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Mythology

DIE VIER ZEITALTER

-the four ages-

(2) : Das zweite ("silberne") Zeitalter

 

     
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Seitenstatus: Diese Seite ist noch im Aufbau und enthält bisher nur eine relativ ungeordnete Materialsammlung! Wann sie fertig ist ( und ob jemals?) kann ich nicht sagen. Ich schätze, dass es bis zu 2 Jahre, also bis 2012 dauern wird bis das Projekt fertiggestellt sein wird. Die ersten Teile werden zuerst fertigestellt sein.

Sie finden aber bereits auch jetzt schon verschiedene Übersetzungen von Originaltexten aus mythologischen Werken antiker Schriftsteller wie Hesiod, Aischylos, Apollodoros usw sowie andere vielleicht interessante Teile auf der Seite hier.

Dabei bemühe ich mich um Wort für Wort Übersetzung , die ich möglichst nicht verändern möchte- auch wenn der Ausdrucksstil und die Grammatik des Öfteren vom "Gewohnten" abweichen . Die Inhalte werden aber ggf. stilistisch noch verbessert

geschätzter Zeitraum (Beginn*):

17.428 v. Chr.-

 

 

Das zweite Zeitalter

- the second age -

Ende* ca:

10.948 v. Chr.

= lower sun system`s soltice

Quellen mit externen links zu englischen Text-Vollversionen: Inhalt: (*nach: Erdpräzessionstheorie)
-HOPI- - Die Zerstörung der ersten Welt und die Erschaffung der zweiten Welt-  

MAYA- Popul VUH

(Kapitel II und III)

- die ersten Experimente zur Erschaffung der Tiere und Menschen

- die göttlichen Zwillinge-

- die ( erste) große Flut- Zerstörung der zweiten Welt

 
(Hesiod- Cosmogony) - Japetos/Prometheus-  
Hesiod- Theogony-

-die olympischen Götter-

- über Gottheiten und Menschen ( "Halbgötter")

- Die Büchse der Pandora-

 
apollodoros library 1 Der Krieg der Götter Und Giganten (Gigantomachie)  
Platon ( Kritias); Timaios Dialog Atlantis  
     

 

Wie im vorigen Kapitel über das erste Zeitalter, will ich aber auch hier wieder mit den am ehesten authentisch klingenden Beschreibungen der

Hopi beginnen. Ich bitte um Verständnis, dass es eine Zeit dauern wird, all diese Quellen zu sichten und zu übersetzen.

2.0. QUELLEN:

1. Hopi Mythologie

Kommentare;

 

Aufstieg in die zweite Welt

 

Während die erste Welt von Sotuknang zerstört wurde, lebten die Auserwählten glücklich unter der Erde mit dem Ameisenvolk. Deren Heimstätten waren geradeso wie die der Menschen, die nun auf der Oberfläche zerstört wurden. Da gab es Räume, in denen man lebte und solche, in denen man Nahrungsmittel lagerte. Auch Licht gab es: Die kleinen Kristallstückchen im Sand des Ameisenhügels hatten das Licht der Sonne aufgenommen und indem sie ihren inneren Gesichtskreis nutzten- das Zentrum hinter Ihren Augen- konnten die Menschen im wieder ausgestrahlten Licht sehr gut sehen. Nur die Nahrungsmittel wurden allmählich knapp. Sotuknang hatte nicht lange gebraucht, um die Welt über Ihnen zu zerstören und auch würde es nicht lange dauern, bis er wieder eine neue Welt erschaffen hatte. Doch dauerte es lange, bis die erste Welt abgekühlt war.

...So gaben denn die Ameisen den Menschen als ihre Gäste von ihrer Nahrung ( uind deshalb hätte die Ameisen heute so enge Taillen)

Katchina Puppen auf Santa Fee Indian market

 

Erschaffung der zweiten Welt ( Element: Erde)

Bilder von: Navajo-Hopi Oberserver

Bild: Hopi Tribal Council

2008 Hopi protestieren in Denver gegen Tagebergbau

Endlich war nun die Erde abgekühlt und Sotuknang reinigte sie. Dann begann er, die zweite Welt zu erschaffen. Er änderte sie vollständig, schuf Land, wo zuvor Wasser war und Wasser, wo zuvor Land gewesen war, so daß die Menschen bei Ihrem Aufstieg durch nichts mehr an die frühere schlechte Welt erinnert werden würden.. Als alles fertig war, kam er zu dem Ameisenhügel , stampfte darauf und ließ seinen Ruf erklingen. Sofort stieg der Ameisenhäuptling zur Öffnung hinauf, rollte das Strohdach beiseite ( die Schilderung ist an die Lebensgewohnheiten und kivas der Hopi angelehnt) und sprach: "Yung ai- Komme herein- Du bist willkommen."

Sotuknang dankte dem Ameisenvolk dafür, zur Rettung der Menschen beigetragen zu haben und sprach: "Es wird die Zeit kommen, wenn auch diese zweite Welt wieder zerstört werden wird. Und wenn dann auch die schlechten Menschen erkennen werden, dass wieder eine Welt zerstört werden wird, werden sie vor Euren Hügeln lagern und um Hilfe flehen. Jetzt aber sollt Ihr Euren Platz als Ameisen in der zweiten Welt einnehmen".

Nun wandte sich Sotuknang an die Menschen: "Geht nun hinauf zur neuen, zweiten Welt. Sie ist schön, wenn auch nicht ganz so schön wie es die erste Welt war. Aber sie wird Euch gefallen. Vermehrt Euch nun wieder und seid glücklich. Aber erinnert Euch an euren Schöpfer ( Thaiowa) und die Gesetze , die er Euch gegeben hat. Wenn ich euch frohe Lobpreisungen singen höre weiß ich, dass ihr meine Kinder seid und auch ich werde Euch im Herzen nahe sein."

Der Name der zweiten Welt war Tokpa: das bedeutet: "dunkle Mitternacht". Ihre Richtung war der Süden , Ihre Farbe blau und ihr Mineral qochasiva- Silber. Häuptlinge auf ihre waren salavi- die Fichte, kwahu der Adler und kolichiyaw- das Stinktier.

Es war ein großes Land. Die Menschen vermehrten sich darauf schnell und verbreiteten sich in alle Richtungen sogar bis ans Ende dieser Welt. Das machte nichts, denn sie standen sich im Geiste nahe und konnten durch das (Schwingungs-)zentrum (indisch: shakra) im Scheitel ihres Kopfes jeden sehen und mit jedem sprechen. Weil diese Türe immer noch offen war, fühlten sie sich Sotuknang sehr nahe und sangen ihrem Schöpfer Thaiowa frohe Lieder . Nur die Tiere hielten sich weiter fern,denn sie waren in der ersten Welt wild geworden und so befassten sich die Menschen mit ihren eigenen Angelegenheiten: Sie bauten Dörfer und Wege dazwischen, stellten mit ihren Händen Dinge her und sammelten Nahrungsmittel wie es das Ameisenvolk getan hatte. Sie begannen miteinander zu handeln und zu tauschen. Und da begannen die Schwierigkeiten.

 

Navajo- Hopi-Observer

pow-wow fest

 

 

Zerstörung/ Ende der zweiten Welt

 

Dese Puppe erinnert am ehesten an eine Biene , soll aber wohl eher das Ameisenvolk (Ameisen sind verwandt und ebenfalls Hautflügler )symbolisieren, welches die Menschen beim Untergang der 1. und 2. Welt beherbergte

Es gab alles auf der zweiten Welt was sie brauchten. Doch sie fingen an, mehr haben zu wollen. Mehr und mehr handelten sie mit Dingen, die sie gar nicht brauchten und je mehr Güter sie erhielten, desto mehr wollten sie haben. Dies war ernst, denn sie merkten nicht, wie sehr sie sich von dem Leben entfernten, dass ihnen gegeben war. Sie würdigten nicht mehr ihren Schöpfer, sondern begannen Loblieder auf die Waren zu singen, mit denen sie Handel trieben. Es dauerte nicht lange, bis geschah, was geschehen musste: Die Menschen gerieten miteinander in Streit und bald begannen Kämpfe und Kriege zwischen den Dörfern. Es gab aber immer noch solche, die das Liede ihres Schöpfers bewahrt hatten. aber die bösen Leute lachten sie nur aus, bis sie nur noch in ihrem Herzen singen konnten. Dennoch hörte Sotuknang diese ihre Töne ( Lieder) durch ihre (Schwingungs-) zentren und die ( Resonanz) zentren der Erde. und plötzlich- eines Tages- erschien er wieder vor ihnen:

" Spinnenweib hat mir berichtet, dass eurer Lebensfaden ausläuft. Das ist schlimm. Der Spinnenclan war euer Führer und ihr habt gute Fortschritte gemacht, bis diese Dinge geschahen.Nun haben mein Oheim Thaiowa und ich beschlossen, dass wir etwas dagegen unternehmen müssen und kamen zum Schluss, dass wir diese Welt zerstören müssen. Wir werden diese Welt zerstören, sobald wir euch, die ihr noch immer das Lied in Eurem Herzen singt, in Sicherheit gebracht haben. "

Also rief Sotuknang-wie bereits am Ende der ersten Welt- wieder das Ameisenvolk an, dass es seine unterirdische Welt für die auserwählten Menschen öffnete. Als diese sicher unter der Erde waren, rief Sotuknang die beiden Zwillinge Pöquanghoya und Palöngawhoya an, ihre Posten am Nord- und Südende der Weltachse zu verlassen, wo sie aufgestellt worden waren, um die Erde im richtigen Umlauf zu halten. Die Zwillinge hatten kaum ihre Posten verlassen, als die Welt, die niemand mehr überwachte, aus dem Gleichgewicht geriet, wie trunken umhertaumelte und sich zweimal überschlug. Berge stürzten mit großem Klatschen ins Meer, Meere und Seen überfluteten das Land und als die Erde durch den kalten leblosen Raum wirbelte, gefror sie zu festem Eis.

Das war das Ende von Topka- der zweiten Welt

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Diese Holzfigur- stellt die beiden Zwillinge Pöquanghoya und Palöngawhoya dar.

2. MAYA

 

Von mehreren Translationen der Popul Vuh aus der Mayasprache ins Spanische hat die Inquisition nur die des Dominikaners Francisco Ximénez übriggelassen . Es dürfte aber auch weiteren indianische Überlieferungen geben

die anderen mytholgischen Berichte sind unbekannter Herkunft und könnten aus der HInterlassenschaft des spanischen Bischofs von Yucatan und Oberinquisitors Diego de Landa stammen. In einer Autodafe am 12,. Juli 1561 ließ dieser nahezu alles Geschriebene sowie Figuren und Symbole der Mayas verbrennen, mit der Folge, dass nur noch Teile von 4 Maya Codices erhalten blieben, die Einblick in die Vergangenheit der Maya geben. Als man ihm aufgrund einer Anklage des Missionars Fray Francisco de Toral, er hätte sich bei seiner kezterverfolgung bischöfliche Macht angemaßt, den Prozess machte , gab er aber nur zu, dass er Indios wegen teufelanbetung öffentlich auspeitschen ließ. Wegen eines 1522 erlassenen Bulle Papst Hadrian VI, in denen der Papst den in Amerika tätigen Franziskaner Bettelorden bischöfliche Vollmachten verlieh, wenn kein Bischof vorhanden sei wurde er freigesprochen und kurzerhand noch dazu zum Bischof von Yucatan ernannt. während seines Prozesses schrieb er die Denkschrift "Relacion de las cosas de Yucatan" , die heute noch als einer der enigen Quelle zum Verständniss der Geschichte der Maya Kultur gilt.

 

Leseprobe- deutsche version erhältlich bei: reclam.de

Aus: Relacion de las cosas de Yucatan

Beziehung (Zusammenhang) der Angelegenheiten von Yucatan

English version at sacred.texts.com
 

Gleich am Anfang seines Berichtes schildert de Landa den Fund eine Urne mit 4 Handgriffen in einem der zerstörten Gebäude Yucatans: , außen silber bemalt welche die Überreste eines eingeäscherten Körpers enthielt zusammen mit Stücken eines Armes und einer Hand von " unglaublicher Größe". Bei Izamal ( 1o legaues- 10 Meilen von Chitzen Itza entfernt...) wären 11 oder 12 solöche Gebäude gefunden worden ohne Hinweise auf deren Erbauer. "An der Seite" ( Stelle) einer dieser Gebäude hätte man 1550 das Kloster San Antonio gebaut ( und später eine Stadt)

 

( V) CUCULCAN- DIE GRÜNDUNG VON CHITZEN ITZA

Chitzen Izta wäre- einstmals von drei Herren regiert worden- Brüdern die aus dem Westen gekommen waren: Sie hätten sehr verinnerlicht gelebt, wären unverheiratet und sehr ehrenwert gewesen. Sie hätten auch die ansehnlichen Tempel erbaut.Einer davon wäre entweder gestorben oder weggegangen , woraufhin sich die anderen sehr ungerecht und mutwilliog benommen hätten und deshalb zu Tode gebracht wurden"

In Itza hätte ein großer Herr namens Kukulkan geherrscht, zu dessen Ehren das Hauptgebäude Cuculcan genannt wurde. Man sagte er, sei aus dem Westen gekommen , hatte weder Frau noch Kinder gehabt , und wurde in ganz Mexiko als Gott Cezalcohuati ( Quezalcuoatl) verehrt wegen seiner großen Verdienste um den Staat , wie sie in der Ordnung erschien, die er nach dem Tode der großen Häutlinge einführte um die Uneinigkeit beizulegen , die in dem land durch deren Tod verursacht worden war.

Später hätte dieser Kukulkan eine Vereinbarung mit den einheimischen Göttern des Landes getroffen und weiter in Innland- 8 Meilen ( leagues)entfernt von Medina und 15 oder 16 von der See eine weitere Stadt gegründet, worin sie alle leben sollten und wohin alle Angelegenheiten und Geschäfte gebracht werden sollten. Er umgab den Ort mit einer sehr breiten Mauer auis trockenem Stein vom Ausmaß etwa einer achtel Meilee befanden und menschen lagen, die geopfert worden waren). Darin ließ er nur zwei schmale Eingänge Die Mauer selbst war nicht hoch. In dieser Einfriedung bauten sie ihre Zempel, wovon der größte wieder " Cuculcan" gennannt wurde wie in Chitzen Itza. Sie bauten einen weiteren runden Tempel , verschieden von all den anderen Tempeln im Land mit 4 Eingängen und viele andere Gebäude darum herum, Alle waren miteinander verbunden. Weiter bauten sie in der Eingrenzung Häuser- eines für jeden der Herren alleine, unter denen das Land aufgeteilt wurde, je nach Alter und Fähigkeiten . Kukulkan nannte die Stadt aber nicht nach sich selbst , sondern er nannte sie " Mayapan", was bedeutet: " der Standard der Maya", die Sprache dieser Landes ist bekannt als Maya . Die Indios von heute selbst nennen sie " Ich Pa"- ( innerhalb der Befestigung)

Für einige Zeit lebte Kukulkan in dieser Stadt mit den Häuptlingen, bis er sie dann in Frieden und Freundschaft auf dem selben Wege nach Mexiko zurückkehrte. AUf dem Wege hielt er in Champotón an und erbaute- als Erinnerung an sich und seinen Abschied , im Meer einen guten Steinwurf entfernt von der Küste- ein besonderes Bauwerk, ähnlich denen in Chitzen Itza. Das tat Kukulökan zu seinem ewigen Gedächtnis in Yucatan.

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Nach dem Abschied von Kukulkan beschlossen sie, das Haus Calcom solle die leitende Autorität sein. Außerhalb der Umgrenzung wohnten die hohen Priester, genannt: Caluac, erkennbar an einer Schleife, die die Dörfer uberwachten. Daran grenzten die Dörfer. Armen und Blinden musster gegeben werden was sie benötigten. Die Häuptlnge ernannten die Regierenden nund wenn sie es wert waren , bestätigten sie deren Amt deren Söhnen. Sie waren einig darin die niormalen leute gut zu behandeln, dem Frieden der gemeinschaft und dass alle fleißig sein sollten bei der eigenen Selbstversorgung und der der Götter.

Auf den Herren ruhte die Verpflichtung, Cocom zu ehren, zu besuchen und zu unterhalten, ihn zu begleiten und Feste für ihn zu veranstalten. Sie lebten in Frieden miteinander...Die Leute von Yukatan hatten Priester, die sie Ahkin May oder: Ahaucan May ( Mai- Preister) nannten. IhreNachfolger wirden deren Sohn oder der nächste kin ( Verwandte). In ihnen lag der Schlüssel zu den Wissenschaften, denen sie sich am meisten hingaben. Sie beantworteten den Königen Fragen und gaben Ihnen Rat. Sie ernannten die Priester der Stüäde und prüften sie in den Wissenschaften. Sie waren die Verwalter der Bücher und sollten dem Volk gutes Beispiel sein.

Die Wissenschaften, in denen sie unterrichtet wurden, war die Zählung der Jahre, Monate und Tage, der Festlichkeiten und Zeremonien,die Verwaltung der heiligen Sakramente, die Vorzeichen der,Tage, die Methoden der Divination ( astrologie) und Prophetie, die Heilmittel für Krankheiten, die Altertümer, die Kunst, in ihren Buchstaben zu lesen und zu schreiben, deren Buchstaben und Zeichen und die Bilder, welche das Geschriebene illustrierten. Sie schrieben ihre Büchern in langen doppeltgefalteten Bögen, beiderseitig beschrieben, die sie dann feinstens illustriert zwischen zwei Tafeln einschlossen. Ihr Papier machten sie aus den Wurzeln eines Baumes, und gaben diesem eine weiße letzte Oberflächenbehandlung, auf der es sich ausgezeichnet schreiben ließ. Manche der ersten (obersten) Herren waren ausgebildet in solchen Wissenschaften von Interesse, und obgleich sie dadurch mehr Ansehen gewonnen hätten, machten sie nie davon Gebrauch in der Öffentlichkeit

aus: Diego de Landa: Relacion de las cosas de Yucatan

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Popul Vuh

 

Bemerkung: dieser Teil aus der Popul Vuh kann zeitlich noch nicht genau eingeordnet werden.

 

 

Zweite Schöpfung ( Erste Erschaffung der Menschen)

Die Zweite Erschaffung der Menschen

DER MYTHOS VON VUKUB CAKIX

( anderer name: Sieben Macaw)

links zu kulturhistorischen Stätten der Mayas

 

 
 

DER MYTHOS VON VUKUB CAKIX

( anderer Name: Sieben Macaw)

 
 

 

Nach dieser Katastrophe , ehe sich die Erde richtige erholt hatte vom Zorn der Götter, da existierte ein Mann " voll von Stolz", dessen Name Vukub-Cakix, war. Sein Name bedeutet " Sieben Male die Farbe des Feuers, oder: " sehr glänzend" und war gerechtfertigt durch die Tatsache, das dessen besitzer AUgen aus Silber hatte, Seine Zähne waren aus Emerald und andere Teile seines Körperbaus waren aus wertvollen Metallen. Seiner eigenen Meinung {p. 220} nach machte Vukub-Cakix's Existenz die der Sonne und des Mondes als unnötig , und sein Egoismus widerte die Götter derart an, das sie seinen Sturz beschlossen. Seine beiden Söhne, Zipacna und Cabrakan (Erdaufhäufer[1] (?) und Erdbeben), waren täglich beschäftigt, der eine damit Berge anzuheben und der andere damit, Dornen abzureissen(??) und auch diese erregten den Zorn der Unsterblichen. Bald nach der Entscheidung der Gottheiten kamen die Zwillingsgötter Hun-Ahpu and Xbalanque auf die Erde mit der Absicht, die Anmaßung des Vukub-Cakix und seiner Nachkommen zu strafen .

Nun hatte Vukub-Cakix einen großen Baum von der Art, wie er in Zentralamerika als "Nanze" oderr "Tapal" bekannt ist, welcher eine Frucht trug: rund, gelb und aromatisch. Von dieser Frucht war er abhängig bei seiner täglichen Versorgung. Eines Tages, als er, um seine Morgenmahlzeit einzunehmen , seinen Gipfel bestieg, in der Absicht, die besten Früchte zu erspähen, entdeckte er zu seiner großen Verärgerung, dass Hun-Ahpu und Xbalanque vor ihm gekommen waren, und den Baum fast ganz von seiner Produktion entblöst hatten...

 

 
  POPUL VUH- das dritte Buch  
 

Balam Quitzé, Balam Acab, Mahucutah and Equí Balam.

Das interessante ist, dass hier von einer langen Dunkelheit berichtet wird

                                                                                                                               

 

 
 

 

Der Beginn des dritten Buches, befinden sich die Götter erneut bei Beratungen. In der Dunkelheit kommunizieren sie, betreffend der Erschaffung des Menschen. Diese Wesen wurden ( so die Parabel )vollständig aus gelbem und weißem Mais gemacht, Ihre Namen waren Balam-Quitzé (Tiger mit dem freundlichen Lächeln ), Balam-Agab (Tiger der Nacht ), Mahucutah der bestimmte Name), and Iqi-Balam. (des Mondes)

" Als all das, was gesagt wurde, sich offenbart hatte, wurden die Ohren aus Korn gedroschen und die losen Körner in Wasser aufgelöst, welches herabkam als sanfter Regen. Die Götter brauten das Elixir zusammen, welches für die Schöpfung benötigt wurde und für die Verlängerung des Lebens dieser besagten Wesen....

Obwohl die Oberfläche der Erde immer noch in Schatten gehüllt war, hatten die neuen Wesen die Fähigkeit, zu sehen, was noch nicht geboren oder in Erscheinung getreten war. Sie zeigten Anzeichen, dass sie Weisheit besaßen, womit sie lediglich durch Willen mit den Schößlingen der Pflanzen den Stämmen der Bäume, dem Mark der Bäume und den geheimen Freudenfeuer welches in den Höhlensystemen der Berge versteckt waren kommunizieren konnten"

"Als die Götter Zeugen wurden von der Geburt dieser Wesen, riefen sie das erste herbei und sagten zu ihm:

" Sprich und erzähle uns, aus Dir heraus und für den Rest, der Dich begleitet: " Welche Ideen hast Du über die Gefühle, die Dich bewegen? Ist Deine Weise, zu gehen gut und elegant? Übst Du beim Sehen eine Verfeinerung? Ist die Sprache, die Du benutzt, genau und klar? Erinnerst Du Dich, diese Sprache richtig zu benutzen zu allen Gelegenheiten? Verstehst Du, das hier der eine spricht und der andere Vorschläge macht? Wenn alles, was Du tust, perfekt ist, wird es leicht für Dich sein, die Natur des Lebens in den Dingen zu sehen, welche gereift sind und Früchte tragen? Wenn das so ist, verbleibe ruhig an Deinem Platz, bewege Dich nicht von dort und versuche, dass Deine Brüder Deinem Beispiel folgen. Jeder sollte einen Bestand haben und seine eigenen Fähigkeiten einschätzen."

Als sie diese Worte hörten, erkannten die neuen Wesen, dass ihre Gefühle und Verhalten perfekt war, wollte sie ihre Dankbarkeit zeigen, Um sie zu zeigen, sprach Balam Quitzé, an Stelle der anderen:

"Du hast uns Existenz gegeben, deswegen wissen wir, was wir wissen und wir sind, was wir sind: deswegen sprechen wir und gehen und wir wissen was in uns ist und was außerhalb von uns ist. Auf diesem Weg können wir verstehen, was groß ist und was klein ist, und sogar das, was nicht existiert und nicht in Erscheinung tritt vor unserern Augen. Somit haben wir nun wahrgenommen, wo die vier Enden der Welt ruhen und gestützt werden, was die Grenzen markiert, von dem was uns umgibt, oben wie unten."

 

Es muss darauf hingewiesen werden, das die Götter nicht erfreut waren mit dem Selbstbewusstsein, der Selbstzufriedenheit, dem Wissen und Fähigkeiten, welches die neuen Geschöpfe ausdrückten mit solcher Offenheit. Aus diesem Grunde unterhielten sich die Götter untereinander:

 

"Sie verstehen", so sprachen sie. " was groß ist und was klein ist und sie kennen den Grrund für den Unterschied, Lasst uns nachdenken über die Folgen, welche dies auf ihre Lebensgewohnheiten haben kann. Die Energie, die austritt als ein Ergebnis dieser Klarheit, muss schädlich sein. Was sollen wir tun, um der offensichtliche Gefahr zu begegnen, die aus solcher Aktivität folgert?

Lasst uns darüber nachdenken. Lasst uns danach sehen, dass die neuen Geschöpfe nur den Teil des Landes kennen mögen, welches sie umgibt. Nur das was existiert ( sichtbar ist) , sollte von ihnen erkannt werden. Sie werden nicht alles wissen, weil sie nicht wissen, wie sie ihre Sinne verstehen oder zum guten Vorteil nützen können. Sie werden einander täuschen, wie zum Geheimnis, wie man Ordnung aus dem Chaos machen kann, Es wird notwendig sein, Ihre Fähigkeiten zu begrenzen. Somit wird ihr Stolz vermindert werden. Auf diesem Wege wird die Fehlleitung, die sie begehen, von geringerer Bedeutung sein. Wenn wir sie ihrem eigenen Willen überlassen, und sie Kinder bekommen, würden diese- ohne Zweifel, mehr wahrnehmen als ihre Stammeltern und es würde eine Zeit anbrechen, wo sie so viel verstehen werden wie ihre Götter und Schöpfer.. Deshalb ist es nötig, Ihre Begierden und Träume neu zu gestalten, so dass sie nicht fassungslos werden oder verschwinden, wenn die Klarheit ( klare Sicht) des Tages kommt , die sich nun am Horizont öffnet. Wenn das nicht getan wird, werden sie vorgeben, in ihrer Verschlagenheit und Verrücktheit, so viel oder mehr zu sein als wir. Wir haben gerade noch Zeit, die Gefahr zu verhindern, welche verhängnisvoll werden könnte für die fruchtbare Ordnung der Schöpfung."

(" sie legten einen Schleier über ihre Augen". Dies wird in allen Versionen der Poppul Vuh erzählt. In deranderen hieß es " dies Menschen hatten Augen mit denen sie bis ans Ende des Universums sehen konnten und deshalb wurde ihre Sehfähigkeit eingeschränkt/ verändert )

Dass diese Leute nicht alleine wären, erschufen die Götter andere von weiblichem Geschlecht. Sie formten sie, wie nun erzählt werden wird: Sie versetzten die männlichen in einen Schlaf ( Anm. dass sie nicht verstehen würden, wie...), und während sie schliefen, erzeugten sie die weiblichen, welche sie nackt und ruhig, als ob sie glänzende hölzerne Körperformen wären, nahe zu den männlichen setzten. Als diese erwachten, waren sie erfreut mit dem was sie sahen, weil, in der Tat die Weibchen voller Schönheit waren. Beim ihrem Anblick, so anmutig ( schlank), mit einer Haut, so glänzend und weich, und weil sie einen so angenehmen Geruch hatten, waren sie erfüllt mit Freund und Gefallen, und sie ( die Männer) nahmen sie ( die Frauen)an als Gefährten.

Dann, um sie voneinander zu unterscheiden, wurden ihnen Namen gegeben, welche sehr bezaubernd waren Jeder Name beschwor das Bild von Regen entsprechend den Jahreszeiten. Sobald diese Paare einander mit Gefallen ansahen und einander in die Intimität ihrer Körper kannten, erzeugten sie neue Wesen, mit denen die Erde begann, sich zu bevölkern. Viele dieser Wesen, welche geboren wurden in der Zeit- groß und begabt in speziellen und geheimen Künsten- wurden niemals offenbart zu den gemeinen Leuten .. Aus diesem Grund wählen sie die Götter seit den Schatten, zu Verehrern und Opferern, welche zu einer begnadeten Kaste gehören, zu welcher nicht Jedermann geeignet ist oder passend ist, zu gehören. Die ersten Leute, die erzeugt wurdenm besaßen dieselbe Schönheit wie ihre Mütter und dieselben Fähigkeiten ( Mächte) wie ihre Väter und wussten, wie sie intuitiv erkennen konnten das Geheimnis ihrer Herkunft

Auf diesem Wege wurden Balam Quitzé und die anderen Patriarchen die Geduldsträger der Leute, die dann lebten und sich entwickelten während der Völkerwanderungen und den Sitz bildeten der Stämme von Quiché.. Die Namen, die gesprochen werden, in der Absicht, die Anstammung derer zu wissen, welche später kamen, wurden verewigt. Diese einfachen Wesen verbreiteten sich selbst über das ganze Land, welches in der Region ist. ( oder: dem urspünglichen Kontinent)

  --

Aber Hurakan war nicht allumfassend zufrieden mit seiner Handarbeit. Diese Menschen waren zu perfekt. sie wussten über viel. Deshalb holten die Götter sich Rat , wie mit den Menschen fortzufahren sei, Sie dürften nicht wie die Götter selbst werden ( vergl. Christentum) . Lasst uns nun ihre Sicht verkleinern, dass sie nur einen Teil der Erde sehen und zufrieden sind, sagte die Götter. Dann blies Hurracan eine Wolke über ihre Augen, welche teilweise verhüllt wurden. Dann schliefen die vier Männer und wären sie schliefen wurden 4 Frauen gemacht Caha-Paluma (fallendes Wasserr), Choimha (herrliches Wasser ), Tzununiha (Haus des Wassers ), and Cakixa (Wasser des Ara und der papageien ), welche ihre Frauen wurden nach der Ordnung wie oben erwähnt ist.

 

Auszüge aus dem ersten Buch : Kapitel 2

finden Sie auf der Seite(link) Das erste Zeitalter- im Anhang unten am Ende der Seite

 
 

 

 
 

 

 

 

 
         
3. indische Mythologie
 
Im tretaa-yuga gewinnt rajo-guna weiter an Einfluß. Aus Gier entwickeln sich allmählich Bosheit, Lüge, Zorn, Leidenschaft, Betrug, Roheit, Gewalt, Furcht, Sorge, Kummer, etc. Dharma wird symbolisch als Ochse dargestellt. Seine vier Beine repräsentieren Barmherzigkeit, Sauberkeit, Enthaltsamkeit und Wahrhaftigkeit. Im tretaa-yuga steht dharma nur noch auf drei Beinen, d.h. dharma wird um ein Viertel reduziert. Als Folge davon verkürzt sich die Lebensspanne der Menschen. Durch Verminderung der Qualität von Pflanzen und Nahrungsmitteln (in Reinheit, rasa, viirya, prabhaava etc.) und durch das Verhalten der Menschen kommt es zu einer Beeinträchtigung von maruta (vaata) und agni (pitta) und so können sich die ersten Krankheiten wie jvara etc. manifestieren.
 
         
4. römische Quellen
 
(Ovid) Nachdem die Welt unter Jupiters Herrschaft war, nachdem Saturn in den finsteren Tartarus geworfen worden war, folgte das silberne Weltalter nach, schlechter als das Goldene, wertvoller als das Gelbe. Jupiter verkürzte die Zeiten des alten Frühlings und erreichte durch die Winter, Sommer, ungleichen Herbste und den kurzen Frühling ein Jahr in vier Zeitabschnitten. Damals erglühte zum ersten Mal die Luft, verbrannt durch siedende Hitze, und durch die Winde erstarrte Eiszapfen hingen herab. Damals suchten sie zum ersten Mal Häuser auf (die Häuser waren Höhlen und dicht gehäufte Gestrüppe und mit Bast gebundene Zweige); Damals wurden zum ersten Mal die Samen der Ceres von langen Furchen erdrückt und die jungen Stiere stöhnten, weil sie durch das Joch niedergedrückt worden waren
 
andere....
         

 

 
5. Hellenistische Quellen:
 
 
Japetos/Prometheus (Hesiod- Cosmogony)
 
 

 

PROMETHEUS

[507] Nun nahm Japetos die schön geformte verrückte Klymene, Tochter des Okeanos und ging mit ihr in ein Bett. Uns sie gebar ihm einen starkherzigen Sohn Atlas. AUch gebar sie den sehr berühmten Menoetius und den klugen Prometheus, voller verschiedenster Listigkeiten und den terstreuten Epimetheus , der von Beginn an für die Menschen ein Unheil war die Brot aßen, da es er war, der als erstes von Zeus die Frau nahm, die Jungfrau die ihn geformt hatte. ABer Menoetius war abscheulich und der weitsehende zeus streifte ihn mit einem entsetzlichen Donnerkeil und sandte ihn hinab zum Erebus, wegen seiner verrückten Anmaßung und seines übersteigerten Stolzes

Und Atlas hält durch harten Zwang den weiten HImmel mit unermüdlichen Kopf und Armen stehend am Rande der Erde vor den hellstimmigen Hesperiden. All dies hatte ihm Zeus zugeteilt . Den schlagfertigen Prometheus band er mit unentwirrbaren Fesseln, grausamen Ketten und trieb eine Achse durch seine Mitte und setzte auf ihn einen Adler mit langen Schwingen, welcher gewohnt war, seine unsterbliche Leber zu fressen. Aber bei Nacht wuchs die Leber unentwegt immer wieder genausoviel, wie sie der langschwingige Vogel den Tag über wieder fraß.

Diesen Vogel erschlug Herakles, der tapfere Sohn der schön geformten Alkmene, erlöste den Sohn des Japetos von seinen Qualen und entließ ihn aus seiner Trübsal. Nicht ohne den Willen des olympischen Zeus, der in der Höhe regiert, war es, dass der Ruhm von Herkules dem Thebaner bereits größer war als auf der erfüllten Erde. Dieses dann betrachtete er und ehrte seinen berühmten Sohn. Obwohl er verärgert war, ließ er aber vom Zorn , den er zuvor hatte, weil Prometheus ebenbürtig gewesen war an Geist mit dem allmächtigen Sohn des Kronos

[545] Als die Götter und sterblichen Menschen eine Unterredung hatten in Micone, selbst da war Prometheus darauf aus, einen großen Ochsen zu schneiden und ihnen Portionen zuzuteilen, um den Geist des Zeus zu foppen. Vor den Rest tat er Fleisch und innere Teile dick mit Fett ins Verborgene und bedeckte sie mit einem Ochsenbauch. Aber für Zeus nahm er die weißen Knochen, angeordnet in raffinierter Kunst und bedeckt mit leuchtendem Fett. Da sagte der Vater der Götter zu ihm:" Sohn des Japetos, des berühmtesten aller Herren- guter Mann- wie ungerecht hast du doch die Portionen verteilt!"

Sp sprach Zeus, dessen Weisheit immerwährend ist und tadelte ihn. Aber der listige Prometheus antwortete ihm lächelnd und nicht vergessend seinen listigen Trick. " Zeus, Du berühmtester und größter aller ewigen Götter, nimm welche auch immer von diesen Portionen, wie es Dir Dein Herz rät! So sprach er und dachte trickreich. Aber Zeus mit seiner immerwährenden Weisheit, sah und fehlte nicht, den Trick zu durchschauen und in seinem Herzen dachte er an das Missgeschick für die sterblichen welches sich also erfüllen sollte. Mit beiden Händen hob er das weiße Fett empor und war verärgert im Herzen. Rache kam ihm in den Sinn, als er die weißen Ochsenknochen schlau geschwindelt sah . Darum verbrennen die Völker der Erde den Göttern weiße Knochen auf wohlriechenden Altären

[558]Aber Zeus der die Wolken leitet war überaus gereizt und sagte zu ihm: "Sohn des Japetos, klüger als alle; So, mein Herr, also hast du noch nicht vergessen Deine trickreichen Künste?

So sprach Zeus in Wut, dessen Weisheit immerwährend ist. Und von dieser Zeit an war er immer aufmerksam mit dem Trick und würde niemals die Macht des unermüdlichen Feuers der melianischen 21 Rasse von Sterblichen geben, die auf der Erde leben. Aber der noble Shn des Japetos überlistete ihn und stahl den weit sichtbarem Schimmer des unermüdlichen Feuers in einem hohlen Fenchelstengel. Und der in der Höhe donnernde Zeus war wie erstochen im Geiste, und sein gutes Herz war verärgert als er unter den Menschen den weit sichtbarem Feuerstrahl sah. Unverzüglich machte er ein übles Ding für die Menschen als Preis für das Feuer. Dafür formte der berühmte hinkende Gott ( Hephaistos) aus Erde das Abbild eines scheuen Mädchens, wie es der Sohn des Kronos wollte. Und die Gottheit- die helläufige Athene gürtete und kleidete sie mit silbriger Kleidung und vom Gesicht abwärts breitete sie mit ihren Händen einen verzierten Schleier aus, ein Wunder anzusehen. Und sie- Pallas Athene tat auf ihren Kopf liebliche Girlanden, Blüten neu gewachsener Kräuter. Auch setzte sie auf ihren Kopf eine Goldkrone , welche der berühmte hinkende Gott selbst gemacht und mit seinen Händen gearbeitet hatte als Gefallen für Zeus seinem Vater, Auf dieser war viel seltsame Arbeit- wundervoll anzusehen. Von die vielen Kreaturen, die das Land und die See durchziehen, machte er das meiste daran, wie Lebewesen die Stimme hatten. Eine große Schönheit erstrahlte von ihr

Aber als der das schöne Übel gemacht hatte als Preis für die Wohltat, brachte er sie hinaus, entzückend in dem Glanze, welche die helläugige Tochter eines mächtigen Vaters ihr gegeben hatte zum dem Platz, wo die anderen Götter und Menschen weilten. Ein Wunder erfasste die todeslosen Götter und sterblichen Menschen, als sie das sahen , was schiere Hinterlist war, aber unwiderstehlich für Menschen

[590]So ist von ihr ist die Rasse der Frauen und der weiblichen Arten. Wegen ihr ist die tödliche Rasse und der Volksstamm, die unter den sterblichen Menschen leben nur zu deren größtem Unheil, und es ist keine Hilfe auffindbar in verhasster Armut sondern nur in Wohlstand. So wie in strohgedeckten Bienenstöcken Bienen die Drohnen füttern, deren Natur es ist, Unheil zu bringen- Tag für Tag hindurch, bis die Sonne untergeht, aber die Bienen fleißig sind und die weißen Kammern bauen, während die Drohnen zu Hause bleiben in ihren bedeckten Kammern und sich die Mühe anderer in den Bauch schieben,

So machte Zeus der in der Höhe donnert, Frauen zu einem Übel für die sterblichen Männer ( Menschen?), mit einer Natur, Übles zu tun. Und der gab ihnen ein weiteres Übel für das Gut das sie hatten. Wer immer auch Heirat und die Sorgen, welche Frauen bereiten, vermeidet und nicht heiraten will,erreicht ein tödliches Alter ohne jemanden der ihn in den Jahren pflegt. Und obwohl er zumindest keinen Mangel haben wird, während er lebt , wird, sobald er tot ist, seine Verwandtschaft seinen Besitz unter sich teilen. Und für den Mann der das Schicksal der Heirat wählt und ein gutes Weib nimmt, das zu ihm im Geiste passt, streitet das Üble ständig mit dem Guten. Wem es auch immer geschehen sollte, dass er bösartige Kinder hat. lebt immer mit einer nicht verschwindenden Trauer in seinem Geiste und Herzen. Und dieses Übel kann nicht geheilt werden

[613So ist es nicht möglich den Willen von Zeus zu betrügen oder zu hintergehen, wie nicht einmal der Sohn des Japetos, Prometheus seinem schweren Zorn entging, sondern ihn aus Notwendigkeit starke Fesseln bestraften, obwohl er viele Listen kannte

 
   

 

 

   
   

Hesiod- Theogony-die olympischen Götter:

DIE OLYMPISCHEN GÖTTER

   
   

 

[886] Nun machte Zeus, der König der Götter, zuerst Metis zu seinem ersten Weib und sie war die weiseste unter den Göttern Und den sterblichen Menschen.. Aber als es soweit war, dass sie göttliche helläuige Athene hervorbringen sollte, But when she was about to bring forth the goddess bright-eyed Athene, täuschte Zeus sie in gerissener Weise mit listigen Worten und tat sie in den eigenen Bauch , wie ihm Gaia und der sternenbekränzte Uranos ( Himmel) geraten hatten. Dafür berieten sie ihn so, dass bis zum Ende niemand anders einen königlichen Einfluss haben sollte über die ewigen Götter anstelle des Zeus, weil ihr bestimmt war, dass sehr weise Kinder aus ihr geboren würden- als erstes die helläugige Tritogeneia, ebenbürtig ihrem Vater in Stärke und weisem Verstand. Aber danach wollte sie einen Sohn gebären von anmaßendem (überwältigenden) Geist, König der Götter und Menschen . Aber Zeus tat sie in seinen eigenen Bauch zuvor, dass die Gottheit für ihn Gutes und Übles ersinnen möge


[901] Als Nächstes vermählte er mit sich die helle Themis, welche ihm Horae (Stunden ), Eunomia (Ordnung), Dike (Gerechtigkeit ) und die blühende Eirene (Peace) gebar, welche sich kümmern um die Werke der Menschen. Und die Morae ( Geschick, Schicksal) welcher Zeus die größte Ehre gab . Clotho und Lachesis und Atropos, welche den sterblichen Menschen Übles und Gutes zur Habe geben.

[907] Und Eurynomem die Tochter des Okeanos ( Okeanid), schön geformt gebar ihm 3 hellwangige Chariten ( Grazien), Aglaea, Euphrosyne, und die, liebliche Thaleia, von deren Augen, wenn sie glänzten Liebe floß, welche die Gieder entnervt und wunderschön ist ihr Glanz unter den Augenbrauen

[912] ER kam auch zu Bette mit der allernährenden Demeter und sie gebar die weißarmige Persephone, welche Aidoneus von ihrer Mutter entführte . Aber die der weise Zeus gab sie ihm .

[915] Und wieder liebte er Mnemosyne mit ihrem schönen Haar : und von ihr wurden die 9 goldgekrönten Musen geboren welche auf Festen entzücken und den Freuden von Liedern

[918] Und Leto verband sich in Liebe mit Zeus, welchem die Ägais gehört und gebar Apollo und Artemis, welche sich an Pfeilen (Bogenschießen) erfreuen , Kinder, liebevoll über all den Söhnen des Himmels

[921]ZUseltzt machte der Hera zu seinem blühenden Gemahlin. Und sie verband sich in Liebe mit dem König der Götter und Menschen und brachte hervor Hebe, Ares und Eileithyia

[924] Aber Zeus brachte zum Leben aus einem eigenen Kopf die helläugige Tritogeneia 29 die schreckliche , die Streit entzündende, die Führer der Heerscharen, die Unermüdliche, die Königin, die sich an Tumulten, Kämpfen und Schlachten erfreut. [929a]Und Hera- ohne eine Vereinigung mit Zeus , weil sie sehr verärgert war und mir ihrem Gefährten in Streit geriet, brachte den berühmten Hephaistos zur Welt, welcher geschickter war im Handwerk als alle Söhne des Himmels

Aber Zeus lag mit der hellwangigen Tochter des Okeanos und Tethys getrennt von Hera (lacuna), täuschte Metis ( der Gedanke) obwohl sie voll weise war. Er nahm Besitz von Ihr mit seinen Händen und tat sie in seinen Bauch aus Furcht, sie könnte etwas hervorbringen stärker als sein Donnerkeil, Deshalb verschluckte sie Zeus welcher in der Höhe sitzt und im Äther wohnt, sie plötzlich hinunter . Aber sie empfing geradewegs Pallas Athena und der Vater der Menschen und Götter brachte sie zur Welt über den Weg aus seinem Kopf an den Ufern des Flusses Trito: Und sie blieb verborgen unter den innwändigen Teilen des Zeus, ebenso Metis, Athenas Mutter, die Arbeiterin für Rechtmäßigkeit , welche weiser war als die Götter und die sterblichen Menschen. Dort erhielt die Gottheit ( Athena) 31 das, wodurch sie alle die Todeslosen, die im Olymp weilen, an Stärke übertraf, die welche die die Heere erschreckende Waffe der Athena machte. Und mit diesen brachte sie Zeus zur Welt, gekleidet mit den Waffen des Krieges

[930] Und von Amphitrite und dem laut dröhnenden Erderschütterer wurde der große weithin herrschende Triton geboren. Und ihm gehören die Tiefen der See, während er er mit seiner lieben Mutter und dem Herrn seinem Vater in deren goldener Behausung wohnt- ein schrecklicher Gott

[933] Auch gebar Cythera dem Ares die Schildstecher Panik und Angst , schreckliche Götter , welche die geschlossenen Reihen der Menschen in den betäubenden Kriegen mir der Hilfe des Ares in Unordnung bringen, dem Zerstörer der Städte, Und Harmonia, welche der hoch geistvolle Cadmus zu seinem Weib machte..

[938] Und Maia, die Tochter des Atlas gebar dem Zeus den berühmten Hermes, den Boten der todeslosen Götter, als sie hinaufging in dessen heiliges Bett.

[940] Und Semele, die Tochter des Cadmos, vereinigte sich mit ihm in Liebe und gebar ihm einen glanzvollen Sohn, den freudigen Dionysos, eine sterbliche Mutter- ein unsterblicher Sohn. Und nun sind beide Götter.

[943] Und Alemena (Alkmene) war verbunden in Liebe zu Zeus, welcher die Wolken lenkt und gebar den mächtigen Herakles.

[945] Und Hephaestus, der berühmte Lahme , machte Aglaea, die jüngste der Grazien zu seinem vollbusigen Weib.

[947]Und der golden haarige Dionysus machte die braunhaarige Ariadne, die Tochter des Minos, zu seinem vollbusigen Weib und der Sohn des Kronos machte sie todeslos und niemals alternd für ihn.

[950] Und der mächtige Herakles, der tapfere Sohn der niedlich gegliederten Alcmena machte , als er seine schmerzlichen Arbeiten beendet hatte, Hebe, das scheue Kind des großen Zeus und der goldenbeschuhten Hera, zu seinem Weib im schneebedeckten Olymp. Der glückliche! Dafür, dass er seine großen Aufgaben bewältigt hat, weilt er und unter den sterblichen (??? unsterblichen) Göttern , ohne Sorgen und niemals alternd all seine Tage

[956] Und Perseis, die Tochter des Okeanos, gebar dem unermüdlichen Helios Circe und den König Aeetes. Und Aeetes, der Sohn des Helios, welcher den Menschen das Licht zeigt, nahm zum Weib die blondwangige Idyia, Tochter des Okeanos , des perfekten Stroms, nach dem Willen der Götter. Und sie wurde ihm in Liebe ergeben durch die goldene Aphrodite und gebar ihm die anmutige Medea

 

 

   
   

Hesiod- Theogony-die olympischen Götter: Über Götter und Menschen:

Hesiod_-Theogony

Über Gottheiten und Menschen

   
bbbb

 

[963] Und nun, habet die Ehre, Ihr Bewohner des Olymp und eurer Insel und Kontinente und Du salzige See inmitten. Nun besinget die Gesellschaft der Gottheiten, ihr süßstimmigen Musen des Olymp, Töchter des Zeus welcher die Ägäiis innehat, wie auch die Todeslosen, die bei sterblichen Menschen lagen und Kinder zu den Göttern gebaren

[969] Die helle Göttin Demeter war verbunden mit dem Helden Jasion auf einer dreimals gepflügten Brache im reichen Land Kretas und gebar Plutus, einen freundlichen (Halb-) gott, welcher überall über Land geht und den Rücken des weiten Meeres und der dem, der ihn findet, und in dessen Hände er gerät, reich macht und großen Wohlstand zuerkennt

[975] Und Harmonia. die Tochter der goldenen Aphrodite, gebar dem Cadmos Ino und Semele und die hellwangige Agave und Autonoe , welche den langhaarigen Aristeus heiratete, und auch Polydorus im reichgekrönten Theben

[979]Und die Tochter des Okeanos, Callirhoe, war verbunden in Liebe zur goldenen Aphrodite mit dem starkbeherzten Chrysaor und gebar ihm einen Sohn, welcher der stärkste Mann unter allen war, Geryones, und welchen Herakles tötete im meerumgürteten Erythea seines watschelnden Ochsens wegen

[984] Und Eos gebar dem Tithonus den metallverzierten Memnon. König der Äthiopier und den herren Emathion. Und dem Cephalus gebar sie einen prächtigen Sohn, den starken Phaeton, ein Mann wie die Götter,von welchen , als er jung war in der zarten Blüte herrlicher Jugend mit sienem kindischen Gedanken, die spassliebende Aphrodite Besitz ergriff und ihn zu einem Wächter machte Ihres Heiligtums des Nachts , eine heiligen Seele

[993] Und Jason, der Sohn des Aeson, wurde durch den Willen der Götter hinweggeführt von Aeetes ( Medea), der Tochter des Aeetes, des vom Himmel genährten Königs, nachdem er beendet hatte seine mühevollen Aufgaben, welche der große König , übertragend an Pelias, diesem frevelhaften und überheblichen Gewalttäter auf ihn geladen hatte. Aber als der Sohn des Aeson diese beendet hatte, kam er nach Iolkus nach einer langen Mühe und brachte das schüchtern blickende Mädchen mit auf seinem schnellen Schiff und machte sie zu seinem vollbusigen Weib. Und sie war dem Jason untertan als Hüterin seines Volkes und gebar ihm den Sohn Medeus, welchen Cheiron, der Sohn der Philyra in den Bergen aufzog. Und der Wille des großen Zeus war erfüllt

[1003] Aber unter den Töchterns des Nereus (> die 50 Nereiden), dem alten Mann des Meeres, wurde Psamathe- die blonde Göttin- geliebt von A ecus durch die goldene Aphrodite und gebar Phocus. Und die silber beschuhte Thetis war dem Peleus ergeben und brachte hervor den löwenherzigen Achilleus, den Zerstörer ( Vernichter) der Menschen

[1008] Und Cytherea ( anderer Name für die aus dem Glied des Uranos aus dem Meer geborene zyprische Aphrodite) mit der schönen Krone war verbunden in süßer Liebe mit dem Helden Anchises und gebar Aeneas auf den Gipfeln des Ida mit seinen vielen bewaldeten Schluchten

[1011] Und Circe, die Tochter des Helios, Sohn des Hyperion (Titan), liebte den standfesten Odysseus und gebar Agrius und Latinus, der fehlerlos war und stark. auch brachte sie hervor Telegonus durch den Willen der goldenen Aphrodite. Und diese herrschten über die berühmten Tyrenier ( vergl. Tyros?) sehr weit weg in einer Bucht der heiligen Inseln

[1017] Und die helle Göttin Calypso ( Okeanid) war verbunden mit Odysseus in wundervoller Liebe und gebar ihm Nausithous und Nausinous.

[1019] Dies sind die unsterblichen Gottheiten, welche bei sterblichen Menschen lagen und diesen Kinder zu den Göttern gebaren

[1021] Aber nun, ihr süßstimmigen Muesen des Olymp, Töchter des Zeus, welcher die Ägäis innehat: Besingt die Gesellschaft der Frauen

ENDE (Rest offenbar nicht erhalten)

 

bbbb

 

Die erdgeborenen oder Götter des zweiten Zeitalters

Die Herrscher des Olymp:

Zeus hatte 5 Geschwister: Hera, Hades, Hestia, Poseidon und Demeter

mit Hera erzeugte er : Ares, Hephaistos, Hebe, Eileithyia

mit Leto erzeugte er : Artemis und Apollon

mit Maia: Hermes/ mit Methis: Athene/ mit Demeter: Persephone/

mit Dione die (jüngere) gewöhnliche Aphrodite/ mit Alkmene: Herakles/ mit Semele: Dionysos

( mit 12 Olympischen Göttern sind nur die gemeint die im Olymp wohnten):

Zeus-- Hera-- Apollon- Artemis- Athene- Ares- Aphrodite- Hermes- Hephaistos- Dionysos- Hestia- Hebe

Erde: Demeter

Unterwelt: Persephone und Hades-

Meer: Poseidon

 

Hesiod- (Theogony)- ( Hesiod hat eine Begegnung mit den Musen) Und eines Tages brachten Sie Hesiod, als er gerade unter den heiligen Helicon seine Lämmer hütete, ein berühmtes Lied bei . Und die Worte, welche die Gottheiten mir zuerst sagten , die Musen des Olymps, Töchter des Zeus , welcher die Ägäis hält, waren: "Schäfer der Wildnis, erbärmliche Dinge der Schande, bloße Dickwänste! Wir wissen, wie man viele falsche Dinge so sagt, als ob sie wahr wären. Aber aber wissen wir, wann wir wollen, die vollkommen wahren Dinge."

(29)So sagte die richtig gestimmten Töchter des großen Zeus und sie zupften( zückten?) und gaben mir einen Stab, eine Spross eines starken Lorbeers- ein fabelhaftes Ding und bließen in mich eine heilige Stimme, um die Dinge zu verkünden, die sein werden und Dinge die die da zur Vorzeiten waren: Und sie baten mich, vom Geschlecht der gesegneten Götter zu singen, welche ewig sind, aber immer von diesen selbst am Anfang und am Ende ( eines Liedes). Aber- warum all das über Eiche und Stein (?) 2

Erzähle wie die ersten Götter und die Erde entstanden und die uferlose See mit ihren tosenden Fluten, die schimmernden Sterne und der weite Himmel darüber. Und von den Götter, die von Ihnen geboren wurden, die Geber guter Dinge, wie sie ihren Wohlstand teilten und Ihre Ehren miteinander und wie sie sich zuerst den vielfach gefalteten Olymp nahmen

 

 

   
Zeus
       
Mnemosyne
  Leto    
Kopfgeburt
           
Die neun Musen:(>)
Phoibos Apollon   Artemis  
Pallas Athena
           
Cleio
Euterpe
Melpomene
                       
Thaleia
Erato
Polyhymnia
                       
Calliope
Terpsichore
Urania
                     
                             

 

Folgende übersetzte Texte sind noch nicht eingeordnet :

 

Hesiod- Theogony

DIE BÜCHSE DER PANDORA

 

 
 

[42]Warum die Götter die Mittel des Lebens vor den Menschen verborgen halten. Andernfalls könntest Du einfacherweise an einem einzigen Tag genügend Arbeit machen, um dich ohne weitere Arbeit für ein volles jahr zu versorgen. Bald würdest Du Dein Ruder über dem Rauch entfernen und die vom Ochsen und dem sturen Esel bearbeiteten Felder würden der Nutzlosigkeit anheimfallen. Aber Zeus im Ärger seines herzens verbarg es weil Prometheus, der kraftvolle in getäuscht hatte, Dafür plante er Sorgen und Unheil gegen die Menschen: Er verbarg das Feuer, welches aber der vornehme Sohn des Japetos nochmals stahl für die Menschen von Zeus, dem Ratgeber, in einem hohlen Fenchelstiel, so dass Zeus, welcher sich am Donner erfreut, es nicht sah. Aber danach sprach Zeus, welcher die Wolken versammelt, in seinem Arger zu ihm:

" Sohn des Japetos, der Du alle an Gerissenheit übertriffst, Du freust Dich, dass Du mich überlistet und das Feuer gestohlen hast- eine große Plage für Dich selbst und die Menschen wird das werden. Aber ich will den Menschen als Preis für das Feuer ein übles Ding geben, über welches sie sich alle Im Herzen erfreuen mögen, während sie ihre eigene Zerstörung umarmen."

[60] So sprach der Vater der Menschen und Götter und lachte laut. Und er bat den berühmten Hephestus Eile walten zu lassen und Erde mit Wasser zu mischen und die Sprache und Stärke der menschlichen Art hineinzulagen, und eine süßes liebenswerte Mädchengestalt zu fertigen, gleich den Unsterblichen im Gesicht, und Athena, ihr die Näharbeiten beizubringen und das Weben des abwechslungsreichen Gewebes; und die goldene Aphrodite, über ihrem Kopf Anmut auszugießen und grausames Sehnen und Sorgen welche die Glieder ermüden. Und er beauftragte Hermes, den Führer, den Mörder des Argus, in sie einen schamlosen Verstand und eine trügerische Natur zu legen.


[69] So ordnete er es an. Un sie gehorchten dem Herrn Zeus, dem Sohn des Kronos. Sogleich formte der berühmte lahme Gott Lehm zum Abbild eines einfachen Mädchens, wie der Sohn des Kronos es beabsichtigte. Und die Gottheit strahlend Athene mit den strahlenden Augen dürtete und bekleidete sie und die heiligen Garzien und königliche Überredung brachten halsketten aus Gold auf ihr an und die schönhaarigen Horae ( Stunden) h bekrönten Ihr Haupt mit Frühlingsblumen. Und Pallas Athene schmüchte ihr Äußeres mit allem Benehmen des Glanzes. Auch der Führer, der Mörder des Argus bewerkstelligte in ihr Lügen und listige Worte und eine trügerische Natur nach dem Willen des laut donnernden Zeus und die Götter taten die Sprache in sie.

Und sie nannten diese Frau Pandora ( die "Allausgestattete"), weil alle welche sich auf dem Olymp aufhielten, ihr ein Gabe gegeben hatten, eine Plage für die Menschen welche Brot essen.

[83]Doch als sie sie fertiggestellt hatte, die gänzlich hoffnungslose Falle, sandte Vater den berühmten Argustöterm den schnellen Götterboten, um diese zu Epimetheus ( Bruder des Prometheus) als ein Geschenk zu bringen. Und Epimetheus dachte nicht an was Prometheus ihm gesagt hatte, als er ihm befahl, niemals ein Geschenk des olympischen Zeus anzunehmen, sondern es zurückzuschicken aus Befürchtung , es könne sich als etwas für Menschen Gefährliches herausstellen. Aber er nahm das Geschenk, und hinterher, als das üble Ding bereits das seine war, verstand er

[90] Ehedem lebten die Stämme der Menschen auf der Erde Weite frei von Gebrechen, anstrengender Mühe und schwerer Krankheit welche die Schicksalsgöttinen über die Menschen bringen, so dass im Kummer Menschen schnell alt werden. Aber die Frau nahm den Deckel weg von dem großen Gefäß mit ihren Händen und verstreute all diese und ihr Denken verursachte Sorgen und Unheil bei den Menschen . Nur Hoffung blieb darin in einem unverwüstlichen Heim unter dem Rand des großen Gefäßes, und flog nicht hinaus zur Türe, weil sie zuvor der Deckel sie aufhielt nach dem Willen des Agäiis innehabenden Zeus welcher die Wolken (ver)sammelt.

Aber der Rest -unzählige Plagen- schweifen unter den Menschen umher, weil die Erde voll von Übeln ist und auch das Meer. Wie von selbst (aus sich selbst heraus) kommen sich verbreitende Krankheiten über die Menschen stetig am Tag und bei Nacht und bringen leise Verderben zu den Sterblichen, weil der weise Zeus ihnen die Sprache nahm. So ist da kein Weg, um dem Willen des zeus zu entrinnen

 

-Ende-

 
 

 

apollodoros library 1Der Krieg der Götter Und Giganten Gigantomachie

 
 
Aber Gaia, verärgert wegen der Titanen, brachte die Giganten hervor, die sie von Uranos hatte. 85 Diese waren einmalig an Körpergröße und unbesiegbar in ihrer Macht: schrecklich anzusehen erschienen sie, mit langen von ihrem Kopf und Kinn herabhängenden Locken und Füßen von Ausmaßen der Drachen.86Sie wurden, wie manche sagen, in Phlegrae geboren, anderen zufolge In Pallene. 87 Und sie schleuderten Felsen und brennende Eichen in den Himmel. Alle andern übertreffend waren Porphyrion und Alcyoneus, welcher sogar unsterblich war so lange, als er im Lande seiner Geburt kämpfte. Er trieb auch die Kühe des Helios weg aus Erythia. Nun hatten die Götter ein Orakel, dass niemand der Giganten von der Hand der Götter zerstört werden konnte.Wenn aber ein sterblicher mit Ihnen im Bunde wäre, fänden sie ihr Ende. Als Gäa das merkte, suchte sie nach einem gegenmittel. Zeus aber verbot der Morgenröte und dem Mond und der Sonne zu scheinen, und danach, bevor irgendjemand es mitbekam, wählt er selbst das Einfache und holte durch die Hilfsmittel der Athena Herakles zu Hilfe herbei. Herakles erschoss zuerst Alcyoneus mit einem Pfeil, aber als der Gigant auf den Boden fiel, kam er durch irgendwas wieder zum Leben. Wie auch immer: auf Athenas Rat hin schleifte Herakles ihn aus Pallene hinaus und so starb der Gigant88
 
 

 

Nun aber griff Porphyrion Herakles und Hera an. Da beseelte ihn Zeus mit Lust zu Hera und als er ihr das gewand herabriss und sie gezwungen hätte, rief sie um Hilfe und Zeus schlug ihn mit einem Donnerkeil und Herakles schoß ihn tot mittels eines Pfeils. 89 Wie auch die anderen Giganten wurde Ephialtes von Apollon mit einem Schuss ins linke und Herakles in sein rechtes Auge erschossen; Eurytus wurde von Dionysos mit einem Thyrsosstab getötet und Clytius von Hekate mit Fackeln( Brennern) . MImas von Hephaistos mit Geschossen aus rotem, heissem Metall. 90 Enceladus floh, doch Athena warf auf ihn auf seinem Flug die Insel Sizilien 91 und sie schindete Pallas und benutzte seine Haut um ihren eigenen Körper im Kampf abzuschirmen. 92Polybotes wurden durch das Meer gejagt von Poseidon und erreichte Cos; und Poseidon, brach jenen teil der Insel ab welcher Nisrum genannt wird und warf sie auf ihn.93 In Hermes den Helm des Hades94 tragend, erschlug Hippolytus in dem Kampf und Artemis erschlug Gration. Und die Schicksalsgöttinen , mit gelöteten Keulen kämpfend, töteten Agrius and Thoas. Die anderen Giganten vernichtete Zeus mit Donnerkeilen und sie alle erschoss Herakles mit Pfeilen als sie am Sterben waren.

[1.6.3]Als die Götter die Giganten bezwungen hatten, vereinigte sich Gaia, immer noch wütender, mit Tartaros und brachte Typhon In Sizilien hervor95- eine Mischform zwischen Mensch und Bestie. In Größe und Stärke übertraf er jede Nachkommenschaft von Gaja.

Bis zu den Oberschenkeln war er von menschlichem Aussehen und von einer so außerordentlichen Statur, dass er alle Berge übertraf und sein Kopf oft die Sterne streifte. Die eine seiner Hände reichte hinaus in den Westen,. die andere in den Osten und aus diesen ragten einhundert Drachenköpfe heraus. Von den Oberschenkeln abwärts hatte der gewaltige Gewinde aus Vipern, die, wenn sie ausgezogen waren, bis zu seinem gesamten Kopf reichten und ein lautes Zischen ausstießen. Sein Körper war komplett beflügelt; ungekämmtes Haar wogte im Wind von Kopf und Wangen und Feuer loderte in seinen Augen. Dergestalt und so groß war Typhon, als er sich, angefachte Steine schleudernd, aufmachte zum Himmel selbst mit Zischen und Schreien, einen großen Strahl Feuer aus seinem Munde herausspritzend. Aber als die Götter ihn auf den Himmel zustürmen sahen, machten sie sich im Fluge auf nach Ägypten, und wie sie verfolgt wurden, veränderten sie ihre Formen in die von Tieren.97

Wie auch immer-Zeus bewarf Typhon aus der Entfernung mit Donnerkeilen und von Nahem streckten ihn Viertel(quarters?) nieder mit einer gehärteten (diamantenen) Sichel. Und verfolgten ihn, als er weit zum Berge Casius floh, welcher über Syrien hängt. Dort, das Monster ernsthaft verwundet erblickend, packte er es. Aber Typhon wand sich um ihn und packte ihn mit seinem Gewinde. Ihm die Sichel entreissend, trennte er ihm die Sehen durch an Händen und Beinen. Und er hob ihn auf seine Schultern, trug ihn durch das Meer nach Sizilien und stellte ihn bei seiner Ankunft in die Corycische Höhle. Ebenso legte auch dort auch die Sehnen ab, verborgen in einem Bärenfell und er setzte als Wächter ein das Drachenweib Delphyne, welche eine halb bestialisches Magd war. Aber Hermes und Aegipan stahlen die Sehnen und brachten sie ungesehen wieder bei Zeus an.98 und als der pötzlich seine Stärke wiedergewonnen hatte, bewarf Zeus Typhon plötzlich vom Himmel von einem Wagen mit geflügelten Zugpferden aus mit Donnerkeilen und verfolgte ihn bis zu einem Berg mit den Namen Nysa, wo die Schicksalsgöttinen den Flüchtenden verzauberten, weil er im Glauben, er würde davon gestärkt werden gekostet hatte von den vergänglichen Früchten. 99 Erneut verfolgt kam er nach Trakien und im Kampf beim Berg Maemus hob er ganze Berge hoch. Aber als diese auf Ihn zurückprallten infolge der Kraft des Donnerkeils, schoss Blut aus dem Berg heraus, und man sagt, dass wegen dieses Umstands das Gebirge Haemus genannt wurde.100 Und als er begann durch das sizilianische Meer zu flüchten, warf Zeus den Berg Ätna auf ihn. Das ist das große Gebirge, von dem man sagt dass bis auf den heutigen Tag Stöße von Feuer herauskommen von den Donnerkeilen die geworfen wurden. 101 Soviel zu diesem Thema

noch ungeordnete und unübersetzte und ungesichtete Quellen: Hesiod- Theogony- Typhaeos:

 
 

Platon: ATLANTIS:

( lesen Sie hier die gesamte Fassung) Timaios Dialog

 

(21e) ( siehe: die 4 Zeitalter- Teil 1) Teil 1) Es gibt in Ägypten, versetzte Kritias, in dem Delta, um dessen Spitze herum der Nilstrom sich spaltet, einen Gau, welcher der saïtische heißt, und die größte Stadt dieses Gau’s ist Saïs, von wo ja auch der König Amasis gebürtig war. Die Einwohner nun halten für die Gründerin ihrer Stadt eine Gottheit, deren Name auf ägyptisch Neith, auf griechisch aber, wie sie angeben, Athene ist; sie behaupten daher, große Freunde der Athener und gewissermaßen mit ihnen stammverwandt zu sein.

Und einst habe er, um sie zu einer Mitteilung über die Urzeit zu veranlassen, begonnen, ihnen die ältesten Geschichten Griechenlands zu erzählen, ihnen vom Phoroneus, welcher für den ersten (Menschen) gilt, und von der Niobe, und wie nach der Flut Deukalion und Pyrra übrig blieben, zu berichten (22b) und das Geschlechtsregister ihrer Abkömmlinge aufzuzählen und habe versucht, mit Anführung der Jahre, welche auf jedes Einzelne kamen, wovon er sprach, die Zeiten zu bestimmen.

...es haben schon viele und vielerlei Vertilgungen der Menschen Statt gefunden und werden auch fernerhin noch Statt finden, die umfänglichsten durch Feuer und Wasser, andere, geringere aber durch unzählige andere Ursachen.erzählt wird, daß einst Phaethon, der Sohn des Helios, den Wagen seines Vaters bestieg und, weil er es nicht verstand, auf dem Wege seines Vaters zu fahren, Alles auf der Erde verbrannte und selber vom Blitze erschlagen ward, das klingt zwar wie eine Fabel, (22d) doch ist das Wahre daran die veränderte Bewegung der die Erde umkreisenden Himmelskörper und die Vernichtung von Allem, was auf der Erde befindlich ist, durch vieles Feuer, welche nach dem Verlauf (gewisser) großer Zeiträume eintritt.

Von derselben werden dann die, welche auf Gebirgen und in hochgelegenen und wasserlosen Gegenden wohnen, stärker betroffen als die Anwohner der Flüsse und des Meeres, und so rettet auch uns der Nil, wie aus allen anderen Nöten, so auch alsdann, indem er uns auch aus dieser befreit. Wenn aber wiederum die Götter die Erde, um sie zu reinigen, mit Wasser überschwemmen, dann bleiben die, so auf den Bergen wohnen, Rinder- und Schafhirten, erhalten; die aber, welche bei euch in den Städten leben, werden von den Flüssen ins Meer geschwemmt, (22e) dagegen in unserem Lande strömt weder dann noch sonst das Wasser vom Himmel herab auf die Fluren, sondern es ist so eingerichtet, daß alles von unten her über sie aufsteigt. Daher und aus diesen Gründen bleibt Alles bei uns erhalten und gilt deshalb für das Älteste. In Wahrheit jedoch gibt es in allen Gegenden, wo nicht übermäßige Kälte oder Hitze es wehrt, (23a) stets ein bald mehr, bald minder zahlreiches Menschengeschlecht.

lesen sie hier weiter in der Gesamtfassung:Timaios Dialog bei www.atlantiscout.de (20b)

Der Priester aber habe erwidert: Ich will dir Nichts vorenthalten, mein Solon, sondern dir Alles mitteilen, sowohl dir als eurem Staate, vor Allem aber der Göttin zu Liebe, welche euren so wie unseren Staat gleichmäßig zum Eigentume erhielt und beide erzog und bildete, und zwar den euren tausend Jahre früher aus dem Samen, den sie dazu (23e) von der (Erdgöttin) Ge und dem Hephästos empfangen hatte, und später eben so den unsrigen. Die Zahl der Jahre aber, seitdem die Einrichtung des letzteren besteht, ist in unseren heiligen Büchern auf achttausend angegeben. Von euren Mitbürgern, die vor neuntausend Jahren entstanden, will ich dir also jetzt in Kurzem berichten, welches ihre Staatsverfassung und welches die herrlichste Tat war, die sie vollbrachten; das Genauere über dies alles aber wollen wir ein ander Mal (24a) mit Muße nach der Reihe durchgehen, indem wir die Bücher selber zur Hand nehmen.

...

Nach dieser ganzen Anordnung und Einrichtung gründete nun die Göttin zuerst euren Staat, indem sie den Ort eurer Geburt mit Rücksicht darauf erwählte, daß die dort herrschende glückliche Mischung der Jahreszeiten am Besten dazu geeignet sei, verständige Männer zu erzeugen. Weil also die Göttin zugleich den Krieg und die Weisheit liebt, (24d) so wählte sie den Ort aus, welcher am Meisten sich dazu eignete, Männer, wie sie ihr am Ähnlichsten sind, hervorzubringen, und gab diesem zuerst seine Bewohner. So wohntet ihr denn also dort im Besitze einer solchen Verfassung und noch viel anderer trefflicher Einrichtungen (24e) und übertraft alle anderen Menschen in jeglicher Tugend und Tüchtigkeit, wie es auch von Sprößlingen und Zöglingen der Götter nicht anders zu erwarten stand.

Viele andere große Taten eures Staates nun lesen wir in unseren Schriften mit Bewunderung, von allen jedoch ragt eine durch ihre Größe und Kühnheit hervor....

( über ATLANTIS)

Unsere Bücher erzählen nämlich, eine wie gewaltige Kriegsmacht einst euer Staat gebrochen hat, als sie übermütig gegen ganz Europa und Asien zugleich vom atlantischen Meere heranzog. Damals nämlich war das Meer dort fahrbar, denn vor der Mündung, welche ihr in eurer Sprache die Säulen des Herakles heißt, hatte es eine Insel, welche größer war als Asien und Libyen zusammen, und von ihr konnte man damals nach den übrigen Inseln hinübersetzen, und von den Inseln auf das ganze gegenüberliegende Festland, (25a) welches jenes recht eigentlich so zu nennende Meer umschließt. Denn alles Das, was sich innerhalb der eben genannten Mündung befindet, erscheint wie eine (bloße) Bucht mit einem engen Eingange, jenes Meer aber kann in Wahrheit also und das es umgebende Land mit vollem Fug und Recht Festland heißen.

Auf dieser Insel Atlantis nun bestand eine große und bewundernswürdige Königsherrschaft, welche nicht bloß die ganze Insel, sondern auch viele andere Inseln und Teile des Festlands unter ihrer Gewalt hatte. Außerdem beherrschte sie noch von den hier innerhalb liegenden Ländern (25b) Libyen bis nach Ägypten und Europa bis nach Tyrrenien hin. Indem sich nun diese ganze Macht zu einer Heeresmasse vereinigte, unternahm sie es, unser und euer Land und überhaupt das ganze innerhalb der Mündung liegende Gebiet mit Einem Zuge zu unterjochen.

 

  Lesen sie hier meine eigene Theoprie über den Untergang von Atllantis>>>
 

weitere Auszüge aus: Aus Platon Kritias

(hier die Gesamtfassung in deutsch- thanks to: atlantisscout.de)

 

(109b) Die Götter nämlich verteilten einst die ganze Erde nach ihren einzelnen Gegenden unter sich, und zwar ohne Streit, denn es würde keinen vernünftigen Sinn haben anzunehmen, daß die Götter nicht gewußt haben sollten, was einem jeden von ihnen zukäme, oder aber, daß einige von ihnen das, was sie vielmehr als anderen zustehend erkannt, dennoch diesen abzustreiten und in ihren eigenen Besitz zu bringen versucht hätten. ...

So nahmen denn nun, was andere Gegenden anlangt, andere Götter dieselben in Besitz und statteten sie aus, Hephästos aber und Athene hatten, so wie sie von Natur zusammengehören, teils als Geschwister von väterlicher Seite her, teils wegen ihrer gleichen Liebe zur Wissenschaft und Kunst, so auch beide unser Land zum gemeinsamen Eigentume empfangen, weil dasselbe von Natur eine ihnen verwandte und angemessene Tüchtigkeit und Einsicht hervorzubringen geeignet war, (109d) und sie pflanzten daher wohlgeartete Männer als Eingeborene auf diesen Boden und legten darauf in ihren Geist die Anordnung der Staatsverfassung.

Von diesen sind die Namen erhalten, ihre Taten aber wegen des Unterganges Derer, die sie von ihnen überkamen, und der Länge der Zeit in Vergessenheit geraten. Denn das jedesmal übrig bleibende Geschlecht pflegt, wie schon früher bemerkt wurde, das auf den Bergen lebende und der Schrift unkundige zu sein, welches bloß die Namen der Herrscher im Lande gehört hat und dazu etwas Weniges von ihren Taten.

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(...über die Inseln, 9000 v. Christus )So sind denn, wie es auch bei kleinen Inseln zu geschehen pflegt, im Vergleich zu dem damaligen Lande in dem gegenwärtigen gleichsam wie von einem durch Krankheit dahingeschwundenen Körper nur noch die Knochen übrig geblieben, indem die Erde, so weit sie fett und weich war, rings herum abgeflossen und nur das magere Gerippe des Landes zurückgelassen ist.

Damals aber, als es noch unversehrt war, (111c) waren seine Berge hoch und mit Erde bedeckt, und eben so waren seine Ebenen, welche jetzt als Steinboden bezeichnet werden, voll fetter Erde; auch trug es vieles Gehölz auf den Bergen, von welchem es auch jetzt noch deutliche Spuren gibt...

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über Athen (ca 9000 v Chr.) :

Die Stadt (Athen) aber war in der damaligen Zeit auf folgende Weise angelegt. Die Burg zuvörderst befand sich damals in anderen Umgebungen als jetzt. (112a) Denn jetzt hat eine besonders regnerische Nacht die Erde rings herum aufgelockert und von ihr weggespült, indem zugleich Erdbeben und eine gewaltige Wasserflut, die dritte vor der Zerstörung zu Deukalions Zeit, entstanden waren.

...Es gab ferner damals nur einen einzigen Born an dem Punkte, wo jetzt die Burg steht, nach dessen Versiegen in Folge von Erdbeben (112d) noch die kleinen Wässerchen von ihm übrig geblieben sind, welche sich rings um sie herumziehen, er gewährte aber eine völlig zureichende Wassermenge für Alle, die damals lebten, und besaß im Winter wie im Sommer das richtige Wärmeverhältnis. In dieser Weise also wohnten sie dort, als Beschützer ihrer eignen Mitbürger, so wie frei gewählte Führer aller andern Hellenen, und wachten nach Möglichkeit dafür, daß die Zahl ihrer eigenen kriegstüchtigen Mitglieder – an Männern und Weibern – für ewige Zeiten dieselbe bleibe, (112e) welche auch damals bereits sich auf ungefähr zwanzigtausend belief.

Da sie nun also von solcher Beschaffenheit waren und etwa in der beschriebenen Weise ihren eigenen Staat, so wie ganz Griechenland, mit Gerechtigkeit lenkten, so waren sie in ganz Europa und Asien sowohl wegen ihrer Körperschönheit als auch ihrer mannigfachen geistigen Vorzüge angesehen, ja die namhaftesten unter allen damals lebenden Völkern.

Wie (schon) im Obigen erzählt wurde, daß die Götter die ganze Erde unter sich teils in größere, teils in kleinere Teile verteilt (113c) und sich selber ihre Heiligtümer und Opferstätten gegründet hätten, so fiel auch dem Poseidon die Insel Atlantis zu, und er verpflanzte seine Sprößlinge, die er mit einem sterblichen Weibe erzeugt hatte, auf einen Ort der Insel von ungefähr folgender Beschaffenheit...

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...Auch legte er allen Namen bei, und zwar dem ältesten und Könige den, von welchen auch die ganze Insel und das Meer, welches ja das atlantische heißt, ihre Benennungen empfingen; nämlich Atlas ward dieser erste damals herrschende König geheißen. (114b)...

(114d) Vom Atlas nun stammte ein zahlreiches Geschlecht, welches auch in seinen übrigen Gliedern hochgeehrt war, namentlich aber dadurch, daß der jedesmalige König die königliche Gewalt immer den ältesten seiner Söhne überlieferte, viele Geschlechter hindurch sich den Besitz dieser Gewalt und damit eines Reichtums von solcher Fülle bewahrte, wie er wohl weder zuvor in irgend einem Königreiche bestanden hat, noch so leicht künftig wieder bestehen wird, und war mit Allem versehen, was in der Stadt und im übrigen Lande herbeizuschaffen nötig war.

Denn Vieles ward diesen Königen von auswärtigen Ländern her in Folge ihrer Herrschaft (über dieselben) zugeführt, das Meiste aber bot die Insel selbst für die Bedürfnisse des Lebens dar, (114e) zunächst Alles, was durch den Bergbau gediegen oder in schmelzbaren Erzen hervorgegraben wird, darunter auch die Gattung, welche jetzt nur noch ein Name ist, damals aber mehr als dies war, nämlich die des Goldkupfererzes, welches an vielen Stellen der Insel aus der Erde gefördert und unter den damals lebenden Menschen nächst dem Golde am höchsten geschätzt ward.

Ferner brachte sie Alles, was der Wald zu den Arbeiten der Handwerker darbietet, in reichen Maße hervor und nährte reichlich wilde und zahme Tiere. Sogar die Gattung der Elephanten war auf ihr sehr zahlreich, denn nicht bloß für die übrigen Tiere insgesamt, welche in Sümpfen, Teichen und Flüssen, (115a) so wie die, welche auf den Bergen und welche in den Ebenen leben, war reichliches Futter vorhanden, sondern in gleichen Maße (auch selbst) für diese Tiergattung, welche die größte und gefräßigste von allen ist.

Was überdem die Erde jetzt nur irgend an Wohlgerüchen nährt, sei es von Wurzeln oder Gras oder Hölzern oder hervorquellenden Säften oder Blumen oder Früchten, das Alles trug und hegte die Insel vielfältig; nicht minder die „milde Frucht“ und die trockene, deren wir zur Nahrung bedürfen, und alle, deren wir uns sonst zur Speise bedienen und deren Arten wir mit dem (gemeinsamen) Namen der Gemüse bezeichnen; (115b) ferner die, welche baumartig wächst und Trank und Speise und Salböl (zugleich) liefert; ferner die schwer aufzubewahrende Frucht der Obstbäume, welche uns zur Freude und zur Erheiterung geschaffen ist, und was wir zum Nachtisch aufzutragen pflegen als erwünschte (neue) Reizmittel des angefüllten Magens für die Übersättigten – dies Alles brachte die Insel, die damals durchweg den Einwirkungen der Sonne zugänglich war, in vortrefflicher und bewundernswerter Gestalt und in der reichsten Fülle hervor...

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Er trennte (deshalb) auch den Hügel, auf welchem sie wohnte, rings herum durch eine starke Umhegung ab, indem er mehrere kleinere und größere Ringe abwechselnd von Wasser und von Erde um einander fügte...

 

(Abb 1- oben ) urprüngliche Anlage des Wohnsitzes ersten Könige von Atlantis (Atlas und Nachkommen)( eigene Grafiken bzw Rekonstruktionen nach der Beschreibung in Platon`s Timaios). Finden Sie mehr dazu auf meiner Seite: Atlantis- (m) eine Theorie

 

(Abb 2- oben ): spätere Erweiterungen der Anlage

(aus vorigem Kapitel:)

Auf dieser Insel Atlantis nun bestand eine große und bewundernswürdige Königsherrschaft, welche nicht bloß die ganze Insel, sondern auch viele andere Inseln und Teile des Festlands unter ihrer Gewalt hatte. Außerdem beherrschte sie noch von den hier innerhalb liegenden Ländern (25b) Libyen bis nach Ägypten und Europa bis nach Tyrrenien hin. Indem sich nun diese ganze Macht zu einer Heeresmasse vereinigte, unternahm sie es, unser und euer Land und überhaupt das ganze innerhalb der Mündung liegende Gebiet mit Einem Zuge zu unterjochen.

 

Abb. 3- oben : spätere Erweiterungen ( große Ringmauer um die gesamte Anlage) . Beschreibung der Hauptstadt der Insel Atlantis mit Hafen- kurz vor dem Untergang

 

Diese Macht von solcher Art und Ausdehnung, wie sie damals in jenen Gegenden bestand, führte der Gott, indem er sie zusammentreten ließ, nun auch gegen unser Land, wozu, wie es heißt, ungefähr folgende Verhältnisse Anlaß gaben. (120e) Viele Geschlechter hindurch, so lange noch irgend die Natur des Gottes in ihnen wirksam war, waren sie den Gesetzen gehorsam und zeigten ein befreundetes Verhalten gegen das ihnen verwandte Göttliche. Denn sie besaßen wahrhafte und durchgehends große Gesinnungen, indem sie eine mit Klugheit gepaarte Sanftmut allen etwaigen Wechselfällen des Schicksals gegenüber, so wie gegen einander an den Tag legten, und da sie eben deshalb alles Andere außer der Tugend für wertlos ansahen, so achteten sie alle vorhandenen Glücksgüter geringe (121a) und betrachteten mit Gleichmut und mehr wie eine Last die Masse ihres Goldes und ihrer übrigen Besitztümer und nicht kamen sie, berauscht von den Schwelgen in ihrem Reichtum, so daß sie durch ihn die Herrschaft über sich selbst verloren hätten, zu Falle, sondern erkannten mit nüchternem Scharfblick, daß dies Alles nur durch die gemeinsame Freundschaft im Verein mit der Tugend sein Gedeihen empfängt, durch den Eifer und das Streben nach ihm dagegen nicht bloß selber entschwindet, sondern auch jene mit sich zu Grunde richtet. In Folge dieser Grundsätze und der fortdauernden Wirksamkeit der göttlichen Natur in ihnen gedieh ihnen denn das Alles, was ich euch vorhin mitgeteilt habe.

Als aber ihr Anteil am Wesen des Gottes durch die vielfache und häufige Beimischung des Sterblichen in ihnen zu schwinden begann, und die menschliche Art überwog, (121b) da erst waren sie dem vorhandenen Reichtum nicht mehr gewachsen und entarteten und erschienen dem, welcher es zu erkennen vermochte, niedrig, indem sie von Allem, was in Ehren zu stehen verdient, gerade das Schönste zu Grunde richteten; denen aber, die ein wahrhaft zur Glückseligkeit führendes Leben nicht zu erkennen im Stande waren, schienen sie damals erst recht in aller Herrlichkeit und Seligkeit dazustehen, als sie ungerechten Gewinn und ungerecht erworbene Macht im Überflusse besaßen.

 

Da wurde nun, mein Solon, die Macht eures Staates in ihrer (vollen) Trefflichkeit und Stärke vor allen Menschen offenbar. Denn vor allen Andern an Mut und Kriegskünsten hervorragend, führte derselbe zuerst die Hellenen, (25c) dann aber ward er durch den Abfall der Anderen gezwungen, sich auf sich allein zu verlassen, und als er so in die äußerste Gefahr gekommen, da überwand er die Andringenden und stellte Siegeszeichen auf und verhinderte so die Unterjochung der noch nicht Unterjochten und gab den Andern von uns, die wir innerhalb der herakleischen Grenzen wohnen, mit edlem Sinne die Freiheit zurück.......

Der Gott der Götter aber, Zeus, welcher nach den Gesetzen herrscht und solches wohl zu erkennen vermag, beschloß, als er ein treffliches Geschlecht (so) schmählich herunterkommen sah, ihnen Strafe dafür aufzuerlegen, (121c) damit sie, durch dieselbe zur Besinnung gebracht, zu einer edleren Lebensweise zurückkehrten. Er berief daher alle Götter in ihren ehrwürdigsten Wohnsitz zusammen, welcher in der Mitte des Weltalls liegt und eine Überschau aller Dinge gewährt, welche je des Werdens teilhaftig wurden, und nachdem er sie zusammenberufen hatte, sprach er - - - - - - - - - - -

 

leider ist das dritte Kapitel bis heute nicht auffindbar

( deshalb aus vorigen Kapiteln)

...Späterhin aber entstanden gewaltige Erdbeben und Überschwemmungen, und da versank während eines schlimmen Tages und einer schlimmen Nacht (25d) das ganze streitbare Geschlecht bei euch scharenweise unter die Erde, und ebenso verschwand die Insel Atlantis, indem sie im Meere unterging. Deshalb ist auch die dortige See jetzt unfahrbar und undurchforschbar, weil der sehr hoch aufgehäufte Schlamm im Wege ist, welchen die Insel durch ihr Untersinken hervorbrachte.

(cataclysmische Erdkrustenverschiebung)

 

 

 

 

 

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