÄRUNG DES AUTHORS ZU DEN VERSCHIEDENEN DINGEN IN DEM KALENDER; SEINER ABSICHT, DIESEN DINGEN AUFMERKSAMKEIT ZU WIDMEN

"Zusammen mit den Bilderzeichen der Indianer, wie oben in unserem Kapitel 34 ( Sec XXXIV) gezeigt wird, gaben sie den Tagen ihrer Monate Namen, und von all den Monaten machten sie eine Art Kalender, mit welchem sie ihre Feste, Ihre Zählweise (!!) und Verträge wie auch Geschäfte regelten (!!), wie wir es mit unseren tun. Sicher, dass der erste Tag ihres Kalenders nicht der erste Tag des Jahres war, sondern ( erst) viel später kam. Das war ein Ergebnis der Schwierigkeit, mit welcher sie die Tage der Monate alle zusammenzählten, wie später im Kalender selbst zu sehen sein wird, auf den wir später zurückkommen werden. Der Grund ist, dass- obwohl die Anzahl der Zeichen und Namen der Tage ihres Monats 20 betragen, sie gewohnt waren, sie von 1- 13 zu zählen ; nach dem 13. (Tag) drehen sie ( kehren) sie zur 1 zurück und teilen weitergehend die Tage des Jahres in

siebundzwanzig ( 27) Dreizehner (>> in 27 Teile mit je 13 Tagen) oder " Triadecads", zuzüglich neun Tagen, ohne die Ersatztage."

( 27 x 13 = 351 + 9 = 360)

(Diego de Landa: "Relacion de las cosas de Yucatan")

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Im Absatz oben rechts finden Sie einige Codices mit Zeichnungen auch über den mesoamerikanischen Kalender, welche die Symbole auf den kalendern deutlich wiedergeben.(Sie sind auch als Drucke erhältlich-klicken sie auf die Bilder, um sie vergrößert zu betrachten ). Die Darstellungen ( insbesondere die seltsamen Dinge auf dem Kopf und Gegenstände erinnern prinzipiell sehr an altägyptische Darstellungen. Jedoch erhalten sie keine Erläuterungen, was das eine oder andere Symbol bedeutet. Aus den ägyptischen Texten jedoch lässt sich leicht ersehen, dass diese Darstellungen auf alteMythologien mit Beschreibungen von Göttern, himmlischen Besuchern- die Kinder des ATUM usw. zurückgehen, ( z B. die Uräusschlange) die man wohl nicht ganz verstand ( und bis heute nicht versteht) und deshalb nur nach eigener Vorstellung deuten/ nachzuahmen oder abzubilden vermochte.

Sirius A und sein Begleiter Digitaris ( Foto: Hubble)

hypothetisches Modell einer Bewegung der Sonne um das Sternsystem Sirius >Erdpräzession

Zur Juni Sonnwende steht die Erde genau auf einer Linie zwischen galaktischem Zentrum auf der einen Seite und der Sonne und Sirius auf der anderen ( während der Dezember- sonnwende ist es umgekehrt: da steht die Sonne vor dem galaktischen Zentrum bei 5° Sagittarius usw. ). Auch wenn sich die Erde bei diesem Transit wohl immer (und je nach Stellung anderer Planeten) jeweils etwas verlangsamt ( was die zeitlich immer etwas variierenden" heliakischen Siriusaufgänge erklären würde ) ,und auch die Beobachtung, wann nun Sirius wieder kurz vor Sonnenaufgang sichtbar wird selbst ungenau ist und mal in die eine oder andere Richtung zeitlich varriiert: das Mittelmaß wird sich immer wieder einpegeln.: Die Definition eines Jahres ( Sonnenumlaufs) anhand der Sonnwende ist und bleibt trotzdem noch das genaueste und beste Messverfahren, um den Beginn bzw die Länge eines Jahres zu definieren. Die- wenn auch noch so geringen doch unvermeidlichen- Abweichungen, die sich im Laufe der Jahre aus mathematischen Berechnungen ergeben, werden sich bei dieser Methode nie einschleichen .

 

 

 

DAS SIRIUSJAHR

Es wird mit gutem Grund viel spekuliert über die Verwandtschaft der mesoamerikanischen Kultur und der ägyptischen , was auch dann immer wieder die uralte Frage nach Atlantis als Landbrücke zwischen den Kontinenten aufwirft , da ja der nach Meinung der meisten Experten keine der beiden Kulturen in dieser Zeit über geeignete Schiffe verfügte, um den doch sehr rauen Atlantik zu überqueren. Die Stufenpyramiden in Ägypten werden gewöhnlich der älteste Epoche der Pyramidenbauweise zugeordnet, die in Ägypten etwa mit dem Bau der Sakkara Anlage zu Ende ging. Beide Kulturen haben jedenfalls solche Pyramiden gebaut und es gibt noch zahreiche weitere Übereinstimmungen.

An einer anderen Stelle in diesem Kapitel erwähnt Landa: "

"Unter diesen Völkern ( Anm.: denen in Yucatan) fiel der erste Tag des Jahres auf den 16. Juli und war der erste tag des ersten Monates ( mit dem Namen) Popp".

Im alten Ägypterbegannen das neue Jahr ebenfalls Mitte Juli zum sogenannten heliakischen Frühaufgang des Sternes Sirius . Etwa zwischen Juni und Mitte Juli August bedeckt die Sonne den Stern Sirius , den die Ägypter " Sothis" nannten, was soviel bedeutet wie " Schwester der Sonne". Es kommt nicht von ungefähr, dass man in Ägypten wie auch anderen Kulturen den Stern Sirius verehrte und selbst die Schächte der Königskammern in den Pyramiden danach ausrichtete. Wer nicht nur das Planetensystem kennt sondern auch zumindest erahnt, welche physikalische "Beziehung" zwischen dem Siriussystem und der Sonne ( damit auch dem gesamten Planetensystem) besteht, weiß, dass die Bestimmung des Jahres über den Frühaufgang des Sirius auf Dauer ( im Gegensatz zur mathematischen) die fehlerfreieste Ermittlung ermöglichte - ohne dass es ( scherzhaft ausgedrückt) dann nach ein paar Jahrhunderten dazu kam, dass der März z. B. mitten im Winter war. ( siehe Abb.Hypothese links unten).

Ein ägyptischer Priester oder wer auch immer, beobachtete ab Mitte Juli den nächtlichen Himmel, um zu sehen wann genau die Sonne wieder am Sirius vorbeigezogen war: Da sich die Erde aus subjektiver Sicht in Richtung Osten an der Sonne vorbeibewegt, kommt es dazu, dass ein Stern wie Sirius ( Sirius befindet sich etwas unterhalb der Ekliptik) den die Sonne vorübergehend verdeckt/überstrahlt, dann nach einem Zeitraum von etwa 1 Monat kurz vor der Dämmerung am östlichen Nachthimmel wieder sichtbar wird. Das ist was man als heliakischen Aufgang eines Sternes bezeichnet.

Die Ägypter sahen dem Ereignis des Wiederaufgehens des Sirius mit Freude entgegen, brachte er doch alljählrich die ersehnte Nilüberschwemmung, die das angrenzende Land wieder befeuchtete und die Zysternen und Bewässerungsanlagen füllte. Ein zeichen, das Sirius doch sehr viel EInfluss auch auf die Erde hat. In anderen Kulturen mag das anders gewesen sein;: Wir nennen diese Tage nach dem Sternbild canis minor zu dem Sirius gehört " Hundstage" weil wir seit Jahrtausenden wissen dass diese Tage Dürre bringen können, an denen die Feldfrüchte vertrocknen. Seefahren berichten von besonders hohen Wellen, die alljährlich während der Hundstage auftreten weil Sirius und Sonne nahe nebeneinanderstehen" und sich dabei deren Gravitationskraft und auch Strahlung summiert. Nicht anders sahen das die Mayas, Inkas oder wie immer man die Ureinwohner Südamerikas auch nennen mag. Sie nannten die letzten 5 Tage vor dem neuen Jahr(Siriusaufgang) deswegen auch potentielle Unglückstage, weil eben an diesen Tagen die Feldfrüchte vertrocknen konnten und es auch auch keinen Sinn machte oder Erfolg versprach, überhaupt etwas auf dem Acker zu tun. Selbst, wenn man an diesen Tagen etwas bewässert, verdunstet das alles im Nu.

Wie die Ägypter feierten sie also diese Tag und machten dabei auch anhand ihrer Kalendern (d. h.: den darin berechneten Konstellationen) Omen, wie das nächste Jahr werden würde. Diego de Landa berichtet aber nichts davon, dass man in Yucatan dazu alljährlich den Siriusaufgang beobachtet hätte. Man hatte ja einen mathematischen Kalender. wie genau der war ist ja die andere Frage. Daazu müsste man ihn ja erst in seiner Gesamtheit verstehen. Außerdem vermaßen Ägypter wie Mayas sowohl die Äquanoktien als auch die Sonnwenden mit spezielle Gebäuden , wo dann an diesen Tagen die Sonne genau durch bestimmte Schlitze schien usw. ( Steinobservatorien) . die Äquanoktien ( Erdknoten) und Sonnwendpunkte stellen wohl auch die vier Eckpunkte / Kräfte-punkte des Welt dar . an denen nach Glauben der Indios die "Bacab" waren und verhinderten, dass ihnen wie auch den Germanen der Himmel auf den Kopf fällt ) Für uns ist es nur ungewohnt, die "galaktische oder Ekliptikebene" , als eine Ebene aus 4 von 6 Himmelsrichtungen zu begreifen, weil dies bei der Orientierung auf der Erde ja nichts bringt, bzw. allenfalls hinderlich wäre .Die Ekliptik bildet eine Fläche die sich ( mit kleine Abweichungen von ca 5 Winkelgraden) auf der Erde mit der Fläche aus den Richtungen Ost/West und "oben ( Zenith) und unten ( Richtung Ermittelpunkt) deckt und nicht etwa mit einer Fläche aus den Himmelsrichtungen Ost/West und Nord /Süd-. Dieses geodätische Koordinatensystem bildet dazu einen Winkel von ca. 90 Grad ( abzüglich der Neigung der Erde von ca 22.44 ° (Winkelgrade), wodurch uns das Band der Milchstraßen das zur Juni Sonnwende am besten zu sehen ist ( könnten wir dieses denn noch durch die Suppe aus Lichtern und Abgasen in den Städten betrachten ) auch schrägt mit etwa 25 Grad zur Horizontalen.

Nur mit diesem geodätischen Koordinatensystem (S/N- O/W) lassen sich ja die für uns zur Orientierung viel wichtigeren geodätischen Darstellungen erstellen. Das "sich Bewegen in kosmischen Denkmodellen und Dimensionen war ja auch (und wohl mit gutem Grund) nur Wenigen vorbehalten , die dann auch nicht Gefahr liefen, beim Anblick oder in Gedanken an den Himmel an der nächsten Kreuzung z B von einem Auto überfahren oder von einem wilden Tier angefallen zu werden ...

( Diego de Landa) "Unter der Vielzahl von Göttern, welche von diesen Völkern verehrt wurden, waren vier , welche mit der Bezeichnung "Bacab" benannt wurden: Dies waren- so sagen sie, vier Brüder, welche von Gott, als er die Welt erschuf, an ihre vier Ecken gesetzt wurden, um zu erhalten dass der Himmel nicht auf sie falle

 

Der julianische Kalender

Erst Julius Cäsar hat mit julianischen Kalender das Sonnenjahr eingeführt und beauftragte dazu einen Experten der Bibliothek von Alexandria, von dem Cäsar auch von der Notwendigkeit eines Schaltjahrs erfahren hatte, das ja nötig ist um den 1/ 4 Erdtag des 365 Tage Jahres in den Tageskalender einzufügen.

Vor diesem Zeitpunkt hatten die Römer allenfalls einen primitiven Mondkalender aus dem sich eine halbwegs genaue Übereinstimmung (Konjunktion) mit dem Erdjahr erst nach Jahrzehnten ergibt. Diego de Landa aber schreibt, die mesoamerikanische Kultur kannte das Schaljahr und die präzise Länge eines Erdjahres schon aus ältesten Quellen, wie es sonst nur von den Ägyptern bekannt ist . Eine weitere Übereinstimmung.

Man muss sich ja nur denken , dass es zu Fehler kommen muss, wenn man das Erdjahr nur anhand des siderischen Stands , bzw die Mitternachskonstellationen bestimmen kann , wie es ja auch hier solange nur möglich war, bis man über modernste Geräten verfügte, die aber auch nicht die letzte Ungenauigkeit beseitigen können ( Vergl: Erdpräzession)

Die Wissenschaft macht es wie die meisten Menschen und definiert Beweise somit als Wahrnehmungen der Sinnesorgane, indem sie sagt: " Wir glauben nur , was wir sehen und anfassen können! Bringen sie uns ein Foto(!), besser aber: besteigen Sie ein Raumschiff und sehen Sie nach!"- auch wenn man diese aufgrund der Fähigkeiten des Menschen , bzw aufgrund des technische Entwicklungsstandes derzeit nicht erbracht werden können. Dabei steht oft der Nutzen im Vordergrund und weniger die Forschung.

 

Das sogenannte " Kepler Diagramm" des Verlaufs der Jupiter/ Saturn Konjunktion über 800 Jahre.

beginnend mit Position 1 (hier beispielhaft: 1° Aries) : Alle folgenden Konjunktionen- je 20 Jahre später- stehen dann in der Ekliptik jeweils 127 grad zur vorigen retrograd versetzt: Pos. 2 usw.) die 40. Konjunktion im 800. Jahr findet- auf die Ekliptik bezogen wieder bei Punkt 1 ( 1 Grad Aries) statt

Was auf den ersten Blick nicht auffällt, ist, dass diese Periode nicht 40 Konjunktionen umfasst sondern nur 39!!

Denn: Die 40. Konjunktion im 800. Jahr ist ja bereits wieder die erste J/S Konjunktion der neuen Zählung ( Periode)! Daraus ergibt sich 3 x 13 x 20 Jahre = 780 Jahre.

Damit war eine Periode vollkommen und die 13 x 3 Zählung fing mit der 1, ( entspricht der 40.) J/S Konjunktionen wieder von neuem an.

DER FAKTOR 13

Wie ich bereits anfangs anmerkte, vermute ich, dass die Indios, die zur zeit des Einfalls der Spanier das Land bewohnten, das tiefere astronomische System, das sich neben dem einfachen Jahreskalender in den komplizierteren Kalenderzählweisen verbirgt, eher selbst nur noch aus Erzählungen kannten , teils nur etwas nachahmten,was sie aber nicht mehr genau begriffen, bzw damit eher so eine Art Cargo Kult trieben.

Man mag nun sagen, was man will . Aber der Jahreskalender war der einzige , den man dahingehend verstand, während die anderen Zählweisen einfach keinerlei Sinn ergaben. Wie kann das aber sein in einer Kultur die die genaue Länge eines Erdjahres bereits zu einer Zeit kannte, als wir hier noch annahm, die Erde sei eine Scheibe. In Europa hat man gerade erst mit der Entdeckung Amerikas verstanden, das sie eine Kugel ist welche eine Sonne umkreist. Wie sollte ihn da selbst ein Kirchenmann wie Landa etwas von weitaus komplizierteren Bewegungen im Planetensystem wissen oder nur daran denken? Wie aber sollten die Indios davon erfahren haben wenn nicht über ihre Überlieferungen? Dazu berichten die spanischen Chronologisten: "Die Indios hätten selbst sehr wenig diesen Ruinen, Kalendern und Schriften verstanden, weshalb es auch zu dem Aberglauben mit den Menschenopfern kam"

Ich werde nun aufzeigen, welche Beziehung die Zahl 13 einzig und alleine zur Jupiter- Saturn Konjunktion hat, die ebenfalls in Ägypten als stabile Zeiteinheit zur Bestimmung längerer Zeiträume in Kalendern Verwendung fand.

...War ein ganzes Stück Arbeit und damit soll es auch genug für heute sein. Ich bitte um Geduld. Die Seite wird bald (je nach Lust und Laune und wenn ich Zeit habe) fortgesetzt! Danke und MfG!

Wie man an der Kepler Diagramm links sehen kann, finden jeweils drei Jupiter Saturn Konjunktionen im selben Element ( z B Feuer: Leo > Sagittarius> Aries) statt.

Mit der 4. Konjunktion wechselt sie dann für jeweils 3 Konjunktionen ( 3 x 20 = 60 Jahre) in ein anderes Element. Diese ursprünglich ebenfalls aus Ägypten stammenden Zählungen von je 60 Jahren waren in ganz Afrika gebräuchlich und kamen so wahrscheinlich auch nach Mesoamerika ( vergl: "The Sirius Mystery- R. G Temple")

 

 

( Diego de Landa aus: " Relacion de las cosas de Y ucatan)" ....Das war ein Ergebnis der Schwierigkeit, mit welcher sie die Tage der Monate alle zusammenzählten, wie später im Kalender selbst zu sehen sein wird, auf den wir später zurückkommen werden. Der Grund ist, dass- obwohl die Anzahl der Zeichen und Namen der Tage ihres Monats 20 betragen, sie gewohnt waren, sie von 1- 13 zu zählen ; nach dem 13. (Tag) drehen sie ( kehren) sie zur 1 zurück und teilen weitergehend die Tage des Jahres in

siebundzwanzig ( 27) Dreizehner (>> in 27 Teile mit je 13 Tagen) oder " Triadecads", zuzüglich neun Tagen, ohne die Ersatztage."

( 27 x 13 = 351 + 9 = 360)

(Diego de Landa: "Relacion de las cosas de Yucatan")

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MIt der 13er Zählung könnte man- so meinte schon Landa- also über den Faktor 27 auch ein Jahr bestimmen.Wenn man hinterher 9 Tage dazuzählt, kommt man aber erst auf 360 und es fehlen noch 5 Tage und 6 Stunden.

Dass die zwanziger Symbole sowohl zur Zählung von Tagen also auch Jahren verwendet wurden, bestätigt de Landa. Weiterhin führt er aus, man hätte auch Perioden von 20 Jahren gezählt. Dies stellt dann die im Altertum aus Ägypten stammende ( > R.G Temple- das Sirius Rätsel) und auch in weiten Teilen Afrikas gebräuchliche Verwendung /Zählung von Jupiter Saturn Konunktionen als Zeiteinheit der langen Zählung dar.

Die Rechenmethode die Landa beschreibt führt aber da zum korrekten Ergebnis, ohne das " dann noch etwas fehlt" :

 

13 Perioden a 20 Jahren ergeben 260 Jahre

(Man nahm in Ägypten zumindest meistens Dreiergruppen aus 60 Jahren und multiplizierte diese dann mit 13, womit man die 39 Stellungen der Jupiter Saturn Konjunktionen in 780 Jahren darstellte. Mit der 40. im 800. Jahr beginnt dann ein neuer Zyklus ( siehe Kepler Diagramm).

Bezieht man die Rechenweise, die landa beschreibt auf diese lange Zählung, so erreicht man das Ergebnis nur auf andere Weise:

 

13 x 20= 260

260 x 27 = 7020

Nun zählte man- so Landa- am Ende dieser Rechnung " neun Tage hinzu" ( =9 kin Symbole aus der 20 Symbolen) . Da die 20 Symbole die ja für die Tages, die Jahreszählung und 20 Jahr- zyklen verwendet wurden, zählt also im Ringkalender 9 weitere Kinde symbole dazu

Bei der langen Zählung gelten die 20 Symbole dann aber nicht als Tage oder Jahre , sondern symbolisierten darin die Jupiter Saturn Konjunktion mit Einheiten zu je 20 Jahren:

9 x 20 = 180 ( Jahre)

7020 + 180 ergibt dann 7200

die dritte Zahl aus dem Kalender der langen Zählung

q.e.d.

 

 

 

Zusammenfassung.

 
ZUSAMMENFASSUNG DER ZÄHLUNG DER TAGE ( TZOLKIN)
   
 
DIE INNERSTE RING UND DIE ZAHL: 4 oder 6 ?
   
 

er

Abb.: Meine grafische Nachbildung der aztekischen Kalenderrscheibe ( wird noch weiterentwickelt)

Wie man an meiner noch nicht ganz fertigen Nachbildung der Kalenderscheibe ( links) sehen kann, findet man im innersten der Scheibe eine Unterteilung in 4, bzw 6, die aber nirgends belegt ist. Interessanterweise ergibt die 6 mal 20 ( der zweite Ring) die zahl 120, die als Faktor ebenfalls eine Rolle in der langen Zählung findet Überhaupt ergeben auch beliebige Kombinationen/ Multiplikationen unter den Zahlen immer wieder dieselben Ergebnisse, was eigentlich ganz logisch ist. Nur: die Zahlen ergeben sich über Multiplikationen mit verschiedenen Zahlen, von denen jede einzelne eine eigenene Bedeutung haben muss

Ich nehme an, das hat etwas mit den Himmelsrichtungen zu tun. .

   
 

DER ZWEITE RING MIT DER UNTERTEILUNG IN 20.

Als nächstes kommt dann der Ring mit den 20 "Sonnensysmbolen" wie ich sie jetzt mal nennen möchte. Was dieser bedeutet ist klar und ich habe es in Teil 1 bereits erklärt . Nach den Aufzeichnungen de Landas werden damit beim Tzolkin ( dem Zählen der Tage) 18 Monate mit je 20 Tagen gebildet . Ergibt 360 Tage. Danach wurden 5 Tage ( die unglücklichen Tage) nicht gezählt und es gab auch keine Namen dafür. Danach war das Jahr fast komplett. Die Maya wussten aber , das Jahr hat 365, 25 Tage und fügten alle 4 Jahre in einem Schaltjahr jeweils einen Tag zu diesem 5 Tagen, um die restlichen 6 Stunden der einzelnen Jahre auszugleichen . Während dieser Zeit wurde ein Neujahrfest zelebriert. In diesem Teil soll es ( weiter unten ) aber um die erwendung der Zahl 20 in der langen Zählung gehen.

die Praxis, Tage auszulassen finden wir im kalender noch öfter. sie dienen dazu, um darin die geometrischen Übereinstimmungen zwischen den Faktoren herzustellen

 

 
 

DER DRITTE UND VIERTE RING DIE ZAHL: 4 / 8

 
 

 

 

 

. Denn : diese Symbole werden ja für Tage benutzt wie auch für Jahre. Der nächster Ring hat dann 4 Pfeile, die so aussehen , als ob sie zur Einstellung vermutlich zur Einstellung dienten . Diese gehören aber zu einem Ring (ein 26- Eck aus 4 mal 9 Feldern, die von den 4 Pfeilen ( die den Platz von je 2 Felder einnehmen , die aber wohl nicht gezählt werden) unterbrochen sind, Die vier Pfeile aber scheinen den 20er Ring mit dem 36 Zeichen Ring zur verbinden. Dies ist deshalb wahrscheinlich , weil die Zahl 72 ( hier als 720) auch im langen Zählung als Zahl 7200 vorkommt.

Nun kommen wir zur wichtigen Frage, ob die Ringe überhaupt gegeneinander beweglich waren , oder ob sie ein festes System bilden dass eher als astronomischer Kompass gedient hat: Die meisten Mayaforscher stürzen sich zwar auf den Gedanken, der Kalenderstein sei ein Art Rechenmaschine. Das ist ja auch zumindest naheliegend, weil es sich ja auch um einzelne Kreise mit Berechnungen handelt . Soweit ich aber feststellen konnte sind Original Kalender als Scheiben erhalten, in der die Ringen nicht gegeneinander beweglich sind..Man könnte den Aufbau des kalenders als Indiz nehmen und sagen: wären die beiden R inge ( der 20er und der 36er) gegeneinander beweglich, würden die Pfeile aneinanderstoßen. Höchstens sie laufen übereinander

Damit aber erst bekäme dieser 2. und 3. Ring durch die Pfeile zusammen eine Bedeutung als die Zahl 8. Ohne dass ich jetzt über die Zahl Genaueres spekulieren könnte (kommt vielleicht noch) , ist die Zahl 8 mit dem Faktor 18 interessant denn das Produkt aus beiden Zahlen ergibt die Zahl 144, die uns in der langen Zählung wieder begegnet als die Zahl 140.000.

   
 
DER VIERTE RING UND DIE VIERTE ZAHL 13
   
 

DER FÜNFTE RING DIE LETZTE ZAHL: 27

EIne nachgewiesene Bedeutung der Zahl 13 und 27 wurde bereits oben erwähnt und de Landa scheint sich getäuscht zu haben, als er meinte, damit werden wiederum 27 Monate mit jeweils 13 Tagen gebildet. Es wurde j

   

 

 

GESAMTTHEORIE ÜBER DIE RECHENWEISE MIT DEM MESOMERIKANISCHEN KALENDERSYSTEM TZOLKIN:

 

Abb.:Die vier Faktoren der langen Zählung

 

STELLUNG IM SYSTEM (REIHE)
FAKTOR
ZÄHLWEISE
VERWENDUNG
Co- FAKTOR
GESAMTPERIODE
Zusätzliche Rechnungen
6
20
20 x 7200
unbekannt
20 x (9 x 3) x 20 Jahre
144.000

120 Jahre x 180 = 2160 Jahre ( ein kleines Zeitalter)

2160 x 12 = 25.920 Jahre

12.000 : 180 = 666,66666666666666666

144.000 : 36 = 666.666666666

144.000 : 25.920 = 5, 555555

 

5
27
9 x 800 Jahre
kleinste reelle Zahl ( 100) als Faktor zwischen Erdpräzession/ Sirius Faktor (25.920 Jahre und Jupiter Saturn Konjunktion (800 Jahre)
9 x 3 x 13 x 20 + 180 =
7200 Jahre

7200 Jahre = 9 " Kepler J/S Perioden" = 100 grad retrograder Bewegung der Erdpräzession -Dies entspricht dann ebenfalls 100 Grad Verschiebung der zur Erdpräzession synchron verlaufenden "scheinbaren retrograder Bewegung ( scheinbare Rückläufigkeit) der Sterne in der Ekliptik ( Zodiak) . Wichtig ist dass die Zahl 7200 zwar nicht das KGV aus beiden Zahlen darstellt, aber den ersten gemeinsamen Faktor aus beiden Bewegungen , der eine eine reelle Zahl ergibt. (nämlich 100 = 100 Grad Erdpräzession bzw Ekliptikverschiebung was dann 9 Kepler J/S Perioden entspricht ) . Dies ist nicht deswegen wichtig , weil es sich mit diesen zahlen besser rechnen lässt, sondern deswegen ; Weilunendliche Zahlen auch keine korrekten Ergebnisse liefern , wogegen diese gerade relle Zahl auch genaue Ergebnisse liefert. Da sieht man, dass die ganze Rechnung gemacht wurde , um 100 % genaue Ergebnisse zu erzielen und der Mayakalender damit die präzise mathematische Korrelation vom Erdjahr zur Jupiter saturn Konjunktion bis zur Erdpräzession und damit zu den fundamentalen Bewegungen unserer Kosmischen heimat herstellt und berechnet. Der 100 % - ewige Kalender?

4
13
13 mal 60 Jahre
39 Jupiter Saturn Konjunktionen
(13 x 3) x 2o)
13 x 3 Konjunktionen a 20 Jahre = 780 Jahre

39 J/S Positionen der Jupiter/ Saturn Konjunktionen a 20 Jahren finden während einer Kepler Periode der J/S Konjunktion statt ( = 3x 13 x 20 Jahre) . Mit der 40. Konjunktion im 800. Jahr fängt die Periode der J/S Konjunktion erneut wieder beim Ausgangspunkt an*

+ 20 Jahre ( Komplettierung der Periode der J S Konjunktion von 800 Jahren

----
3**
3 mal 20 Jahre
Jupiter Saturn Konj. 3 x im selbem Element*
9 x 13
3 x 20 Jahre = 60 Jahre=
3
20
JAHRE
Jupiter/ Saturn Konjunktion
13, 27
2
18
MONATE je 20 Tagen
JAHR
20
360 Tage
+ 5 Tage pro Jahr + 1 Schalttag alle 4 Jahre
1
20
TAGE
MONAT
18
360 Tage
 
             

der helle Stern Sirius im Sternbild canis major

* nach Kepler Diagramm

** Die Zahl 3 wird einzeln zu Perioden von je 60 Jahren verwendet , um die 3 Konjunktionen zu bestimmen in denen die J/S Konjunktion im selben Element stattfindet ( die 4 Bacab) . Die 4 .- 6 J/S Konjunktion findet dann in einem anderen Element statt..

In der langen ( Jahreszählung) werden dann diese 3 x 20 Jahre ( = 3 J/S Konjunktionen) dann über den Faktor 13 zu 13 x 60 Jahren = zu 780 Jahren zusammengefasst .

Im 800. Jahr - nach der 3 x 13. - also 39. Konjunktion beginnt mit der 40. Jupiter Saturn Konjunktion dieser 800 Jahre zyklus von neuem

Der Faktor 9 multipliziert mit der Zahl 800 ( Dauer der Kepler- Periode aus 3x 13 = 39 Jupiter Saturn Konjuktionen ) ergibt 7200 ) Erst mit diesem Faktor 9 ( die aber nicht dem kleinsten gemeinsamen Vielfachen entspricht, das wäre eine Zahl 825,.....mit endlosen Kommastellen) ergibt sich eine Erdpräzession von genau 100 Winkelgraden ( die Erdpräzession bewegt sich in 72 Jahre um 1 WInkelgrad retrograd ), also eine zahl mit der es sich rechnen lässt und die korrekte Ergebnisse liefert. Um denselben Winkel ( 100 Grad) hat sich aber in der zeit auch die Ekliptik des Zodiak scheinbar verschoben. ( d h. retrograd nur relativ zur bewegung der Sonne um ein gemeinsames zentrum, was dem bekannten Phänomen einer Rückläufigkeit wie man sie bei Planeten scheinbar beobachtet entspricht.

 

der Jupiter Saturn Konjunktionsperiode mit der Periode der Erdpräzession von 25.920 Jahren , ( dem Sirius faktor, wie ich ihn nenne welcher auch der verschiebung der Ekliptik entspricht):

 

 

"und die Zahl des Namens des Tieres ist: 666,6666666-"

war mit "Tier" etwa ein Sternbild gemeint- das Sternbild des "großen Hundes" canis major , in dem sich das Sternsystem Sirius befindet und welches in der Mythologie oft mit dem zerberus- dem " Höllenhund gleichgesetzt wird? Sollte ich mal Erich von Däniken fragen?

Der Maya- Kalender der langen Zählung /Teil 1- Ende

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Bitte beachten Sie: Diese Sache mit dem Kalender der langen Zählung war für mich mal eine mehr oder weniger zufällige Entdeckung, die ich dann irgendwann auf meiner damaligen homepage bei arcor in einer website darstellte. Das habe ich damals nur in kurzen Schritten für Interessierte erklärt und es fanden sich auch vergleichsweise wenige Besucher auf der Seite ein.

Seit dem jahr 2009 arbeite ich nun daran, meine ganzen Webinhalte zu überarbeiten und etwas besser und professioneller zu gestalten. Gut Ding braucht Weile und die Teile 2 und 3 werden auch noch eine andere Form und weitere Inhalte erhalten. Ich bitte daher um Verständnis und Geduld , wenndie folgenden beiden Teile auch erst nach sorgfältiger Überlegung und System überarbeitet und verbessert werden können und daher noch eine Baustelle sind .

Lesen sie dazu weiter in: Maya- Kalender der langen Zählung Teil 2-

Last modified:

9. Mai- 2010

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