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erstellt: -Mai- 10 -2010 /- Status: Entwurf/ last update: SEP- 18- 2010 copyright: reserved

   
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DER MESOAMERIKANISCHE " MAYA"- KALENDER (Teil 1 von 3)
 

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18- 360- 7200- 144.000
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Diskussion

DAS MESOAMERIKANISCHE ZEITRECHNUNGSSYSTEM

Teil 1 von 3:

Inhalt:

HISTORISCHES / DIE TAGESZÄHLUNG ( TZOLKIN) und der Jahreskalender

1. Vorwort:

Die Inquisition des Bischofs Diego de Landa und die Folgen

(aus wikipedia): Yucatán wurde 1527 von Francisco de Montijo d. Ä. erobert, der seine Hauptstadt in Tho, dem heutigen Mérida aufschlug. Die Verwaltung dieses Gebietes wechselte oft zwischen Neuspanien (dem heutigen Mexiko) und Guatemala, bis es sich 1822 dem neuen Staat Mexiko anschloss.-zitat ende-

Eine für mich wichtige Frage zum heutigen Maya- Mythos in all seinen Formen wäre, was die Indios auf die die Sapnischen Conquistadores damals trafen , selbst wirklich über ihre Bauwerke und Überlieferungen wussten: Die Berichte der verschiedenen Missionaren und Inquisitoren legen nämöich nahe, , dass die Indio Völker, die sie in Yucatan antrafen , in Etwa so viel oder wenig über Ihre Bauwerke und überlieferten Schriften wussten, wie wir in der westlichen Welt von den Pyramiden in Gizeh. Den alten Schriften der Hopi und Maya ( Popul Vuh) zufolge, waren es ja auch nur jeweils besondere Menschen, bzw. Nachfahren der göttlichen, himmlischen Wesen, die ( bei den hopi von " Katchinas- himmlischen Wesen) vorbehalten, in den verschiedenen Wissenschaften wie Mathematik Astronomie Astrologie usw unterrichtet zu werden da nur sie überhaupt die Fähigkeit dazu hatten Und dieses Volk unter Völkern war es dann auch die dieses Wissen dann auch nur weitergeben haben könnten. Nun muss man aber- ebenso wie es in unserer westlichen Welt der Fall war, annehmen dass bei einer Nichtpräsenz der Götter oder außerirdischen Wesen- bzw. nachdem diese also- so erzählen es die Indianer legenden spätestens im 4 Zeitalter wieder abgereist waren , die irdische Macht auf die Menschen überging und sich nunmehr eine menschliche Zivilisation bildete , in der mehr die Interessen der Menschen in den Vordergrund rückten und das religiöse Wissen immer mehr zum nichtverstandenen Ritual wurde und allenfalls dem Erhalt der Macht durch eine zentrale verordnete religion diente Die Fehlinterpretation der seltsamen Geschichten aus der Popul Vuh hat aber wohl zu den Menschenopfern der Azteken geführt. Aber selbst wennn es jemand gab der sich damit noch auskannte, war er wohl klug beraten darüber zu schweigen, um nicht der Inquisition des Franziskaner Missionar Diego de Landa zum Opfer zufallen

Die Schriften welche jene Bischof De Landa , wohl höchster spanischer Inquisitor der zugleich Zerstörer der alten Mayawelt war wie man ihm auch die einzigen Überliefungen, die in unsere christliche Welt gelangten zu verdanken hat vorfand waren entweder uralt oder später kopiert worden.

In einer Autodafe am 12,. Juli 1561 ließ dieser nahezu alles Geschriebene, sowie Figuren und Symbole der Mayas verbrennen, mit der Folge, dass nur noch Teile von 4 Maya Codices erhalten blieben, die Einblick in die Vergangenheit der Maya geben. Als man de Landa aufgrund einer Anklage des Missionars Fray Francisco de Toral, er hätte sich bei seiner Ketzerverfolgung bischöfliche Macht angemaßt, den Prozess machte , gab er aber nur zu, dass er Indios wegen Teufelanbetung öffentlich auspeitschen ließ. Wegen einer 1522 erlassenen Bulle Papst Hadrians VI, in denen der Papst den in Amerika tätigen Franziskaner Bettelorden bischöfliche Vollmachten verlieh, wenn kein Bischof vorhanden sei, wurde er freigesprochen und kurzerhand noch dazu zum Bischof von Yucatan ernannt. Während seines Prozesses schrieb er die Denkschrift "Relacion de las cosas de Yucatan" , die heute noch als einer der wenigen Quelle zum Verständnis der Geschichte der Maya Kultur dient.

Von den Mayaüberlieferungen ist nach der Conquista also nicht viel übrig geblieben und eines dieser erhaltenen Dokument über diesen Kalender -das "Codex Dresdeninesis" befindet sich im Eigentum der Staatsbibliothek in Dresden.Grundsätzlich muss man aber davon ausgehen, dass die wenigen erhaltenen Schriften bis heute allenfalls ansatzweise übersetzt und verstanden werden konnten. Einfacher ist es dagegen mit dem Zahlensystem der Mayas, welches keineswegs einfacher ist als das Dezimalsystem welches wir heute benutzen aber den Vorteil bietet dass deren Botschaften alle intelligenten Wesen im Universum verstehen würden

Das Ventigesimalsystem der Mayas (Über den Link oben erfahren Sie mehr über die Mayazahlen und das Ventigesimalsystem: Dies wäre wichtig, um den weiteren Zusammenhang zu verstehen

Einer der frühen Mayaforscher, der Yucatan bereiste, war der Historiker und Archäologe Charles Étienne Brasseur de Bourbourg.1872. Kurz bevor er 1874 verstarb, schrieb er eine Arbeit "Chronologie historique des Mexicains", in der er sich auf den Codex Chimalpopoca bezog, wor aus er 4 Kataklysmen der Erdgeschichte ableitete, die seiner Meinung nach 10.500 vor Christus begonnen hätten. Diesen Zeitraum hatte er aus Platons Dialog "Timaios" abgeleitet. Hete wird aber für die letzte "Erdkrustenverschiebung" eher der Zeitraum um 11.500 v. Chr diskutiert. . Seine Arbeit brachte später Albert Einstein und einen Historiker names Charles Hapgood dazu , diese Katastrophenberichte zur Cataclysmic pole shift hypothesis weiterzuentwickeln, die zusammen mit Arbeiten von Aguielles und Erik von Däniken usw 2009 die Grundlage lieferte für einen jeder Katastrophenfilme von Roland Emmerich mit dem Titel " 2012" die diesem zurecht den Beinamen " Master of Disaster" eintrugen. Dazu muss ich aber anmerken, dass es dem Film m M nicht unbedingt an wissenschaftlichen Grundlagen zu fehlen scheint. Im Gegenteil: ( lesen sie hier)

Eigene Anmerkungen: Ich gehe davon aus, dass jedes dieser Zeitalter entweder 6480 Jahre oder das doppelte: 12960 Jahre dauerte und mit einer komischen Periode zusammenhängt die das gesamte Sonnensystem vollzieht, in dem es in einem gewissen Abstand zu dessen Nordpol ( also nicht in der Äquatorialebene) das Sternensystem Sirius umkreist .Das klingt für jeden Unbedarften zugegebenermaßen neu, wenn nicht verrückt, ist aber für mich zumindest die einzige mögliche Theorie oder Hypothese, die sich aus bestimmten Bewegungen wie der Präzession oder der relativen ( aber paradoxen) Bewegung der Sterne in der Eklyptik ableiten lässt und mit der sich diese auch nur erklären lassen (link) . Aufgrund der Umstände aber, dass wir auf der Erde leben und unser System nicht von außen betrachten können- wäre es aber- einfach ausgedrückt- unmöglich diese letztendlich der endgültig zu beweisen.

 

Die vier Zeitalter:

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Kommentare

Specials:

Genesis
Tabellen
Ägypten/Myth.
Pyramidentexte
2012
Erdpräzession
 
 

Abb. unten: Maya codices Abb oben.: Zentralamerikanische ( MAYA-) Schreibweise der Zahlenwerte 1 - 20- im Ventigesimalsystem Abb. unten: die 4 Zahlen der langen Zählung

Abb.: der sogenannte Flutbericht der " Maya"

Abb. : ein anderes Blatt aus einem der nur vier erhaltenen sogenannten " Maya codices"

Die "Mayaforscher"

Wie bereits der Franziskaner Missionar und spätere Bischof von Yucatan, Diego de Landa in seinem Reisebericht " Relacion de las cosas de Yucatan" beschreibt, hatten die Indios in ganz Yucatan ein einheitliches System aus verschiedenen Arten von Zählweisen und ein kompliziertes Kalendersystem, nach dem sie Tage Monate und Jahre zählten. Es gab nicht nur einen Jahreskalender aus Monaten und Tagen, der die Gesamtlänge eines Jahres mit genau 365, 25 Tagen wiedergab, sondern noch weitere rätselhafte " Zählungen- bzw Perioden, die man nicht mit den bekannten Perioden der Erde oder des Mondes in Einklang bringen kann. Ob die Bewohner Yucatans, welche die Spanier dort im 15 Jahrhundert antrafen , dieses System überhaupt selbst noch verstanden, ist fraglich. In der " Popul Vuh" - dem großen Buch des Rates- heisst es dazu, dass es nur einer bestimmten Art der den Göttern geschaffene verschiedenen Menschen vorbehalten war, die damit verbundenen Wissenschaften überhaupt zu verstehen und auszuüben. Dieses Wissen wurden wiederum nur Nachfahren jener einstmal ernannten Priestern weitergegeben und viele davon wären dem einfachen Volk auch " nie gezeigt" worden. Die Geschichten sagen auch, die ersten Könige wären Nachfahren der Götter gewesen . Solche Vorstellungen haben sich auch in Europa teils bis in die heutige Zeit erhalten. Aber auch der indianische "Mais"_-Gott Quetzualcoatl" soll real existiert haben und wurde von den Indios- wie Landa schreibt- als Erbauer und auch erster Herrscher Yucatans bezeichnet. Danach sei er- relativ spurlos- wieder abgereist. Diese Götter und Gestalter der Menschen sollen also- so weiß es zumindest die zentralamerikanische und ägyptische Überlieferung- teilweise überdrüssig von den Eigenheiten der Menschen und dem "Frust", den sie verursachten selbst schon wieder abgereist sein. So hat sich dann , beruhend auf das System der ersten Herrscher -ähnlich wie in europäischen Ländern- in den Generationen nach deren "Abreise"- eine vom Volk selbst getragene traditionsgestützte Herrschaftsstruktur weitererhalten bzw fehlentwickelt. Wie es De Landa beschreibt, hätte auch die Priester der Zeit, als die Spanier Yucatans eroberten, noch behauptet, direkte Nachfahren der alten Götter zu sein- und hätten so die Menschen " kraft ihres Amtes" auch zu Menschenopfern angehalten. Menschenopferungen waren auch bei Ankunft der Spanier dort noch weitverbreitet.

Was aber dieses seltsame Kalender- und Zählsystem betrifft, so fanden sich dazu teils sehr alte Ringkalender aus bis zu 4 Ringen, die jeweils in verschieden viele Segmente unterteilt waren -und bei denen jeder unabhängig- um eine Scheibe in der Mitte bewegt werden konnte . Jeder Ring stellt dabei eine andere bestimmte Periode dar. Deren Beziehung zu einer kosmischen Periode ( z B zum Sonnenjahr oder Mondumlauf) konnte - außer bei der Jahreszählung- aber bis heute nur teilweise enträtselt werden . Die Indios kannten zumindest das Zählsystem, wie er benutzt wird. Es soll - so behauptet de Landa- schon bald nach der "Eroberung Yucatans" zu Konflikten zwischen Soldaten und dem Klerus gekommen sein , wobei die spanischen Soldaten auch Klöster niederbrannten und viele Missionare somit nur noch zu den Eingeborenen fliehen konnten und unter ihnen lebten. So gelang es verschiedenen Missionaren, ihre Sprache zu erlernen und so mehr über all die seltsamen Stätten und Riten der Ureinwohner Yucatans zu erfahren. Wie Landa auch behauptet, war es aufgrund der Grausamkeiten der Conquistadores ( spanische Soldaten) bald so, dass diese- wenn überhaupt- nur noch Vertrauen zum Klerus fanden ( was auch eine Methode der Missionierung war).

Diese Indios schilderten, ihr Zählsystem aus einer Kombination wiederkehrender Perioden gäbe- richtig benutzt- - Perioden (Konstellationen) kosmischer Körper bzw Systeme, bzw deren Einflüsse wieder. Aus der Kombination (der ununterbrochenen) Zählung von einzelnen Tagen im einen Kalenderring ( die mit Zahlen bezeichnet werden)mit den Namen und entsprechenden Bilderzeichen, die sich dabei auf den weiteren , bzw dem wichtigsten Kalenderring mit den 20 Symbolen ergäben sich z.B. die jeweiligen kosmischen Einflüsse. Anhand derer konnte dann z. B. das Wetter vorrausgesagt werden. So wusste man schon zuvor, ob es ein kaltes/ regnerisches oder aber ein trockenes heisses Jahr bevorstände und man konnte bestimmte Planungen durchführen : Missernten konnte man so schon durch Auswahl für das zu erwartende Jahreswetter geeigneter Feldfrüchte vorbeugen oder man konnte in dürren Jahren z B Vorräte an Wasser oder bestimmten Nahrungsmitteln anlegen . -

- Inhaltliche Zusammenfassung eines Teils des Berichts Diego de Landas :" Relacion de las cosas de Yucatan"

 

Die heutige "Mayaforschung"

Die heutigen Mayaforscher stützen sich zwar alle auf den Bericht Landas ( ob sie diesen aber gelesen haben, ist eine andere Frage) . Da gibt nun die Esoteriker die sich vor allem für die kosmischen Einflüsse interessieren . Die universitäre Mayaforschung unterstellt Landa aber einige Fehler und daß er den Kalender nicht richtig verstanden hätte. Der allgemeine Tenor/ Trend geht dahin, die unverstandenen Teile dieses Kalendersystems als das fehlerhafte Ergebnis eines sich noch/ nur auf primitivem steinzeitlichem Niveau befindlichen Volkes zu erklären . Die Paläontologen unterscheiden folgende Kalendertypen:

1.) den Tzolkin ( Zählung der Tage), 2.) den Haab (Jahres- oder Volkskalender) und 3.) die lange Zählung.

der zweite Haabkalender wäre nach Meinung dieser spätkolonialen bzw. eher wohl christlich bzw katholisch beeinflussten Univesitätsforscher eine spätere Korrektur des ersten /fehlerhaften gewesen und der dritte wieder eine korrigierter Form des Ersten. Irgendwann brachten es dann die Erbauer von Städten , bei denen sie, wie auch die Ägypter Leistungen vollbrachten , die wir heute noch nicht nachahmen können und zu einer zeit korrekte mathematische und astronomische Kenntnisse hatten, als man in Europa den Mond noch mit der Stange weiterschob, es dann doch fertig, einen Kalender zu basteln, mit dem sich die exakte Länge eines Jahres bestimmen ließ . So - in etwa- die so die Quintessenz der bisherigen Erkenntnisse aus der "Mayaforschung"

Wahrscheinlich war es aber so ( wie man an den großen Kalenderscheiben sehen kann, die man in Yucatan fand ) dass sie alle nur Teil eines gesamten Systems darstellen, in dem verschiedenste Bewegungen von Himmelskörpern und ihre Korrelation zueinander dargestellt werden und sich genauestens berechnen ließen.

Ich will auf diesen drei Webseiten eigentlich hauptsächlich meine Interpretation der sogenannten "lange Zählung" darstellen. In diesem ersten Teil soll es aber um die notwendigen geschichtlichen Quellen gehen, und auch um die anderen- kleineren Kalendereinheiten auf Basis der Beschreibungen von Diego de Landa. Dessen Reisebericht wurde, obwohl es de Landa war, der im Zuge der Missionierung und Inquisition ( autodafe) einen Großteil der Maya- Schriften verbrennen ließ, paradoxerweise oder absichtlich zur nahezu einzigen Quelle ( Schlüssel) zum Verständnis einer rätselhaften Kultur , die vor Jahrtausenden zuerst solche großartigen Bauwerke und ganze Städte nach kosmologischen Mustern erschaffen hat aber dann zuerst plötzlich und ohne Spuren wieder verieß,bzw aus der geschicteverschwand ( siehe dazu: Anhang 3am unteren Ende dieser Seite- Das Buch des Chilam Balam ) Die Zeitangaben dazuvariieren und sind ein willkürlich gewählt , lässt sichdoch jedoch gerade mit der vielbemühten C 14 Methode allenfalls das Alter organischer Materialien, nicht aber das Alter von Steinen bestimmen ( Darüber bin ich schon in der Schule mit Lehrern aneinandergeraten. Die konservative Informationsteuerung- auch Desinformation genannt- findet bekanntlich ja aber an höherer Stelle statt

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Der Kalender der langen Zählung

Der Kalender der langen Zählung besteht aus vier Zahlen, den Zahlen 18, 360, 7200 und 144.000. Hier die gängigste Interpretation, die man z.B. über den Artikel Tzolkin bei Wikipedia findet: Der Maya Kalender-.

DIE "THOMPSON RELATION" und die Weltuntergangspropheten

Die meisten Maya Authoren Authoren wie Aiguelles ( the Mayan factor") berufen sich auf die sogenannte Thompson-Korrelation , nach der in all den "verschiedenen "Kalendern ganz simpel Tage zusammengezählt wurden . Die meisten Arbeiten z B von Aguielles , die daraus einen Weltuntergangsdatum ableiten, beruhen auf dieser Thompson Relation.

Thompson bestimmte nun ein Datum ( wie ist die andere Frage) , an dem der lange Kalender begonnen haben könnte ( - was aber wohl dann ungefähr mit den Geschichte von Adam und Eva aus dem Christentum übereinstimmen musste?) und errechnete dann zuerst den 1. Januar 1994 wo der Kalender enden soll. ( woraus schließt er das?) Als die Welt dann doch nicht unterging, kam jemand mit einer neuen Datum ( irgendwann um 2003 herum) wo aber auch nichts passierte. Diese Thompson-Korrelation hat sich zwar durchgesetzt :

( aus: wikipedia) Zu Beginn jedes Zeitalters startete die Lange Zählung von vorn. Laut den Überlieferungen der Mayas befinden wir uns zur Zeit im vierten Zeitalter. Das vierte Zeitalter (Maya-Epoche) begann laut den Überlieferungen der Mayas am:

0 Baktun 0 Katun 0 Tun 0 Unial 0 Kin 4 Ahau 8 Cumku .
Kurzform: 0.0.0.0.0
Laut der "Goodman-Martínez-Thompson-Korrelation" entspricht dies dem:
11 August 3114 vor Christus ( nach dem Gregorianischen Kalender).
oder
6.September 3114 vor Christus ( nach dem Julianischen Kalender.
Nach dem Kalender der Mayas („Lange Zählung“) umfasst das vierte Zeitalter eine Zeitspanne von 5125 Jahren (=13 Baktum) und endet im Dezember 2012. )
 
 

Urteilen Sie selbst: Ist diese Erklärung vom Anfang der Welt am Tag 0 ( nicht etwa im Jahr 0) der langen Zählung, oder das endlose Aneinanderreihen ( Addieren ) von je 20 Tagen bis zu Zeiträumen von 23040000000 Tage ( = 63081431 Jahre ) nicht nur etwas einfach, sondern eher eine völlig sinnlose Beschäftigung? Bemerkenswert ist, dass alle diese Interpretationen von Aiguelles bis ? Eines gemeinsam haben: bei allen Autoren endet der Kalender ( wie man sich nun auch nach Rücksprache bei verschiedenen Astronomen einig zu sein scheint ) am 21.12.2012...

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Der Mayakalender, genauer: der der “ langen Zählung”, wird in allen diesen Publikationen aber aber auch als Kalender interpretiert, mit dem grundsätzlich nur Tage -und nicht etwa (auch) Jahre- gezählt wurden. Ich werde aber in den drei folgenden Webseiten darlegen, dass es im Kalender der "langen Zählung" um Jahres- ja sogar um Einheiten von je 20 Jahren ( Jupiter Saturn konjunktion) ging und eine, bzw mehrere Passagen aus dem Bericht dieses Diego de Landa die Sie natürlich auch auf dieser Seite finden, bestätigt diese Verwendung auch eindeutig.

Die eigenen oder durch Studium vorgegebenen Vorstellungen, welche die Wissenschaftler auf diese Kultur projezieren, führen dazu, dass man dann einfach sagt, es müsste sich um eine steinzeitliche Vorzivilisation gehandelt haben, die Mitteilungen" in Stein meiselte", folglich primitiver gewesen sein muss. Was man nicht erkennt ist, dass das gesamte Wissen der Menschheit auf CD gespeichert- wenn überhaupt- nicht einmal ein Jahrhundert überdauern würde.Tatsächlich hätte also kein anderes Material die (auch hier haben verschiedenen heutigen Herrscher über das Wissens und ja ganz verschiedene Meinungen) 4.000 - 35.000 Jahre seit deren Entstehung der 1. Welt ( resp. des 1 . auch "goldenen " Zeitalter) mit ihren 3 Kataklysmen überhaupt überstanden.

Ich möchte hier also eine andere Interpretation vorstellen, die den Kalender der langen Zählung in Jahren interpretiert. In diesem ersten Teil soll es aber zuerst um geschichtliches gehen und ich will erst die anderen Kalendertypen behandeln, den sogenannten "TZOLKIN" und " HAAB" Kalendern. Beide stellen die Jahreskalender Mesoamerikas bzw der Maya dar , bei denen tatsächlich Tage gezählt wurden.

Zum Zeitpunkt der Conquista war man im spätmittelalterlichen katholischen Europa gerade mal froh, mit Einführung des Schaltjahres einen über längere Zeiträume authentischen Jahreskalender zu haben, glaubte aber im Allgemeinen - kraft des christlichen Glaubens- über ein unangreifbares und vollkommenes , da von Gott inspiriertes Weltild zu haben, welches man dann auch zum Maß aller Dinge machte. Columbus hatte mt der Entdekckung Haitis bzw. Hispaniolas gerade bewiesen, dass die Erde keine Scheibe ist, sondern eine Kugel sein muss. Es gab damals gerade auch einen einsetzenden Trend zu chaldäischer Astrologie, die aber mehr aus Aberglauben und phantastischen Vorstellungen genährt war. Astronomie, wie sie erst später (17.J.) Johannes Kepler und andere betrieben, war damals aber noch ein Fremdwort. Vor diesem Hintergrund war Bischof Diego de Landa- dem eigenen Wissensstand entsprechend- nur in der Lage, den Jahreskalender der Indios aus Yucatan, bestehend aus 18 Monaten zu je 20 Tagen + 5 ungezählte Tage zu begreifen .

Als er dann auf weitere Zahlen, bzw Faktoren und Perioden stieß, wie der Kombination aus den Zahlen 13 und 20 (meiner Meinung nach könnte die korrekte Relation die folgende sien : 13 x 3mal 20 Jahre= 780 Jahre = 1 keplerische Jupiter Saturn Konjunktionsperiode ) wusste er auch nichts anderes, als diese "Zählung" für einen wenn auch falschen Jahreskalender zu halten . Entweder, weil darin die Zahl 13 vorkommt, oder aber weil das Ganze als Jahreskalender keinerlei Sinn ergibt , bezeichnete er solcherei vermeintlichen Irrtum schießlich als Teufelszeug und deren Anwendung als Teufelsanbetung. Die heutigen Mayaforscher blieben im Wesentlichen bei den Interpretation de Landas mit dem Unterschied , dass sie sich nun selbst gerne als Schüler einer Schule sehen würden, die es so nicht mehr gibt. Alles was man also bisher mit Sicherheit identifizieren konnte, ist also ein ganz normaler Jahreskalender aus 360+ 5 Tagen mit einem zusätzlichen Schalttag alle 4 Jahre .

Das komplexe astronomische System, das diese "Rechenscheibe" (oder: Rechenschieber) aus den verschiedenenen und noch dazu mehrdeutig verwendeten Faktoren aber als Gesamtes wiedergibt, ist damit noch kaum ergründet.

( "Mayafaktoren": 13, 18, 20 -Es kommen auch weitere Faktoren wie 3, 4 und 8 vor. Mit denen wird aber nicht direkt gerechnet )

 

Zur Entstehung dieser Seite:

Als ich diese Seite hier 2002 ins Net stellte, gab es noch keine (zumindest kannte ich noch keine) Interpretation des Mayakalender in Jahren. Entstanden ist bei mir die Theorie aber schon am Ende der 90er Jahre (des 20 Jh.9 , als ich mehrere Jahre auf der schönen wilde Insel la Gomera weilen durfte.

Nunmehr aber- wie auch immer geben mir selbst anerkannte Archäologen usw (die ich nicht selbst kenne) in einigen der filmischen Arbeiten zum Thema recht. Beispiel: "Die großen Rätsel dieser Welt"- die Sintflut " (m.W. produziert 2003 . von " National Geographics - ich habe nur eine Aufnahme von 3 Sat). In MAYA- die lange Zählung Teil 2...finden einen Link zu youtube, wo sie die ganze Dokumentation bequem am PC ansehenkönnen.

Ich selbst meine, noch einige Fehler in der Theorie entdeckt zu haber, aber grundsätzlich würde ich ihr zustimmen.

.Ich will im Kommenden zeigen, welchen Sinn es dagegen macht, diese Zahlen als Jahre zu interpretieren und mit welchen erstaunlichen kosmischen Bewegungen das dann einhergeht.

Ich kann im Vornherein sagen, dass auch ich nicht Alles interpretieren konnte ( zumindest nicht die letzte Zahl- noch nicht ganz...). Dieser Zusammenhang ist weder einfach zu erklären , noch leicht zu verstehen.

Ich hatte diese Seite ja schon vor ca 8 Jahren ins Netz gestellt ( auf die Theorie kam ich auf der Insel la Gomera im jahre 1998). Meinen ersten Computer hatte ich erst im Jahre 2002 erworben. Die Seite ( m)eine Theorie über Atlantis und diese hier über die Maya waren meine ersten Websiten, die ich überhaupt selbst gestaltete. Es dauerte Wochen, bis ich zuerst mal das html Programm, das mich zuerst überforderte, verstand .Anfangs ging es mir nur darum, meine Theorie überhaupt mal in eine lesbare Form zu bringen. Ich wähle eine Onlineversion auch , weil die Buchform Geld gekostet hätte . Bei einem unbekannten Author wie mir, der noch dazu kein spezifisches Diplom vorweisen kann , war damit wohl durchschlagender Erfolg zu erzielen gewesen und ich wäre wohl nicht seit weit damit gekommen. Irgendwie drängte mich aber auch das Gefühl, das, was ich wirklich in diesem Kalender entdeckt zu haben glaubte zur Diskussion bringen und bestimmten Personen vorlegen zu müssen. Um Streitereien um das Copright eher dadurch zu vermeiden ,indem ich sie öffentlich ins netz stellte , entschloss ich mich die sache öffentliche WWW auch gleich für Jedermann zugänglich zu machen .

Bei der Arbeit zeigte isch, , dass es nicht gerade einfach war, was ich vorher über den Kalender glaubte, herausgefunden zu haben, darzustellen und es gab noch viel zu klären. So legte ich diese ersten Seiten 2002, nachdem ich sie noch mit eigenen Illustrationen augestaltet hatte, erstmal relativ erschöpft beseite, fand aber seither keine Zeit mehr, sie nochmals anzusehen. 2009 , als ich feststellte, dass meine neuer Webspace bei greatnet.de ( bzw meine Wettervorhersage dort ) doch zunehmend besucht wurde, begann ich dann die ganze Website einschließlich dieser Seiten bei bei arcor.home/ alien-homepage.de zu überarbeiten und zu verbessern. Da fielen mir natürlich auch noch Tipp- und Grammatikfehler und auch ein paar inhaltliche Fehler auf, die es nun dringend zu überarbeiten gilt. Wie auch immer: Ich hoffe die Seite wird jetzt besser verständlich . Es wird noch einige Zeit dauern , bis ich damit fertig bin und geplante neue Inhalte und Ergänzungen erstellt sind . Mai- 4- 2010- MfG! ! alien-homepage.de -administrator.

- Vorwort- Ende-

 

 

 

 

-klicken Sie auf die Bilder, um sie vergrößert zu sehen-

 

Reklam Leseprobe: (deutsche Übersetzung der "Relacion de las cosas de Yucatan" mit dem TItel: : Bericht aus Yucatan)

Englische Vollversion bei sacred- texts.com:"Yucatan Before and After the Conquest"

 

er

Izamal Pyramidenanlage- wikipedia

 

ew

Kloster St. Antonio in Izamal/ Yucatan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Geschichtliches:

a) Die spanische Eroberung Yucatans- Inquistion des Bischofs Diego de Landa .

Sowohl die spanischen Conquistadores( Eroberer), die die Halbinsel Yucatan am Ende des 15. Jahrhunderts -kurz nach der Entdeckung durch Kolumbus bzw. Amerigo Vespucci- eroberten, wie auch die Missionare und Inquisitoren in deren Gefolgschaft berichten, dass die indogenen Völker, die sie da antrafen, keine Ahnung von der Herkunft der doch auch die Spanier beindruckenden stattlichen Bauten zu haben schienen , zwischen denen sie da lebten. Gleichwohl hatten sie Traditionen, bewahrten alte Schriften davon auf und merkwürdige Reliquien, die sie, wie die Spanier feststellten, ebenfalls zutiefst verehrten. Als dann aber die Kunde von den grausamen Menschenopfer der Azteken die Runde unter den christlichen Eroberern machte, begannen die conquistadores , die Indiosstämme nur noch als Wilde zu behandeln. Der Klerus betrachtete die Indo Religion bald als Teufelsanbetung . Wer sich nicht bekehren ließ, wurde als Ketzer verfolgt . Der Franziskaner Diego de Landa, der später zum 1 Bischof in Yucatan ernannt wurde führte die Inquistion durch. Religiösen Kulte der Indios wurden als Ketzerei und Teufelswerk verfolgt . Aus den Steinen alter Tempel ließ De Landa Klöster und Kirchen bauen.In einem Autodafe, das am 12. Juli 1561 abgehalten wurde" ließ Diego de Landa schließlich sämtliche Schriften und Kultgegegenstände der Indios verbrennen, derer man habhaft werden konnte. Dadurch sind heute nur noch (Teile von) vier Maya-Codices erhalten geblieben , die alleine uns heute einen kleinen Einblick in die Vergangenheit der Maya geben.

Doch seine Massenbekehrungen, für die de Landa übers Land reiste, erweckten auch Mißgunst und Widerstand seitens der Conquistadores und anderer kirchlicher Orden . Bischof Fray Francisco de Toral klagte De Landa schließlich der Amtsanmaßung an . Der Westindienrat verwies den Prozess an Pedro Bobadilla, den Provinzial des Franziskanerordens von Kastilien. Der Prozess dauerte 6 Jahre. Aufgrund einer Bulle Papst Hadrian VI., in der dieser den in Amerika tätigen Bettelorden bischöfliche Vollmachten verliehen hatte, solange noch kein offizieller Bischof ernannt war , wurde de Landa schließlich freigesprochen und sogar zum 1 Bischof von Yucatan ernannt. Während der Dauer des Prozesses schrieb er einen relativ umfangreichen Bericht, die er Reiserinnerungen nannte mit dem Titel: "Relacion de las cosas de Yucatan". Man frägt sich, wie er nun doch an das wenige Wissen der Indios gelangt ist, hatten die doch selbst nicht viel Ahnung von diesen erhabenen Bauten und ihrer Vergangenheit. Möglicherweise wurden sie ja auch gefoltert, weil man davon ausging, sie wollen Ihr Wissen nur nicht preisgeben. Selbst die Erkenntnisse De Landas müssen daher mit Vorbehalten betrachtet werden.

Hier ein paar Auszüge aus den Verhältnissen der Angelegenheiten in Yucatan"Relacion de las cosas de Yucatan :

( wikipedia)"Als die Leute in der Religion unterrichtet und die jungen Männer mit Nutzen belehrt waren, wie wir gesagt haben, wurden sie von den Priestern verführt, die sie in ihrem Götzendienst hatten, und auch von den Häuptlingen, so dass sie abermals Götzen anbeteten und Opfer brachten, die nicht nur aus Räucherwerk, sondern aus Menschenblut bestanden. Hierüber stellten die Mönche eine kirchliche Untersuchung an und baten den Oberrichter um Hilfe, sie setzten viele gefangen und führten Prozesse durch, und es wurde ein Autodafe abgehalten, bei dem sie viele auf Schaugerüste stellten, ihnen die Büßermütze aufsetzten, sie auspeitschten, sie kahlschoren und einigen für eine gewisse Zeit das Büßerhemd anzogen. "

an anderer Stelle:

"Während der Verfasser dieser Arbeits selbst im Lande weilte, wurde da in einem Gebäude, welches beschädigt worden war, eine Urne gefunden mit drei Handgriffen ,welche außen mit silbernen Farben angemalt war mit drei feinen Taschen von der Art wie sie die Indianer für Geld benutzen. Diese Urne enthielt die Asche eines eingeäscherten Körpers, zusammen mit einigen Teilen der Arme und Beine, die von einer unglaublichen Größe waren. Beim Itzamal gab es insgesamt 11 oder 12 solcher Gebäude, ohne jegliche Erinnerung an ihre Erbauer . Am Ort einer dieser ( Bauten) wurde im Jahre 1550 als Beispiel( Exempel) an den Indianern das Kloster St Antonio erbaut "

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LANDA ÜBER DEN GEBRAUCH VON KALENDERN

"...übereinstimmend mit der Zählweise der Indianer, war es 120 Jahre nach dem Verlassen von Mayapán. Auf dem Gelände dieser Stadt können sieben oder acht Steine ( Stelen) vorgefunden werden, jeder 10 Fuß hoch und auf der einen Seite rund, welche- gut eingemeiselt- einige Linien der Zeichen tragen , die sie benutzen, so angegriffen vom Wasser, dass sie unleserlich sind, obgleich von ihnen gedacht wird, dass sie die Monumente der Gründung und Zerstörung der Stadt seien. Es gibt weitere ähnliche bei Zilan, einer Stadt an der Küste, mit dem Unterschied, dass diese größer sind. Die Eingeborenen, die gefragt wurden , was sie bedeuten, antworteten, dass es Sitte war, einen dieser Steine alle zwanzig Jahre aufzustellen, weil dies die Anzahl sei, in der sie ihre Perioden zählen

Die wichtigste Sache. welche die Häuptlinge, die Mayapan entblösten ( plünderten) , in ihre eigenen Länder mitnahmen, waren die Bücher ihrer Wissenschaften, weshalb sie ( fortan> vergl.: Popul Vuh) immer den Ratschlägen der Priester unterworfen waren, was auch der Grund sei, weshalb sich so viele Gebäude in der Provinz befinden"

 

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Anmerkungen:

Tzolkin wird der Jahreskalender der Maya genannt. Dieser war aber- wie Landa hier ja genau und eindeutig beschreibt- mit dem der "langen Zählung" ( um den es ja auf dieser website gehen soll ) verflochten.

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(Anmerkung: Hier verwechselt Landa offensichtlich etwas : der aufsteigende Mond, beginnend mit der Mondwende war die Saatzeit, der absteigende Mond die Pflanzzeit. > BIO- DYNAMISCHER GARTENBAU. Der Mondumlauf wurde aber anhand der Vollmond- und Neumondphasen bestimmt-)

 

 

 

 

 

 

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Die ersten Zeichen ( oft auch "Sonnenzeichen" genannt) von Gruppen aus jeweils 5 der 20 waren also jeweils 1 mal innerhalb ein volles Kalenderjahr der erste Tag, eines Monats ( von Gruppen aus 5) . Da diese Jahresberechnung aber nur 18 Monate zu jeweils 20 Tagen umfasste, ging der erste Tag des 1 Monats im zweiten Jahr mit einem anderen Zeichen an. (siehe rechts>

In Textform oder Reliefes müssten im zweiten Jahr die Gruppen also umgestellt werden ( auf dem Steinring wurde pro Jahr der Ring mit den 20 Sonnensymbolen um jeweils 1 Zeichen ZURÜCKGESTELLT), musste also grundsätzlich in die entgegengesetzte Richtung gedreht werden alsdie Ringe für die einzelnen Tage und Monate!!!

Dieses System aus 18 und 20 der Maya steht damit bereits in in wunderbarer Weise für die retrograde Wanderung der Jupiter Saturn Konjunktion nach Kepler . Lange Zeiträume wurden- in Ägypyten wie bei den maya ein Bestandteil der langen Zählung- über die wesentlich stabiliere Jupiter- Saturnkonjunktion gezählt (siehe: Maya-kalender der langen Zählung- Teil 2)

 

( 1) KAN

(2) CHICCHAN

(3) CIMI

(4) MANIK

(5) LAMAT

(6) MULUK

(7) OK

(8) CHUEN

(9) EB

(10) BEEN

(11) IX

(12) MEN

(13) ZIB

(14) CABAN

(15) ETZ`NAB

(16) CAUAC

(17) AHAU

(18) IXMIX

(19) IK

(20) AKBAL

 

 

 

 

TZOLKIN UND ANDERE KALENDER

Aus " Relacion de las cosas de Yucatan" ( Diego de Landa)- Eroberung Teil 2

SEC. XXXIV. ZÄHLUNG DES YUCATAN JAHRES- ZEICHEN FÜR DIE TAGE -DIE VIER BACABS UND IHRE NAMEN. GÖTTER DER UNGLÜCKLICHEN TAGE

"Die Stunde der Nacht zu bestimmen, regelten die Eingeborenen selbst über den Planeten Venus, die Plejaden und die Zwillinge - Gemini. (? anm. sehr kompliziert...) Während des Tages hatten sie Begriffe für Mittag und die verschiedenen Unterteilungen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, mit denen übereinstimmend sie Ihre Arbeitsstunden erkannten und steuerten. Sie hatten ihre vollkommenen Jahre wie die unsrigen, mit 365 Tagen und 6 Stunden, welche sie auf zwei Arten in Monate unterteilten:

"...bei der ersten bestanden die Monate aus 30 Tagen und wurden " U" genannt, was den Mond ( verlauf) bedeutet, und sie zählten vom Aufstieg ( wohl eher "aufsteigender Mond"- ein Phänomen das den Spaniern so nicht bekannt war ) mit Beginn des Neumondes , bis dieser wieder verschwand .

"In einer anderen Methode hatten die Monate 20 Tage und wurden "uinal hunekeh" genannt. Von diesen dauerte es 18 Monate, um ein Jahr zu vollenden, zuzüglich 5 Tage und 6 Stunden. Aus diesen 6 Stunden machten sie alle vier Jahre einen zusätzlichen Tag ( Schaltjahr) , so dass sie jedes Vierte Jahr eine 366 Tage Jahr hatten. Für diese 360 Tage hatten sie 20 Buchstaben oder Zeichen, um sie zu bestimmen , ohne aber den 5 ergänzenden Tagen Namen zuzuordnen, weil diese finster seien und glücklos. Die (20) Buchstaben sind wie folgt, jeder mit dem Namen darüber um ihren Zusammenhang mit den unsrigen zu verstehen...

- Kan (1) - Chichan (2)- Cimi (3)- Manik (4)- Lamat (5)-

-Muluk (6)- Oc (7)- Chuen (8) - Eb (9) - Been (10)-

Ix (11)- Men(12) - Cib (13) - Caban (14)- Etz`nab (15)-

Cauac (16) - Ahau (17) - Imix (18) - Ik (19) - Akbal (20) -

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Ich habe bereits dazu erwähnt, dass die indianische Methode des Zählens von fünf zu fünf( Fünferschritte) war, folglich sie dann aus diesen 20 Figuren den ersten Satz von 5 nahmen, so dass jedes dieser Zeichen ( wie es unsere sonntäglichen Namen tun), für ein Jahr als jeweils erste Tag der 20 Tage Monate diente . In folgender Weise (Reihenfolge) :

KAN- MULUK- IX- CAUAC

( Anmerkung: daraus müsste man schließen, dass diese Jahr, dass ja nur 18 Monate gehabt haben soll, mit dem Monat IMIX zu Ende ging uind folglich der erste Monat im nächsten ( 2.) Jahr ( nach den 5 unbenannten , " glücklosen" Tagen) mit dem Zeichen " Ik" begann:

Ik (1) - Akbal (2) - - Kan (3) - Chichan (4) - Cimi (5)

Manik (6) - Lamat (7)--Muluk (8)- Oc (9)- Chuen (10)

Eb (11)- Been (12)-Ix (13)- Men (14)- Cib (15)-

Caban (16) - Etz`nab(17) - Cauac (18) -

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das nächste (3.) Jahr hätte dann wie folgt begonnen:

- Ahau (1) - Imix (2) - Ik (3) - Akbal (4)n -usw ...

(Auswertung: DER 20 JAHRE ZYKLUS: Damit wäre nach 20 Jahren ein Zyklus vollendet ( das kleinste gemeinsame Vielfache) : Im jeweils 21. Jahr ( gleichbedeutend wie " nach 20 Jahren") begann er erste Monat Jahres wieder mit Kan)

"Unter der Vielzahl von Göttern, welche von diesen Völkern verehrt wurden, waren vier , welche mit der Bezeichnung "Bacab" benannt wurden: Dies waren- so sagen sie, vier Brüder, welche von Gott, als er die Welt erschuf, an ihre vier Ecken ( Anmerkung: Richtungen, die vier Eckpunkte in der Eklipitikebene ) gesetzt wurden, um zu erhalten dass der Himmel nicht auf sie falle. Sie sagen auch, dass diese Bacabs entkommen wären , als die Welt durch eine Flut (-welle) zerstört ( überschwemmt) wurde. ( gemeint ist wenn, dann wohll ein Ereignis ca. 11.500 v Christus) Diesen geben sie jedem einen anderen Namen , und sie bezeichnen (markieren) die vier Punkte der Welt wohin Gott sie gesetzt hat, um den Himmel aufrecht zu erhalten. Auch teilten sie jedem eines der Feiertagsnamen zu (p. 61)und dem Platz den er jeweils besetzt. Sie signalisieren auch die Unglücke oder Segnungen, welche geschehen würden im dem Jahr das zu jedem von ihnen gehört und den begleitenden Buchstaben ( Schriftzeichen).

Der eine Üble , welcher sie in diesem, wie auch in anderen Fällen getäuscht hat, hatte für sie die Dienste und Opfergaben festgelegt,, die getan werden mussten, um diese Unglücken zu entrinnen. Wenn sie nun folglich verfehlten , sich zu ereignen, sagten sie , war es aufgrund der Zeremonien, die abgehalten wurden. Wenn sie aber dennoch geschahen, machten die Priester den Leuten glaubhaft, war es wegen eines Irrtums oder Fehlers in den Zeremonien."

- Soweit die Schilderungen des Diego de Landa-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NEW! aditional informations: RECENTLY DISCOVERED MAYAN SITES/ Monumento 6 de Tortuguero
Inhalt
posted: 20121019
report by: MUNDO MAYA 2012
 
 

THE DISTURBING REFERENCE TO DECEMBER 21, 2012

The Tortuguero Stela 6 is a tombstone that consists of three rectangular pieces that form a T-shape, which was a symbol for the wind among the Mayans. The archaeological site where it was found is not open to visitors. The stela is on display in the recently remodeled “Carlos Pellicer Cámara” Regional Anthropology Museum in the city of Villahermosa, in the state capital of Tabasco.

The piece is important due to its unique inscription, similar to another one that was recently found in Comalcalco, referring to the end of the 13th baktún, which corresponds to December 21st, 2012. It mentions the battles, victories, and events of ruler Balam Ahau during the 7th Century A.D. and the descent of the god Bolom Yokte “Lord of the Light”, at the moment in which the current cycle ends. read amore at MUNDOMAYA

     
     
     
     

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Planetarische Kalender gab es im Alterum /in prähistorischen Kulturen- auch bei den mesoamerikanischen Urvölkern- in verschiedene Formen. Bei diesen Obervatorien waren bestimmten Steine so angeordnet dass z B die Sonne genau zur Äquanox oder Sonnwende durch einen Schlitz schienund dann auf eine Markierung- z.B. eine Statue traf. Der Kalender aus Steinringen wie er überall in Mesoamerika verwendet wurde, stellt dabei eine besondere , mathematische Form dar. Von den Ringkalendern selbst gibt es ein paar sehr verwitterte Exemplare in irgendwelchen Museen. Man muss sich hüten vor nicht verstandenen Nachbildungen, aber auch vor anderen grafischen Interpretationen, insoweit diese nicht mit dem Original übereinstimmen. (von der Deutung mal ganz abgesehen) . Leider hatte ich bisher nicht das Geld, um Süddamerika selbst bereisen zu können und musste mich somit auch hier auf mehre oder weniger schlechte Fotos von originalen Fundstücken stützen. ( Bild links)

-Die Azteken benutzten einen völlig identischen Kalender und es gibt besser erhalten Fundstücke und es gibt aus der aztekischen originale Nachbildungen, , an denen sich die Aufbauweise besser feststellen lässt. Hier meine genaue Analyse, was den rein geometrischen Aufbau betrifft :

 

 

 

rf

Original Kalenderscheibe aus Yucatan

 

t (1)- KAN...i (6)- MULUK

z (11) IX...u (16)- CAUAC

 

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(2) erster Ring: Unmittelbar an die Scheibe mit der 4 /8 Unterteilung in der Mitte schließt sich der Ring mit den 20 Symbolen an, der sich ja in allen Kalenderformen findet. Manche nennen das nun vielleicht den " Maya faktor". Wie auch Diego de Landa es in seinem Reisebericht beschreibt, kam die Zahl 20 in mehreren ( allen) Kalendern vor: dem Tzolkin der "Zählung der Tage" wie auch dem Haab.

( der Author:...) Bei der langen Zählung wurden jedoch nicht die Tage gezählt sondern Perioden aus je 20 Jahren ( J/S-Konjunktion) und daraus wieder 18 Perioden aus je 20 jahren (=360) usw.

Man muss sich immer vor Augen halten dass sich das "Geheimnis um die Bedeutung dieser rätselhaften Zahlen nur aus dem Gesamtzusammenhang, der Kombination aller Faktoren und damit nur nach einem Verständnis des Kalender als Gesamtes erschließen lässt!
Bei der langen Zählung stellt die 20 den Faktor zu allen höheren Zahlen dar.

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(3) der zweite schmale Ring, der sich an die Scheibe anschliesst, sieht beim nicht genauen Hinsehen zuerst nur wie eine Ornamentik aus. Wie zu ermitteln war, besteht der gesamte Kreis aus 44 Segmenten, wovon insgesamt 8 durch die vier großen Pfeile ersetzt sind, die jedoch von der 1. Scheibe mit der 20er Unterteilung bzw den 20 Symbolen wegweisen und dieser zugeordnet werden müssen Somit bleiben vier Gruppen a 9 Felder übrig, also ingesamt: 36.

Mir scheint es dass man mit der Auslassung, der Nichtzählung solcher Tage( da schob man dann einfach den entsprechenden Ring bzw.Pfeil nicht weiter) letztlich die mathaematischen Faktoren innerhalb der kalenderscheibe zueinander stimmig machte

DIE PFEILE AN RING 1 und RING 2

Von Ring 1 ( Faktor 20) und Ring 2 ( Faktor:2 x 18 = 36) gehen- jeweils in 90 Gradwinkeln angeordnet- je 4 Pfeile aus . Die vier Pfeile an Ring 1 sind zu denen die von Ring 2 ausgehen, um 45 Grad versetzt.´, so dass sich insgesamt - zumindest in der Ausgangsstellung des Kalenderscheibe zwischen Ring 1 und 2 eine symmetrische Kreiseinteilung in 8 gleiche Teile zu je 45 Grad ergibt .

Diese je 4 Pfeile sind mit ihren Ringen offenbar (?) fest verbunden und bewegen sich somit nur dann, wenn man an diesem ersten bzw zweiten Ring dreht.

Als Faktor ergibt sich damit bei Ring 1 ( 20er Unterteilung) somit eine periodische rechnung von 4 mal 20 (Tagen bzw Jahren)

Bei Ring 2 ( > der mit der 44er Unterteilung und den 36 Markierungen/ gültigen Feldern und 8 ausgelassenen ) sind es dann 27 x 4 = 108 .

Diese Zahl 108 wiederum ist eine in alten Kulturen häufig genante Zahl, die gerade in den asiatischen Kuturen als heilige Schlüsselzahl gilt , dort aber auch aus den Faktoren 12 und 9 ( = 108) hergeleitet wird.

. Die scheint mir ein weiterer Beweis zu sein, dass dieser zuerst als Ornamentik erscheinende 2. Ring ein Teil des Kalenders sein muss und sein Zahlenwert 4 x 9 = 36 eine ebenso große Bedeutung haben muss wie alle anderen " Mayafaktoren" . Wie auch immer.. ( Dazu später). Alle Pfeile von Ring 2 und 3 zeigen aber auf den äußersten Ring (Ring 5)

Da alle Pfeile aus Ring 1 und 2 aber nur auf den äußersten ring 4 ( Unterteilung: 18) zeigen muss wohl angenommen werden, dass der nächsthöhere Faktor nun nicht der Faktor 13 des Rings 3 ist, sondern der Faktor 18 des Rings 4:

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der dritte Ring ( Faktor: 13)

An Ring 2 (Faktor: 36) schließt sich nun ein weiterer, 3. Ring an, der- mathematisch gesehen-einer Kreisunterteilung in 16 Segmente entspricht. Von den 16 Segmenten dieses dritten Ringes sind aber insgesamt 3 ausgelassen ( d.h. sie haben keine symbole) was dann die Gesamtzahl von 13 Markierungen ergibt.

Dieser Ring scheint aber bei Berechnungen selbst eine geringere Rolle zu spielen als die beiden angrenzenden inneren oder der letzte äußere Ring 5 und stellt m.E deshalb eher ( wie auch die zentrale Scheibe in der Mitte mit ihrer Unterteilung in 4 bzw 8 Segmente) eine Referenzgröße da , wenn auch der Faktor 13 selbst zweifellos für eine kosmische Periode steht.

(Dies wurde m. Ansicht nach gemacht , um dem Kalender trotz dieser Primzahl eine Symmetrie zu geben , bei der der Ringe dann nur zur nächsten gültigen Markierung weitergedreht werden musste.

In Teil 2 finden sie die Abbildung verschiedener Steinanlagen, darunter das erst kürzlich identizerte Sonnenoberservatoriun von Chankillo, bei denen die Zahl 13 baulich Verwendung fand.

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( 5.) der vierte . Ring außen weist - geometrisch gesehen- eine 27er Unterteilung auf. Von den 27 Feldern sind aber nur ingesamt 18 Felder eingeritzt und mit jeweils nur mit einem für alle Felder identischen Schriftzeichen beschriftet . Die beiden Kreishälften weisen je 9 solche Abschnitte/ Unterteilungen auf.

Oben jedoch ist nochmals 8 zusätzliches Segmente der geometrischen Unterteilung in 27 zusätzlich durch ein Art ornamentales Band in 5 Felder abgegrenzt .Vielleicht stehen dese 5 Felder ja für die 5 Unglückstage , die ja am Ende jeden Jahres ( genau der 11., 12, 13, 14. und 15 Juli) an die 360 tage des Kalenders angefügt werden mussten, dass sich auch ein komplettes Jahr mit 365 Tagen ergab. ( alle vier Jahre wurde dann außerdem 1 Schalttag hinzugefügt)

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Man muss sich jedenfalls vorstellen, dass man mit diesem Art ringförmigen Zählwerk in erster Linie eine mathematische Grundlage zur Berechnung bzw eher "halbautomatischen" und damit leicht ablesbarer Darstellung von mehreren verschiedenen Planetenkonstellationen nebst anderen kosmischen Perioden erreichen wollte.

Je mehr solcher Perioden darin vorkomen , desto mehr Kombinationen ergeben sich auch zwischen den einzelnen Faktoren ( = kosmische Perioden) untereinander, auch wenn diesen vielleicht - außer für die darauf basierenden Berechnungen z.b. zur Klimaentwicklung- nicht allen eine besondere Bedeutung zukam.

Ich vermute daher , dass in diesem äußeren Ring auch dem Faktor 27´( = 3 mal 9 x 20 ) eine Bedeutung zugemessen wurde ...Ansonsten hätte man diesen Ring ja auch ähnlich unterteilen können wie den zweiten Ring , der ebenfalls den Faktor 2 x 18 bzw 36 Felder darstellt, bei dem aber der Ringkreis selbst in 36 Segmente unterteilt ist.

Mehr dazu zu gegebener Zeit in den Kapiteln Teil 2 und Teil 3

Abb rechts: Originalgetreue schematische Nachzeichnung der großen Kalenderscheibe>>

 

 

 

Kalender.

Bei sorgfältiger Betrachtung ergeben sich folgende Bestandteile:

(1) innere Scheibe ist unterteilt in 8 Segmente, mit vier identischen Symbolen .Von den anderen vier sind zwei gegenüberliegede identisch . Von den beiden anderen ist einer als (Markierungs-) pfeil ausgebildet. Die vier identischen stellen wohl die Himmelsrichtungen bzw die Bacabs dar, an denen nach Glaube der Indios ( dieselbe Vorstellung findet sich fast bei allen antiken Völkern und selbst im Christentum als " die vier Winde" )die vier Kräfte den Himmel im Gleichgewicht halten. Diego de Landa berichtet, diese Kräfte wurden mit den 1. vier Zeichen ( Abb. Spalte links) symbolisiert, aber auch personifiziert , wie es anhand der Abbildung recht aus dem "Codex dresdeniensis" zu sehen ist.

KAN ( Süden)- MULUK ( Osten)- IX ( Norden) und CAUAC ( Westen)

 

we(1) KAN

 

df(6) MULUK

 

ke(11) IX

 

er(16) CAUAC

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Soweit die genaue Analyse: Ich werde mir sicher noch den Kopf darüber zerbrechen und kann vielleicht in Bälde ein Deutung vorlegen. Wie Landa ja bemerkt gibt es Jahreskalender aus den faktoren 13 und 20, bzw 18 und 20. . Dieser aber scheint eine Kombination aller zu sein und die vereinheitlichte Zeitrechnung, die ich schon imer vermutete, darzustellen.

hier aber eine Rekonstruktion dieses Kalenders oben, die ich heute- dem originalgetreuen Prinzip folgend- angefertigt (begonnen) habe- Er wird noch verbessert...): Daran kann man den Aufbau des Kalenders genauer sehen:

/ auf das Bild klicken um es zu vergrößern"

Anmerkungen:

- Man kann sich gut vorstellen, dass der ganze Kalender aus Steinringen waagrecht am Boden angebracht war, wobei der Pfeil oben genau nach Norden zeigte.

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Praktische Verwendung des Tzolkin.

(folgt noch!)
 
   

DIE VENUSTABELLEN

 

DIE MAYA CODICES:

Abb.: Seite aus den sogenannten Venustabellen

(pdf/English, spanish:>Codex dresdensis)/ als pdf/deu

die zwei anderen Maya codices:

codex peresianus ( Paris/ Graz)

Codex Tro-Cortesianus

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Abb.: links: Seite 10aus dem fast nicht erhaltenen codex paresianus

Abb. rechts: Seite12 aus dem ebenfalls schlecht erhaltenenCodex Tro-Cortesianus

(die Codices sind auch als Drucke und Repros erhältlich)

Gerne wird von den Mayaforschern, ohne dass sich damit aber ein Sinn oder ein mathematischer Zuammenhang ergäbe, der faktor 13 als Venusfaktor interpretiert

All diese Faktoren stellen entweder Perioden von Himmelskörpern dar, oder aber deren Konjunktionszeitpunkte ( KGV). Als eine der interessantesten Eigenheiten der mesoamerikanischen Astronomie muss dabei die in in späteren Zeitaltern (irgendwann zwischen 10.000 und 5.000 v. Christus) sorgfältig durchgeführte ud aufgezeichnete Beobachtung der Umlaufbahn des Planeten Venus gesehen werden.

Dis ergibt sich besonders aus den sogenannten Venustabellen, welche die Inquisition in der mesomerikanischen Kultur überlebten. Daraus geht hervor, dass die Venusbahn ständig beobachtet und errechnet wurde . Die in den Venustabellen angegebenen Umlaufzeiten für die Venus verringern sich während es Beobachtungszeitraumes von Anfangs ca. 560 tagen allmählich auf den Wert von heute ( ca 226 Tage) . Es muss angenommen werden , dass diese Berechnung der zunehmender Annäherungen der Bahn der Venus an die Sonne entsprach. Dies aber bedeutet, dass es einen konstannten Faktor für die venusperiode ( Periode = umlaufzeit) gab und die Verwendung des Faktors 13 als " Venusfaktor" dürfte damit widerlegt ein.

Was aber geschah mit der Venus?

Die Orbit der Venus muss sich - so auch die Wissenschaft- einstmals auf einer Bahn zwischen Mars und Jupiter befunden haben. Dort kreist jetzt nur noch ein Ring aus Metheoriten, deren Mase aber insgesamt nur die etwa der des Erdmondes entspricht . Der Planet dürfte etwa 10- 15.000 v. Christus infolge einer Katastrophe aus der Umlaufbahn geraten zu sein, Man denkt da am ehesten an einen Mond der mit dem Planeten kollidierte und dabei zerbarst (Metheoritengürtel). Darauf hat sich die Umlaufbahn der Venus verändert ( was wissenschaftlich gesehen nicht alleine mit der Kollission mit einem Mond erklärt werden kann). Es besteht hinreichender Verdacht dass sich auf der venus ein nukleares Feuer entzündet hat, das den Planeten zunehmend aufheizt und amit auch almähich dessen Gravitation erhöht, was dann die Annäherung an eine sonnennähere Bahn erklären würde

Heute hat sie einen "neuen Platz im Planetensystem zwischen Erde und Merkur und sie rotiert in die retrograde Richtung, also in die entgegengesetzte Richtung in die alle Planeten rotieren. Dies ist paradox und nur damt erklärbar , dass die Rotationachse der Venus ( dabei) über einmal über die Ekliptik ebene hinaus gekippt ist . Der Planet wurde auf den Kopf gestellt und die nur noch langsame retrograde Eigenrotation ist nur noch der Rest des urspünglichen Drehimpulses der nun nach und nach, infolge der auf die Venus wirkenden Kräfte wie der dazu gegenläufigen Rotation der Sonne und der anderen Planeten zum Stillstand kommen wird.

Bei dieser Veränderung des Orbits muss sie ja auch irgendwann die Erdbahn gekreuzt haben. Anhand von Eisbohrungen stellte man fest, dass die Pole in der Zeit zwischen 11.000 und ca. 4.500 v Chr mehrmals eine Erwärmung erfuhr und dabei teilweise und zur Zeit der Sintflut (=Zeitpunkt, bei dem die Venus der Erde am Nächsten kam) einmal auch mindestens bis zu Meerreshöhe ( Normal Null) abschmolz.

In der Popul Vuh und auch anderen Schriften wird von einer Katastrophe berichtet, bei der es Feuer vom Himmel regnete, es wochenlang dunkel war und keine Vögel mehr zwitscherten. Im Zeitraum ca 4.000- 5.000 v Christus wird weiter von extremen Erdbeben berichtet denen fast die gesamten antiken Stätten zum Opfer fielen. ( sie wurden später aus den Trümmern nur wieder aufgebaut). Ausnahme: die Pyramiden in Gizeh und Yucatan, die nicht nur aufgrund ihrer Statik sondern auch aufgrund der Auswahl des Standortes mindestens 2 diese unglaublichen, und auch die (vergleiche : Platon, Timaios ) in langen Zeiträumen periodisch aufretenden globalen Katastrophen schadlos überstanden . Das letzte Ereignis dabei war wohl dann die Sintflut- ca 5.000 - 4.500 v. Chr. die, so wie sie in mindestens 5 "Flutberichten" beschrieben ist, nur auf ein plötzliches Abschmelzen der Eiskappen zurückgeführt werden kann.

 

 

 

DAS PROBLEM MIT DEN VERSCHIEDENEN KALENDERN:

Wie Diego de Landa ja berichtet , hätten die Eingeborenen Yucatans in erster Linie einen Jahreskalender benutzt , der- wie er schreibt- aus 18 Monaten mit jeweils 20 Tagen bestand, zu denen dann "5 unbenannte (Unglücks-) Tage dazugezählt wurden und weiter in jedem 4. (Schalt-) Jahr die 6 überzähligen Stunden mit einem Schalttag einberechnet wurden.

Wie man auch an den weiteren Erzählungen des Diego de Landa bemerkt, tut er sich ebenso schwer, den Sinn dieser ganzen anderen Zählweisen des erweiterten "Kalenders der langen Zählung" auch nur ansatzweise zu verstehen und nimmt deswegen bei allen Zählweisen an an, es handele sich dabei um eine jeweils andere Form von - wenn ach damt völig unsinnigen und falschen Jahreskalendern". Da man in Europa in Kalendern Tage Monate und Jahre zählte, geht er davon aus, dass man das in Yucatan nicht viel anders machen würde oder dass noch etwas darüber Hinausgehendes existieren würde. Schließlich bezeichnet er die anderen Kalenderformen bzw Zählweisen ( wie grade die mit dem Faktor 13) sogar als "Teufelswerk" und lässt fortan wohl nur noch den Jahreskalender gelten .

 

Wenn man nun Kalender sagt, sollte man wissen, dass auch alle Kalender die wir kennen, aus kosmischen Perioden bestehen ( Erdrotationsperiode = Tag- Periode des Sonnenumlaufs = Jahr) Weiter ist es so, dass auch wir diese Kalender ursprünglich aus dem Altertum übernommen haben, wobei aber die altertümlichen Quellen aus Unverständnis und Überheblichkeit von denselben Völkern zerstört wurden, die bis heute Nutznießer gerade der alten wissenschaftlichen und philosophischen Überlieferungen sind. (z.B. Mathematik)

Der ägyptische wie auch der Mayakalender ( man nennt ihn mesoamerikanischen Kalender) ist aber mehr als nur ein Kalender. Er gibt m. M. nach ein mathematisch genaues astronomische Modell unserer gesamten kosmischen Heimat wieder, in dem sich die Perioden aller für die Erde wichtigen Bewegungen finden und deren Konjunktionen ( Verhältnis) zueinandern dargestellt werden . Man muss sich dazu nicht nur von der Vorstellung lösen, es handele sich z. B. beim " Faktor 13" nur um ein ungenaue Wiedergabe des Mondzyklus, sondern herausfinden was der 13 - Faktor wirklich darstellt.

Mit kosmischem Gesamtsystem ist gemeint , das dieses Berechnungssystem weit mehr Informationen beinhaltet und wiedergibt , als nur das Erdjahr , dass es urspünglich zumindest mehr war als eine Zählung von Tagen oder allenfalls Jahren. In der Tat könnte sich herausstellen ,dass er mehr Wissen und Informationen über den Kosmos enthält als wir derzeit haben und als wir uns derzeit vorzustellen vermögen. Natürlich ist und bleibt es damit Zweck des Kalenders, vor allem klimatische und andere Phasen zu ermitteln, die für die Erde von Bedeutung sind. Wie de landa ja schreibt, wurde nach ihm ja auch das Jahresklima ermittelt und die Vorratswirtschaft geplant. So wusste man anhand des "Kalenders" auch, in welchem Jahr z. B.wo die Baumwolle gut wachsen würde, während es für andere Gattungen aber eher zu trocken wäre. Danach plante man den Anbau der Felder vor allem um Missernten zu vermeiden.

Das eigentlich Besondere an diesem kosmischen Werkzeug ist aber, dass er zu den nur wenigen Beweismittel aus längst vergangenen untergegangenen Epochen ("Zeitalter") gehört , die - wie sonst unter wenig Anderem nur die Pyramiden in Gizeh- all die Katastrophen überlebt haben , die bisher bereits über die Menschen hereinbrachen...Auch wenn ihn die späteren Bewohner Yucatans vielleicht selbst nicht so ganz verstanden zu haben , ist er möglicherweise ( ich sage: mit Sicherheit) ein Zeugnis einer prähistorischen Epoche oder "Zivilisation" ( was immer das auch war ) die der unseren überlegen war.

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Wie man nun die einzelnen Kalender auch nannte ( auch hier stimmen nicht alle überein) : Tzolkin heisst / Zählung der Tage. Damit zählte man dann die Monate und die Jahre. Folglich gab es auch einen anderen "Kalender" zur Zählung der Jahre usw.

Wie auch immer; außer der 18 x 20 Zählung ( ich gehe mal davon aus, diese Zählung wurde Tzolkin genannt ) ergibt keiner der anderen beiden Zählungen einen Sinn:

a Die 13 x 20 Zählung: Die Zählung von Einheiten aus 13 Perioden mit je 20 Tagen ( Monaten Jahren usw ) bereitet den meisten Mayaforschern wohl das meiste Kopfzerbrechen: die einen rechnen ( mit ein paar Abweichungen ) daraus nach x Jahren das kleinste gemeinsame Vielfache aus einem Mondumlauf und dem Sonnenjahr aus. Andere hingegen halten diese Zählung für einen Venuskalender. Die Venus hat zwar eine Tageslänge von 243 Tagen 7 Minuten aber ( heutzutage zumindest!) aber auch die siderische Umlaufzeit von 224,701 Erdtagen kommt nicht an die 260 hin.

b) die 13 x 27 Zählung: Aber Landa schildert noch eine weitere Verwendung des Faktors 13. Im nächsten Absatz unten geben ich eine genaue Übersetzung des Kapitel SEC. XXXIX. seiner " Relacion da las cosas de Yucatan" wieder, in dem es heisst: " man hätte ( neben den anderen Zählformen die er bereits erklärte und nannte) auch eine gegeben , die aus je 27 Zeiteinheiten zu je 13 Tagen bestand und gerät dabei offensichtlich die in die nur übliche Verwirrung, da er nun meint, es handele sich bei dieser Zählung ebenfalls um eine Jahreskalender mit 27 Monaten. Dazu an späterer Stelle.

c) die 18 x 20 Zählung (von Landa eindeutig als Jahreskander geschildert). In der 18 mal 20 Zählung- so darf man zumindest gesichert annehmen- wird ein Jahr gebildet 18 Monaten zu jeweils 20 Tagen. Das ergibt erst mal 360 Tage -Die 5, 25 verbliebenen Tage, wurden laut Landa aber nicht im Kalender gezählt und es gab für die es auch keine Namen oder Symbole. Die verbleibenden 6 Stunden zum Jahr mit 365,25 Tagen wurden- so Landa- in einem Schaltjahr alle 4 Jahre verrechnet, wie wir es ja auch heute noch tun ) .

DIE FUNKTIONEN DES FAKTORS 20:

IM " HAAB" KALENDER

Die Symbole der 20er Zählung ( wie Landa den Jahreskalender beschreibt) - wurden auf der untersten Ebene der Tageszählung ( Tzolkin) zuerst für die Zählung der Tage im 18 Monatszyklus verwendet. Für die Monate gab es wiederum eigene Namen und Symbole die im Haab Kalender Verwendung fanden - einem Jahreskalender für das Volk, in dem sich die wiederkehrenn Gebräucheundfestlichkeiten sowie Anbau- und Jagdzeiten ablesen ließen .( genauere Beschreibung des Haab-Kalenders: siehe Anhang am unteren Ende dieser Seite)

In der " langen Zählung"

In dem "Gesamtkalender" , bei dem der Jahrekalender mit dem der langen Zählung verknüpft ist , werden nur noch Zahlen - und zwar dieselben zwanzig "Sonnensymbole" verwendet, i man sie zur tageszählungverndet. Der Grnd dafr iegt enac dari, dass es da nur noch um mathematische Rechnungen handelt, wo man nur nch ein zahlensystem verwendet werden, und das in verschiedenen Ebenen bzw Potenzen ( ventigesimalystem) . Der Faktor 18 kommt darin zwar als grundsätzlicher Ausgangsfaktor vor , kann aber in den höheren Ebenen wo es ja um relative ewegungen geht wie die Erdpräzession, keine Bedeutung mehr als Symbole für Monate mehr haben.

Ähnlich wie der Faktor 20 hat auch der Faktor 18 seine weitere, aber ehe primäre Bedeutung erst bei de übergeordneten kosmischen Bewegungen , und es dürfte eher umgekehrt sein, nämlich dass man zur Vereinheitlichung der ganzen Relativität eher das Jahr in 18 Monate zu je 20 tagen aufgeteilt hat, um diese Zählweise damit an die größere kosmische Periode anzupassen ( das ist in diesem Falle dann die Erdpräzession und die damit synchron verlaufende relative bewegungen der Ekliptik... dazu später Genaueres ) Ich bemerke dies deshalb, da man ja das Jahr genausogut hätte in 12 Monate zu je 30 Tagen aufteilen können. Es wären dabei auch die 5 rituellen Tage , an denen man Neujahr feierte, übriggeblieben+ der Schalttag alle 4 Jahre . Nichts scheint hier nur zufällig zu sein.

Bei der Verwendung der 20 Zahlensymbole für die Zählung der 18 Monate a 20 Tage, ginge das erste Jahr mit dem 18. Symbol zu Ende , wodurch der erste Tag des ersten Monats des nächste Jahres somit mit dem 19. Zeichen begann. Dieser galt dann als Jahressymbol. Beginnt - wie Landa es beschreibt, der erste Tag des ersten gezählten Jahres mit dem Zeichen " KAN", so fiele der erste Tag jeden 5. Jahres (De Landa spricht ja auch von Gruppen von je 4 ( x 5)Symbolen) wirklich auf eines der Zeichen für die vier Bacabs (KAN > Süden- MULUK > Osten - IX > Norden und CAUAC > Westen) wo große Festlichkeiten und zeremonien stattfanden. Jede zwanzigste Jahr begänne dann wieder mit dem Monat KAN Dazu später

Daraus ergibt/ ergab sich wiederum eine Periode von 20 Jahren, in denen jeder "Neujahrstag " mit einem anderen der 20 Symbole begann, bis sich im 21. Jahr wieder das Zeichen des ersten Tages im ersten Jahr wiederholte und ein neuer 20 Jahre Abschnitt ( Periode) begann . ( das erste Symbol der zeitrechnung war nach Landa 1-Kan) . Die 20 jährige Periode steht für die Jupiter Saturn Konjunktion) . Zur genauen Reihenfolge werde ich noch eine Tabelle machen.

(Anmerkung: Unterteilt man eine Strecke z B in 20 Segmente, hat aber dann nur 19 Segmente dazwischen . Macht man das nun aber in einem geschlossenen Kreis, sind es bei zwanzig Markierungen auch 20 Segmente )

Wie Landa in seiner Erzählung über die Stadt Mayapan bemerkt, erzählten ihm die Indios, man" hätte dort die Sitte gepflegt, alle 20 Jahre ( an einer anderen Stelle eines Rings um die Stadt herum) eine Stele aufzustellen, die- so Landa " auf der einen Seite rund war und auf deren vorderen Seite Schriftzeichen eingemeiselt wurden. Die Indios hatten erzählt, man hätte diese Sitte, alle 20 Jahre eine solche Stele aufzustellen, bis zum Ende ( Untergang) der Stadt Mayapan gepflegt und die Stadt Mayapan wäre erst 120 Jahre vor der Ankunft der Spanier verlassen bzw zerstört worden. Landa bemerkt dann später dazu noch : "man hätte solche Stelen gefunden. Doch wären sie vom Wasser so verwittert gewesen dass alles auf ihnen unleserlich war". .Das lässt nun u.U. auf ein wesentlich höheres Alter der Stelen und auch der Stadt Mayapan schließen,

c) in der langen Zählung wurden sie dann für 20 Jahres Rhythmen (siehe Teil 2 - in erster Linien der Jupiter Saturn Konjunktion und als kleinstes gemeinsames Vielfaches zur ( gleiche Rechenformel wie die zur Berechnung von Konjunktionen) Bestimmung der Korrelation zu den größeren, längeren kosmischen Perioden wie der Erdpräzession verwendet.

(Anmerkung: noch heutzutage benutzt man nur 4 anstelle von den 6 tatsächlichen Himmelsrichtungen und die Nord- Südrichtung steht dabei auch für die fehlenden zwei "oben ( Zenith) und " unten" > Richtung: Erdmittelpunkt , mit der sie ja eine Fläche bildet . Das hat aber auch viel mit der Kugeloberfläche der Erde zu tun...Obwohl die N-S Richtung etwa 90 Grad zur Ekliptik steht , kann man aber aufgrund der Neigung der Erde solche Steinobservatorien so anlegen , dass man den Stand der Planeten mit nur 4 Himmelsrichtungen bestimmen kann)

 

Abbildungen rechts: alle bekannten Codices aus Mexiko- klicken sie auf die Bilder, um sie vergrößert zu sehen- die codices sind hier auch als Reproduktionen, Drucke und facismile erhälttich

andere mesoamerikanische codices:

Codex Vindobonensis Mexicanus 1- Seite 7

Codex Egerton 2895

Codex Zouche-Nuttall

Codices des Vatikan:

Codex Borbonicus

Codex Ixtlilxochitl

Codex Magliabechiano CL. XIII.3

Codex Borgia

Codex Cospi

Codex Fejérváry-Mayer

Codex Laud

Codex Vaticanus 3738

Codex Vaticanus 3773

 

 

SEC. XXXIX. DIE ERKLÄRUNG DES AUTHORS ZU DEN VERSCHIEDENEN DINGEN IN DEM KALENDER; SEINER ABSICHT, DIESEN DINGEN AUFMERKSAMKEIT ZU WIDMEN

"Zusammen mit den Bilderzeichen der Indianer, wie oben in unserem Kapitel 34 ( Sec XXXIV) gezeigt wird, gaben sie den Tagen ihrer Monate Namen, und von all den Monaten machten sie eine Art Kalender, mit welchem sie ihre Feste, Ihre Zählweise (!!) und Verträge wie auch Geschäfte regelten (!!), wie wir es mit unseren tun. Sicher, dass der erste Tag ihres Kalenders nicht der erste Tag des Jahres war, sondern ( erst) viel später kam. Das war ein Ergebnis der Schwierigkeit, mit welcher sie die Tage der Monate alle zusammenzählten, wie später im Kalender selbst zu sehen sein wird, auf den wir später zurückkommen werden. Der Grund ist, dass- obwohl die Anzahl der Zeichen und Namen der Tage ihres Monats 20 betragen, sie gewohnt waren, sie von 1- 13 zu zählen ; nach dem 13. (Tag) drehen sie ( kehren) sie zur 1 zurück und teilen weitergehend die Tage des Jahres in

siebundzwanzig ( 27) Dreizehner (>> in 27 Teile mit je 13 Tagen) oder " Triadecads", zuzüglich neun Tagen, ohne die Ersatztage."

( 27 x 13 = 351 + 9 = 360)

(Diego de Landa: "Relacion de las cosas de Yucatan")

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Im Absatz oben rechts finden Sie einige Codices mit Zeichnungen auch über den mesoamerikanischen Kalender, welche die Symbole auf den kalendern deutlich wiedergeben.(Sie sind auch als Drucke erhältlich-klicken sie auf die Bilder, um sie vergrößert zu betrachten ). Die Darstellungen ( insbesondere die seltsamen Dinge auf dem Kopf und Gegenstände erinnern prinzipiell sehr an altägyptische Darstellungen. Jedoch erhalten sie keine Erläuterungen, was das eine oder andere Symbol bedeutet. Aus den ägyptischen Texten jedoch lässt sich leicht ersehen, dass diese Darstellungen auf alteMythologien mit Beschreibungen von Göttern, himmlischen Besuchern- die Kinder des ATUM usw. zurückgehen, ( z B. die Uräusschlange) die man wohl nicht ganz verstand ( und bis heute nicht versteht) und deshalb nur nach eigener Vorstellung deuten/ nachzuahmen oder abzubilden vermochte.

Sirius A und sein Begleiter Digitaris ( Foto: Hubble)

hypothetisches Modell einer Bewegung der Sonne um das Sternsystem Sirius >Erdpräzession

Zur Juni Sonnwende steht die Erde genau auf einer Linie zwischen galaktischem Zentrum auf der einen Seite und der Sonne und Sirius auf der anderen ( während der Dezember- sonnwende ist es umgekehrt: da steht die Sonne vor dem galaktischen Zentrum bei 5° Sagittarius usw. ). Auch wenn sich die Erde bei diesem Transit wohl immer (und je nach Stellung anderer Planeten) jeweils etwas verlangsamt ( was die zeitlich immer etwas variierenden" heliakischen Siriusaufgänge erklären würde ) ,und auch die Beobachtung, wann nun Sirius wieder kurz vor Sonnenaufgang sichtbar wird selbst ungenau ist und mal in die eine oder andere Richtung zeitlich varriiert: das Mittelmaß wird sich immer wieder einpegeln.: Die Definition eines Jahres ( Sonnenumlaufs) anhand der Sonnwende ist und bleibt trotzdem noch das genaueste und beste Messverfahren, um den Beginn bzw die Länge eines Jahres zu definieren. Die- wenn auch noch so geringen doch unvermeidlichen- Abweichungen, die sich im Laufe der Jahre aus mathematischen Berechnungen ergeben, werden sich bei dieser Methode nie einschleichen .

 

 

 

DAS SIRIUSJAHR

Es wird mit gutem Grund viel spekuliert über die Verwandtschaft der mesoamerikanischen Kultur und der ägyptischen , was auch dann immer wieder die uralte Frage nach Atlantis als Landbrücke zwischen den Kontinenten aufwirft , da ja der nach Meinung der meisten Experten keine der beiden Kulturen in dieser Zeit über geeignete Schiffe verfügte, um den doch sehr rauen Atlantik zu überqueren. Die Stufenpyramiden in Ägypten werden gewöhnlich der älteste Epoche der Pyramidenbauweise zugeordnet, die in Ägypten etwa mit dem Bau der Sakkara Anlage zu Ende ging. Beide Kulturen haben jedenfalls solche Pyramiden gebaut und es gibt noch zahlreiche weitere Übereinstimmungen.

An einer anderen Stelle in diesem Kapitel erwähnt Landa: "

"Unter diesen Völkern ( Anm.: denen in Yucatan) fiel der erste Tag des Jahres auf den 16. Juli und war der erste tag des ersten Monates ( mit dem Namen) Popp".

Im alten Ägypten begann das neue Jahr ebenfalls Mitte Juli mitdem sogenannten heliakischen Frühaufgang des Sternes Sirius . Etwa zwischen Juni und Mitte Juli August bedeckt die Sonne den Stern Sirius , den die Ägypter " Sothis" nannten, was soviel bedeutet wie " Schwester der Sonne". Es kommt nicht von ungefähr, dass man in Ägypten wie auch anderen Kulturen den Stern Sirius verehrte und selbst die Schächte der Königskammern in den Pyramiden danach ausrichtete. Wer nicht nur das Planetensystem kennt sondern auch zumindest erahnt, welche physikalische "Beziehung" zwischen dem Siriussystem und der Sonne ( damit auch dem gesamten Planetensystem) besteht, weiß, dass die Bestimmung des Jahres über den Frühaufgang des Sirius auf Dauer ( im Gegensatz zur mathematischen) die fehlerfreieste Ermittlung ermöglichte - ohne dass es ( scherzhaft ausgedrückt) dann nach ein paar Jahrhunderten dazu kam, dass der März z. B. mitten im Winter war. ( siehe Abb.Hypothese links unten).

Ein ägyptischer Priester oder wer auch immer, beobachtete ab Mitte Juli den nächtlichen Himmel, um zu sehen wann genau die Sonne wieder am Sirius vorbeigezogen war: Da sich die Erde aus subjektiver Sicht in Richtung Osten an der Sonne vorbeibewegt, kommt es dazu, dass ein Stern wie Sirius ( Sirius befindet sich etwas unterhalb der Ekliptik) den die Sonne vorübergehend verdeckt/überstrahlt, dann nach einem Zeitraum von etwa 1 Monat kurz vor der Dämmerung am östlichen Nachthimmel wieder sichtbar wird. Das ist, was man als heliakischen Aufgang eines Sternes bezeichnet.

Hier sei nur soviel erwähnt (siehe dazu zweite Skizze links) dass die Sternbilder der Eklyptik auf einer Sternenkarte wie die des Verlages "Knaur" in einer Elypse rund um den Stern Sirius angeordnet sind. Natürlich: Man schätzt die Masse des Siriussystems insgesamt derzeit auf ca 3- 4 Sonnenmassen und damit wäre Sirius nicht in der Lage, so viele Sterne auf eine orbitale bahn um sich herum zu zwingen. Meine Hypothese dass diese ca 1000- 2000 Sterne,die wir als ekliptische Sternbilder bezeichnen wie auch unsere Sonne orbitale Bahnen um diesen Stern aufweisen, hat - wie ich meine- auf alle Fälle trotzdem viele Indizien die sie untermauern können und die sich schon rein aus scheinbar paradoxen Phänomenen wie dem der Erdpräzession herleiten lassen. Dazu müsste aber das gesamte Siriusstem weitaus mehr Masse haben als wir derzeit annehmen . Oder aber er befindet sich in der Richtung und damit selbst im Strudel eines schwarzen Loches, das wir natürlich nicht orten können, welches aber all diese genannten Phänomene wie auch die ebenfalls retrograde Trudelbewegung der Erdachse , genannt " Erdpräzession" bewirken könnte . Wenn Sie mich als Author dieser Hypothese fragen würden: Ich nehme mit Sicherheit an, meine Vermutung ist richtig. Beweisen kann ich es nicht, denn Niemand kann es und somit kann es auch niemand widerlegen .

Aber auch nur so ließe sich erklären, weshab Sirius und der galaktische Zentrum zu allen Zeiten die Achse bildeten, auf der sich jedes Jahr um exakt dieselbe Zeit ( 21. Juni/ 23 Dezember) die beiden sogenannten "Sonnwenden" des Jahres ereignen ( und im Übrigen auch alle Mond- und Planetenwenden) , während sich der "siderische Sonnenstand" zu den Äqanoktien alle 72 jahre um ein Winkelgrad retrograd verschiebt.( übrigens mit genau 25.920 Jahren der gleiche winkelbetrag, bzw die gleiche periode wie der der Erdpräzession) ( in Wirklichkeit ist es aber die Ekliptik die sich relativ so zu bewegen scheint, was aber auch eine optischeTäuschung ist, bekannt als "scheinbare Rückläufigkeit ).

Diese besondere und zentrale Rolle des Siriusystems für unser Planetenystem, inbesonders als unveränderlicher Positionsmarker der Sonnwenden und damit des Jahrezyklus halte ich auch für den wahren Grund, weshalb er sowohl in Ägyten wie auch ( wie ich meine) in der mesoamerikanischen Astronomie (mit gutem Grund) eine so überragenden Bedeutung hat(te) .Die Frage ist dann aber wieder: Woher wussten die das alles? Man bräuchte nicht nur ein Teleskop, um dieses System so in seiner Gesamtheit zu erfassen. Das würde gar nichts helfen, solange man örtlich Teil dieses sich bewegenden Systems ist. Es ginge vielmehr nur dann´, wenn man Weltraumfahrt betreiben kann und diese Bewegungen des Sonnensystem und seiner Nachbarn aus großer Entfernung in ihrer Gesamtheit erfassen könnte!!

Sie finden Genaueres über die Beziehung Sirius / Erde auch in meinen Artikel 2012- Apokalypse? oder: Erdpräzession.

Die Ägypter sahen dem Ereignis des Wiederaufgehens des Sirius jedenfalls mit Freude entgegen, brachte er doch alljährlich die ersehnte Nilüberschwemmung, die das gesamte am Nilufer angrenzende Land wieder befeuchtete und die Zysternen und Bewässerungsanlagen füllte. Dies kann man bereits als Indiz dafür verstehen , dass Sirius doch einen gewissen reellen,d.h. konkret physikalischen Einfluss auch auf die Erde hat.

In anderen Kulturen mag das anders gewesen sein: Aber auch Wwir nennen diese Tage nach dem Sternbild canis major, zu dem Sirius gehört " Hundstage" weil wir seit Jahrtausenden wissen, dass diese Tage Dürre bringen können, an denen die Feldfrüchte vertrocknen. Seefahrer berichten von besonders hohen Wellen, die alljährlich während der Hundstage auftreten weil Sirius und Sonne nahe nebeneinanderstehen" und sich dabei deren Gravitationskraft und auch Strahlung summiert. Nicht anders sahen das die Mayas, Inkas oder wie immer man die Ureinwohner Südamerikas auch nennen mag. Sie nannten die letzten 5 Tage vor dem neuen Jahr(Siriusaufgang) deswegen auch potentielle Unglückstage, weil eben an diesen Tagen die Feldfrüchte vertrocknen konnten und es auch auch keinen Sinn machte oder Erfolg versprach, überhaupt etwas auf dem Acker zu tun. Selbst, wenn man an diesen Tagen etwas bewässert, verdunstet alles wieder im Nu. Stattdessen wurde- ähnlich wie in Ägypten- das neue jahr gefeiert.

Wie die Ägypter feierten sie also diese Tag und machten dabei auch anhand ihrer Kalendern (d. h.: den darin berechneten Konstellationen) Omen, wie das nächste Jahr werden würde. Diego de Landa berichtet aber nichts davon, dass man in Yucatan dazu alljährlich den Siriusaufgang beobachtet hätte. Man hatte ja einen mathematischen Kalender. wie genau der war ist ja die andere Frage. Daazu müsste man ihn ja erst in seiner Gesamtheit verstehen. Außerdem vermaßen Ägypter wie Mayas sowohl die Äquanoktien als auch die Sonnwenden mit spezielle Gebäuden , wo dann an diesen Tagen die Sonne genau durch bestimmte Schlitze schien usw. ( Steinobservatorien) . die Äquanoktien ( Erdknoten) und Sonnwendpunkte stellen wohl auch die vier Eckpunkte / Kräfte-punkte des Welt dar . an denen nach Glauben der Indios die "Bacab" waren und verhinderten, dass ihnen wie auch den Germanen der Himmel auf den Kopf fällt ) Für uns ist es nur ungewohnt, die "galaktische oder Ekliptikebene" , als eine Ebene aus 4 von 6 Himmelsrichtungen zu begreifen, weil dies bei der Orientierung auf der Erde ja nichts bringt, bzw. allenfalls hinderlich wäre .Die Ekliptik bildet eine Fläche die sich ( mit kleine Abweichungen von ca 5 Winkelgraden) auf der Erde mit der Fläche aus den Richtungen Ost/West und "oben ( Zenith) und unten ( Richtung Ermittelpunkt) deckt und nicht etwa mit einer Fläche aus den Himmelsrichtungen Ost/West und Nord /Süd-. Dieses geodätische Koordinatensystem bildet dazu einen Winkel von ca. 90 Grad ( abzüglich der Neigung der Erde von ca 22.44 ° (Winkelgrade), wodurch uns das Band der Milchstraßen das zur Juni Sonnwende am besten zu sehen ist ( könnten wir dieses denn noch durch die Suppe aus Lichtern und Abgasen in den Städten betrachten ) auch schrägt mit etwa 25 Grad zur Horizontalen.

Nur mit diesem geodätischen Koordinatensystem (S/N- O/W) lassen sich ja die für uns zur Orientierung viel wichtigeren geodätischen Darstellungen erstellen. Das "sich Bewegen in kosmischen Denkmodellen und Dimensionen war ja auch (und wohl mit gutem Grund) nur Wenigen vorbehalten , die dann auch nicht Gefahr liefen, beim Anblick oder in Gedanken an den Himmel an der nächsten Kreuzung z B von einem Auto überfahren oder von einem wilden Tier angefallen zu werden ...

( Diego de Landa) "Unter der Vielzahl von Göttern, welche von diesen Völkern verehrt wurden, waren vier , welche mit der Bezeichnung "Bacab" benannt wurden: Dies waren- so sagen sie, vier Brüder, welche von Gott, als er die Welt erschuf, an ihre vier Ecken gesetzt wurden, um zu erhalten dass der Himmel nicht auf sie falle

 

 

überarbeitet bis hier: Sep- 18-2010-

Der julianische Kalender

Erst Julius Cäsar hat mit julianischen Kalender das Sonnenjahr eingeführt und beauftragte dazu einen Experten der Bibliothek von Alexandria, von dem Cäsar auch von der Notwendigkeit eines Schaltjahrs erfahren hatte, das ja nötig ist um den 1/ 4 Erdtag des 365 Tage Jahres in den Tageskalender einzufügen.

Vor diesem Zeitpunkt hatten die Römer allenfalls einen primitiven Mondkalender aus dem sich eine halbwegs genaue Übereinstimmung (Konjunktion) mit dem Erdjahr erst nach Jahrzehnten ergibt. Diego de Landa aber schreibt, die mesoamerikanische Kultur kannte das Schaljahr und die präzise Länge eines Erdjahres schon aus ältesten Quellen, wie es sonst nur aus Ägypten bekannt ist . Eine weitere Übereinstimmung.

Man muss sich ja nur denken , dass es zu Fehler kommen muss, wenn man das Erdjahr nur anhand des siderischen Stands , bzw die Mitternachtskonstellationen bestimmen kann , wie es ja auch hier solange nur möglich war, bis man über modernste Geräten verfügte, die aber auch nicht die letzte Ungenauigkeit beseitigen können ( Vergl: Erdpräzession)

Die Wissenschaft macht es wie die meisten Menschen und definiert Beweise somit als Wahrnehmungen der Sinnesorgane, indem sie sagt: " Wir glauben nur , was wir sehen und anfassen können! Bringen sie uns ein Foto(!), besser aber: besteigen Sie ein Raumschiff und sehen Sie nach!"- auch wenn man diese aufgrund der Fähigkeiten des Menschen , bzw aufgrund des technische Entwicklungsstandes derzeit nicht erbracht werden können. Dabei steht oft der Nutzen im Vordergrund und weniger die Forschung.

 

 

 

 

Zusammenfassung.

       
   

wikipedia: "Piedra del Sol". Aztekischer Kalenderstein ( Replik)

 

ASTRONOMIE IM ALTERTUM

In der Antike hatten Astronomie und Astrologie noch diesselbe Wortbedeutung und waren mit den kosmischen Kalendern Bestandteile ein und derselben Wissenschaft, die sich aber weniger mit Schicksalsfragen der Menschen beschäftigte als vielmehr mit physikalischen Wirkungen der Konstellationen z.B. auf das Wetter. Die Vorstellungen waren damals aber bereits in Mythologien eingewoben die weitaus älter sind als der Zeitraum, in dem nach diesen christlichen Modellen die Menschheit entstand. Erst die Mythologie hat, weil man deren Inhalte wohl zu keiner Zeit so recht zu deuten wusste, zum Entstehen dessen beigetragen, was man heute unter "Astrologie" versteht.

 

 

Der Begriff Astronomie kommt aus dem Griechischen : ἀστρονομία / ástronomía ist- so Wikipedia- die „Beobachtung der Sterne“, und leitet sich ab aus den beiden Wörtern ( ἄστρον) ástron „Stern“ und (νόμος- nómos) „Gesetz“. Die heutige Bedeutung des Begriffes ist jedenfalls: " Wissenschaft von den Gestirnen".

Als Astrologie (griechisch ἄστρον, astron, „Stern“, λόγος, logos, „Lehre“) - so Wikipedia- werden verschiedene Lehren bezeichnet, denen der Anspruch gemeinsam ist, aus den Positionen von Himmelskörpern Ereignisse, Schicksal und Persönlichkeitsmerkmale von Menschen deuten und tlw. prognostisch näher bestimmen zu können....Versuche, der Astrologie erneut als Wissenschaft Anerkennung zu verleihen, sind gescheitert....

Soweit die landläufige Meinung: warum ich mich dann immer frage, ob diese Leute überhaupt altgriechisch beherrschen: Ich hatte es nicht in der Schule.. Menschen aber, die altgriechisch in der Schule lernten, sagten mir : "logos" hätte mehrere Bedeutungen : Es bedeute: Licht, Wort, Gesetz. Altgriechisch wird gerne als die " Sprache der Philosophie" bezeichnet. Dies macht deutlich, dass diese griechischen Wörter immer einen ganz bestimmten Begriff darstellten, den man sich erst vorstellen muss und oft auch nur erraten kann. Es sind Begriffe die jedem bekannt sind. Was aber eine Großzahl dieser Begriffe gemeinsam haben ist, dass sie in einem gewissen Sinne alle methaphysische, nicht greifbare Dinge unseres Lebens beschreiben. Die Tatsache, dass sie alle in der Wissenschaft Verwendung fanden, beweist letztlich bereits, dass sie auch im Altertum als wissenschaftliche Begriffe dieselbe Bedeutung gehabt haben müssen. Man hat aber nicht nur diese Begriffe aus dem Altertum übernommen. Auch Pythagoras wurde bereits zu Lebzeiten des Plagiatismus beschuldigt Platon gab seine Quellen zumindest meistens an. Archimedes hatte einen Großteil seines Wissen aus der Biliothek von Alexandria, die zu seinen Lebzeiten aber gar nicht mehr existiert haben soll. Es gab Geheimbünde, welche dieses Wissen trotzdem immer wieder verbreiteten und damit zu dessen Erhaltung beitrugen. Das hat dann wiederum auch die Nachwelt nicht gehindert, nach Archimedes` Tod dessen Aufzeichnungen verschwinden zu lassen um diese später dann als Ihre Entdeckung auszugeben. Beim näheren Hinsehen erweist sich unsere gesamte heutige Wissenschaft zu einem großen Teil als Revival des Wissens einer älteren Kultur und Epoche , die bereits einmal auf der Erde vorhanden war.

OBSERVATORIEN IM ALTERTUM

 
 

Steinkreis in Stonehenge- Wiltshire- Südengland

< (wikipedia:) Der Heel-Stein und die Positionssteine in Stonehenge sind nach den Positionen der Sonnenwende und Tagundnachtgleiche angeordnet. Aus diesem Grunde wird häufig angenommen, dass Stonehenge ein vorzeitliches Observatorium darstellt, obwohl die genaue Art der Nutzung und seine Bedeutung, wie für Aussaat und Ernte zu den bestmöglichen Zeiten (s.u.), noch diskutiert werden.

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>>> Rechts: Sonnentempel in Teotihuacán/ Mexiko. Die Azteken fanden die Stadt im 13. Jahrhundert menschenleer vor und nannten sie.: Teotihuacán (aztekisch= "wo Menschen Götter wurden")

 

 

Sonnentempel in Teotihuacán/ Mexiko

In der Architektur von Teotihuacán spielten offensichtlich nicht nur der Venuskalender, sondern auch der Sonnenkalender mit seinen 365 Tagen und der Ritualkalender mit seinen 260 Tagen eine wichtige Rolle. Erik von Däniken behauptet, die ursprünglichen Hauptbauwerke waren auf der ca 20 Quadratkilometer großen Fläche der Stadt maßstabsgetreu mit den Dimensionen und Entfernungen aller 9 Planeten des Sonnensystems angeordnet. Die Spanier rissen viele Tempel ab und bauten aus deren Steinen Klöster..
 

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In der Inka Stadt Tiahuanaco/ Bolivien

scheint die Sonne genau zur Frühjahrs- Tag- und Nachtgleiche durch das sogenannte Sonnentor auf die Statue dahinter.

video rechts: klicken sie auf das Symbol rechts, so gelangen sie direkt auf die Seite bei youtube . In der Spalte dort rechts finden sie die anderen 4 Teile.. der erste Teil des Videos ruckelt leider etwas. Die anderen Teile sind aber besser anzusehen

<< In anderen Anlagen finden sich Steinanordnungen, die so angeordnet sind, dass die Sonne (auch) zur Zeit der Äuqanoktien ("Knotenpunkt) durch dazu angeordnete vorgesehene Schlitze oder Tore scheint. Lässt man die Neigung der Erdachse und ihre Präzession unbeachtet, so finden die Äquanoktien immer auf dem selben Winkelabschnitt des sogenannten "Sonnenbogen" statt. Der Sonnenbogen ist die von der Erde gesehene Sonnenbahn, bei der die Sonne infolge der Neigung ( Inklination) der Erdbahn zwischen den beiden Sonnwenden zu einem relativ höchsten und tiefsten Punkt im Zenith steigt bzw fällt. Zwioschen den beiden Sonnwenden des Jahres wandert auch der Aufgangspunkt zwischen einem südlicheren und nördlicheren Punkt und umgekehrt..

..

 
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DER FAKTOR 13 IM JAHRESKALENDER

Wie ich bereits anfangs anmerkte, vermute ich, dass die Indios, die zur Zeit des Einfalls der Spanier das Land bewohnten, das tiefere astronomische System, das sich neben dem einfachen Jahreskalender in den komplizierteren Kalenderzählweisen verbirgt, eher selbst nur noch aus Erzählungen kannten , teils nur etwas nachahmten,was sie aber nicht mehr genau begriffen, bzw damit eher so eine Art Cargo Kult trieben.

Man mag nun sagen, was man will . Aber der Jahreskalender war der einzige , den man dahingehend verstand, während die anderen Zählweisen einfach keinerlei Sinn ergaben. Wie kann das aber sein in einer Kultur, welche die genaue Länge eines Erdjahres bereits zu einer Zeit kannte, als wir hier noch annahm, die Erde sei eine Scheibe. In Europa hat man gerade erst mit der Entdeckung Amerikas verstanden, das sie eine Kugel ist welche eine Sonne umkreist. Wie sollte ihn da selbst ein Kirchenmann wie Landa etwas von weitaus komplizierteren Bewegungen im Planetensystem wissen oder nur daran denken? Wie aber sollten die Indios davon erfahren haben wenn nicht über ihre Überlieferungen? Dazu berichten die spanischen Chronologisten: "Die Indios hätten selbst sehr wenig diesen Ruinen, Kalendern und Schriften verstanden, weshalb es auch zu dem Aberglauben mit den Menschenopfern kam"

( Diego de Landa aus: " Relacion de las cosas de Yucatan)" ....Das war ein Ergebnis der Schwierigkeit, mit welcher sie die Tage der Monate alle zusammenzählten, wie später im Kalender selbst zu sehen sein wird, auf den wir später zurückkommen werden. Der Grund ist, dass- obwohl die Anzahl der Zeichen und Namen der Tage ihres Monats 20 betragen, sie gewohnt waren, sie von 1- 13 zu zählen ; nach dem 13. (Tag) drehen sie ( kehren) sie zur 1 zurück und teilen weitergehend die Tage des Jahres in

siebundzwanzig ( 27) Dreizehner (>> in 27 Teile mit je 13 Tagen) oder " Triadecads", zuzüglich neun Tagen, ohne die Ersatztage."

( 27 x 13 = 351 + 9 = 360)

(Diego de Landa: "Relacion de las cosas de Yucatan")

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Mit der 13er Zählung könnte man- so meinte schon Landa- also über den Faktor 27 auch ein Jahr bestimmen.Wenn man hinterher 9 Tage dazuzählt, kommt man aber erst auf 360 und es fehlen noch 5 Tage und 6 Stunden.

Dass die zwanziger Symbole sowohl zur Zählung von Tagen also auch Jahren verwendet wurden, bestätigt de Landa. Weiterhin führt er aus, man hätte auch Perioden von 20 Jahren gezählt. Dies stellt dann die im Altertum aus Ägypten stammende ( > R.G Temple- das Sirius Rätsel) und auch in weiten Teilen Afrikas gebräuchliche Verwendung /Zählung von Jupiter Saturn Konunktionen als Zeiteinheit der langen Zählung dar.

Zu dieser 20 Jahreszählung gibt de Landa an, dass "die Zeichen" ( ich nehme also an die 20 Symbole) bei dieser Zählung rückwärts gezählt wurden. Sieht man seine Zeichnung an ( das oben ist eine Rekonstruktion) , so werden darin die Zahlen 1- 13 aber nicht rückwärts geschrieben .Die nächste Zahl befindet sich jeweils 7 Felder weiter. Entgegen dem Uhrzeigersinn gezählt sind es nur 6 Felder. De Landa hatte wohl auch keine Ahnung, dass mit der 20 Jahres Zählung Jupiter Saturn Konjunktion gezählt wurden. Da ein Ring mit den 20 Symbolen fehlt , muss man annehmen, dass jedes der 13 Felder den Zeitraum von 20 Jahren darstellte.. Oben befand sich nach Landas Schilderungen ein Pfeil zur Anzeige der jeweils gültigen Periode , den er auf seiner Zeichnung dann durch ein Kreuz ersetzte, um die Ankunft der Spanier in der Maya Zeitrechnung darzustellen . (siehe Originalzeichnung de Landas >rechts >)

 

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Abb. links:/ thanx to: Yale U.) Erst kürzlich wurde in der " 13 Türme" Anlage von Chankillo, Peru das bis dato älteste bekannte Steinobservatorium der Welt erkannt. Der Bergkamm, auf denen sich die 13 Türme befinden, verläuft selbst in Nord Südrichtung.

Der britische "Archeoastronom" Clive Ruggles von der Leicester University verglich das das Bauwerk mit regelmäßigen astronomischen Perioden und kam zum Ergebnis dass die die Anlage von der Länge her nach dem sogenannten Sonnenbogen ausgerichtet ist: "Zur Zeit der Sommersonnwende( in Peru der 23 . Dezember) würde die Sonne genau neben dem äußersten rechten Turm aufgehen, dann allmählich über die 13 Türme wandern bis sie dann zur Zeit der Wintersonnwende ( in Peru der 23. Juni genau neben dem äußersten linken Turm aufgeht. " (Clive Ruggles)

(Anmerkung: Zu den Äquanoktien zwischen 20. und 21 März und 20./ 21 September ginge die Sonne in der Anlage von Chankillo jeweils in der Mitte, zwischen der 6. und 7 Zinne auf )

 

 

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Maya Stufenpyramide des Kukulkan in Chichén Itzá. Sie hat 9 Stufen. An den Tag- und Nachtgleichen ereignet sich ein seltsames Spiel von Licht und Schatten auf der Pyramide. Man meint dann, eine Schlange kröche hinunter. Von manchen Mayaforschern wird angegeben, die Summe aller kleinen Treppen die mittig auf jeder Seite nach oben führen, wäre 4 mal 91 = 364 + oberste Stufe ( Plateau) =365. Der Tempel wurde allerdings mehrmals restauriert

Auswertung der Anlage der 13 Türme von Chankillo:

Da es wenig tatsächliche objektive Bauten und- dank Landa- auch keinerlei Wissen mehr gibt , wie die Zahl-besser der " Faktor " 13 verwendet wurde, sollten wir die Anlage von Chankillo doch genauer unter die Lupe nehmen.Vielleicht ergeben sich ja interessante Aufschlüsse.

1.Überlegung: Weshalb so ein Observatorium, wenn doch die Mayas oder Inkas Mathematik konnten und das Jahr sehr genau methematisch berechneten ? Die Antwort darauf kann nur der Mond sein:

*Diese Observatorien sind den mathematischen Berechnung zwar prinzipiell insofern überlegen , als sie den astronomischen Sonnenumlauf alljährlich ohne die Abweichungen wiedergaben, die sich bei jeder mathematischen Berechnung aus dem Faktor des schlichtweg nicht mit letzter Genauigkeit zu bestimmenden Erdjahres irgendwannn unweigerlich bemerkbar machen wird ( vergl.: julianischer /gregorianischer Kalender). Denkbar wäre also, man benutzte die Anlage, um so von Zeit zu Zeit die Kalendern) wieder zu justieren. (die ja auf die Tageszählungen basierten. Der mathematische Faktor zwischen Sonnenumlauf und Rotation bleibt immer etwas ungenau)

Beschreibung:
Beginnend mit der Sommersonnwende am 23 Dezember (Stellung 1) wandert die Sonne als in 13 Abschnitten von je ( 369 : 26=13,846141386615.../ 365,25: 26=14,0480769230769230769230... macht also keinen Sinn- beides unendliche zahlen ) Tagen über die 13 Zinnen. Zur Wintersonnwende am 21. Juni erreicht sie die Stellung 14 neben dem linken äußersten Turm. Nun kehrt sie wieder zurück und erreicht mit der 26. Stellung die letzte Markierung eines Sonnenjahres . . Mit der die 27. Stellung ( Position 1) beginnt dann wieder ein neues Jahr. Dies entspräche in der Kalenderrechnung/ Zählung mathematisch dem Faktor 26

Diego de Landa ( siehe: Maya... Teil 1) meinte aber u A." man hätte ( als eine von vielen Zählungen und Kombinationen) auch 27 mal 13 ( Tage oder Jahre das ist dann die Frage) zusammengezählt. Die tatsächliche astronomische Zuordnung der Anlage zeigt aber, dass entweder de Landa da etwas missverstanden hatte oder aber, dass die Indios selbst die Funktion des Faktoren 13 und 27 falsch interpretierten und nur als Zählung von Tagen begriffen. Die " magischen" Faktoren des Kalenders wurden ja offenbar in mehrere Zählungen verwendet. ( q.e.d.?)

DER MONDUMLAUF UND DAS ERDJAHR

Die einfachste bzw naheliegenste Erklärung für die dreizehn Zinnen die (zeitlich gesehen ) jeweils ein halbes Jahr von einer Sonnwende zur gegenüberliegenden wiedergeben ( das entspricht, 180 Tagen des Mayajahreskalenders , wobei an ja am Ende immer 5 tage hinzuzählte und außerdem alle 4 Jahre einen Schalttag dazurechnete) , wäre, dass man damit die snychron Mondzyklen wiedergeben konnte.

Die Konjunktion Erde/ Mond (= Zeit zwischen zwei Voll- oder Neumondphasen) errechnet sich wie folgt:

Umlaufzeit 1 x Umlaufzeit 2 : Umlaufzeit 1 - Umlaufzeit 2

365,25 x 27,332 : 365,25 - 27,332

9983,013 : 337, 918=

29, 544 Tage

Ein halbes Mayajahr mit 180 Tagen entspräche damit ziemlich genau 6,092607636068237 Neumond- oder Vollmondphasen.Eine etwas unhandliche Zahl, doch aufgerundet wären es 6,1 Vollmondphasen pro 1. Halbjahr

Die 13 Türmeergäben nun z. B. 12 Zwischenräume, was für jede Mondphase jeweils 2 bedeutet: 1 Lücke für den Vollmond, die nächste für den Neumond. der Jahreanfang begann bei den mesoamerikanischen Völkern ja nicht im Dezember, sondern am 16 Juli. (Der größte Teil Südamerikas liegt zwar auf der südlichen Hemisphäre, nicht aber Yucatan oder Oberägypten . Somit erinnert dieser Brauch natürlich eher an den ägyptischen Siriuskalender. Ich möchte aber erst in Teil 3 darauf eingehen) . Innerhalb 180 Tagen ( genau wären es 182, 625 wanderte die Sonne jedenfalls vom einen Ende der Zinnen zum anderen, während dessen 6 Vollmondphasen stattfanden) .Tatsächlich entsprachen der Weg der Sonne aber 7 Mondphasen. Teilt man ein Jahr durch 29, 544 Tage ( Mondphase) so ergibt das 12, 36291632818864 Mondphasen Diese Zahl zeigt, wie lange es dauert bis das Mond und das Sonnenjahr wieder zeitgenau zusammenfiele. Ein Mondjahr konnte also nur mit ein paar Korrekturfaktoren dem Sonnenjahr angepasst werden. So wichtig war den Mayas der Mond sicher auch nicht, dass sie sich bei den doch sehr weitführenden astronomischen berechnungen Alles nach ihm und seiner doch auch zu anderen Planeten sehr assynchronen Umlaufzeit ausgerichtet hätten.

Wie auch immer,. Fiele- angenommenerweise in irgendeinem Jahr der Vollmond mit der 1. Sonnwende zusammen, wäre es in der Anlage tatsächlich zumindest ein halbes Jahr so, als ob der Mond zu Voll- und Neumond jeweils zwischen zwei dieser Zinnen erschienen wäre. (bzw. er wäre darüber gestanden) Da 12 Mondphasen aber weniger als 365,25 Tage ergeben ( genau: 354,526 Tage) würde der Mond zu den Voll-und Neumondphasen im Laufe schon eines Jahres allmählich früher als zu dem Zeitpunkt stattfinden wenn die Sonne genau zwischen zwei der Zinnen steht. Genauer: Die Zeitpunkte der Mondphasen würde auf den Zinnen nach rückwärts- entgegen der Richtung der Sonne wandern. Nach einem halben Jahr kehrt allerdings die Sonne auf ihrem Weg über die Zinnen jeweils wieder um ( der Mond aber nicht, der kehrt schon alle 13,6 Tage um- Mondwende) . Vielleicht ist das der Clue. Ich kann es nicht ermitteln . Es ist eine Angelegenheit der Praxis Deshalb wurde die Anlage ja wohl erbaut.

Vielleicht diente die Anlage ja genau diesem Zweck : zu ermitteln was auf rechnerischem Wege nicht möglich bzw nur sehr ungenau möglich ist: z.B auch: Wann genau fallen Sonnwende und Mondphase wieder zusammen ?

Soweit zum "eher Unwahrscheinlichen ". Ich mache es mir eher einfach und leite die Bedeutung der Zahl 13 aus der Anlage von Chankillo ab:

Die zeit zwischen zwei Sonnwenden war ein halbes Jahr dass zur Synchronisation mit dem Mondumlauf in dreizehn Teile geteilt wurde. Zweimal 13 ergab damit ein Jahr mit 365,25 Tagen . Und die Zählerei von 13 mal 20 ergäbe demnach genau 10 Jahre. Einverstanden?

 

 

Das Mondjahr aus 13 und 20?

Wohl die meisten Mayaforscher gehen davo aus´, der Tzolkinkalender bestänse aus den beiden Faktoren 13 und 20 bestände. . Diesen zufolge hat mandamit also entweder 20 mal 13 Tage gezählt oder 13 mal 20 Tage. Multipliziert man 13 und 20 ergeben sich dann 260 Tage und das macht überhaupt keinen Sinn. Die ganze - rein rituelle Beschäftigung ( also rein zum Zeitvertreib) wäre- so meinen sie- eine zweite Tageszählung neben der 18 x 20 (+5+ 1Schalttag alle 4 Jahre) Jahreskalender gewesen.

Kommentar dazu:

Ich bleibe jedenfalls dabei: die Zahl 13 dient hier ( bei dieser Zählung) zur Berechnung von Mondphasen. Nichts weiter. Für größere kosmische Berechnungen die die mesoamerikaner mit diesem Kalendern ja vornehmlich machten ( das ist meine bescheidenen Meinung) ist der Mond wegen seiner assynchronen Umlaufzeit wenig zu gebrauchen . Alles menschliche Tun hat aber einen pragmatischen Hintergund. Für was bräuchte man ihn überhaupt, wenn nicht für ein irdische Belange wie Wetter Ernte und Saatzeiten - grundsätzlich: das Pfanzenwachstum, wobei der Mond ja unzweifelhaft eine beträchtliche Rolle spielt. Und da geht es nicht so genau. Es reichen einfache Beobachtungen des Mondes und ungefähre Berechnungen der Mondphasen. Man muss den Mond nicht mit allen Mitteln in ein kosmisches Kalendersystem einpassen, welches mit 20 Jahreeinheiten rechnet bis hinauf zu 144.000 Jahren. Vor Allem, wenn er da überhaupt nicht reinpasst.

 

 

 

EIN VENUSKALENDER?

Andere kluge Köpfe wollen eine ungefähre Nähe der Zahl 260 ( Tage) zum Venusumlauf entdeckt haben. Es gibt ja die Geschichten bzw Theorien, nach denen sich die Venus einst als Planet namens Phaeton ( benannt nach dem Sohn des Sonnengottes der mit dem Sonnenwagen abstürzte) auf einer Umlaufbahn zwischen Mars und Jupiter befunden habe , von wo sie - aus welchen Gründen auch immer- aus der Umlaufbahn geworfen wurde Seither hätte sie sich praktisch immer mehr der Sonne angenähert und müsste demnach früher ( nur: wann genau`?)auch eine längere Umlaufzeit aufgewiesen haben. ( die sich somit seither ja kontinuierlich verkürzte je näher die Venus der Sonne kam). Vieles spräche dafür, wie z. B die Tatsache dass die Masse aller Metheoriten im sich nunmehr jedenfalls im Bereich zwischenMars und Jupiter befindlichen Asteroidengürtels etwa die eines Erdmondes ergäbe. Ist Planet Phaeton mit seinem oder: einem seiner Monde kollidiert? Ich habe mich auch schon mit der Theorie beschäftigt und darüber eine Seite verfasst: Diese Hypothese ist aber schwer beweisbar und deshalb gilt hier: " über Meinungen lässt es sich streiten" . (Meist allerdings ohne entgültiges Ergebnis) . Welche Auswirkung das allerdings auf die Genauigkeit des Mayakalenders gehabt hätte, wäre die andere Frage. (und ich habe sie mir auch stellen müssen) Wenn dieser Universalkalender - wie ich meine- aber so fundamentale Bewegungen wie die Erdpräzession zur Grundlage hatte, würde ich die Frage verneinen. Geringe Abweichungen hätten sich zwar bei den Planeten wie auch Jupiter und Saturn ergeben. Nach dem Prinzip der Relativität ( vergl. Einstein) das - wenn auch nicht die- oder " alle Nachfahren" , so doch die Erbauer der mesoamerikanischen Kultur aber zweifellos anwendeten hätte sich der Effekt aber irgendwie im Prinzip ausgeglichen

Die heutige siderische Umlaufperiode der Venus beträgt jedenfalls 224, 701 Erdtage .Eine synodische Umlaufzeit (= 1 Venus/ Erdknoten bis zum nächsten) dauert i.Ü. 583,92 Erdtage. Beide Zahlen ergeben kein gemeinsames Vielfaches mit den 260 Tage eines angenommenen " Venuskalenders".

Überhaupt haben- will man diesen Forschern wirklich glauben, die mesoamerikanischen Völker in all ihren Kalendern (es ist in Wirklichkeit nur ein großer kombinierter) nur Tage gezählt, etwa so wie Kinder mit den 10 Fingern etwas zusammenzählen. Keiner dieser Personen, teils Forscher an Universitäten, scheint aber wohl jemals Bischof Landas " "relacion de las cosas deYucatan" gelesen zu haben Nicht jedermann kann Spanisch und vielleicht gab es ja keine Übersetzungen...

Die Conquistadores- die Soldaten der spanischen Krone, hatten zusammen mit dem Klerus sich alle Mühe gegeben, nicht nur die mit ihren Menschenopfern , in einer zivilisierten Gesellschaft sicher nicht unbedingt akzeptable Priesterschaft dieser Völker auszulöschen ( wie ist allerdings nicht berichtet- man fürchtete eher den König als den Papst) . Ob diese Priester, die ja traditionell das Wissen unter sich weitergaben ( das gemeine Vok würde es ja nicht verstehen, so hielten es schon die Gründer wie Quezalcoatl ) dieses überhaupt selbst noch verstanden, ist ohnehin zweifelhaft, denn es scheint sich eine Säkularisierung mit entsprechenden Machtkämpfen unter den Völkern ereignet zu haben, wie auch wir sie in Europa ständig hatten und haben.Es gab viele Kriege unter den Bewohnern Südamerikas. Mancher Clan ( mal die Inkas, dann die Azteken) fiel vor dieser Zeit über den anderen her und benutzte dann- genau wie heute - am besten die Religion der Unterjochten - als Opium fürs Volk.

Der übereifrige Inquisitor De Landa jedenfalls vollendete das "Missionarswerk" damit, dass er in einer autodafe alle Dokumente, rituellen Gegenstände und Schriften der Mayas und Inkas verbrennen ließ und wurde damit paradoxerweise (wie es immer ist) auch zum einzigen verbliebenen Zeugen dieses altes Wissens wurde, das aber trotz Allem ja zum größten Teil für immer verloren ging. Viel konnte er ja auch nicht berichten und das Meiste davon hat er wohl auch nicht verstanden. Aber ich denke, er hat zumindest" bestens Wissens und Gewissens" berichtet. In Teil 1 habe ich all die Teile seines Reiseberichtes "relacion de las cosas deYucatan" übersetzt, die von dem Kalendern und den rituellen Bräuchen darum handelten. Darin hieß es eindeutig:

   
     
 

 

Nun kommen wir zur wichtigen Frage, ob die Ringe überhaupt gegeneinander beweglich waren , oder ob sie ein festes System bilden dass eher als astronomischer Kompass gedient hat: Die meisten Mayaforscher stürzen sich zwar auf den Gedanken, der Kalenderstein sei ein Art Rechenmaschine. Das ist ja auch zumindest naheliegend, weil es sich ja auch um einzelne Kreise mit Berechnungen handelt . Soweit ich aber feststellen konnte sind Original Kalender als Scheiben erhalten, in der die Ringen nicht gegeneinander beweglich sind..Man könnte den Aufbau des kalenders als Indiz nehmen und sagen: wären die beiden R inge ( der 20er und der 36er) gegeneinander beweglich, würden die Pfeile aneinanderstoßen. Höchstens sie laufen übereinander

Damit aber erst bekäme dieser 2. und 3. Ring durch die Pfeile zusammen eine Bedeutung als die Zahl 8. Ohne dass ich jetzt über die Zahl Genaueres spekulieren könnte (kommt vielleicht noch) , ist die Zahl 8 mit dem Faktor 18 interessant denn das Produkt aus beiden Zahlen ergibt die Zahl 144, die uns in der langen Zählung wieder begegnet als die Zahl 140.000.

 

lesen Sie weiter in: Teil 2:

 

18- 360- 7200- 144.000

 

Landa verstand allenfalls die Jahreszählung . Die anderen Zählungen aber hat er offensichtlich gar nicht interpretieren können . Zumindest konnte er aber etwas darüber aus der Erinnerung oder "Gesprächen" , bzw mehr oder weniger " peinlichen Befragungen" mit Indios berichten . Eine der Zählungen bezeichnete aber aber direkt als " Teufelswerk" und man möchte erst gar nicht wissen, wieviel dafür auf der Folterbank oder dem Scheiterhaufen landeten.

---------

Die Zahl 20 wurde aber bei verschiedenen Rechenweisen verwendet , Zum Einen zur Zählung von Tagen ( 18x 20 Jahreskalender- + 5 Tage+ 1 Schalttag alle 4 Jahre ) . Dann aber auch zur Zählung von ( je) 20 Jahren und dann schließlich nochmals zur Zählung von Perioden von jeweils 20 Jahren ( Jupiter Sirius Konjunktion).

 

 
   
 

 

   

 

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ANHANG (1- 3) :

 

(1) Die Monate und Riten des Maya " HAAB"- Kalenders- nach Landa

Landa`s Beschreibung der Kalenderzählung ( aus: Relacion de las cosas de Yucatan) weicht von seiner nachfolgenden Beschreibung des Jahresablaufs selbst insoweit ab, als das Monat (13) MAC darin 34 Tage hat, das darauffolgende Monat (14) KANKIN aber nur 6 Tage, was dann zusammen aber wieder 40 ergibt, womit dann auch insgesamt ein Jahr aus 18 mal 20 Tagen + 5 Tage (>der Monat 19- VAYEB) + 1 Schalttag (>nur alle 4 Jahre) entsteht :

 

    18 ( IMIX). 1. Tag der Gesamtzählung Gottheit
Monat Beginn Ende
Zeichen
Festival schwarze Bemalung. Blutopfer  
(1) POPP 16. Juli 5. August
NEW YEAR popp  
(2) UO 6. August   POCAM (das Waschen, die Reinigung) am Tage 7 CIB Monat der Priester Mediziner und Zauberer ( Medizinmänner). : Kinch-ahau Itzamná (" der erste Priester")
(3) SIP 25. August   Ihcil-Ixchel

Gottheiten der Medizin:

Itzamná,

Cit-bolontun

Ahau-chamahes

Ixchel- Göttin der Medizin

        Fest der Jäger

Götter der Jagd:

Acanum, Suhuy-sib, Sipitabai,

 
(4) SOTZ 14. September   Vorbereitung auf das Festival der Bienenzüchter    
(5) TZEK 4, Oktober   Festival der Bienenzüchter    
(6) XUL 24. Oktober  

Chicc-kaban-

Feier der Abreise der Gottheit Kukulkan ( Brauch aus Mayapan) mit den anderen Gottheiten in den Himmel

große Volksversammlung und 5 tägiges Fest in Mani im Tempel des Kukulkan

   
(7) YAXKIN 13. November   Vorbereitung des Testicals Olob-sab-kamyax.    
(8) MOL 3. Dezember  

Festival "Olob-sab-kamyax"

2. Fest der Bienenzüchter bei dem reichhaltige Blüte erbeten wird

es wurden viele Götter als Holzfiguren angefertigt. die vier Acantuns
(9) CHÉN 23. Dezember   Fest der Götterfiguren    
(10) YAX 12, Januar   Festival "Oc-na" " die Erneuerung des Tempels", Terra cotta figuren werden erneuert ud Reparaturarbeiten durchgeführt

die Vorhersagen des Bacabs

29. Januar1 Imix. Beginn des indianischen Kalenders (, Hun Imix. *)

"Chacs"- Götter des Maisfeldes
(11) SAC 2. Februar   2. Monat/ Festival der Jäger- Die Götter werden eegen des bei der Jagd vergossenen Blutes besänftigt. February 17:großes Fest a den Tage auf den 7 Ahau fiel.  
(12) CEH 21. Februar 11 Kan      
(13) MAC 13. März 5 Kan tupp-kak ('fire-quenching'). Alle Arten Tier werden gejagt, im Tempel gebracht: wo die üblen Geister ausgetrieben werden.> Die Herzen der Tiere werden vebrannt. die Glut mit Wasser gelöscht, um die notwendigen Regenfälle zu erbitten Chacs/ Itzamná: Götter der Versorgung
(14) KANKIN 16 April     ( Anm.: Diese Monat müsste normalerweise am 2. April beginnen. das Monat MUAN liegt wieder im regelmäßigen Rythmus von 20 Tagen)  
(15) MUAN 22. April   Fest der Kakaopflanzer- auf einer Plantage wurde ein kakaofarbener Hund geopfert blaue Maiskörner, Fruchtzweige der Kakaopflanze Chac, Ekchuah, Hobnil, ( Gottheiten des Ackerbaues)
(16) PAX 12. Mai  

Festival "Pacum-chac"

Festival des Kriegsglückes über die Feinde.

Beginn der Sabacilthan Feste, die bis zum Anfang des Monates Pop. andauern

der Kriegsgeneral Nacon wird mir großem Pomp zu Tempel getragen. Die Priester verbringen 5 Tage und 5 Nächte Wacht im Tempel des Cit-chac-coh, Danach begingen sie ein Fest. Ein Hund wird geopfert, das Herz dem Dämonen geopfert. Der Kriegsgeneral wird um den Tempel getragen, danach wieder nach Hause. Damit endet das Fest. es wird vergifteter Wein konsumiert ( vermutlich Datura > Scopolamin )

Cit-chac-coh,
(17) KAYAB 1. Juni 20 Juni ----    
(18) POP 21. Juni        
(19) VAYEB 11 Juli   Beginn der " namenslosen Tage- es wurde keine Arbeit verrichtet, da man bet fürchtete , Alles, was man während dieser 5 Tage machte, könnte Übel bringen. Uvayeyab ( Damön)
             

 

Anhang 2.1

MAYA- Jahresgottheiten und Dämonen nach Landa

 
MAYA- Jahresgottheiten und Dämonen
 
Dämonen der Unglücklichen Tage: ( 11. 15 Juli?)
augury ( Bacab)
Jahr
Kanal-acantun   Dämon
Hobnil
KAN (Süden)
Kan-uvayeyab   Dämon    
Bolon-tz’acab.   Dämon    
         
     
Chac-uvayeyab Gottheit

Cansicnal.

Gutes Omen

Muluc ( Osten)
Kinchahau Gottheit    
Chac-acantun        
Yaxcoc-ahmut. Gottheit    
Sac-uvayeyab, Dämon

Sac-sini (Bacab)

> schlechtes Omen

Wasserknappheit

 

Ix ( Norden)
Itzamná   Gottheit    
Sac-acantun   Dämon aus Stein    
Kinch-ahau Itzamná,      
Ek-uvayeyab,   Dämon Hosan-ek ( Bacab) Cauac ( Westen)
Vacmitun-ahau   Dämon

Vogel kuch

Jahresomen:große Sterblichkeit

xibalba-okot Teufesltanz
Ekel-acantun;   Dämon aus Stein    
Chichac-chob   Totem    
Ekbalam-chac   Totem    
Ahcanuol-cab   Totem    
Ahbuluc-balam   Totem    
         
         
         
andere Idole:  
Itzamná-kauil      
         

 

Anhang 2.2:

- Die "Götterwelt der Mayas -

( nach Popul Vuh-Näheres dazu auch in Mayakalender- Teil 3) . Wird ggf. noch ergänzt.Andere Textstellen aus dem Popul Vuh, wie die Schöpfungsmythologien finden Sie in meinem Themenbereich " die vier Zeitalter" hier: Teil 1 von 3 )

 

   
       
Name
Zuordnung
Orte, Beschreibungen
   
aus:Popul Vuh- /Buch Nr...
Quellenangaben und Textzitate aus der popul vuh:
HURAKAN

Herz des Himmels - " der mächtige Wind"

Schöpfergott

Universum Kosmos
Book 1

"Durch ein Universum, eingewickelt in eine Finsterniss aus Dichte und ewiger Nacht , kam Hurakan, der mächtige Wind

er rief aus: " Erde" ! und das feste Land entstand..."

..."dann- durch den Willen Hurakans- schwollen die Wasser an und eine große Flut kam über die Abbilder (Wesen) aus Holz"

 

  Huracan war ( wie bei der Schöpfung bzw Gestaltung der Erde) meist begleitet von>>>

- Cakulha-Hurakan (übersetzt: "Blitz")

- Chipi-Cakulha ("Lichtblitz")

- Raxa-Cakulha ("Weg des Blitzes2)

       
             
             
GUCUMATZ

" die Schlange, bedeckt grünen Federn""

Toltekisch:

Quetzalcohuatl

( nach Landa) ein himmlisches Wesen ohne irdischen Vater oder Mutter- Erbauer zahlreicher Inkastätten,´, der, nachdem er die mesoamerikanische Urkultur begründet hatte, wieder in das Universum zurückreiste "
Book 1
<

XPIYACOC

und XMUCANE

" Mutter und Vatergötter"
<
TEPEU
übersetzt: König
Erschuf ´gemeinsam mit Xpiyacoc, Xmucane ´die Holzmenschen (" wooden mannikins"", die dann während der großen Flut umkamen, bzw vernichtet wurden
       
Hunhun-Ahpu and Vukub-Hunahpu

 

 

Book 3
Xpiyacoc and Xmucane, die Vater- und Muttergottheiten hatte zwei Söhne: Hunhun-Ahpu and Vukub-Hunahpu, der Erstgeborene, soweit wie zu erfahren war, eine bisexuelle Persönlichkeit. Er hatte eine Frau, Xbakiyalo, zwei Söhne Hunbatz and Hunchouen, Männer voller Weisheit und künstlerischer Genialität. Alle unter ihnen waren verfallen der Zerstreuung durch Würfeln oder dem Ballspiel, und ein Zuschauer ihrer vergangenen Zeiten war VOC, der Botschafter des Huracan.
Vukub-Cakix's
mythologische gestalt die noch vor den Menschen kurze Zeit auf Erde weilte

"seine beiden Söhne Zipacna ( Erdbeweger ) und Cabrakan ( Erdbeben) waren täglich beschäftigt, der eine damit, Berge aufzuhäufen und der andere im Demolieren von? ( eines, mit einem Dorn). und diese riefen auch den Zorn der Unsterblichen hervor"

" Sie fanden Vukub-Cakix's in absoluter Regungsosigkeit.... als nächstes entfernten sie ) die Götterzwillinge) seine Augen aus Emarald, worauf sein Tod schnell folgte, wie es das auch tat bei dessen Frau Chimalmat".

 

Book 2

Nach dieser (Flut) Katastrophe- gerade, als sich die Erde wieder vom Zorn der Götter erholt hatte,- existierte ein Mann " voll des Stolzes" , dessen Name Vukub-Cakix war . Der Name deutet an " sieben Mal die Farbe des Feuers" oder" "sehr stark leuchtend/ glänzend" und war dadurch gerechtfertigt, als die Augen seines Besitzer aus Silber waren, seine Zähne aus Esmarald und die anderen Körperteile aus anderen wertvollen Metallen.

Vukub-Cakix's Existenz machte die des Mondes und der Sonne unnötig und sein Egoismus erregte die Götter so,, dass sie sich zu einem Sturz entschlossen"

 

 

Hun-Ahpu and Xbalanque

Zwillingsgötter / Helden

Hun-Ahpu (Übersetzung unklar: "Meister o. Zauberer`)

Xbalanque (übersetzt:" kleiner Tiger")

 

 

...Aber Xquiq beschwerte sich bei den Götternaund führte ein Wunder vor , indem sie einen Korb Mais sammelte, wo kein Mais wuchs und gewann so ihr Vertrauen. Kurz danach wurde Xquiq (siehe weiter unten) Mutter zweier Zwillingssöhne , den Helden des ersten Buches,, Hun-Ahpu, und Xbalanque.
   
Book 2

"Kurz nach der Entscheidung der Gottheiten , kamen die beiden zwillings Heldengötter Hun-Ahpu und Xbalanque auf die Erde mit der Absicht, die Arroganz von Vukub-Cakix und dessen Nachkommen zu züchtigen"

 

Hun-Came and Vukub-Came
Herrscher der Unterwelt

Xibalba ( die Unterwelt):

der Blutfluss

der Fluss Papuhya

Das Haus der Dunkelheit

Das Haus der Lanzen

Das Haus der Kälte

Das Haus der Tiger

Das Haus des Feuers

das Haus der Fledermäuse

Book 2
Nach einer ominösen Überquerung des " Blut- Flusses" kamen sie (Hunhun-Ahpu und Vukub-Hunahpu) zur Residenz der Könige von Xibalba", wo sie eine Demütigung erlitten , weil sie zwei Holzfiguren für die Monarchen hielten. Eingeladen, auf dem Ehrensitz Platz zu nehmen, entdeckten sie, dass dieser ein roter heisser Stein war."

 

 

 

Xquiq (Blood),
"Jungfrau Prinzessin" aus der Unterwelt
Tochter des Cuchumaquiq
   
Book 2

2... dann wurden sie in das Haus de Dunkelheit geworfen , wo sie geopfert und begraben wurden. Der Kopf des Hunhun-Ahpu hing- wie auch immer von einem Baum , welcher schnell bedeckt wurde mit Kürbissen , von welchen es äußerst schwierig war , die blutige Trophäe zu unterscheiden. Allen in Xibalba wurde verboten, von den Früchten dieses Baums zu essen.

Aber eine Person hatte besschlossen dieses Verbot zu missachten. Dies war die jungfräuliche Prinzessin Xquiq (Blut), die Tochter des Cuchumaquiq, welche unerwartet an dem Ort war. Unter den Zweigen stehend , nach den Früchten greifend ,streckte das Mädchen ihre Hand aus und der Kopf des Hunhun-Ahpu spie in den Palmbaum

In sechs Monaten wurde ihrem Vater ihr Zustand bewusst und trotz ihrer Proteste erhielten die Eulen den Befehl, sie zu töten und ihr Herz in einer Vase zu überbringen . Sie jedoch entkam, indem sie die Eulen mit glänzenden Vesprechungen für die Zukunft bestach, sie zu verschonen und Ihr Herzens mit dem geronnenen Saft einer Blutwarze zu ersetzen
             
             
             
TOHIL
 
"Erschaffer des Feuers"
    Book 3

{p. 234}

As he arose the three tribal gods were turned into stone, as were the gods--probably totems--connected with the wild animals. Then arose the first Kiché city.

Avilix
           
Hacavitz
           
             
             
             
             

 

 

Anhang 3

2. GESAMTTHEORIE ÜBER DIE RECHENWEISE MIT DEM MESOMERIKANISCHEN KALENDERSYSTEM TZOLKIN:

 

Abb.:Die vier Faktoren der langen Zählung

 

STELLUNG IM SYSTEM (REIHE)
FAKTOR
ZÄHLWEISE
VERWENDUNG
Co- FAKTOR
GESAMTPERIODE
Zusätzliche Rechnungen
6
20
20 x 7200
unbekannt
20 x (9 x 3) x 20 Jahre
144.000

120 Jahre x 180 = 2160 Jahre ( ein kleines Zeitalter)

2160 x 12 = 25.920 Jahre

12.000 : 180 = 666,66666666666666666

144.000 : 36 = 666.666666666

144.000 : 25.920 = 5, 555555

 

5
27
9 x 800 Jahre
kleinste reelle Zahl ( 100) als Faktor zwischen Erdpräzession/ Sirius Faktor (25.920 Jahre und Jupiter Saturn Konjunktion (800 Jahre)
9 x 3 x 13 x 20 + 180 =
7200 Jahre

7200 Jahre = 9 " Kepler J/S Perioden" = 100 grad retrograder Bewegung der Erdpräzession -Dies entspricht dann ebenfalls 100 Grad Verschiebung der zur Erdpräzession synchron verlaufenden "scheinbaren retrograder Bewegung ( scheinbare Rückläufigkeit) der Sterne in der Ekliptik ( Zodiak) . Wichtig ist dass die Zahl 7200 zwar nicht das KGV aus beiden Zahlen darstellt, aber den ersten gemeinsamen Faktor aus beiden Bewegungen , der eine eine reelle Zahl ergibt. (nämlich 100 = 100 Grad Erdpräzession bzw Ekliptikverschiebung was dann 9 Kepler J/S Perioden entspricht ) . Dies ist nicht deswegen wichtig , weil es sich mit diesen zahlen besser rechnen lässt, sondern deswegen ; Weilunendliche Zahlen auch keine korrekten Ergebnisse liefern , wogegen diese gerade relle Zahl auch genaue Ergebnisse liefert. Da sieht man, dass die ganze Rechnung gemacht wurde , um 100 % genaue Ergebnisse zu erzielen und der Mayakalender damit die präzise mathematische Korrelation vom Erdjahr zur Jupiter saturn Konjunktion bis zur Erdpräzession und damit zu den fundamentalen Bewegungen unserer Kosmischen heimat herstellt und berechnet. Der 100 % - ewige Kalender?

4
13
13 mal 60 Jahre
39 Jupiter Saturn Konjunktionen
(13 x 3) x 2o)
13 x 3 Konjunktionen a 20 Jahre = 780 Jahre

39 J/S Positionen der Jupiter/ Saturn Konjunktionen a 20 Jahren finden während einer Kepler Periode der J/S Konjunktion statt ( = 3x 13 x 20 Jahre) . Mit der 40. Konjunktion im 800. Jahr fängt die Periode der J/S Konjunktion erneut wieder beim Ausgangspunkt an*

+ 20 Jahre ( Komplettierung der Periode der J S Konjunktion von 800 Jahren

----
3**
3 mal 20 Jahre
Jupiter Saturn Konj. 3 x im selbem Element*
9 x 13
3 x 20 Jahre = 60 Jahre=
3
20
JAHRE
Jupiter/ Saturn Konjunktion
13, 27
2
18
MONATE je 20 Tagen
JAHR
20
360 Tage
+ 5 Tage pro Jahr + 1 Schalttag alle 4 Jahre
1
20
TAGE
MONAT
18
360 Tage
 
             

der helle Stern Sirius im Sternbild canis major

* nach Kepler Diagramm

** Die Zahl 3 wird einzeln zu Perioden von je 60 Jahren verwendet , um die 3 Konjunktionen zu bestimmen in denen die J/S Konjunktion im selben Element stattfindet ( die 4 Bacab) . Die 4 .- 6 J/S Konjunktion findet dann in einem anderen Element statt..

In der langen ( Jahreszählung) werden dann diese 3 x 20 Jahre ( = 3 J/S Konjunktionen) dann über den Faktor 13 zu 13 x 60 Jahren = zu 780 Jahren zusammengefasst .

Im 800. Jahr - nach der 3 x 13. - also 39. Konjunktion beginnt mit der 40. Jupiter Saturn Konjunktion dieser 800 Jahre zyklus von neuem

Der Faktor 9 multipliziert mit der Zahl 800 ( Dauer der Kepler- Periode aus 3x 13 = 39 Jupiter Saturn Konjuktionen ) ergibt 7200 ) Erst mit diesem Faktor 9 ( die aber nicht dem kleinsten gemeinsamen Vielfachen entspricht, das wäre eine Zahl 825,.....mit endlosen Kommastellen) ergibt sich eine Erdpräzession von genau 100 Winkelgraden ( die Erdpräzession bewegt sich in 72 Jahre um 1 WInkelgrad retrograd ), also eine zahl mit der es sich rechnen lässt und die korrekte Ergebnisse liefert. Um denselben Winkel ( 100 Grad) hat sich aber in der zeit auch die Ekliptik des Zodiak scheinbar verschoben. ( d h. retrograd nur relativ zur bewegung der Sonne um ein gemeinsames zentrum, was dem bekannten Phänomen einer Rückläufigkeit wie man sie bei Planeten scheinbar beobachtet entspricht.

 

der Jupiter Saturn Konjunktionsperiode mit der Periode der Erdpräzession von 25.920 Jahren , ( dem Sirius faktor, wie ich ihn nenne welcher auch der verschiebung der Ekliptik entspricht):

 

 

"und die Zahl des Namens des Tieres ist: 666,6666666-"

war mit "Tier" etwa ein Sternbild gemeint- das Sternbild des "großen Hundes" canis major , in dem sich das Sternsystem Sirius befindet und welches in der Mythologie oft mit dem zerberus- dem " Höllenhund gleichgesetzt wird? Sollte ich mal Erich von Däniken fragen?

Der Maya- Kalender der langen Zählung /Teil 1- Ende

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Bitte beachten Sie: Diese Sache mit dem Kalender der langen Zählung war für mich mal eine mehr oder weniger zufällige Entdeckung, die ich dann irgendwann auf meiner damaligen homepage bei arcor in einer website darstellte. Das habe ich damals nur in kurzen Schritten für Interessierte erklärt und es fanden sich auch vergleichsweise wenige Besucher auf der Seite ein.

Seit dem jahr 2009 arbeite ich nun daran, meine ganzen Webinhalte zu überarbeiten und etwas besser und professioneller zu gestalten. Gut Ding braucht Weile und die Teile 2 und 3 werden auch noch eine andere Form und weitere Inhalte erhalten. Ich bitte daher um Verständnis und Geduld , wenndie folgenden beiden Teile auch erst nach sorgfältiger Überlegung und System überarbeitet und verbessert werden können und daher noch eine Baustelle sind .

Lesen sie dazu weiter in: Maya- Kalender der langen Zählung Teil 2-

Last modified:

9. Mai- 2010

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