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DIE VIER ZEITALTER -the four ages

Teil 3: - das dritte Zeitalter/

+ das vierte und das kommende fünfte Zeitalter -

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Seitenstatus: Die Seite ist derzeit in Bearbeitung, Wann sie fertig ist ( und ob jemals?) kann ich nicht sagen. Ich schätze, dass es bis zu 2 Jahre, also bis 2012 dauern wird, bis das Projekt fertiggestellt sein wird. Die ersten Teile haben dabei in chronologischer Reihenfolge Priorität.

Sie finden aber bereits auch jetzt schon verschiedene Übersetzungen von Originaltexten aus mythologischen Werken antiker Schriftsteller wie Hesiod, Aischylos, Apollodoros usw sowie andere vielleicht interessante Teile auf der Seite hier.

Bei Übersetzungen bemühe ich mich um originale Quellen die Wort für Wort übersetzt werden sollen ,um einen möglichst genauen Einblick in die mögliche Bedeutung dieser geschichten zu ermöglichen .Ich möchte daran möglichst nichts verändern, auch wenn der Ausdrucksstil und die Grammatik des Öfteren vom "Gewohnten" abweichen . Allenfalls werden die Inhalte ggf. stilistisch noch verbessert .

Viel Spaß mit Geschichten aus einer längst vergangenen Zeit wünscht:

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derzeitiger Inhalt dieser Seite :
 
das dritte Zeitalter Hopi  
Ende des dritten Zeitalters Hopi
das vierte Zeitalter Hopi
Ende des vierten Zeitalters Prophezeihungen
im Anhang:
1 Spuren aus dem dritten Zeitalter Sakkara, Däniken
2. Geschichten aus dem dritten Zeitalter  
2.1 2.1. Gilgamesch Epos
2.2 2.2. König Ödipus Sophokles
2.3 2.3. Die sieben gegen Theben (Aischylos/ Drama )
3. Geschichten aus dem vierten Zeitalter  
3.1 3.1 Argonautica APOLLONIUS RHODIUS:

 

 

geschätzter Zeitraum:

10.948 v. Chr.-

4.468 v. Christus

(gemäß Erpräzessionstheorie)

Das dritte Zeitalter

year

4.468 v. Chr.

= ascending solar system- node

 
1. GESCHICHTEN AUS DER DRITTEN WELT
 
 

 

1.1 HOPI MYTHOLOGIE

 
 

(Fortsetzung aus " das zweite Zeitalter") ....Viele Jahre waren die Elemente, aus denen die zweite Welt bestanden hatte, zu einem bewegungslosen Klumpen Eis gefroren. Aber die auserwählt worden waren , lebten derweil glücklich in der Wärme der unterirdischen Bauten des Ameisenvolkes. Sie webten Schürpen und Decken miteinander und erzählten sich Geschichten . Obwohl sie sparsam mit den Lebensmitteln umgingen, wurden doch die Taillen der Ameisen immer schmaler.

Schließlich schickte Sotuknang Poqanghoya und Palangawhoya zurück auf ihren Posten an den beiden Polen der Weltachse. Mit einer großen Erschütterung und dem Splittern des Eises begann der Planet, sich wieder zu drehen. Als die Erde sich nun wieder ruhig um die eigene Achse drehte und sich stetig auf Ihrer Himmelsbahn bewegte, begann das Eis wieder zu schmelzen und die Erde wurde langsam wieder warm genug für das Leben

Sotuknang begann, die Dritte Welt zu erschaffen: er ordnete Länder und Meere neu an, bepflanzte Berge und Täler mit der ihnen entsprechenden Vegatation und schuf alle Lebensformen. Als die Erde zur Besiedelung vorbereitet war, näherte er sich wie zuvor in respektvoller Weise der Ameisenkiva und sprach: " Öffnet die Türe. Es ist Zeit für Euch, heraufzusteigen".

Als die Türe ( bildlich: nuta- die Rolle) zurückgerollt war, gab er wiederum seine Anweisungen:"Ich habe Euch gerettet, damit Ihr auf dieser neuen Welt wieder eingesetzt werden könnt. Aber Ihr müsst Euch immer an die beiden Dinge erinnern, die ich Euch nun sagen werde: Erstens: achtet mich und Euch gegenseitig und zweitens: Singt in Eintracht von den Gipfeln der Berge: Wenn ich Euch keine Lobpreisungen mehr für Euren Schöpfer singen höre, weiß ich, dass Ihr zu Bösen zurückgekehrt seid". So stiegen die Menschen die Leiter hinauf und zogen in die dritte Welt ein...

 

 
 

KUSKURZA- die dritte Welt ( Element: Wasser)

Der name der dritten Welt war Kuskurza, ihre Richtung der Osten , Ihr Farbe Rot.

Ihre Häuptlinge war das Mineral palisava - das Kupfer ( vergl: Bronzezeitalter), die (symbolische) Pflanze piva- der Tabak, der Vogel angwusi ( die Krähe) und das Tier Chöövio ( die Antilope ( Gabelbock) .

 

Wiederum breiteten sich die Menschen in der dritten Welt aus, vermehrten sich und schritten weiter fort auf dem Weg des Lebens. In der ersten Welt hatten sie noch einfach mit den Tieren gelebt. In der zweiten Welt hatten sie handwerkliche Fähigkeiten entwickelt und Häuser und Dörfer gebaut. In der dritten Welt vermehrten sie sich aber nun so stark und machten so schnelle Fortschritte, dass sie große Städte Staaten und eine ganze Kultur erschufen. Dies erschwerte ihnen aber nun, in Übereinstimmung mit dem Plan des Schöpfers zu bleiben und Loblieber auf das Leben selbst ( das Leben in den Mittelpunkt zu stellen?) und den Schöpfergott zu singen. Immer mehr wurden ganz von ihren eigenen irdischen Plänen in Anspruch genommen.

Einige aber bewahrten natürlich wieder Ihre Weisheit, die ihnen bei ihrem Aufstieg geschenkt worden war . Deshalb verstanden sie, dass es ( auf der Erde) um so schwieriger werden würde, je weiter sie auf dem Weg des Lebens vorwärtsschreiten und sich entwickelten.

Denn, um Ihnen immer wieder einen Neubeginn zu ermöglichen, war die Welt mehrmals zerstört worden. Sie waren besonders besorgt, weil so viele Menschen ihre Fortpflanzungsfähigkeit auf eine schlimme Weise ausnutzten: Da gab es eine Frau, die in der ganzen Welt wegen ihrer Schlechtigkeit bekannt wurde, weil sie dadurch so viele Menschen verdarb.( vergl. die Hure von Babylon?) Sie prahlte sogar damit, dass ihr so viele Männer für Ihre Gunst Türkishalsbänder geschenkt hätten, dass sie diese Bänder um eine Leiter winden könnte, die bis ans Ende der Weltachse reichen würde.

Während immer noch Einige auf den Bergen das Lied an den Schöpfer um so lauter sangen, begannen die meisten Menschen unter der Führung des Bogenclans , ihre Zeugungsfähigkeit in einer veränderten, bösen und zerstörerischen Weise zu gebrauchen. Jedenfalls machten einige von ihnen ein patuwvota, ein Schild aus Fell und mit Hilfe ihrer Zeugungsfähigkeit ließen sie es durch die Lüfte fliegen (?)Viele Menschen flogen darauf zu einer großen Stadt, griffen sie an und kehrten so schnell wieder zurück, dass niemand wusste, woher sie gekommen waren...(?)

- Fortsetzung weiter unten> Ende der dritten Welt

 

 

 

 
 

Ich muss nun die Bibelstelle suchen in der es heisst:

" die Könige haben Unzucht getrieben mit Tieren"

sprich: mit den " Fabelwesen, denen sie nach der "gentechnischen Erzeugungstheorie der Menschen--nicht unähnlich waren, wodurch sie sich dann auch mit ihnen " kreuzen konnten.

(nach dieser "gentechnischen Erzeugungstheorie" wurden die Menschen aus Genen an die Erde und ihren Eigenheiten angepasster Tiere und den Genen der außerirdischen Besucher, welche sich nicht auf der Erde aufhalten konnten von diesen Besuchern oder "Göttern" auf gentechnischem Wege erzeugt.. Haben die Könige dabei- z B mit Squingen oder Harpyien möglicherweise weitere fliegende ( geflügelte) Wesen gezeugt, die dann die Städte andere Völker heimsuchen sollten ? sie dazu unten auch: Däniken/ Saccara

 

einstweilen dazu dieser Link der mir auch erst die Hinweise gibt die entsprchenden Bibelstellen zu suchen

Bibel link: der Baalskult

 

 
 

 

INDISCHE MYTHOLOGIE

 
 

Im dvaapara vermindert sich dharma wieder um ein Viertel -- der Ochse der Religion steht nur noch auf zwei Beinen --, Nahrung verliert weiter an Geschmack, Kraft, Bekömmlichkeit und anderen Eigenschaften, die Widerstandskraft der Menschen wird schwächer und die Manifestation von Krankheiten nimmt zu. Am Ende des dvaapara-yuga gewinnt tamo-guna an Einfluß und wird im Verlauf des folgenden Zeitalters zum beherrschenden Faktor.

Dann steht dharma nur noch auf einem Bein -- von Barmherzigkeit, Enthaltsamkeit, Sauberkeit und Wahrhaftigkeit ist nicht mehr viel übrig

 
 

 

GRIECHISCH-RÖMISCHE MYTHOLOGIE

 
 
(Ovid) Als Drittes folgte nach jenem das erzürne Zeitalter nach, wilder von den Veranlagungen und bereiter zu den schrecklichen Waffen zu greifen, dennoch nicht verbrecherisch
 
     
 

 

ANDERE:

 

 

Widdersphingen von Karnak...Kentaur..die Sphinx von Gizeh...Minotaurus

Lesen sie dazu auch eine Online version von klassischen Sagen des Altertums: (Schwab) Theseus Sieg über den Minotaurus

 

 

 

 

 

 

  Das Ende des dritten Zeitalters  
  HOPI- MYTHOLOGIE:  
 

Dieses Mal kam Sotuknang zu Spinennweib und sagte: " es hat keinen Zweck, jetzt zu warten bis der Lebensfaden ausläuft: Es muss etwas getan werden bevor auch noch die Menschen mit dem Lied im Herzen verdorben und getötet werden. Es wird aber schwierig werden für sie, sich unter der überall ablaufenden Zerstörung am fernen Ende der Welt zu versammeln, das ich dafür bestimmt habe. Aber ich will ihnen helfen und Du ( Spinnenweib) sollst sie retten, wennn ich die Welt mit Wasser zerstören werde!"

" Wie soll ich das tun?" fragte Spinnenweib. " Wenn Du an diesem Ort bist, so sehe Dich um." befahl Sotuknang, "Du wirst hohe Pflanzen mit hohlen Stengeln sehen. Haue sie ab und stecke die Menschen hinein. Dann werde ich Dir sagen, was Du weiter tun musst."

Spinnenweib tat wie ihr befohlen worden war: sie hieb die Schilfrohrhalme ab steckte die Menschen hinein und gab ihnen Wasser und hurusuki - eine Maisspeise für die Zeit. Danach verschloss sie die Öffnungen. Nachdem alle Erwählten so versorgt waren, erschien Sotuknang und sprach zu Spinnenweib: "Gehe nun auch du da hinein, passe auf sie auf. Ich werde Euch nun einschließen. Danach werde ich die Welt zerstören".

Da ließ er die Wasser der Erde frei: Wellen , höher als Berge rollten über das Land, Kontinente brachen auseinander und versanken im Meer. Und weiter fiel der Regen und rollten die Wogen. Allmählich verlangsamte sich ihre Bewegung und hörte schließlich ganz auf. Spinnenweib brach die Schilfrohre auf und zog die Menschen heraus: Kommt heraus und bringt alles an Speise mit, was noch übrig ist.

Die Menschen brachten das hurusuki heraus und - obwohl sie die ganzen Zeit davon gegessen hatten war es war noch immer genau dieselbe Menge die sie einst mitgenommen hatten. Als sie sich umsahen erkannten sie ein kleinen Stückchen Land, das einstmals die Spitze eines Berges gewesen war. Alles andere war, soweit sie sehen konnten, bedeckt mit Wasser. " es muss irgendwo trockenes Land geben wohin wir gehen können" sagten sie . " Wo ist die vierte Welt die uns Sotuknang versprochen hatte?" Und sie sandten viele Arten von Vögeln aus, dass sie über das Wasser flögen und das weite Ufer suchten Doch sie kamen alle nur müde zurück. Darauf pflanzten sie ein Schilfrohr, das weit bis in den Himmel wuchs und kletterten hinauf. Doch nirgendwo weit und breit war festes Land zu entdecken.

Da kam Sotukang zu Ihnen und sagte " Ihr müsst weiterreisen! Eure Weisheit wird Euch führen. Die Tür auf Eurem Scheitel ist offen!"

..Wie Thaiowa befohle hatte, veranlasste Spinnenweib die Menschen, aus den hohlen Schilfstengeln, in denen sie gekommen waren, flache Boote zu bauen. Die Menschen stiegen ein und vertrauten sich dem Wasser an. Ihrer innere Weisheit führte sie. Lange trieben sie dahin mit dem Wind, bis sie zu einer Felseninsel kamen. " sie ist größer als die andere. sprachen sie, " aber nicht groß genug". Als sie sich umsahen, meinten sie, ein schwaches rumpelndes Geräusch unter ihren Booten zu hören. " Nein, sie ist nicht groß genug,. sagte auch Soutuknang, und so reisten die Menschen weiter in ihren Booten in Richtung der aufgehenden Sonne. Nach einiger Zeit sagten sie: " da ist wieder jenes rumpelnde Geräusch zu hören. Wir müssen bald wieder Land sehen" Und so war es auch. Es war ein großes Land, , mit Gras und Bäumen und Blumen, die ihren müden Augen wunderschön vorkamen. Sie hielten sich dort lange auf, und viele Menschen wollten bleiben . Doch Spinnenweib sagte: Das ist noch nicht das richtige Land, ihr müsste weiter."

Sie ließen ihre Boote zurück und wanderten zu Fuß weiter, Richtung Osten über die Insel bis zur Küste. Hier fanden sie wieder die hohen Pflanzen, wie Schilf oder Bambus und schnitten sie ab. Von Spinnenweib angeleitet bauten sie daraus ein Floß: Sie legten viele der tämme nebeneinandern, quer dazu darüber eine zweite Reihe und banden alles mit Ranken und Halmen zusammen. Als genug Flöße hergestellt waren, ließ Spinnenweib sie Paddel anfertiogen. " Ihr müsste nun bergauf ( stromaufwärts?) und Euren Weg selbst finden! Je weiter ihr kommt, desto schwerer wird es. Nach einer langen anstrengende Fahrt Richtung Osten und ein bißchen nach Norden bemerkten die Menschen wieder Geräusche unter den Booten und sahen bald darauf auch das Land. Ein Klan und eine Familie nach der anderen landeten auf dem Festland und es herrschte große Freude. Das Land war lang, breit und schön. Das Erdreich war fruchtbar und eben und bewachsen mit Bäumen und anderen Pflanzen, Samenträgern und Nußbäumen, die ihnen reichlich Speise boten.

Dort blieben sie viele Jahre und waren glücklich. Nun kam aber wieder Spinnenweib und sprach: " Nein, das ist nicht die vierte Welt! Diese ist viel zu einfach und angenehm für Euch und so würdet Ihr nur bald wieder auf schlechte Wege geraten! Ihr müsst weiterziehen,. Habe ich euch nicht gesagt dass Euer Weg immer schwerer und langwieriger werden wird?

Widerwillig machten die Menschen sich auf und zogen nochmals weiter Richtung Osten bis sie wieder an einer fernen Küste kamen. Wieder stellten sie aus den hohlstengligen Pflanzen dort Flöße für die Weiterfahrt her. . Als sie zum Aufbruch bereit waren erschien Spinnenweib und sprach: " Nun habe ich alles für Euch getan, was mir aufgetragen worden war, Ihr müsst nun alleine weiterreisen und den Ort Eures Aufstieges ( in die vierte Welt) finden. Haltet Eurer ( inneres) Tor ( Schwingungszentrum an der Stirn) offen und Eure Geister werden Euch leiten.

Die Menschen waren traurig doch dankten sie Spinnenweib für alles was sie fpür sien getan hatte und versprachen, sich immer daran zu erinnern. ALleine stachen sie in See , wieder in Richtung Osten und ein wenig nach Norden. Tag und Nacht paddelten sie und es war ihnen, als ob sie stromaufwärts oder bergauf führen. Endlich, nach vielen Tagen sahen sie wieder Land. Hoch ragte es auf über dem Wasser und erstreckte sich von Norden nach Süden, soweit sie sehen konnten. " Ein weites, mächtiges Land" so sagte ihnen ihre innere Stimme und sie riefen" das ist die vierte Welt!"

Als je näher kamen , desto höher erhob sich die Küste zu einer mächtigen und hohe Gebirgswand und sie konnten keinen Platz zum Landen finden. " Lasst uns weiter nach Norden fahren! Dort werden wir den Weg für unseren Aufstieg finden, " sagten da einige und so fuhren sie weiter. Doch je weiter sie nach Norden kamen, desto höher und steiler wurde das Gebirge. " Lasst uns nach Süden fahren, dort muss der Weg zum Aufstieg zu finden sein " forderten nun Einige und so kehrten sie um und fuhren sie zurück und weiter Richtung Süden. Aber auch hier wurde das Gebirge immer höher. Als die Menschen nun nicht mehr wussten, was sie tun sollten, hörten sie auf, zu paddeln, öffneten das Schwingungszentrum in ihrem Scheitel und ließen sich führen. Und sofort glättete sich die See und sie bemerkten, dass sie von einer sanften Strömung erfasst wurden. Bald darauf wurden sie an Land getragen und sprangen fröhlich auf einen Sandstrand. " Die vierte Welt! " riefen sie aus. Wir haben den Aufstieg erreicht!" Bald kamen auch alle anderen an und nachdem sie sich versammelt hatten erschien wieder Sotuknang vor Ihnen: " Nun seid ihr alle angekommen! Es ist gut! Sehet nochmals zurück, von woher ihr gekommen seid. Darauf sahen die Menschen zurück und erblickten die beiden Inseln auf denen sie sich ausgeruht hatten.

Das sind die letzten Spuren Eurer Reise: die ( ehemaligen) Gipfel der hohen Berge aus der dritten Welt, die ich zerstört habe" Doch, als die Menschen weiter dorthin sahen, versank eine Insel nach der anderen weiter im Meer, zuerst die eine dann die nächste dann die übernächste , bis sie schließlich alle vollständig im Wasser des Meeres verschwunden waren.

Sotuknang sagte: " Sehet, ich verwische auch alle Spuren aus der dritten Welt, die euch als Trittsteine gedient haben! Auf dem Grund des Meeres liegt nun alles, was durch das Böse verdorben wurde : die stolzen Städte,die fliegenden patuwvotas , all die weltlichen Schätze und jene Menschen, die keinen Zeit fanden, von den Gipfeln der Berge die Preislieder für ihren Schöpfer zu singen.

Aber der Tag wird kommen, falls ihr die Erinnerungen an euren Aufstieg bewahrt, da die Trittsteine wieder auftauchen werden, um zu bewiesen, dass Ihr die Wahrheit sprecht."

und das war das Ende der dritten Welt- KUSKURZA-ein alter Name dessen Bedeutung man heute nicht mehr kennt.

Fortsetzung: unten: " die vierte Welt"

 

 
  GRIECHISCHE MYTHOLOGIE  
 

apollodoros library 1[

DEUKALION UND PHYRRA

Und Prometheus hatten einen Sohn Deukalion105. Er, der in den Gegenden über Phthia herrschte, heiratete Phyrra, die Tochter des Epimetheus und der Pandora ( künstliche Gestalt), die erste Frau die von den Göttern gestaltet wurde.

106 Und als Zeus die Menschen des Bronze zeitalters zerstören würde, baute Deukalion nach der Anweisung von Prometheus eine Kiste ,107 und nachdem er es mit Vorräten beladen hatte, stieg er und Phyrra hinein. Aber Zeus überflutete durch dauernden regen vom Himmel den größeren Teil Griechenlands, so daß alle Menschen vernichtet wurden, außer einigen Wenigen, welche auf die hohen Berge in ihrer Nachbarschaft flohen.

Es geschah dann, dass sich die Berge in Thessalien trennten (auseinandergingen) und dass die gesamte Welt außerhalb des Isthmus und des Peloponnes überwältigt wurde. Aber Deukalion, der in der Kiste neun Tage und neun Nächte auf der See schwamm, trieb zum Parnassus, und dort, als der Regen aufhörte, landete und opferte Zeus, dem Gott der Flucht. Und Zeus sandte Hermes zu ihm und erlaubte ihm, zu wählen was er würde, und er wählte, Menschen zu bekommen. Und nach dem Geheiß von Zeus hob er Steine auf und warf sie über seinen Kopf, und die Steine die Deukalion warf, wurden Männer, und die S teine, welche Phyrra warf, wurden Frauen. Daher wurden diese Menschen bildlich gesprochen genannt " Laos" (von Laas = aus Stein)108 Und Deukalion hatte Kinder von Phyrra, als erstes Hellen, dessen Vater, wie einige sagen, Zeus gewesen sein soll, als zweites Amphictyon, welcher herrschte über Attica nach Cranaus, und als drittes eine Tochter Protogenia, welche die Mutter von Aethlius wurde durch Zeus109

 
     
     

 

 

 

 

 

       
 

geschätzter Zeitraum:

4.468 v. Chr.-

2012 n. Christus

(gemäß Erpräzessionstheorie

Die vierte Welt

year

2012 n. Chr.

= upper solar system- soltice

 
     
 
 
 
 
 
HOPI MYTHOLOGIE
 
 

TUVAQACHI- die Vierte Welt

 
  ( wird fortgesetzt: last update: April. 4. 2010  
 

 

 

INDISCHE MYTHOLOGIE- kali-yuga

 
 
Im kali-yuga besitzen die Menschen nur wenig Intelligenz, ein schlechtes Gedächtnis, keine Barmherzigkeit, sind immer gestört etc. Das Zeitalter des Kali hat erst vor 5000 Jahren begonnen, d.h. es wird noch 427.000 Jahre dauern bis ein neues krita-yuga erblüht. Bis dahin wird die Welt von Kali, dem Herrn dieses Zeitalters, regiert. Kalis Aufenthaltsorte sind hauptsächlich Spielhöllen, Bordelle, Kneipen, Schlachthäuser, Börsen etc., Orte wo Geld und Gold, Prostitution, Berauschung etc. vorherrschen.
 
         
 
GRiECHISCH-RÖMISCHE MYTHOLOGIE
 
 
(Ovid)das eiserne Zeitalter
 
 

Das letzte ist vom harten Eisen. Ferner brach in das Zeitalter das ganze Unrecht von schlechterer Ader ein: Scham, Wahrheit und Treue flohen. An den Platz derer folgten sowohl Betrug als auch List als auch Hinterhalt und Gewalt und die verbrecherische Liebe zu besitzen (=Geiz) nach. Der Seemann vertraute den Winden die Schiffe an (und bisher kannte er jene nicht gut): und die Schiffe, die lange Zeit auf den hohen Bergen gestanden waren, jauchzten in den unbekannten Fluten. Und ein genauer Feldmesser bezeichnete mit einer langen Grenze den, früher wie das Licht der Sonne und die Luft, gemeinsamen Erdboden. Und man forderte vom reichen Erdboden nicht nur die Saat und die geschuldete Nahrung, sondern man ging auch in den Bauch der Erde, und man hatte die Schätze, die sie geborgen hatte und die sie den Schatten des Styx nahegebracht hatte, ausgegraben, als Anreiz zum Bösen. Und schon war das schädliche Eisen und das Gold, schädlicher als Eiden, hervorgegangen: es entsteht Krieg, der nach beiden Seiten kämpft und der mit blutiger Hand die klirrenden Waffen zusammenschlägt. Man lebt vom Raub; der Gastfreund ist nicht sicher vor dem Gast, der Schwiegervater nicht vor dem Schwiegersohn; auch die Gunst der Brüder ist selten. Der Mann trachtet nach dem Verderben der Gattin, jene nach dem des Gatten; die schrecklichen Stiefmütter mischen tödlichen Eisenhut; der Sohn forscht vor der Zeit nach den Jahren des Vaters. Und die jungfräuliche Göttin der Gerechtigkeit verlässt als letzte der Götter die von Gemetzel triefenden Länder

 
         
 
 
 

 

DIE VIERTE- GEGENWÄRTIGE WELT ( Zeitalter)

Und doch weiter setzt sich weiter fort. Mit einer neuen- einer monotheistischen- Religion die sich die Göttermutter und die Person des Luzifers als Bösewicht als Vorlage nimmt:

Die Maria der Bibel scheint sich jedenfalls auf Hera- der Schutzherrin der frühen Juden zu beziehen, wenn nun auch von der Gottesmutter und nicht mher der " Mütter der Götter" die Rede ist : Maria ist die Mutter Jesu -der Sohn eines einzigen Gottes- und Maria wird so zur Gottesmutter, denn es durfte nach dem Frevel der Titanen nur noch einen gott geben: Auch Maria- so heisst es in einer Geschichte- ist nicht nur zu jener unbefleckten Empfängis ( Zeugung ohne geschlechtsakt) fähig , sondern sie soll auch ( geschildert wird sie als Ehefrau des armen Zimmermanns Josef) " in den Himmel" gefahren sein, was immer damit gemeint ist.

etwas was ja auch Hera regelmäßig tat wenn es ihr richtig erschien. Sehr ofte reiste sie- wie alle anderen olympischen Titanen auch- mal zur Erde wenn es galt irgendwo regelnd einzugreifen und zog sich danach wieder zurück zum Olymp, wo ja die Herrschar der TItannen zu haus war .

Der Verbleib der Mutter Jesu ist aber nicht bekannt. Verwirrend auch die beiden Frauen , die Jesus traf - die eine war sehr mühseelig und die andere eher auf Frohsinn und vergnügen bedacht. Als die mühseelige mit ihrer Schwester das Eifern begann meinte Jesus:, sie solle auch den annderen teil ( ihrer selbst) im Hause ( in sich selbst) dulden. Die geschichte wird gerne als Gleichnis der beiden Seiten einer Frau gesehen und es wäre in der Tat das beste, nicht nur für eine Frau , ein bisschen von beidem zu sein !

. In den darauffolgenden Jahrhunderten werden ( wohl in einer unbekanten Zeit und alle auf einmal) alle Spuren auf all die alten Götter beseitigt : " Du sollst keine anderen Götter neben mir haben" so steht es in allen religlösen Splittergruppen die in diernzeit erntstehen im ersten gebot : Selbst von allen alten Statuen dieser Titanen in Griechenland und anderswo werden nun mit akribischer Gründlichkeit die Köpfe und die Hände entfernt, während man die Torsos an den histoprsichen Plätzen lässt als sollten sie eine Mahnung sein.

Gefunden wurde bis heute auch nicht ein Splitter davon. Hatten sie ein etwas anderesn aussehen als wir Menschen? Wenn nicht weshalb entfernt man dann nur die Köpfe ? Vielleicht wurden sie ja nur auf den Meeresgrund versenkt und man findet sie mal wieder. dann wissen wir mehr.

Nur dem " klugen Hermes "( für manche gleichbedeutend mit Moses) scheint es in der zukünftigen Religion noch ein Platz zugekommen zu sein. Er ist in der Tat die einzige Figur aus der antiken Sagenwelt, von dem sich an den antiken Stätten und in Museen noch komplett vorhandene Statuen und dergleichen finden lassen. Sie zeigen einen gelockten Jüngling, gleich einem Kinde.

Der Hermes mit den "Flügelschuhen" ( womit der sich in die Lüfte erheben konnte) , der Beschützer der Reisenden und Gott der Diebe wird zum Engel der neuen religion da man sich weiterhin die Existenz fliegender Gestalten vorstellt . Nur hat er in den späteren Abbildungen die Flügel auf dem Rücken und nicht mehr an den Schuhen.

Später gab es zwar nachbildungen aber keine wusste wohl mehr wie die so ausgesehen haben könnten.

und nur die drei davon davon verschont : Hermes. der fliegende " Engel" -

Aber auch Prometheus sollte diese erste Inquisition in der geschichte der Menschheit überdauern:

Luzifer- was lateinisch "Lichtbringer" heisst war eigentlich ein römischer beiname des Planeten Venus. In den meisten Geschichten wird er aber nicht mit einem Dreizack (> Zeus), mit Hörnern oder einem langen Scwanz dargestellt, sondern: er zieht in der einen Überlieferung mit dem Himmelswagen umher, er ist der, der den Tag bringt und erinnert sehr an den griechische Tragikgestalt der Phaeton- Sohn des Helios. In Wahrheit dürfte es sich aber aber diesen ganzen Geschichten nur noch mehr um eine Art Märchensammlung handeln, die zwar durchaus reale Ereignisse beschreibt , die aber das Volk so nicht verstand, wodurch es zu solchen Erzählungen kam, in denen Personifizierung für komplizertere Zusammenhänge herzuhalten scheinen und Gleichnisse den Sinngehalt wiedergeben .

Als sicher kann angesehen werden dass sich diese ganzen Geschichten irgendwie auf den Sturz des Planeten Venus beziehen

Die bemerkenswerteste Überlieferung stammt vom römischen Schriftsteller Statius:

Thebaiden 2,134: „Und so vertrieb Aurora, sich von Mygdonischen Ruhestatt erhebend, die kühlen Schatten vom Himmelszelt, strich sich die Tautropfen aus dem Haar und errötete in den purpurnen Strahlen der Sonne. Durch Wolken reicht ihr der rosenfarbene Luzifer sein letztes Feuer, und auf langsamem Rosse entschwindet eine fremde Welt. Auf dass die Glut den ganzen Sonnenkreis erfülle, versagt er der Schwester, den Strahlen zu wehren.“Als Phosphorus wir er mit einer Fackel abgebildet.

Jesaia gibt eine weiter Verbindung vom Morgenstern Venus zum " gefallenen Engel, der das Feuer auf die Erde brachte.

: Jesaja 14 (LUT)

"Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern! Wie wurdest du zu Boden geschlagen, der du alle Völker niederschlugst! 13 Du aber gedachtest in deinem Herzen: »Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen, ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung im fernsten Norden.1 14 Ich will auffahren über die hohen Wolken und gleich sein dem Allerhöchsten.« 15 Ja, hinunter zu den Toten fuhrst du, zur tiefsten Grube! 16 Wer dich sieht, wird auf dich schauen, wird dich ansehen und sagen: »Ist das der Mann, der die Welt zittern und die Königreiche beben machte, 17 der den Erdkreis zur Wüste machte und seine Städte zerstörte und seine Gefangenen nicht nach Hause entließ?« 18 Alle Könige der Völker ruhen doch in Ehren, ein jeder in seiner Kammer; 19 du aber bist hingeworfen ohne Grab wie ein verachteter Zweig, bedeckt von Erschlagenen, die mit dem Schwert erstochen sind, wie eine zertretene Leiche. 20 Du wirst nicht wie jene begraben werden, die hinabfahren in eine steinerne Gruft; denn du hast dein Land verderbt und dein Volk erschlagen. Man wird des Geschlechtes der Bösen nicht mehr gedenken."

...Jemand der schreibt , als ob sich da jedermann wüsste was gemeint ist. Jemand der wohl nicht wissen konnte dass man heute fast nicht mehr weiß was damit genau gemeint sein könnte...

noch weitaus interessanter ist der Prophet Ezechiel, dessen Schilderungen wirklich nur nioch an eine Begegnung mit mysteriösen außeridischen anmutet. er schreibt von seltsamen unglaublichen Fahrzeugen mit riesigen Rädern die er als Wagen gesehen zu haben , die so seltsame Bewegungen ausführten die jedem unlogisch erscheinen , weil es Ezechiel wohl wirklich nicht gelang diese auch nur annähernd zu beschreiben:

4 Ich sah: Ein Sturmwind kam von Norden, eine große Wolke mit flackerndem Feuer, umgeben von einem hellen Schein. Aus dem Feuer strahlte es wie glänzendes Gold. 5 Mitten darin erschien etwas wie vier Lebewesen. Und das war ihre Gestalt: Sie sahen aus wie Menschen. [...] 15 Ich schaute auf die Lebewesen: Neben jedem der vier sah ich ein Rad auf dem Boden. 16 Die Räder sahen aus, als seien sie aus Chrysolith gemacht. Alle vier Räder hatten die gleiche Gestalt. Sie waren so gemacht, dass es aussah, als laufe ein Rad mitten im andern. 17 Sie konnten nach allen vier Seiten laufen und änderten beim Laufen ihre Richtung nicht. 18 Ihre Felgen waren so hoch, dass ich erschrak; sie waren voll Augen, ringsum bei allen vier Rädern. [...] 22 Über den Köpfen der Lebewesen war etwas wie eine gehämmerte Platte befestigt, furchtbar anzusehen, wie ein strahlender Kristall, oben über ihren Köpfen. [...] 26 Oberhalb der Platte über ihren Köpfen war etwas, das wie Saphir aussah und einem Thron glich. Auf dem, was einem Thron glich, saß eine Gestalt, die wie ein Mensch aussah. [...]“

– Ezechiel 1,4 EU

Aus Luzifer wird aber erst in der christlichen Religion der Mythos des Teufels des Herrschers einer mysteriösen Welt des ewigen Feuers, in der es keine Hoffnung mehr gibt . Nur einem Blinden kann nicht auffallen, dass damit wohl nur die Venus gemeint sein kann: Was Satelliten und Raumfahrzeuge unter der immer wolkenverhangenen Gassphäre der Venus mittels Radarphotographie gesichtet/ gefunden haben entspricht genau dieser beschriebene ewigen Hölle des Feuers

Bei der antiken Vorstellung über diese ( personifizierte) Gaia jedoch wird deutlich , dass sich da der Mensch selbst im Unklaren daraüber ist" woher er kam" wer er ist und das Geheimnis dieses Lebens nie so recht verstanden hat. Da ja alles auf der Erde ( Gaia) lebendig ist. ja die Pflanzen auf ihr wachsen die tiere und Menschen muss sie selbst ein Lebewesen sein. also wird fortan alles was man auf der Erde an Phänomenen kennt wie die Jahreszeiten und Windrichtungen irgendwie mit ihr Zusammenhängen:

Ihr Name ist indogermanischen Ursprungs und bedeutet möglicherweise die Gebärerin. wie kam er dann nach Griechenland ? nein umgekehrt: die antiken Griechen kamen zu uns und das schon vor einer Zeit , also die spätere Religion gar nicht glaubt dass es da schon menschen gab: Die Kelten sind die Nachfahren der Völker die in der Mythologie genannt werden: Ionier Dorer , Phyrger, Lyder . Ionier, Argiver , ob ihre Nackommen nun Agmamnon heissen mögen oder Odysseus: Fast jede Religion erzählt uns wir stammen aus dieser Gegend:

all diese Völker wanderten dort nach einer entstetzlichen Naturkatastrophe etwa 5000 vor Christus aus, nachdem ca 10.000 v Chirstus ( nur geschätzt) ein Planet seine Bahn verließ und ein paar Jahrtausende später auch noch ganz knapp an der Erde vorbeischrammte: Die Venus:

Hier kann man schon mal eine Bibelstelle einfügen die möglicherweise einen Hinweis darauf gibt- andere Hinweise finden sich auch in der indischen Mahabbarata und dem Indioanischen Popul Vuh ( Buch des Rates):

 

LESEZEICHEN 2.- bis hierher fertiggestellt, aber noch nicht korrigiert Jetzt brauche ich eine Pause. In den nächsten tagen mache ich dann wieder weiter- Nov- 10-2009

 
     

 

 

Ende der Vierten Welt

(noch nicht Geschehenes)

 
 
Prophezeihungen:
 
 

(Neues Testament nach Markus - Kapitel 13)

Es gibt nur wenige Prophezeihungen die von einem Untergang dieser Welt bzw dieses Zeittalters handeln, sind aus dem Christentum :

aus: (Neues Testament nach Markus - Kapitel 13)

Und als er ( Jesus) auf dem Ölberg saß gegenüber dem Tempel, fragten ihn Petrus und Jakobus und Johannes und Andreas, als sie allein waren:

(4) Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein, wenn das alles vollendet werden soll?

(5)Jesus fing an und sagte zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe!

(6) Es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin's, und werden viele verführen.

(7)Wenn ihr aber hören werdet von Kriegen und Kriegsgeschrei, so fürchtet euch nicht. Es muss so geschehen. Aber das Ende ist noch nicht da.

(8) Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere. Es werden Erdbeben geschehen hier und dort, es werden Hungersnöte sein. Das ist der Anfang der Wehen.

(9)Ihr aber seht euch vor! Denn sie werden euch den Gerichten überantworten, und in den Synagogen werdet ihr gegeißelt werden, und vor Statthalter und Könige werdet ihr geführt werden um meinetwillen, ihnen zum Zeugnis.

(10)Und das Evangelium muss zuvor gepredigt werden unter allen Völkern.

(11)Und wenn sie euch hinführen und überantworten werden, so sorgt euch nicht vorher, was ihr reden sollt; sondern was euch in jener Stunde gegeben wird, das redet. Denn ihr seid's nicht, die da reden, sondern der Heilige Geist.

(12)Und es wird ein Bruder den andern dem Tod preisgeben und der Vater den Sohn, und die Kinder werden sich empören gegen die Eltern und werden sie töten helfen.

(13)Und ihr werdet gehasst sein von jedermann um meines Namens willen. Wer aber beharrt bis an das Ende, der wird selig.

(14)Wenn ihr aber sehen werdet das Gräuelbild der Verwüstung stehen, wo es nicht soll - wer es liest, der merke auf! -, alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe auf die Berge.

(15)Wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter und gehe nicht hinein, etwas aus seinem Hause zu holen.

(16)Und wer auf dem Feld ist, der wende sich nicht um, seinen Mantel zu holen.

(17)Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit!

(18)Bittet aber, dass es nicht im Winter geschehe.

(19)Denn in diesen Tagen wird eine solche Bedrängnis sein, wie sie nie gewesen ist bis jetzt vom Anfang der Schöpfung, die Gott geschaffen hat, und auch nicht wieder werden wird.

(20)Und wenn der Herr diese Tage nicht verkürzt hätte, würde kein Mensch selig; aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er diese Tage verkürzt.

(21)Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus; siehe, da ist er!, so glaubt es nicht.

(22)Denn es werden sich erheben falsche Christusse und falsche Propheten, die Zeichen und Wunder tun, sodass sie die Auserwählten verführen würden, wenn es möglich wäre.

(13)Ihr aber seht euch vor! Ich habe euch alles zuvor gesagt!

 

(24)Aber zu jener Zeit, nach dieser Bedrängnis, wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren,

(25)und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.

(26)Und dann werden sie sehen den Menschensohn kommen in den Wolken mit großer Kraft und Herrlichkeit.

(27)Und dann wird er die Engel senden und wird seine Auserwählten versammeln von den vier Winden, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels. (28)An dem Feigenbaum aber lernt ein Gleichnis: Wenn jetzt seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist.

(29)Ebenso auch: wenn ihr seht, dass dies geschieht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist.

(30)Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht.

(31)Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen.

(32)Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.

(33)Seht euch vor, wachet! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.

(34)Wie bei einem Menschen, der über Land zog und verließ sein Haus und gab seinen Knechten Vollmacht, einem jeden seine Arbeit, und gebot dem Türhüter, er solle wachen:

(35)so wacht nun; denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob am Abend oder zu Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder am Morgen,

(36) damit er euch nicht schlafend finde, wenn er plötzlich kommt.

(37)Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!

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Ergänzendes aus den anderen drei Evangelien

  (alt: Lukas)11 und es werden geschehen große Erdbeben und hier und dort Hungersnöte und Seuchen; auch werden Schrecknisse und vom Himmel her große Zeichen geschehen.

(Matthäus 15) Wenn ihr nun sehen werdet das Gräuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -,
16 alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist;
17 und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen;

alt: Lukas(20) Wenn ihr aber sehen werdet, dass Jerusalem von einem Heer belagert wird, dann erkennt, dass seine Verwüstung nahe herbeigekommen ist.

(Lukas 22) Denn das sind die Tage der Vergeltung, dass erfüllt werde alles, was geschrieben ist.

(Markus, 14)Wenn ihr aber sehen werdet das Gräuelbild der Verwüstung stehen, wo es nicht soll - wer es liest, der merke auf! -, alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe auf die Berge. und wer in der Stadt ist, gehe hinaus, und wer auf dem Lande ist, komme nicht herein. (Denn es wird große Not auf Erden sein und Zorn über dies Volk kommen,
24 und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt unter alle Völker, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.(15)Wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter und gehe nicht hinein, etwas aus seinem Hause zu holen.(16)Und wer auf dem Feld ist, der wende sich nicht um, seinen Mantel zu holen. (17)Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit! (18)Bittet aber, dass es nicht im Winter geschehe. (19)Denn in diesen Tagen wird eine solche Bedrängnis sein, wie sie nie gewesen ist bis jetzt vom Anfang der Schöpfung, die Gott geschaffen hat, und auch nicht wieder werden wird. (20)Und wenn der Herr diese Tage nicht verkürzt hätte, würde kein Mensch selig; aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er diese Tage verkürzt. (21)Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus; siehe, da ist er!, so glaubt es nicht. (22)Denn es werden sich erheben falsche Christusse und falsche Propheten, die Zeichen und Wunder tun, sodass sie die Auserwählten verführen würden, wenn es möglich wäre. (13)Ihr aber seht euch vor! Ich habe euch alles zuvor gesagt!

(24)Aber zu jener Zeit, nach dieser Bedrängnis, wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren,

(25)und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.

(26)Und dann werden sie sehen den Menschensohn kommen in den Wolken mit großer Kraft und Herrlichkeit.

 

( Lukas 25) Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres,
26 und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.
27 Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.
28 Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

32 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht.
33 Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht.
34 Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht beschwert werden mit Fressen und Saufen und mit täglichen Sorgen und dieser Tag nicht plötzlich über euch komme wie ein Fallstrick;
35 denn er wird über alle kommen, die auf der ganzen Erde wohnen.
36 So seid allezeit wach und betet, dass ihr stark werdet, zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn.
3

(Matthäus27) Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein.
28 Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier.
Das Kommen des Menschensohns
29 Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.
30 Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.
31 Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern.

 

 

 
     
     

 

 

 

 

 

 

Die fünfte Welt
Bemerkungen
GRiECHISCH-RÖMISCHE MYTHOLOGIE
HOPI MYTHOLOGIE
INDISCHE MYTHOLOGIE
ANDERE
         
Geschichten über eine 5. Welt

 

 

 

 

 

 
Gottheiten        
Eigenschaften        
         
         
         
         

 

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Anhang:

1. Spuren aus dem dritten Zeitalter

2. Geschichten aus dem dritten Zeitalter:

2.1. Gilgamesch Epos

2.2. König Ödipus Sophokles

2.3. Die sieben gegen Theben (Aischylos/ Drama )

3. Argonautica APOLLONIUS RHODIUS:

 

 

oben ( youtube): Vortrag von Erik von Däniken auf youtube über das Serapeum und die Sakropharge in Sakkara

Sakkara (Ägypten) und das Serapheum

 

 

GESCHICHTEN AUS DEM DRITTEN ZEITALTER:

Diffuse Quellen ( noch nicht vollständig, bzw. eindeutig zugeordnet und bewertet)

 

 

 

 

 

Gilgamesch Epos


Gilgamesch Epos: Tafel 1.
Der alles gesehen hat überall, das Land regierte,
Der die Ferne kannte, Jegliches erfaßt hatte,
... er gleichermaßen;
Alles an Kenntnis der Dinge allzumal hatte Anu ihm bestimmt.
Verwahrtes auch sah er, Verborgenes erblickte er;
Hat Kunde gebracht von vor der Sintflut,
Fernen Weg befahren, war dabei matt einmal und wieder frisch,
Auf einen Denkstein hat er die ganze Mühsal gemeißelt.
Die Mauer um Uruk-Gart ließ er bauen,
Um das heilige Eanna, den strahlenden Hort.
Sieh an seine Mauer, deren Friese wie Bronzeschalen scheinen!
Ihren Sockel beschau, dem niemands Werk gleicht!
Auch den Blendstein faß an – der seit Urzeiten da ist! –
Nahe dich Eanna, dem Wohnsitz Ischtars –
Das kein späterer König, kein Mensch ebenso machen kann!
Auch steig auf die Mauer von Uruk, geh fürbaß,
Prüfe die Gründung, besieh das Ziegelwerk!
Ob ihr Ziegelwerk nicht aus Backsteinen ist,
Ihren Grund nicht legten die sieben Weisen!

Ein Sar die Stadt, ein Sar die Palmgärten,
ein Sar die Flußniederung,
dazu der (heilige) Bereich des
Ischtartempels:
Drei Sar und den (heiligen) Bereich von Uruk umschließt sie.
Sieh dir an die Urkundenkapsel aus Kupfer,
Nimm ab davon das Schloß aus Bronze!
Öffne die Tür vor seinem verborgenen Schatz,
Komm und lies gründlich die Lapislazuli-Tafel,
Die erzählt, wie er, Gilgamesch, durch alle Beschwernisse zog!
Überragend ist er weit voran den Königen, der
Ruhmreiche von schöner Gestalt,
Der heldenhafte Abkömmling von Uruk, der stößige Stier.
Er geht voran, ist der Allererste;
Er geht hinterher, ist die Stütze seiner Brüder,
Ein starkes Kampfnetz, der Schirm seines Heerbanns;
Eine wilde Wasserflut, die Steinmauern zerstört,
Sproß des Lugalbanda, Gilgamesch, der an Kräften Vollkommene,
Kind der erhabenen Kuh Rimat-Ninßun.
Der Wildstier Gilgamesch, der Vollkommene, Ehrfurchtgebietende,
Der da fand die Eingänge in das Gebirge,
Der dürstete nach den Zisternen am Rand des Steppenlandes.
Der die See überfuhr, das weite, zum Sonnenaufgang hin liegende Meer.
Der die Weltränder ins Auge faßte, überall das Leben suchend,
Der in seiner Stärke gelangte bis hin zum fernen Utnapischtim.
Der die Städte wiederherstellte, die die Sintflut vernichtet hatte.
Nicht ... für die umwölkten Menschen,
Der mit ihm verglichen werden könnte für das Königtum,
Der wie Gilgamesch sprechen könnte: "Ich bin der König!"
Gilgamesch, seit dem Tage, an dem er geboren wurde, ist sein Name herrlich.
Zwei Drittel an ihm sind Gott, ein Drittel nur Mensch.
Das Bild seines Leibes hat ihm die Mach ...
Sie bereitete seine Gestalt ...
. . . ist prächtig
[Lücke, 2 Zeilen]
In den Hürden von Uruk geht er einher,
Wilde Kraft setzt er ein gleich dem Wildstier, erhabenen Schrittes!
Keinen Nebenbuhler hat seiner Waffen Aufbruch!
Durch seine Trommel sind dauernd im Gang seine Gesellen.
Immer neu regten sich auf die Mannen von Uruk über willkürliches Tun.
"Nicht läßt Gilgamesch den Sohn zum Vater.
Am lichten Tag und bei Nacht bäumt er sich wild auf.
Gilgamesch ist der Hirte von Uruk-Gart,
Übermächtig, stattlich, kundig und weise!
Nicht läßt Gilgamesch die Jungfrau zum Geliebten,
Die Tochter des Helden, die Gemahlin des Mannen."

Ihre Klage hörten so oft die großen Götter,
Die Götter des Himmels riefen Uruks Herrscher Anu:
"Schufest nicht du den trotzigen Wildstier?
Keinen Nebenbuhler hat seiner Waffen Aufbruch.
Durch die Trommel sind aufgestört seine Gesellen;
Nicht läßt Gilgamesch den Sohn zum Vater,
Am lichten Tag und bei Nacht trotzt er ganz wild!
Und er ist nun der Hirte von Uruk-Gart,
Er, ihr Hirte – und dennoch bedrückt er sie!
Übermächtig, stattlich, kundig und weise!
Nicht läßt Gilgamesch die Jungfrau zum Geliebten,
Die Tochter des Helden, die Gemahlin des Mannen.
"Ihre Klage hörte immer neu der erhabene Anu;
Aruru rief man, die große:
"Du, Aruru, hast geschaffen, was Anu befahl!
Nun erschaffe, was er befiehlt!
Dem des andern sei gleich dessen Herzensungestüm!
Wettstreiten sollen sie – Uruk erhole sich!"
Kaum daß Aruru dieses hörte,
Schuf sie sich im Herzen, was Anu befahl;
Aruru wusch sich die Hände,
Kniff sich Lehm ab, warf ihn draußen hin.
Enkidu, den gewaltigen, schuf sie, einen Helden,
Einen Sprößling der Nachtstille, mit Kraft beschenkt von Ninurta
Mit Haaren bepelzt am ganzen Leibe;
Mit Haupthaar versehen wie ein Weib:
Das wallende Haupthaar, ihm wächst's wie der Nisaba!
Auch kennt er nicht Land noch Leute:
Bekleidet ist er wie Sumukan!
So verzehrt er auch mit den Gazellen das Gras,
Drängt er hin mit dem Wilde zur Tränke,
Ward wohl seinem Herzen am Wasser mit dem Getier.
Auf ihn nun stieß gegenüber der Tränke
Ein Jäger, ein gewalttätiger Mensch:
Einen ersten Tag, einen zweiten und dritten
Stieß er auf ihn gegenüber der Tränke.
Da ihn sah der Jäger, ward reglos sein Antlitz;
Er trat mit seinen Tieren in sein Haus,
Geriet in Erregung, wurde starr und stumm,
Verstört war sein Herz, sein Antlitz umwölkt;
In seinem Gemüt hielt Einzug der Harm,
Einem Wandrer ferner Wege war gleich sein Antlitz.
Der Jäger tat zum Reden den Mund auf
Und sprach zu seinem Vater:
"Mein Vater, ein Mann, der vom Steppenland gekommen –
Der Stärkste im Land ist er, Kraft hat er,
Gleich der Feste des Anu gewaltig ist seine Stärke –
Er streift im Steppenland beständig umher,
Beständig frißt mit dem Wild er das Gras,
Beständig weilt sein Fuß gegenüber der Tränke;
Ich vermochte ihm nicht zu nahen vor Furcht.
Die ich auswarf, die Gruben, er füllte sie an!
Die Flügelnetze, die ich spannte, riß er heraus,
Ließ entrinnen meinen Händen das Wild, der Steppe Getier!
Nicht gibt er zu mein Tun in der Steppe!"
Sein Vater tat zum Reden den Mund auf
Und sprach zum Jäger:
"Wisse, mein Sohn, in Uruk wohnt Gilgamesch,
Niemand gibt es, der ihn übermochte,
Gleich der Feste des Anu gewaltig ist seine Stärke.
Auf ihn, den König, richte dein Antlitz,
Ihm bring die Kunde vom Gewalt-Menschen!
Eine Schamkat leih' er dir! Führ sie zur Steppe!
Mag das Weib dort bewältigen den Mann wie ein Starker!
Wann denn das Wild herankommt zur Tränke,
Dann werfe sie ab ihr Kleid, er schwelge in ihrer Lust!
Sieht er sie erst, so wird er ihr nahen:
Doch sein Wild wird ihm untreu, das aufwuchs mit ihm in der Steppe."
Auf den Rat seines Vaters brach er auf,
Ging der Jäger fürbaß zu Gilgamesch,
Nahm den Weg, stand still inmitten von Uruk:
"Höre mich, Gilgamesch, rate mir auch!
Ein Mann, der vom Steppenland gekommen –
Der Stärkste im Land ist er, Kraft hat er,
Gleich der Feste des Anu gewaltig ist seine Stärke –
Er streift im Steppenland beständig umher,
Beständig frißt mit dem Wild er das Gras,
Beständig weilt sein Fuß gegenüber der Tränke;
Ich vermochte ihm nicht zu nahen vor Furcht.
Die ich auswarf, die Gruben, er füllte sie an!
Die Flügelnetze, die ich spannte, riß er heraus,
Ließ entrinnen meinen Händen das Wild, der Steppe Getier!
Nicht gibt er zu mein Tun in der Steppe!"
Gilgamesch sprach zu ihm, zum Jäger:
"Geh, führ, o Jäger, mit dir
Die Priesterin nun, die Schamkat!
Wann denn das Wild herankommt zur Tränke,
Dann werfe sie ab ihr Kleid, sie enthülle ihre Wollust!
Sieht er sie erst, so wird er ihr nahn:
Doch sein Wild wird ihm untreu, das aufwuchs mit ihm in der Steppe."
Es ging der Jäger, führend
Die Priesterin mit sich, die Schamkat;
Sie nahmen den Weg, wählten die rechte Straße.
Am dritten Tag langten sie an am Ort der Bestimmung.
In ihr Versteck setzten der Jäger sich und die Schamkat.
Den ersten Tag, den zweiten Tag setzten sie sich gegenüber der Tränke.
Es kam das Wild und trank an der Tränke,
Es kam das Getier, fand sein Wohlsein am Wasser.
Aber Enkidu, der dem Steppenland entsprossen ist,
Er verzehrt auch mit den Gazellen das Gras,
Trinkt mit dem Wild an der Tränke,
Ward wohl seinem Herzen am Wasser mit dem Getier.
Ihn sah die Schamkat, den Wildmenschen,
Den würgerischen Menschen aus dem Innern der Steppe.
"Dies ist er, Schamkat! mach frei deine Brust,
Deinen Schoß tu auf, daß deine Fülle er nehme!
Scheue dich nicht, nimm hin seinen Atemstoß!
Sieht er dich erst, so wird er dir nahen.
Dein Gewand entbreite, daß auf dir er sich bette,
Schaff ihm, dem Wildmenschen, das Werk des Weibes:
Dann wird sein Wild ihm untreu, das aufwuchs mit ihm in der Steppe;
Sein Liebesspiel wird er über dir raunen!"
Ihren Busen machte die Schamkat frei,
Tat auf ihren Schoß, er nahm ihre Fülle,
Sie scheute sich nicht, nahm hin seinen Atemstoß,
Entbreitet' ihr Gewand, daß auf ihr er sich bettete,
Schaffte ihm, dem Wildmenschen, das Werk des Weibes –
Sein Liebesspiel raunte er über ihr.
Sechs Tage und sieben Nächte war Enkidu auf,
Daß er die Schamkat beschlief.
Als er von ihrem Genusse satt war,
Richtet' er sein Antlitz hin auf sein Wild:
Da sie ihn, Enkidu, sahen,
Sprangen auf und davon die Gazellen,
Wich von seinem Leibe das Wild der Steppe.
Anspringen ließ Enkidu seinen gereinigten Leib,
Doch ihm versagten die Knie, da hinwegging sein Wild.
Gehemmt wurde Enkidu, seines Laufens ist nicht wie zuvor.
Er aber wuchs, ward weiten Sinnes,
Kehrte um und setzte sich zu Füßen der Schamkat,
Ihr ins Antlitz schauend, der Schamkat;
Der Priesterin, wie sie redet, hören zu seine Ohren.
Die Schamkat sprach zu ihm, zu Enkidu:
"Weise bist du, Enkidu, bist wie ein Gott!
Warum läufst du in die Steppe mit dem Getier?
Komm, ich führ dich hinein nach Uruk-Gart,
Zum strahlenden Tempel, dem Wohnsitz von Anu und Ischtar!
Wo Gilgamesch ist, vollkommen an Stärke,
Und wie ein Wildstier seine überragende Kraft erprobt an den Mannen!"
Da zu ihm sie gesprochen, fand Beifall ihre Rede:
Der Kluggesinnte sucht einen Freund.
Enkidu sprach zu ihr, zur Schamkat:
"Komm, Schamkat, lade du mich ein!
Zum strahlenden Tempel, dem Wohnsitz von Anu und Ischtar,
Wo Gilgamesch ist, vollkommen an Stärke,
Und wie ein Wildstier seine überragende Kraft erprobt an den Mannen!
Ich, ja ich will ihm die Fehde ansagen, heftig tobe der Kampf!
Rühmen will ich mich in Uruk: "Der Starke bin ich!"
Zieh ich ein, so ändre ich die Geschicke!
Der geboren in der Steppe – er hat ja Kräfte!"
"Komm, laß uns gehen, mag er sehen dein Antlitz;
Ich zeig Gilgamesch dir! Wo er ist, weiß ich wohl:
Schau hin inmitten von Uruk-Gart, Enkidu,
Zu den Männern, herrlich mit Gürteln angetan!
Täglich wird dort ein Fest gefeiert
Wo erdröhnen man läßt die Trommeln,
Und Schamkats da sind, geschaffen, wie's ihnen ansteht,
Überreich an Fülle, sind sie voll Jauchzens.
Aufs Nachtlager sind gebreitet die großen Decken.
Enkidu, dir, der du das Leben nicht kennst,
Will ich Gilgamesch zeigen, den so ungleich Gestimmten !
Sieh ihn, schau auf sein Angesicht:
An Männlichkeit schön ist er, Würde hat er,
An Fülle überreich an seinem ganzen Leibe;
Stärke, gewaltigere, hat er denn du,
Ohne Ruhe bei Tag und bei Nacht.
Enkidu, gib deine Unart auf!
Gilgamesch – Schamasch hat Lieb' ihm erzeigt,
Anu, Enlil und Ea den Sinn ihm geweitet:
Ehe aus der Steppe du gekommen,
Sah Gilgamesch Träume von dir in Uruk:
Auf stand Gilgamesch, erzählt' den Traum,
Und sprach zu seiner Mutter:
"O Mutter, im Traum meiner letzten Nacht
Ging ich kraftgeschwellt fürbaß unter den Mannen;
Da sammelten sich um mich die Sterne des Himmels –
Die Waffe des Anu stürzte auf mich herab;
Heben wollt' ich's, da war sie mir zu schwer,
Bewegen wollt' ich's und konnt's nicht bewegen!
Uruk-Land sammelte sich herzu,
Die Mannen küßten die Füße ihm;
Da lehnt' ich mich dagegen, sie standen mir bei,
Ich hob sie auf und trug's hin zu dir."
Gilgameschs Mutter, der alles kund ist, sprach zu Gilgamesch:
"Vielleicht, Gilgamesch, wurde einer wie du
In der Steppe geboren,
Heranwachsen ließ ihn das Steppenland –
Siehst du ihn, so wirst du Freude haben;
Die Mannen küssen die Füße ihm!
Du wirst ihn umarmen, ihn zu mir führen!
Der starke Enkidu ist's,
Ein Gesell, der dem Freund aus der Not hilft!
Der Stärkste im Land ist er, Kraft hat er,
Gleich der Feste des Anu gewaltig ist seine Stärke!
Wie über einem Weib hast du über ihm geraunt,
... er aber wird dich immer wieder erretten."
Er legte sich schlafen und sah einen anderen Traum;
Stand dann auf, sprach zu seiner Mutter:
"O Mutter, ich sah einen anderen Traum;
Ich schaute ein ... auf der Straße von Uruk-Markt.
Eine Axt lag plötzlich da
Versammelt war man über ihr.
Diese Axt sah unheimlich aus!
Da nun ich sie erblickte, wurde ich froh,
Gewann sie lieb; wie über einem Weib
Raune ich über ihr.
Ich nahm sie und legte an meine Seite sie an."
Die Mutter Gilgameschs, die weise, alles Wissens kundig,
Sprach zu ihrem Sohn,
Rimat-Ninßun, die weise, alles Wissens kundig,
Sprach zu Gilgamesch:
"Die Axt, die du sahst, ist ein Mann!
Du gewannst ihn lieb, wie über einem Weib wirst du über ihm raunen,
Und ich werde ihn mit dir gleichstellen.
Er wird zu dir kommen,
Der Gesell, der dem Freund aus der Not hilft!
Im Lande ist er stark, übt Gewalt,
Gleich der Feste des Anu gewaltig ist seine Stärke!"
Nochmals sprach Gilgamesch zu seiner Mutter:
"Auf Befehl des großen Beraters Enlil möge es eintreffen:
Möcht' einen Freund ich gewinnen, einen Berater.
Gewinnen möchte einen Freund ich als Berater!
Du deutetest mir die Träume von ihm!"

 

 

 

GESCHICHTEN UND MYTHEN AUS DER DRITTEN WELT

vollständige Fassung ( englisch) bei classics.mit.edu. Auschnitte aus dem Drama des Sophokles

König Ödipus

CREON: "In diesem Land, sprach der Gott, " wer sucht, wird finden, wer mit gefalteten Händen dasitzt oder schläft, ist blind"

OEDIPUS: " War er innerhalb des Palastes, oder auf dem Feld, oder auf Reisen, als Laius sein Schicksal traf?"

CREON:Unterwegs; er brach auf, so erzählte er uns, bestimmt für Delphi, aber er kam nie zurück von dort."

OEDIPUS: " Kam da keine Nachricht, kein verbündeter Reisender, der irgendeinen Hinweis gab, der sich weiterverfolgen ließe?"

CREON; " Aber einer entkam der fliegend für teures Leben, erzählen konnte von Allem, was er sah, aber eines mit Sicherheit..."

OEDIPUS: Und was war das? Ein Hinweis könnte uns weit bringen, zumindest einen Funken Hoffnung, um unsere Suche zu leiten."

CREON: Räuber, erzählte er uns, nicht ein bandit, sondern eine Truppe von Schurken griff ihn an und tötete ihn!

OEDIPUS: "Hat irgendein Bandit einen so starken Hieb, ohne dass er gewiss von Theben bestochen wäre?"

CREON: So wurde es vermutet, aber keiner wurde gefunden zu rächen seinen Mord inmitten des Problems welches folgte."

OEDIPUS: "Welcher Umstand kann eine vollständige Suche verhindert haben, wenn doch ein Mitglied des Königshauses so elend gefallen war?"

CREON: "Die rätselstellende Spinx zwang uns, die trübe Vergangenheit dahingleiten zu lassen und unsere Aufmerksamkeit dringenden Erfordernissen zuzuwenden."

OEDIPUS: Nun, ich werde die Dinge von Neuem beginnen und erneut die dunklen Dinge aufhellen. Rechtlich angemessen das Anliegen des Phoebus auch Dir angemessen für den Toten. Auch ich, wie ich es antreffe, werde meine Hilfe leisten, um zu rächen diese Schandtat, Theben und dem Gott. Nicht für einen entfernten Verwandten, sondern für mich selbst, werde ich das Gift im Blute ausmerzen. Möge wer den König erschlagen hat, eine Absicht haben, auch mich mit seiner Mörderhand zu treffen. Auf Kinder! Beeilt Euch, tretet ab von diesen Altarstufen, nehmt daher eure Bittstellerstäbe, geht und fordert die gewöhnlichen Thebaner auf, hierherzukommen. Mit der guten Hilfe des Gottes ist der Erfolg sicher, es ist der Untergang, wenn wir scheitern."

Ende OEDIPUS und CREON.

OEDIPUS ( trifft den Seher Theresias..)

....

Was sagtest Du- "parnets"? Wer zeugte mich, sprich?

TEIRESIAS:
"Dieser Tag soll Euere Geburtstag sein - und Euer Grab."
OEDIPUS:
"Ihr liebt es, in Rätseln zu sprechen und dunklen Worten."
TEIRESIAS:
"Im Lösen von Rätseln , wer ist so begabt wie Ihr?"
OEDIPUS
"Verhöhne mich damit, worin meine Größe liegt"
TEIRESIAS
" Und schon hat diese Größe Euer Unheil erwiesen"
OEDIPUS
" Ganz gleich, wenn ich das Gemeinwohl rettete."
TEIRESIAS
'Dieses Mal lasse ich Euch . Komm, Knabe, bring mich nach Hause"
OEDIPUS
" ei, bringe ihn geschwind, weil seine Gegenwart mich ärgert. So lasset mich, verschwunden könnt Ihr mich nicht mehr drangsalieren."

TEIRESIAS

Ich gehe, aber zuerst lasst mich erzählen weshalb ich kam. Euren finsteren Blick fürchte ich nicht, weil Ihr mir nicht schaden könnt. Höre nun: Dieser Mann, welchen Du gesucht hast einzusperren , mit Drohungen und Haftbefehl die ganze Zeit, den Schurken der Laius mordete, dieser Mann ist hier.
Er geht dahin als ein Fremder in diesem Land. Er aber wird sich bald als Thebaner erweisen, von Geburt. Und doch bringt ihm sein Glück wenig Freude.: geblendet, gekleidet in das Kraut eines Bettlers, nach violetten Amtstrachten und an seine Dienerschaft gelehnt, In ein fremdes Land sollte er nun lenken seinen Weg. Und den Kindern, Mitbewohnern seines Heims, soll er sich erweisen als ihr Bruder und Erzeuger, der, die ihn gebar als beides- Sohn und Ehemann, Mitteilhaber und Mörder seines Erzeugers. Geht hinein und denket darüber nach, Und wenn ihr findet, dass ich das Ziel verfehlte, so erkläre hinfort, ich hätte keinen Verstand noch eine Begabung in der Weissagung!"


-Ende Szene TEIRESIAS und OEDIPUS-

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....OEDIPUS

Oh Vermögen und Reich und Geschick um Geschick überlistet auf dem Kriegsschauplatz des Lebens, welch Boshaftigkeit und Neid folgt in Deiner Schleppe! Seht, weil diese Krone mir der Staat übertragen hat. Ein Geschenk- ein Dinge ich suchte nicht nach dieser Krone. Der vertrauenenswürdige Creon, mein bekannter Freund, hat wartend gelegen, mich zu vertreiben und stiftete diese Quacksalber an, diesen gaukelnden Scharlatan, diesen trickreichen Bettlerpropheten, einzig für gewinn, scharfsichtig, aber in der ordnungsgemäßen Kunst steinblind

Sagt, Sirrah, habt Ihr Euch jemals selbst als Prophet geprüft?. Als die rätselaufgebende Squinx hier war: Weshalb hattet Ihr keine Errettung für dieses Volk? Und immer noch war das Rätsel nicht gelöst durch Raterei, sondern erforderte eines Propheten Kunst, worin bei Euch Mangel gefunden wurde. Weder Vögel noch ein Zeichen vom Himmel half Euch, aber ich kam, der einfache Ödipus. Ich verstopfte Ihr Maul. Durch Mutterweisheit, unberührt von Weissagungen. Dies ist der Mann, dem du untergraben würdest, in der Hoffnung, mit Creon an meiner Statt zu herrschen. Mir deucht, dass Ihr und die Euren aber besser bald Eure Verschwörung bereuen mögt, den Sündenbock hinauszutreiben. Dankt Euren grauen Haaren, dass Ihr noch zu lernen habt, welche Strafe solche Überheblichkeit verdient."

........

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-Creon kommt herein-

OEDIPUS:
Erzähle mir, wie lange es her ist, seit Laius...
CREON;
Seit Laius..? Ich folge nicht Euren Abweichungen.
OEDIPUS
von gewaltsamen Händen hinweg entseelt
CREON:
in der dunklen Vergangenheit, viele Jahre vergingen
OEDIPUS:
hat derselbe Prophet dann seine Arbeit ausgeübt?
CREON:
Ja, sachkundig wie jetzt und in keinem geringeren Ruf
OEDIPUS:
Hat er zu dieser Zeit je an mich gedacht?
CREON
Nicht dass ich wüsste, nicht wenn ich zugegegen war .
OEDIPUS:
Aber wurde keine Suche und Untersuchung gemacht?

CREON:
sicherlich wurde eine vollständige Suche unternommen aber nichts erfahren
OEDIPUS:
Warum fehlte der Seher darin, die Geschichte damals zu erzählen?
CREON
Ich weiß nichts und nicht Wissen hält meine Zunge.
OEDIPUS:
Soviel Ihr wusstet, konntet ihr nicht sicher sagen

CREON:
Was meintet Ihr? Alles was ich weiß, werde ich erklären
OEDIPUS;
Aber ohne Eurer Zutun hätte mir der Seher niemals den Tod des Laius zugeschrieben.
CREON;
Wenn so, möge er Euch bestens kennen , aber ich würde Euch in Frage stellen in meiner Erwiderung
OEDIPUS;
Fragt und beweist mir den Mord wenn Ihr könnt!
CREON:
So lasst mich euch fragen: habt ihr meine Schwester geheiratet?
OEDIPUS:
Eine Tatsache, so klar, könnte ich nicht gut bestreiten .


My acts would oft run counter to my will. How could a title then have charms for me Above the sweets of boundless influence? I am not so infatuate as to grasp The shadow when I hold the substance fast. Now all men cry me Godspeed! wish me well, And every suitor seeks to gain my ear, If he would hope to win a grace from thee. Why should I leave the better, choose the worse? That were sheer madness, and I am not mad. No such ambition ever tempted me, Nor would I have a share in such intrigue. And if thou doubt me, first to Delphi go, There ascertain if my report was true Of the god's answer; next investigate If with the seer I plotted or conspired, And if it prove so, sentence me to death, Not by thy voice alone, but mine and thine. But O condemn me not, without appeal, On bare suspicion. 'Tis not right to adjudge Bad men at random good, or good men bad. I would as lief a man should cast away The thing he counts most precious, his own life, As spurn a true friend. Thou wilt learn in time The truth, for time alone reveals the just; A villain is detected in a day.

.

wird fortgesetzt...


DIE SIEBEN GEGEN THEBEN

(Aischylos/ Drama )

Es wurde dreimal vorausgesagt von Apollo, dem Herren von Delphi, unter Laius, dem König der Cadmäer, dass, wenn er sein Königreich retten wolle , er sterben müsse ohne Kinder.Aber Laius folgte den perversen Ratschlägen der Natur und ließ die Stimme der Götter unbeachtet: er zeugte einen Sohn, welchen er aussetzte auf seinen Tode auf dem Berg Cithaeron; aber der Säugling wurde gerettet von einem Schafhirten, welcher ihn nach Corinth trug, wo er zu Männlichkeit heranwuchs, von sich selbst glaubend der Sohn des Königs dieses Landes zu sein, obwohl er- den Tatsachen gemäß- nur bei diesem adoptiert worden war, weil dieser kinderlos war.

Als er aber dazu gelangt war, seine Elternschaft anzuzweifeln, reiste Oedipus nach Delphi, um die Wahrheit zu suchen, aber als die Götter erklärten, dass er seinen Vater ermorden solle und seine Muitter heiraten, sinnierte er darüber , solchem Schicksal zu entfliehen und sich davonzumachen weit weg vom Land, worib er dachte, dass sich sein Vater und seine Mutter aufhalten würden. Aber es wiederfuhr wie die Götter gesagt hatten: auf dem Weg traf und tötete er , ohm selbst nicht bekannt, seinen Vater Laius: er kam nach Theben , zerstörte das Monster Sphinx, welches Verwüstung anrichtetete am Land, heiratete die Königin , eben seine Mutter, und zeugte zwei Söhne, Eteocles und Polynikes, und zwei Töchter, Antigone und Ismene. Aber als sich die Wahrheit offenbarte, erhängte sich seine Muttergemahlin selbst und Ödipus stach sich die Augen aus an diesem Tag , dass sie nicht mehr schauen mögen auf das Elend, welches er geschaffen hatte. Und es geschah im weiteren Verlauf, dass seine Söhne , welche an seiner Staatt herrschten, jeder den Zeitraum eines Jahres, ihn schmerzlich kränkten , so verfluchte er sie und erklärte, sie mögen ihre Erbschaft mit dem Schwert aufteilen. Eteocles würde seinem Bruder kein Leid zufügen, um dessen Zeit der Herrschaft innezuhaben; und um seinem Recht Ausdruck zu verleihen versammelte Polyneikes , welcher geflohen war zu Adrastus, König von Argos und geheiratet hatte die Tochter dessen Prinzen, ein Heer und begehrte, die Stadt seiner Geburt einzunehmen.

An diesem Punkt beginnt die Handlung des Schauspiels: Gewarnt vom Seher Teresias, dass die Argiver gerichtet waren auf einen größeren Angriff, ermutigt Eteocles die Burgherren, erzwingt er die Aufschreie der Töchter von Theben, außer sich aufgrund der bevorstehenden Gefahr, und erhält die Kunde von einem Kundschafter, dass der Feind auf dem Vormarsch gegen die sieben Tore wäre. Zu jedem der gegerischen Häuptlinge, wie sie vom Kundschafter Eteocles beschrieben sind, steht ein ebenbürtiger Gegenspieler, noch würde er selbst zurückhalten, seinem Bruder zu begegnen, als er erfährt, dieser war dabei die, sieben Tore anzugreifen. Der Fluch seines Vaters mag nicht vor der Ehre eines Soldaten stehen. Und so kamen die Brüder um, jeder durch die Hand des anderen und der Fluch des Ödipus und die Warnungen des Apollon zu Laius waren erfüllt..

Fortsetzung: (Aischylos/ Drama )

Aeschylus- Fragments2- 57- 154

Fragments-155- 272

Papyri fragments

weitere interessante Hinweise im Verlauf Aischylos Drama:

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(Anm: Hinweise auf die Lage der Stadt und die Stadt selbst )

(Theben)[69] "eine Stadt die in der griechischen Zunge spricht" ( Anm. ...aber möglicherweise das ägyptische Theben war).

[271] [Hier macht Eteocles seinen Schwur.] "Und nun zu den Göttern, welche über das Land unserer Stadt wachen , sowohl die in der Ebene wohnen, als auch die, die über seinen Treffpunkt sehen, zu Dirces Wuellen und den Wassern des Ismenus..."

[321]" Es ist eine große Grund zur Trauer, eine vorzeitliche Stadt in den Hades zu schleudern..."

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(Anm: Hinweise auf die Personen und Namen der "Sieben ( insgesamt also 14) von Theben: (Hesiod nennt zumindest einen Teil der siebn von Theben" in seinem Werk über die vier Zeitalter Halbgötter )

Auf der Seite der Angreifer (Polynikes):

( Bote berichtet dem König von den herannahenden Heerscharen)[375] "Tydeus ( Sohn des Oecles) stürmt bereits heran am proetischen Tor ( er hat diese hochfahrenden Symbole auf seinem Schild: ein gut gearbeiter Himmel, lodernd mit Sternen und der Helligkeit des Mondes, die in der Mitte des Schildes scheint"

[422] "Capaneus lagert an den Electri(schen) Toren- ein andere Riese von Mann, größer als den ich vorher beschrieb... Als Symbole auf seinem Schild hat er einen Mann ohne Rüstung, der Feuer erträgt und die Fackel- seine Waffe- lodert in seinen Händen. Und in goldenen Buctsaben sagt er: Ich werde die Stadt verbrennen"

[457] "die dritte Abteilung entsprang aus dem nach oben gerichteten Bronzehelm für Eteoclus, um ihre Gruppe gegen die neistischen Tore zu werfen . Sein Schild ist verziert mit großem Aufwand. ein bewaffneter Mann erklimmt die Stufen einer Leiter, um einen feindlichen Turm zu bezwingen , welchen er zerstören will. Auch dieser schreit in silben geschriebener Buchstaben , dass nicht einmal Ares ihn aus den Schlachten schleudern könnte".

[486] "..Ein anderer, der Vierte, hat das Tor nahe der Onca Athena und nimmt seinen Standort mit einem Schrei. Hippomedon, gigantisch in Form und Statur . Ich schauderte vor Furcht, als er eine gewaltige Scheibe schleuderte , den Kreis seines Schildes . Ich meine- ich kann es nicht leugnen "...Der Symbolmacher, welcher die Gestaltung auf sein Schild aufbrachte, war ein bescheidener Handwerker. Das Symbol ist Typhon ( der Gigant) welcher aus seinem Maul eine dunklen Rauch ausspeiht, die stechende Schwester des Feuers . Und am Rande des hohlbäuchigen Schildes sind ringsherum Schlangengeflechte"

[526]..." noch nimmt er seinen Standort am Tor ein ohne zu prahlen sondern führt unserer Stadt Schande auf seinem bronzegeschmiedeten Schild, seines Körper Rundherumverteidigung, auf welchem die Squinx , welche Menschen roh frisst , geschickt dargestellt ist angebunden in Riegeln, ihr Körper erhaben erarbeitet und schimmernd ... er scheint nicht gekommen zu sein, um irgendeinen belanglosen Handel in der Schlacht zu machen, noch zu bedauern, seiner langen Reise gemacht zu haben. Er ist Parthenopaeus aus Arkadien."...

[568] Der sechste Mann, den ich nenen will, ist von höchster Mäßigung und ein Seher, mutig im Kampf, der mächtige Amphiaraus. Positioniert am hemoloischen Tor, tadelt er wiederholt den mächtigen Tydeus mit üblen namen wie "Mörder"...Kein Symbol war auf dem Rund seines Schildes angebracht.."

[631] "Zuletzt will ich vom siebten Recken erzählen, dieser am siebten Tor, Dein eigener Bruder (Polynikes) und für welches Schicksal er betet und auf die Stadt herabwünscht... Er hält ein Schild , ein vollkommener Kreis, neu gemacht , mit einem doppelten Symbol auf diesem angebracht: Eine Frau, gemächlich nach vorne gehend, führt einen bewaffneten Mann, wie es scheint aus purem Gold. Sie behauptet, Justitia zu sein wie die Buchstaben andeuten: " Ich werde diesen Mann zurück bringen und er wird seine Stadt innehaben und frei in den Hallen seines Vaters wandeln"

 

Auf der Seite der Thebaner (Eteocles):

[397] ( Eteokles)" Nun wie für mich, gagen Tydeus werde ich den vertrauenswürdigen Sohn des Astacus als Verteidiger diese Tores stationieren, weil der voll adelig ist"... " Seine Rasse entspringt von den Menschen, die gesäht wurden mit den Zähnen des Drachen (> Argonautica) , von einem den Ares verschonte, und so ist Melanipus sicherlich gebürtig in unserem Land"

[437] Und gegen diesen (Capaneus) , obgleich dieser ein größer Schwätzer ist, ist ein Mann von feurigem Verstand , der mächtige Polyphontes augestellt, ein zuverlässiger Wachposten mit dem guten Willen der Schirmherren Athena und der anderen Götter"

[472] ( gegen Eteoclus)" In der Tat, dieser wurde bereits gesandt, die Prahlerei einzig in seinen Händen - Megareus, Creons Saat, von der Rasse der gesäten Menschen"

( gegen Hippomedon)[501] "...Als Erstes wird Onca Pallas, welcher nahe der Stadt, nahe des Tores wohnt und die Zügellosigkeit in Menschen verabscheut, draußen abwehren wie eine gefährliche Schlange, weg von den Nestlingen. Außerdem wurde Hyperbius, der vertrauenswürdige Sohn des Oenop, erwählt, sich mit ihm zu messen- Mann gegen Mann"...

( gegen Polyphontes)[550] "...Da ist ein Mann gegen diesen . Actor, dessen Bruder ich vorher nannte. Er wird nicht erlauben, dass aus Wörtern Taten herauskämen, dieses Tor zu überrennen und die Furcht zu verstärken, noch wird er einen Mann einlassen, der auf seinem feindseeligen Schild das Abbild einer heisshungrigen, verabscheuungswürdigen Bestie trägt. Dieses Biest außerhalb seines Schildes wird den Mann beschuldigen , der sie durch das Tor trägt..."

(gegen Amphiaraus)[615] "Nur genauso, weill ich gegen ihn einen Mann aufstellen, den mächtigen Lasthenes, ein Torwächter, welche Fremde hasst"...

( gegen Polynikes)[654]... auf diese Tatsache vertrauend , werde ich gehen und mich ihm stellen . Ich selbst (Eteocles) in Person "

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(Anm: Interessant ist die Zahl 7)

[103] "Ares, wo hast DU dich seit langem aufgehalten? Gott des goldenen Helms, schaue, schaue auf die Stadft die einst in Ehren hieltest! "( der Kriegsgott Ares Gründer der späteren Babylons wird in dem Drama mehrmals erwähnt).

[120] "Sieben starke Anführer, verschworen einander in Speer ausübenden Harnischen, an den sieben Toren..."

[280]" Ich will gehen um 6 Männer zu stationieren mit mir als dem siebten, als Meister dem Gegner zu wiederstehen an den sieben Ausgängen der (Stadt) Mauer "

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[158] "O geliebter Apollo! Da ist ein Klingen von (mit) Bronze verbundenen Schilden an den Toren..." ( Anm: HInweis dass sich das Erzählte tatsächlich im dritten- dem " Bronzezeitaltern zugetragen hat .

[375] "Glocken, geschmiedet aus Bronze, in den ein furchterregender Klang ertönte"

[181]May I never share my home with the female race, neither in time of evil nor in pleasant prosperity! When things go well for her, her boldness is unbearable, but when she is afraid, she is an even greater evil for home and city. So now your cries as you rushed here and there in panicked flight have rattled the citizens into dispirited cowardice. The cause of the enemy outside our gates is excellently strengthened by your behavior, while we inside are ruined by our own people. This is the sort of trouble you will have if you dwell with women.

ETEOCLES [256] O Zeus, what a breed you have made for us in women!
CHORUS [257] A breed steeped in misery, just like men whose city is captured.

( ein Hinweis darauf, dass Theben entweder stark von Frauen dominiert war- oder sich in einer Phase der Dekadenz befand )

 

weitere Quellen: "Sophocles -König Ödipus "
 
Thy happy star ascendant brought us luck,
O let it not decline!
 
Ende des Kampfes um Theben: Die Schlacht endet damit, dass sich beide Brüder und Söhne des Ödipus am 7 Tor gegenseitig töten: Zurück bleiben ANTIGONE und ISMENE, die beiden Inzesttöchter aus der unbeabsichtigten Verbindung zwischen Ödipus und seiner Mutter. Theben wird danach offensichtlich vorrübergehend unregierbar
 

(Aischylos/ "sieben Theben" )

Botschafter ( weiblich) [792] nehmt Anteil, Ihr Töchter, die ihr genährt wurdet von Eurer Mutter. Unsere Stadt ist entronnen dem Joch der Sklaverei, die Selbstübergeblichkeit zwei mächtiger Männer ist in den Staub gesunken Die Stadt erfreut sich an heiterem Wetter und hat kein Wasser angenommen, obwohl sie von vielen Wellen geschlagen wurde. DIe Mauern halten und sir haben die Tore verstärkt mit Verteidigern, voll fähig des einhändigen Kampfes . für den größten Teil ist alles gut, an sechsen der Tore. aber der Herr Apollon, der erwürdige Führer des siebten, nahm sich selbst das siebte Tor, vollendend an den Kindern des Ödipus die alten Verrücktheiten des Laius

CHORUS [803]Welches Neue wird weiter die Stadt beeinflussen?
Botschafter[804] Die Stadt ist gerettet, aber die Könige aus dem selben Samen geboren...
CHORUS [805] Wer? Was sagtest Du da? Who? Ich bin außerhalb meiner Selbst mit Furcht vor Deinem Bericht!

Botschafter[806] Halte dich selbst nun zurück und höre. Die Söhne des Ödipus
CHORUS [807] Ah, ich Unglücklicher , ich bin Borhersager all dieser Übel
Botschafter[808] In Wahrheit, außer Frage niedergeschlagen in den Staub
CHORUS [809] Liegen sie dort draußen? Dies ist hart zu ertragen, aber sage es ist nur dasselbe
Botschafter[810] Die Männer sind tot , ermordet von ihren ureigenensten Händen.

CHORUS [811] Sodann, mit Händen so brüderlich haben sie einander getötet gemeinsam?
Botschafter[812] Ja, in Allem so gleich war ihre Vorbestimmung in beiden. Nur alleine in Wahrheit, es verzehrt die schicksalshaft kranke Familie.. Wir haben Grund in diesem zu Freude und Tränen, das eine, wei es der Stadt gut ergeht, das andere weil die Anführer, die zwei Generäle, ihren gesamten Besitz mit gehämmertem skytischen Stahl geteilt haben. Sie werden nur besitzen das Land welches sie für Ihr Grabmal beanspruchen, hinweggefegt, wie sie es wurden, in Übereinstimmung mit den Flüchen ihres Vaters [Die Stadt ist gerettet, aber durch ihren gegenseitigen Mord hat die Erde das Blut der beiden Könige getrunken, geboren aus derselben Saat] [Exit.]
CHORUS [822] Oh großer Zeus und ihr himmlischen Mächte, welche ihr unsere Stadt führt, Ihr die ihr in der tat beschützt habt diese Mauern des Cadmus, sollte ich jubeln und schreien in Siegesfreude über die unversehrte Sicherheit der Stadt, oder soll ich betrauern unsere Anführer im Krieg, nunmehr verdammt, vom schicksal krank und kinderlos? On der tat- in genauer Übereinstimmung mit ihrem Namen und als "Männer vielen Zanks" sind sie untergegangen infolge ihrer pietätlosen Absicht

[833] O schwarzer Fluch über der Familie...

[840] die fluchvolle Äußerung ihres Vaters hat seine Arbeit getan und und das nicht knapp.Laius Pläne, inn Ungehorsam gemacht, haben Ihre Kraft behalten. Ich bin ängstlich um unsere Stadt. Heilige Dekrete verlieren nicht ihre Grenzen"

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GESCHICHTEN UND MYTHEN AUS DER / FRÜHEN VIERTEN WELT

APOLLONIUS RHODIUS:

ARGONAUTICA

last update: 12.2.2010

Interessante Vorgeschichte über Argos den "Vieläugigen" und das Schiff der Athena:

Apollodorus ( 2.1.- 2.2) (gesamte Fassung- griechisch- deutsch)

 

Daraus ( nur als Zitat):

(2,12) Von vielen Frauen bekommt Aigyptos fünfzig Söhne, Danaos fünfzig Töchter. Sie bekommen Streit wegen der Herrschaft. Später baute Danaos aus Furcht vor den Söhnen des Aigyptos und auf Athenas Empfehlung als erster ein Schiff, lud seine Töchter ein und ergriff die Flucht. 
(2,13) Er steuerte Rhodos an und errichtete das Kultbild der Athena Lindia. Von da kam er nach Argos. Der damalige König Gelanor übergibt ihm die Herrschaft. ... Das Land war wasserarm, weil Poseidon aus Zorn auf Inachos, der bezeugt hatte, dass das Land Hera gehöre, die Quellen hatte austrocknen lassen. So schickte Danaos seine Töchter Wasser suchen. Eine von ihnen, Amymone, wirft bei der Suche nach Wasser einen Speer auf eine Hirschkuh, trifft aber aus Zufall einen schlafenden Satyr. Jener stand auf und verspürte Lust, sich mit ihr zu vereinigen. Als Poseidon aber erschien, ergriff er die Flucht. Amymone schlief mit Poseidon und der zeigte ihr die Quellen in Lerna. 
Die Söhne des Aigyptos kamen nach Argos, riefen dazu auf, den Streit zu beenden und verlangten, seine Töchter zu heiraten. Obwohl Danaos ihren Worten misstraute und ihnen zugleich seine Vertreibung nachtrug, stimmte er zu und wollte seine Töchter zulosen.

 

 

APOLLONIUS RHODIUS:

ARGONAUTICA

[1] Beginnend mit Euch, O Phoebos, werde ich nacherzählen die berühmten Taten von Alten, welche auf Geheiß de Königs Pelias, hinunter durch das Maul des Pontus ( Bosporus) und zwischen den Cyanischen Felsen, die gut mir Ruderbänken ausgestattete Argo auf der Suche nach dem goldenen Flies beschleunigten.

[5]So war das Orakel, welches Pelias hörte. dass ihn ein verabscheuungswürdiger Untergang erwartete, beim Herannahen eines Mannes getötet zu werden , welchen er aus den Leuten hervortreten sehen würde, mit aber nur einer Sandale. Nicht lange später, in Übereinstimmung mit diesem wahren Bericht, überquerte Jason zu Fuß den Strom des winterlichen Anaurus , und rettete eine Sandale aus dem Schlamm, aber die andere ließ der in den Tiefen, zurückgehalten von den Fluten. Und geradewegs kam er zu Pelias, um am Festessen teilzuhaben, welches der König seinem Vater und den übrigen Göttern darbot, um die pelasgische Hera zu ehren. Gleich erblickte ihn der König, grübelte, und ersann für ihn die Mühe einer ungewissen Reise, mit der Absicht, dass ihm auf der See oder unter Fremden seine Heimkehr misslingen möge

[18] Das Schiff, wie frühere Sänger dazu berichten, Argus, wurde gefertigt unter der Leitung von Athena. Nun werde ich erzählen von den Abstammungslinien und Namen der Helden , und von den langen Seewegen und den Taten, welche sie auf ihrer Fahrten vollbrachten; mögen die Musen die Eingeber meines Liedes sein!

 
Die (genau!) 50 Besatzungsmitglieder der " Argo"
 

[23] Zuerst also lasst uns nennen Orpheus, welchen einst Kalliope gebar, vermählt mit dem trakischen Oeagrus, nahe der pimpleiischen Anhöhe. Die Menschen sagen, dass er durch die Klänge seiner Lieder die starren Felsen auf den Bergen bezauberte und den Verlauf von Flüsse. Und die wilden Eichenbäume bis zu diesem Tag Zeichen der magischen Stärke, welche bei Zone wuchsen an der trakischen Küste, standen in geordneten Reihen nahe zusammen, dasselbe mit denen , welche er unter dem Zauber seiner Lyra hinabführte von Pieria. So denn war Orpheus, den Aesons Sohn willkommen hieß, seine Mühen zu teilen im Beachtung der Befehle des Cheiron. Orpheus, Herrscher des bestonischen Peiria.

[35] Geradewegs kam Asterion, welchen Cometes zeugte durch die Wasser des wirbelnden Apidanus. Er weilte in Peiresiae nahe des Phyleiischen Gebirges, wo der mächtige Apidanus und der glänzende Enipeus ihre Ströme vereinigen, beide aus der Ferne kommend.

[40] Nach diesen kam von Larisa Polyphemus, Sohn des Eilatus, welcher einstmals unter den mächtigen Lapithen, als diese sich bewaffneten gegen die Kentauren, in den Tagen seiner Jugend kämpfte . Nun waren seine Glieder schwer geworden mit dem Alter , aber sein kriegerischer Geist war immer noch geblieben , selbst im Alter.

[45] Noch ließ Iphiclus lange auf sich warten in Phylace, der Oheim von Aesons Sohn. Weil Aeson seine Schwester Alkimede geheiratet hatte, gebot ihm seine Blutsverwandschaft mit ihr, zu der Heerschar zu zählen.

[49] Noch blieb Admetus, der Herrscher von Pherae zurück unter den Gipfeln des Chalcodonischen Gebirges.

[51]Noch blieben in Alope die Söhne des Hermes, reich an Kornland, wohlbegabt an Raffinessen, Eurytus und Echion. Und bei Ihrer Abfahrt kam mit ihnen als Dritter ihr Blutsverwandter Aethalides; ihn gebar Eupolemeia nahe den Strömen von Amphrysusm, die Tochter des Myrmidon aus Phytia , die zwei anderen stammten von Antineura , der Tochter des Menetes.

[57] Aus dem reichen Gyrton kam Coronus, Sohn des Caeneus, tapfer, obgleich nicht tapferer als sein Vater. Worüber die Barden berichten , daß Caeneus, obgleich noch am Leben, durch die Hände der kentauren umkam, als er sie- getrennt von anderen Anführern- leitete und diese, sich gegen ihn zusammenscharend, ihn weder gefangennehmen noch töten konnten, er aber unbesiegt und unerschrocken unter die Erde überging, überwältigt vom Hinabrutschen massiver Pinien.

[65] Es kam auch der titaresische Mopsus , welchem über allen Menschen der Sohn der Leto die Zeichendeutung der Vögel gelehrt hatte; und Eurydamas der Sohn des Ctimeus, er weilte beim dolopischen Ctimene nahe des Xynischen Sees.

[69]Außerdem sandte Actor seinen Sohn Menoetius von Opus, dass er die Anführer begleiten möchte.

[71]Eurytion folgte und der starke Eribotes, der Eine der Sohn des Teleon, der Andere der des Irus, Sohn des Actor. Der Sohn des Teleon, der wohlbekannte Eribotes und Eurytion von Irus. Als Dritter war mit diesen Oileus, einzigartig an Mut, und gutbegabt den fliegenden Feind anzugreifen, wenn diese ihre Reihen durchbrechen.

[77] Nun kam von Euboea Canthus, erpicht auf die Suche, welchen Canethus, der Sohn des Abas sandte: aber es war ihm nicht bestimmt, nach Cerinthus zurückzukehren, weil das Schicksal bestimmt hatte, dass er und Mopsus, der in der Seherkunde begabt war, durchstreifen sollten und untergehen in den entferntesten Enden Lybiens. Wie keine Krankheit zu weit entfernt ist, dass sie sich die Menschen zuzögen, sehen würde dass man sie begrub in Lybien, so weit entfernt von Colchis, wie der Raum ist, welcher gesehen wird zwischen dem Untergang und dem Aufgang der Sonne.

[86] Ihnen schlossen sich Clytius und Iphitus an, die Wärter von Oechelia, Söhne des ruchlosen Eurytus, (der) Eurytus, dem die weitschießenden Götter seinen Bogen gaben, aber er hatte keine Freude an dem Geschenk, weil aus eigenem Entschluss der sogar stritt mit dem Geber.

[90] Nach diesen kamen die Söhne des Aeacus, nicht beide gemeinsam noch vom selben Ort, weil sie siedelten weit von Aegina im Exil , seit sie in ihrer Torheit ihren Bruder Phoeus getötet hatten. Temamon hielt sich auf der attischen Insel auf, aber Peleus brach auf und machte Pgytia zu seiner Heimat.

[95] Nach diesen kamen von Cecropia der kriegerische Butes, Sohn des tapferen Teleon und Phalerus vom aschfarbigen Speer. Alcon, sein Vater sandte ihn fort, obwohl er noch keine anderen Söhne hatte, um für sein hohes Alter und Lebensgrundlage zu sorgen . Aber ihn, seinen geliebten und einzigen Sohn sandte er fort , dass unter starken Helden er glanzvoll bervorstechen möge. Aber Theseus, welcher alle Söhne des Erechteus übertraf, hielt ein unsichtbares Band unter dem Land des Taenarus, weil er den Pfaden des Peirithous gefolgt war; sicherlich hätten beide geglänzt bei der Erfüllung all ihrer Aufgaben ( Mühen)

[105] Tophys, Sohn des Hagnias, verließ das Volk der Siphaer, gut ausgebildet die steigende Welle auf dem weiten Meer vorauszusagen und gut bewandert, aus ( dem Stand der...) Sonne und Stern(en) die stürmischen Winde schlußzufolgern und die Zeit für das Segeln ( die Segel zu setzen). Die Tritonische Athene selbst drängte ihn, sich der Gemeinschaft der Anführer anzuschließen, und er kam unter sie als willkommener Geselle. Auch sie selbst stattete das schnelle Schiff aus; und mit ihr fertigte es Argus, Sohn des Arestor, nach ihren Anweisungen. Weshalb es sich als das herausragendste aller Schiffe mit Rudern erwieß, welches vom Stapel lief.

[115] Nach diesen kam Philias aus Araethyrea, wo er in Wohlstand lebte aus der Gunst seines Vaters Dionysus in seiner Heimat bei den Quellen von Asopus.

[118] Aus Argos kam Talaus und Areius, Söhne des Bias und des mächtigen Leodocus, all diese ihm Pero, Tochter des Neleus gebar; auf ihrer Berechnung ertruf der Aeolid Melampus die schmerzende Last am Gehöft von Iphiclus.

[122] Noch erfahren wir, dass Heracles mit dem mächtigen Herzen die erwartungsvollen Aufrufe von Aesons Sohn unbeachtet ließ. Denn, als er aber einen Bericht gehört hatte vom Versammeln der Helden und das Lyrcische Argos von Arcadien auf der Straße erreicht hatte, über die er ein lebendes Wildschein trug, die sich in den Dickichten von Lamapeia ernähren, nahe dem weiten Erymanthischen Sümpfen, nahm er den mit Ketten gebundenen Eber herunter von seinen mächtigen Schulter am Eingang zum Marktplatz von Mykene; und er selbst brach auf aus freiem Willen gegen die Absicht des Eurysteus; und mit ihm ging Hylas, ein tapferer Geselle, in der Blüte seines Lebens, seine Pfeile zu tragen und seinen Bogen zu bewachen.

[133] Direkt nach ihm kam ein Spross aus der Rasse des heiligen Danaus, Nauplius. ER war der Sohn des Clytoneus, Sohn des Naubolus, Naubolus war der Sohn des Lernus, Lernus wssen wir, war der Sohn des Proetus , Sohn des Nauplius: und einst vermählte sich Amymone, die Tochter des Danaus mit Poseidon , gebar Nauplius, welcher alle Menschen an seefahrerischem Fachkönnen übertraf.

[139]Idmon kam als letzter von allen, welche auf Argos weilten, der , obwohl er seine eigenes Geschick durch Weissagung gelernt ( erfahren ) hatte, kam, dass die Leute ihm nicht das angemessene Ansehen missgönnen mögen. Er war in Wahrheit nicht der Sohn des Abas, sondern Letos Sohn selbst zeugte ihn, zu den glanzvollen Aeoliden gezählt zu werden; und er selbst lehrte ihn die Kunst der Vorhersehung, Beachtung zu schenken den Vögeln und die Zeichen der brennenden Opfer ( die der Opferaltäre?)wahrzunehmen.

[146] Außerdem sandte die Aetolosche Leda von Sparta den starken Polydeukes und Castor, erfahren darin, schnellfüßige Pferde zu führen, diese ihre herzensgeliebten Söhne gebar sie in einer Geburt im Haus des Tynareus; noch verbat sie Ihre Abfahrt, weil sie Gendanken hatte, würdig einer Braut des Zeus.

[151] Die Söhne des Aphareus, Lynceus und der stolze Idas, kamen von Arene, beide frohlockend in ihrer großen Stärke; und Lynceus übertraf auch an schärfstem Blick , wenn der Bericht wahr ist, dass der Held sogar leicht seinen Blick richten konnte unter der Erde

[156] Und mit ihnen beschloss auch der neleische Periclymenus zu kommen, der älteste von allen Söhnen des göttergleichen Neleus, welche in Pylos geboren wurden: Poseidon hatte ihm grenzenlose Kraft gegeben und gestattete ihm, dass, welche Gestalt er auch immer er während des Kampfes ersehnen möge, es auch während der Anstrengung des Kampfes annehmen sollte.

[161]Überdies kamen von Arkadien Amphidamas und Cepheus, welche Tegea bewohnten und die zugewiesene Fläche von Apheidas, zwei Söhne des Aldus; und Ancaeus folgte ihnen als Dritter, welchen sein Vater Lycurgus sandte, der Bruder älter als beide. Aber er wurde zurückgelassen in der Stadt, nun für Aleus zu sorgen, der alt wurde, während dieser seine Söhne gab, seinen Brüdern zu folgen. Antaeus fing gekleidet in die Haut eines maenalischen Bären und handhabte in seiner rechten Hand eine gewaltige doppelschneidige Axt. So sein Großvater seine Rüstung versteckt hatte in des Hauses tiefster Nische, zu sehen ob er mit allen Mitteln auch zu seiner Abfahrt stehen würde.

[172] Da kam auch Augeias, den der Ruhm als Sohn des Helios ausweist, er regierte über die Elaerm triumphierend in ihrem Reichtum und überaus wünschte dieser sich das Kolchische Land zu sehen und Aeetes selbst, den Herrscher der Kolcher.

[176]Asterius und Amphion, Söhne des Hyperasius, kaman vom Achaischen Pellene, welches einst Pelles, ihr Großvater gegründet hatte auf der Bergkuppe des Aegialus.

[179] Nach diesen kam aus Taenarus Euphemus, welchen, den schnellfüssigsten Menschen , Europa, Tochter des mächtigen Tityos, dem Poeseidon gebar. Er war gewohnt, über die Woge der grauen See zu gleiten , und benässte nicht seine schnellen Füße, sondern alleine mit den Fußspitzen berührend, wurde er über den nassen Pfad getragen.

[185]Fürwahr- auch zwei andere Söhne des Poseidon kamen; der eine Erginus, welcher die Zitadelle des berühmten Milet verließ, der andere der stolze Ancaeus, welcher Partenia verließ, den Sitz der imbrasischen Hera. Beide übertrieben ihre Kenntnisse in Seehandwerk und Krieg.

[190] Nach diesen kam von Calydon der Sohn des Oeneus, der starke Meleafrus, und Lacoon- Laccoon, der Bruder des Oeneus, obgleich nicht von der selben Mutter, weil eine Dienerin ihn gezeugt hatte, diesen nun alt werdend, sandte Eoneus um seinen Sohn zu beschützen; dadurch, immer noch Jugendlicher trat er dem breiten Band der Helden bei. Niemand anderes war ihm überlegen geworden, ich hoffe- außer Herakles, weil er für ein Jahr mehr gezögert hatte und ernährt worden war unter den Aetoliern. Fürwahr und sein Onkel, sehr kampferfahren ob nun mit dem Wurfspeer oder im Ringkampf, Iphiclus der Sohn des Thestius, nahm ihm Gesellen ab auf diesem Weg.

[202] Mit ihm kam Palaemonius, Sohn des olenischen Lernus, von Lernus durch Leumund, aber seine Geburt war von Hephaistos, und wie er verkrüppelt war in seinen Füßen, seine körperlichen Ausmaße und seinen Heldenmut niemand würde wagen, zu verachten. Weshalb der gezählt wurde unter all die Häuptlinge, Ruhm gewinnend für Jason.

[207]Von den Phocianern kam Iphitus , entsprungen von Naubolos, dem Sohn des Ornytos; einstmals war er sein Gast, als Jason zu Phyto ging, um sie nach ihrer Antwort betreffend seiner Reise zu fragen, für dort hieß er ihn willkommen in seinen eigenen Zurufen.

[221]Als nächstes kamen Zetes und Calais, Söhne der Boreas, welche einst Oreitheia. Tochter des Erestheus, zu Bereas geboren hatte am Rande des winterlichen Thrace; Dorthin war es, dass das thrakischen Boreas sie weggenommen hatte von Cecropia, weil sie im Tanz wirbelte, hart am Strom Hissus. Und sie weitwegbringend, zu dem Platz, den die Menschen den Felsen von Sarpedon nennen, nahe dem Fluss Erginus, hüllte er sie in dicke Wolken ein und unterwarf sie seinem Willen, Dort machten sie ihre düsteren Schwingen, zitternd über ihren Köchern, wo sie auf auf beiden Seiten wo sie aufstiegen, ein großes Wunder anzusehen, Flügel, die mit goldenen Schuppen glänzten, und um ihre Rücken herum , von der Spitze des Kopfes und Nackens, hierher und dorthin , wurden ihre dunklen Locken vom Wind aufgewühlt.

[224]Nein , weder hatte Acastus, der Sohn des mächtigen Pelias selbst irgendeinen Willen, im Palast seines tapferen Großvaters zu bleiben, noch Argus, der Helfer der Göttin Athena, sondern beide waren bereit zur Mannschaft zu zählen.

[228]So viele denn waren der Helfer, welche zusammenfanden, dem Sohn des Aeson zu folgen, all die Häuptlinge, die Bewohner etwa dessen was Minyae genannt wurde, wo die meisten und tapfersten bekannten, das sie entsprungen waren aus dem Blut der Töchter von Minyas, demnach Jason selbst der Sohn der Alcimede war, welche geboren wurde von Clymene, der Tochter des Minyas.

[234] Nun, als alle Dinge fertig gemacht worden waren von den Leibeigenen, alles mit was voll ausgerüstete Schiffe eingerichtet sind, wenn die Geschäfte der Menschen sie leiten zu einer Reise über das Meer, da nahmen sich die Helden ihren Weg druch die Stadt, zum Schiff wo es lag am Strand, welchen die Menschen nagnesische Pagasae nennen, und eine menge von Leuten liefen eilends zusammen, da die Helden wie glitzernde Sterne scheinten unter den Wolken. Und jeder Mann , wenn er sie sah entlangeilen mit Ihrer Rüstung, wollte sagen: "König Zeus, was ist das Vorhaben des Pelias? An einem Tag würden sie vergeuden den Palast des Aeetes mit elenden Feuer, sollte er das Fließ nicht aus eigenem gutem Willen herausgeben. Aber der Weg kann nicht vermieden werden, die Aufgabe ist hart für solche, die sie wagen."

 



 
 
Übersetzung wird fortgesetzt